Warum haben Deutsche bei Ausländern so ein schlechtes "Image"?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mach dir mal Gedanken um deinen Umgang. Und google mal: "Verallgemeinerung"

Ich lebe in einem Haus mit 50% Ausländern, ich hab ausländische Freunde, ich gehe zu Ausländern essen und kauf jeden Tag bei Ausländern ein, ich arbeite mit Ausländern zusammen, mindestens einer meiner Auttraggeber ist Ausländer, meine  Friseurin ist Ausländerin, ich begegne jeden Tag Ausländern auf der Straße - und bin noch nie so angemacht worden, noch hab ich sowas je gehört. 

Als lass die dumme Hetzerei einfach sein. 

Noch nie? Naja der Begriff Alman ist doch ziemlich verbreitet, gerade bei Türken, aber nicht unbedingt als Beleidigung. Kollegen von mir benutzen das eher als Joke, aber bezeichnen sich selber auch als Knacken, von daher braucht man das nicht ernst nehmen.

Naja Alman heißt ja nichts anderes als Deutscher auf türkisch.

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@Pleague91

Ich meinte so Begriffe wie Kartoffelpussy. Alman ist keine Beleidigung. Wer damit ein Problem hat, hat eh nix kapiert. 

Der FS ist nur ein Hetztroll. Nicht ernstzunehmen.

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Es ist schön, mal eine andere Erfahrung zu lesen.

Aber leider hat der Fragesteller nicht unrecht. In gewissen Gruppen ist das so. Leb im Ruhrgebiet und du erlebst das täglich.

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Von Experte Spielwiesen bestätigt

Hallo!

Ich habe so etwas von Ausländern oder Bürgern mit Migrationshintergrund noch nie gehört -----> es mag sein, dass sehr freche Zeitgenossen, die dann noch eher jung sind und wenig vom Leben wissen solche Sprüche kloppen, aber solche Typen darf man mMn nicht ernstnehmen.

Es kommt letzten Endes auf das Milieu an, in dem man sich bewegt und darauf, auf welcher Ebene man sich mit anderen abgibt... wenn jetzt einer auf Streit aus ist oder sich mit jemandem streitet und intellektuell überfordert ist, sind "Nationalbeschimpfungen" ein beliebtes Mittel solcher Leute und nicht wirklich für voll zu nehmen.. da sollte man drüber stehen!

 oder wie man in den Wald hineinruft...

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Wenn man es genau nimmt, dann bin ich auch ein Ausländer (meine Eltern stammen aus Sri Lanka), aber ich habe nichts gegen Deutsche. Im Gegenteil: Ich sehe mich als Deutscher, da ich hier geboren und aufgewachsen bin. Manches, was Du beschreibst, erlebe ich auch oft, besonders in Sozialen Netzwerken wie Facebook. Finde ich nicht schön. Warum lebt man in einem Land, wenn man es nicht mag?

So ein Blödsinn, Deutscher ist per Definition jemand der einen deutschen Pass besitzt.

Es ist allerdings so das es viele Leute interessiert wo man selber oder seine Vorfahren herkommen, meistens ist das reine Neugier, es gibt aber auch Vertriebene die hier Asyl gefunden haben die sich selber nicht als deutsche sehen obwohl sie einen deutschen Pass besitzen, das kann man verstehen, da sie wenn sie könnten gerne wieder zurück in ihre Heimat gehen würden.

Ein riesen Problem sind junge Menschen die zwar hier geboren wurden deren Eltern aber Vertriebene/Asylsuchende sind, das liegt vor allem daran das ihre Eltern sich nicht als Deutsche verstehen und nicht in unsere Kultur einfügen wollen, was für sich gesehen gar nicht schlimm ist allerdings müssen sich ihre Kinder integrieren alleine schon wegen der Schulpflicht, das führt zu Problemen, da es nicht üblich ist in z.B. arabischen Ländern, besonders bei Mädchen, deswegen machen gerade solche Familien am meisten Probleme oder anders sind am auffälligsten, bei osteuropäischen Menschen gibt es diese Probleme kaum. Im Endeffekt muss man jede Person einzeln beurteilen und vor allem ihre Hintergründe kennen, Vorverurteilungen helfen Niemanden und sind das dümmste was man tun kann.

Zu meinem Freundeskreis zählen Leute mit jugoslawischem, türkischem, vietnamesischem, tailändischem, russischem, kasachischem, amerikanischem, englischem Hintergrund und sie alle sind deutsche fühlen sich als deutsche leben gerne hier arbeiten hier, gehen wählen.

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Und ich habe genau das Gegenteil erlebt. Ich als Ausländer musste von deutscher Seite oft Pöbeleien anhören und das zu Unrecht. Ich kann mir vorstellen das bei sovielen Pöbeleien von manchen ein Gegenangriff kommt. Ich bin bei Pöbeleien ruhig geblieben, in einem Ohr rein, in anderem wieder raus. Und deutsche Kartoffel oder sonstiges habe ich, zu niemanden gesagt.

Deutschland hat im Ausland ein hervorragendes Image. Bei der jährlichen Umfrage der Londoner BBC nach dem beliebtesten Land steht DE seit Jahren auf dem ersten Platz. Die Süddeutsche Zeitung schrieb 2.1.2015: 

 In dem weltpolitisch unruhigen Jahr, das jetzt zu Ende geht, kulminierte allerorten die Zuneigung zu "uns". Im Frühjahr veröffentlichte die BBC eine repräsentative Umfrage mit 25 000 Teilnehmern aus aller Welt, die Deutschland zum wiederholten Mal zum "Land mit dem größten positiven Einfluss auf die Weltgemeinschaft" erklärte.

Zur Erinnerung: Es gibt 193 Länder zur Auswahl, die Mitglieder der Vereinten Nationen sind. Deutschland steht an Platz eins. Eine ähnlich groß angelegte Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) kam im November zum selben Ergebnis.

Ähnlich sehen das eingewanderte Russen, Polen, Kroaten und Spanier etc. Sie sind meist dankbar, in DE leben zu können. 

Anders ist es bei der Mehrheit der türkischen Parallelgesellschaft in DE. Da sind die Einstellungen, Werte und Sitten einfach zu unterschiedlich. Was die Deutschen als Toleranz, Friedfertigkeit und "Stuhlkreis"-Pädagogik schätzen, ist für viele Türken Schlappheit und fehlende Macho-Ehre. Ein türkischer Elternvertreter in Hamburg bezeichnete die Deutschen gar als "Köterrasse". Deutsche Richter erlaubten es ihm. Was der Elternvertreter über diese Richter im Stillen dachte, kann man sich ausmalen. 

"Deutschland hat im Ausland ein hervorragendes Image.", träum weiter Paco.

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