Warum interessieren sich Männer mehr für Technik als Frauen/ Warum studieren mehr Männer Physik oder

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9 Antworten

Ich fand Mathe und Naturwissenschaften schon immer spannend und habe jetzt auch ein Physikstudium angefangen. Allerdings habe ich das Gefühl, ich bin im falschen Film. Was der Prof da redet, kommt mir vor wie chinesisch. Solche Typen können Frauen dann diese Mathe, NaWi und Technikfächer verleiden.

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Kommentar von Hyde4
27.11.2010, 03:04

Das liegt meiner Meinung nach eher daran, dass der Mist, den man in der Schule macht, mit der wirklichen Mathematik oder Physik schlicht nicht so viel zu tun hat. Und das Schulniveau sinkt immer weiter. Eher ein Bildungspolitisches Problem. Der Typ würde es doch Männern auch genauso verderben..

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Also ich habe folgende Erfahrung gemacht:

Es stimmt, dass Männer bei technischen Themen in der Praxis einen Erfahrungsvorsprung besitzen (meist aus der Bastel-Kindheit, was den Mädchen oft verweigert /wurde und leider noch wird) und den im Studium voll auskosten, z.B. Laborversuche in der Elektrotechnik und die Frauen dürfen da eher zugucken, weil sie nicht das praktische Vorwissen haben und sich eher zurückhalten. Aber wenn es um theoretische Grundlagen und Zusammenhänge geht, wissen die meisten Männer genauso wenig wie die Frauen und da habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Bastelerfahurng von Männern überhaupt keine Vorteile für das technische Know-How in der Physik/Technik bringen, aber viele Männer glauben, dass sie das schon können... Die Prüfungsergebnisse sprechen da aber eine andere Sprache. Ich musste viel nacharbeiten, da ich weder praktische noch theoretische Kenntnisse VOR dem Studium in der Technik hatte (ich habe Technomathematik studiert: Mathe, Informatik, Elektrotechnik (Mikroelektronik)), aber viele Männer waren aus meinem Semester überhaupt nicht zu den Prüfungsklausuren erschienen bzw. haben nicht besser als ich abgeschnitten!

Ich habe insgesamt gelernt, dass ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und nicht zuviel Zurückhaltung in den technischen Themen den Männern gegenüber ein gute Mischung ist, sich in den Bereichen genauso zu behaupten.

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Übereinstimmung gibt es hier mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Barbara Bierach, die in ihrem Buch "Das dämliche Geschlecht" die Frage stellt, wo "die Frauen nach zehn Jahren Trainee- und Frauenförderungsprogrammen geblieben" seien. Ihre Antwort: Die Frauen haben schlicht andere Pläne. Sie studieren bevorzugt Geisteswissenschaften statt karriereorientierter, technischer oder betriebswirtschaftlicher Studiengänge, lesen statt Fachliteratur lieber Belletristik und ziehen sich spätestens ab Mitte dreißig als Ehefrau eines gutverdienenden Mannes zurück, statt sich selbst dem zermürbenden, aufreibenden Gerangel um Macht und Karriere auszusetzen. Im März 2006 wurde schließlich das Ergebnis einer Studie der Universität Bonn veröffentlicht, dem zufolge Frauen beim Gehalt sehr stark auf Nummer sicher gehen: "Haben sie die Wahl zwischen einem Fixgehalt und leistungsabhängiger Bezahlung, entscheiden sie sich weit häufiger als ihre männlichen Kollegen für ein festes Einkommen. Dies gelte selbst dann, wenn Frauen ansonsten mehr verdienen könnten."

Wenn man gleiche Bezahlung von Frauen und Männern erreichen will, wäre meines Erachtens die Grundlage dafür, dass Frauen dasselbe verdienen, dass sie dieselben erwerbsbiographischen Entscheidungen treffen.

Warren Farrell, der sich in gewisser Hinsicht als Männerrechtler und Feminist zugleich betrachtet, widmet sich dieser Frage in seinem Buch "Why Men Earn More: The Startling Truth Behind the Pay Gap - and What Women Can Do About It“, herausgegeben von der American Management Association. Darin erläutert Farrell, dass die schlechtere Bezahlung von Frauen nicht auf Diskriminierung, sondern auf Lebensstil-Entscheidungen der Frauen selbst zurückzuführen sei. Um eine Frau mitzuversorgen, die sie lieben, sind Männer weit eher bereit Überstunden auf sich zu nehmen, eine weitere Fahrt zum Arbeitsplatz, Berufe, die mit einem finanziellen oder körperlichen Risiko, mit weniger Kontakt zu anderen Menschen oder mit besonderen Unannehmlichkeiten verbunden sind: Insgesamt führt Farrell 25 solcher Entscheidungen bei der Berufswahl auf. Frauen entscheiden sich im Gegensatz dazu eher für erfüllende Aufgaben und eine flexible Zeiteinteilung in einem angenehmen Umfeld.

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Ach kommt schon das hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Männer haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen als Frauen, weswegen ihnen das Lösen von mathematischen oder geometrischen Problemen leichter fällt. Beispielsweise fällt es Männern leichter aus einem Labyrinth zu finden oder ein drei dimensionales Objekt im Geiste zu drehen.

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Kommentar von Schreiberlilli
27.11.2010, 12:41

Diskriminierend ist das sicher nicht. Deine Aussage würde ich geringfügig abändern in: "DIE MEISTEN Männer haben....!" Demnach heißt es: "Die wenigsten Frauen haben...!"

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ICH werde Physik und Maschinen Bau studieren und bin weiblich!

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Anerzogen. Frauen können durchaus auch technische Berufe machen, aber in unserer Gesellschaft sind sie eher für die sozialen Berufe zuständig. Es wird ihnen einfach kein technisches Verständnis zugetraut.

Auf die Annehmlichkeiten der Technik möchte keiner verzichten, möchte sich aber nicht jeder damit beschäftigen.

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Kommentar von Lindaele
26.11.2010, 20:41

Ungefähr so denke ich auch, vielen Dank für deine Meinung!

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Kommentar von Hyde4
26.11.2010, 20:45

Es gibt ja auch einen großen Unterschied zwischen MP3-Player bedienen und genau verstehen, was darin abläuft. Viele kapieren technische Sachen auch einfach nicht und wollen es auch gar nicht, aber die Nutzung macht ja Spaß und macht einiges bequemer.

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Weil Männer rationaler denken als Frauen. Ich habe eine Aversion der Technik gegenüber, aber nicht gegen alles. Manches ist einfach total sinnlos.

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Kommentar von user1192
26.11.2010, 20:39

Das stimmt nicht. Wenn sie rational denken würden, würde es weniger Zoff geben.

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Es gibt zwei verschiedene Denkweisen.

Die meisten Menschen haben die Denkweise A, die wenigsten verfügen über die Denkweise B.

Die überwiegende Anzahl der Menschheit mit der Denkweise A sind Männer. Die Frauen sind hier in der Minderheit.

Die überwiegende Anteil der Menschheit mit der Denkweise B sind die Frauen. Hier sind die Männer in der Minderheit.

In der Praxis spricht man deshalb von der männlichen und weiblichen Denkweise. Demnach gibt es also auch Männer mit einer weiblichen Denkweise und Frauen mit einer männlichen Denkweise. Das sind dann die Männer mit den berühmten zwei linken Händen, die keinen Nagel in die Wand schlagen können und die Frauen, die im Blaumann und am Professor-Rednerpult in der Physikvorlesung eine wunderbare Figur abgeben.

Die Männerdenkweise funktioniert anders (nicht besser oder schlechter!) als die Frauendenkweise, auch wenn das Ziel das Selbe ist. In der Vergangenheit war es überwiegend so, dass die Aufgaben aufgrund der Rollenverteilung in männliche und weibliche Tätigkeiten aufgeteilt waren. Das ist teilweise auch heute noch der Fall.

Frauen wurden lange Zeit in den "Männerfächern" von Männern unterrichtet. Die Frauen mit der männlichen Denkweise waren die ersten, die es schafften, auch in diesen Domänen zu überleben und konnten so ihr Wissen weitervermitteln. Erst nach und nach setzt es sich durch, dass Frauen selbstverständlich ein technisches Verständnis haben. Nur müssen diese die Methoden erst in eine für sie brauchbare Sprache (Mann-Frau) übersetzen!

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Kommentar von Lindaele
26.11.2010, 21:11

Die Rollenverteilung machts aus! Ich denk manchmal dass es schon von gaanz früher in der Steinzeit den Männern überlassen war, zu jagen, und somit auch die Waffen zu bauen und in dieser Hinsicht kreativ zu sein. Die Frauen waren für Kinder und Familie zuständig, also eher sozial tätig. Und im laufe der Zeit hat sich alles so entwickelt und erst mit der Emanzipation hatten die Frauen auch die Chance auch solche Berufe auszuüben

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Kommentar von Hyde4
27.11.2010, 03:07

Wenn die meisten Menschen A haben und die wenigsten B, aber die überwiegende Anzahl bei A Männer sind und bei B Frauen, müsste es dann nicht viel mehr Männer auf der Welt geben, damit der erste Satz erfüllt wäre? Oder sind deine Mehrheiten so gering?

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ist halt so.

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