Was müssen die Ausländer machen, damit die Deutschen sie als integriert einstufen können?

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8 Antworten

Sehr gute Frage!

In meinen Augen beginnt Integration mit dem Sprachwerwerb.
Nur, wenn die Bevölkerung eines Landes, einer Region verbal miteinander kommunizieren kann, wird ein inhaltlicher Austausch möglich.

Die Bereitschaft zu einem inhaltlichen Austausch, das Interesse an den vorhandenen sozialen Strukturen und Zusammenhängen des neuen Lebensraums ist für mich ein zweiter Punkt.

Natürlich ist auch ein gewisses staatsbürgerliches Interesse wichtig, also das Grundgesetz als staatstragende und gesellschaftliche Basis der Bevölkerung Deutschlands nicht nur anzuerkennen und zu begreifen, sondern auch inhaltlich zu verstehen.

Das Interesse an kulturellen Zusammenhängen und eine gewisse Weltoffenheit, Aufgeschlossenheit fällt mir als nächstes ein.
Selbstverständlich muss ein Immigrant nicht alles gut finden, was er in diesem Land vorfindet, aber er sollte doch wenigstens versuchen zu verstehen, warum bestimmte Dinge und Zustände hierzulande auf eine bestimmte Weise betrachtet, beurteilt und behandelt werden.

Für sehr wichtig halte ich auch die grundsätzliche Einsicht in die Notwendigkeit, durch eine berufliche Tätigkeit den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. Daraus folgt die innere Bereitschaft zur Teilnahme an qualifizierenden Maßnahmen und Weiterbildung.

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Und weil für mich Integration keine einseitige Forderung an Zuwanderer und deren alleinige Bringschuld ist, gelten in meinen Augen alle diese Punkte in gleichem Maß auch für die "gastgebende" Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund stellt sich mir häufig die Frage:

Wieviele Deutsche sind denn ihrerseits integrationsfähig bzw haben sich überhaupt (erfolgreich) in die Gesellschaft des eigenen Landes integriert?
Leben denn nicht manche Teile unserer "originär deutschen" Gesellschaft selber in mangelhaft integrierten Parallelgesellschaften?

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Kommentar von SchIaufuchs
15.05.2016, 22:58

An einer ernsten Antwort ist der Fragesteller, der sich gelegentlich auch als Frau ausgibt, allerdings genau so wenig interessiert wie seine urspüngliche Frage seriös war ( http://www.directupload.net/file/d/4356/y6dpui8k\_jpg.htm ), bevor sie von jemand Anderem redigiert wurde. Und nun steht sie da, und unser Troll will nichts mehr davon wissen ... :)

Shit happens. :)

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Die deutsche Sprache lernen.

Aber leider nützt das alles nichts, wenn die "Deutschen" den Ausländern nicht entgegenkommen. Solange ein Vermieter einen blonden Hartmut Meier einem dunkelhaarigen Mustafa Kemal vorzieht, ist es nicht weit mit der Integration.

Es liegt an uns, den eingeborenen Deutschen, den "Ausländern" die Integration zu erlauben. Integration geht immer von beiden Seiten aus!

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Kommentar von paulklaus
16.05.2016, 12:12

Danke ! Gute Antwort ! Nein ! SUPER-Antwort !

Um Integration möglich zu machen, müssen wir überaus arroganten Deutschen zunächst von unserem hohen Ross herunter steigen, was aber vermutlich nie gelingen wird !! : - ((

pk

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Um es ebenfalls leicht provozierend ganz klar auszudrücken:

Das Ziel von Integration ist Assimilation.

Das heißt, ein Zuwanderer soll sich in Sprache, Gewohnheiten und Religion so weit wie möglich an die hier üblichen Zustände angleichen, also "komplett eindeutschen". Das bedeutet, dass man die Gewohnheiten und Traditionen (und falls notwendig (=wenn nicht christlicher Herkunft) auch die Religion) des Herkunftslandes aufgeben soll.

Ein gut integrierter Zuwanderer ist nicht mehr als Zuwanderer erkennbar.

Ein in Deutschland geborener Türke ist z.B. dann nicht integriert, wenn er bei einem Fußballturnier für die türkische Mannschaft jubelt, statt für die deutsche. Solche Leute (davon gibt es leider viele) sollten in die Türkei umsiedeln.

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Garnichts ! Man soll Deutsche und Ausländer mit dem Thema in Ruhe lassen. Jeder soll so bleiben wie er will und sich keinem Zwang ausgesetzt fühlen. Wenn ein Türke kein Deutsch lernt und in seinem Viertel lebt und arbeitet, sich gut fühlt dabei und so leben möchte, soll man ihn doch so leben lassen. Auch soll man Deutsche nicht dazu zwingen, daß diese Türkisch lernen sollen oder ihre Kultur verleugnen sollen. Leben und leben lassen !

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Also, fuers erste: sich fuer Deutschland/usw. interessieren, gut deutsch lernen (nicht die Muttersprache verlernen) sich anstrengen, einen Beruf lernen/ausueben (bzw. studieren oder einfach Geld verdienen/arbeiten), (nicht unbedingt deutsch) heiraten, Kinder kriegen, sie ordentlich (ggf. zweisprachlich!) erziehen, freundlich (womoeglich irgendwie engagiert) sein, sich einbringen (kein Stress).   

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Ich verstehe dein Dilemma - allerdings weil mir vor allem diesbezüglich immer eins schleierhaft ist: 

Wenn Integration "for the sake of Argument" und vereinfacht bedeutet sich der lokalen Kultur anzupassen: WAS ist dann die "Deutsche Kultur" welcher man sich anpassen "soll" ?

Für mich persönlich ist Deutschland multikulturell ich erwarte von Menschen anderer Kulturen nur mich und meine Lebensweise zu tolerieren so wie ich Ihre auch toleriere. 

Aber das ist auch "Ansichtssache" - über solche Themen gibt es X Talk und was weiß ich Shows rund um die Uhr auf der Mattscheibe.

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Kommentar von marylinjackson
16.05.2016, 19:12

Was die Deutsche Kultur betrifft (ohne Anführungszeichen):

Das Multikulti hört bei Dir ganz sicher auf, wenn  Deine konvertierte Tochter die Zweit- oder Drittfrau eines Muslims werden will.

Aber das ist auch nur Ansichtssache, die bisher noch in keiner Talk-Show thematisiert wurde.

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Kommentar von hummel3
17.05.2016, 11:51

Für mich persönlich ist Deutschland multikulturell ich erwarte von Menschen anderer Kulturen nur mich und meine Lebensweise zu tolerieren so wie ich Ihre auch toleriere. 

Spricht ganz für eine jugendliche Träumerin und Idealistin, welche in Freiheit in einem reichen Land aufwachsen durfte und sich daher überhaupt nicht mehr der Gefahr bewusst ist, wie schnell das alles weg sein kann, wenn "Multikulti" einer bestimmten Religion hier mitbestimmt. Die Anfänge sind schon lange gemacht.

Du gehörst dabei mit zu den Wegbereitern!

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Die Antwort auf die Frage ist so schwierig nicht:

Ausländer müssen als erstes die deutsche Sprache und Schrift erlernen. Je besser und akzentfreier sie sprechen, um so leichter fällt die Integration und auch das "gegenseitige" Verständnis. Die Sprache ist generell der Schlüssel zum "Sesam öffne dich", sowohl der allgemeinen Akzeptanz als auch der Herzen.

Ansonsten sollten sie sich über Kleidung, Verhalten und Vorlieben, Wünsche und Sehnsüchte nicht all zu sehr vom "Original", dem oder der Deutschen unterscheiden, wobei die Messlatte für das Niveau schon etwas höher angelegt werden darf. Ein gewisser Bildungsgrad wäre also auch nicht von Schaden.

Ethnische äußere Merkmale sind natürlich nicht zu verbergen. Sie bilden aber kein Hindernis, wenn nur der Rest stimmt.

Extrem schwer haben es diesbezüglich Muslime. Sie machen sich über ihre Kultur, Religion und der besonders bei Frauen häufig davon beeinflussten Kleidung scheinbar selbst und bewusst zum ewigen Fremdkörper, nicht nur in Deutschland, sondern in allen westlichen Gesellschaften.

Wer nicht will, dass beim nächsten islamischen Terroranschlag in der Welt, an ihn oder sie gedacht werden soll, der sollte zumindest keinen Vollbart, Pluderhosen oder Hidschab, Nikab oder Burka tragen - Zeichen die hierzulande auf mittelalterliche Rückständigkeit, geistige Beschränktheit oder politisch-ideologische Beeinflussung durch den nächsten Import-Imam hinweisen.  

Da ich nicht glaube, dass diese Gruppe Ausländer so dumm ist, dies nicht selbst zu bemerken, gehe ich davon aus, dass sie es wollen und gezielt ihre Andersartigkeit an den Tag legen. Dann ist es allerdings auch kein Wunder, wenn man sie gar nicht integrieren will sondern sie insgeheim auf das nächste leere Flüchtlingsboot zurück in islamische Gefilde wünscht.

Ich bitte, die teilweise "deutlichen Worte" zu entschuldigen. Sie sollen nur dem Ziel der einfacheren Verständlichkeit dienen.

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Kommentar von halloschnuggi
17.05.2016, 19:24

Sie sollen ihre Herkunft, Kultur, Tradition und Religion vergessen und komplett gedeutscht sein... Das verstehe ich von deiner Antwort.
Muslime sollten also kein Kopftuch, Niqab oder Vollbart tragen... Denn müssten alle deutsche wegen hitler, nazis sein ?! Diese ständige verallgemeinerungen...Ich finde deinen text zu rassistisch und fühle mich als Ausländer etwas beleidigt..!

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Ist ein in Deutschland geborener und aufgewachsener zb Türke schon nicht genug integriert

Nein, wenn er sich seine Braut aus Anatolien holt, wird er es nie!

Solange der Islam Heiratsverbote einfordert, wird es keine Integration seiner Gläubigen bei uns geben, sondern nur Parallelgesellschaften. 

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Kommentar von hummel3
17.05.2016, 11:46

Deine Meinung teile ich voll und ganz! - Die Braut aus Anatolien (mit Glückwunsch von Erdogan möglicherweise noch) ist der Garant, dass man sich hier nie wirklich heimisch fühlt und den Deutschen ihr Land, ihre Heimat immer fremder wird. Die Parallelgesellschaft mit ihren mittelalterlichen Regeln und Bräuchen lässt grüßen.

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