Warum hat Gott/Allah/Jahwe Homosexualität erschaffen, wenn Sie eine Sünde und somit schlecht ist?

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51 Antworten

Servus,

Es gibt nicht "die Christen" und "die Muslime", weswegen schon die Aussage, dass Homosexualität als Sünde gesehen wird, falsch ist.

Es gibt zahlreiche christliche Gruppierungen, die Homosexualität nicht als Sünde sehen, sondern als gottgewollt wie Heterosexualität auch - die evangelische Kirche in Deutschland segnet nicht umsonst auch vielerorts homosexuelle Paare.

Auch bei Muslimen gibt es Gruppierungen, die Homosexualität nicht ablehnen (siehe auch hier: http://www.taz.de/!5032520/ )

Du musst daher fragen: Wie erklären sich Christen und Muslime, die Homosexualität als Sünde betrachten, dass ses eine Sünde ist?

Da wirst du viele Antworten bekommen - manche werden behaupten, es wäre eine "Prüfung" (im Sinne von: "Hey Mensch, ich mache dich schwul, damit du mir beweisen kannst, dass du dem Verlangen nicht nachgibst!"); andere sehen es sogar als "Strafe" oder "Krankheit" (da gibt es teilweise sogar Leute, die "Heilungen" versprechen...)

Im Endeffekt ist die Frage aber gut - denn wieso sollte Gott das tun, wenn er doch alles erschaffen hat?

Meiner Meinung nach ist wahre Liebe zweier mündiger Menschen niemals falsch - egal ob zwischen Mann und Frau, Mann und Mann oder Frau und Frau.

Wenn man an Gott glaubt und daran glaubt, dass er Liebe ist, dann muss man auch annehmen, dass Homosexualität genauso gottgewollt ist wie Heterosexualität auch.

Lg

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Kommentar von waldfrosch64
08.03.2016, 20:02



_______Es gibt nicht "die Christen" und "die Muslime", weswegen schon die Aussage, dass Homosexualität als Sünde gesehen wird, falsch ist._____


Nö die Aussage ist schon richtig davon ausgenommen sind die "Pseudo Christen "der neuen  Welt Einheitsreligion .Welche im House of One anzutreffen sind. (Wer immer dieser eine auch sein soll ,mir kommen das schon gewissen Namen auf )

Das alles  hat mit dem Christlichen wie auch mit den Islam nichts mehr zu tun.

Es ist Schöne neue Welt  Religion 

Johannes 14,23

 24Wer mich aber nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat.



Aber wen wunderst das noch ?  heute solle es ja auch schon christliche Nächstenliebe sein die Abtreibung gut zu heissen .

Jesaja 5,20:

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!

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Kommentar von Yankors
08.03.2016, 20:15

Deine Aussage ist doch etwas abwegig und entspricht doch wohl eher dem Zeitgeist.Wenn die evangelische Kirche in Deutschland,oder auch sonstwo, schwule Paare segnet, so ist das ihr Problem, zumal wenn sie gleichzeitig behauptet, die Bibel sei das Wort Gottes.Ich kann Dir mindestens 3 oder sogar 4 Stellen in der Bibel oder auch im alten Testament zeigen, wo ganz expresis verbis steht, das homosexuelitaet Suende und somit verboten ist. Natuerlich nicht mit diesen Worten, sondern umschrieben in dem bekannten Bibeldeutsch: " Du sollst nicht beim Manne schlafen.... usw" Das Gleiche gilt natuerlich auch fuer die katholische Kirche, vielleicht im verstaerkten Masse.Das ganze Gerede von Krankheit, genetisches Erbgut etc. hat nur zum Teil Berechtigung. Viele Jugendlich sind irgenwannmal verfuehrt worden, von Lehrkraeften, Erziehern oder auch von Priestern. Viele sind dadurch in Abhaengigkeit geraten und schwul geworden, obwohl nachweislich  keine Krankheit oder entsprechendes Erbgut vorhanden war.Die meisten sind durch den Reifungsprozess den ein Jugendlicher durchmacht wieder zur Besinnung gekommen, andere Widerrum haben Gefallen daran gefunden und sind dabei geblieben.Zwar hat der Gesetzgeber den Paragraphen 175 Stgb  abgeschaft oder soweit entschaerft, das bei Erwachsenen keine Strafverfolgung mehr eintritt.Vergreift sich aber ein Erwachsener an eine Kind, bis zum vollendeten 13. Lebensjahr, dann droht ihm auf jeden Fall eine Anzeige und Bestrafung.Ich bin kein Kind von Traurigkeit, habe Verstaendnis fuer fast alles, aber was inzwischen aus der Homo-Szene geworden ist,kann auch ich nicht mehr gut heissen.Homosexualitaet ist Privatsache und sollte auf keinen Fall so an die Oeffentlichkeit getragen werden wie es im Moment der Fall ist.Outen wird als persoenlicher Mut gut geheissen.So der ehemalige OB. von Berlin Wowereit:"Ich bin schwul und das ist auch gut so"Was daran gut ist weiss nur er allein.?Sicher haette er auch ganz gerne mal eine Frau probiert.Aber das ist seine Sache.Was Homosexualitaet mit Liebe zu tun hat ist mir raetselhaft und schon gar nicht Gottgewollt: "Gott sprach: Liebet und vermehret Euch" Wenn man Gottes Wort und der Bibel Glauben schenkt. Die Homo-Ehe mit einer normalen Ehe gleichzusetzen ist ein Schlag ins Gesicht, aller Menschen die friedlich und anstaendig als Ehepaare 50 Jahre und laenger zusammen leben, ihre Steuern bezahlen ,redlich arbeiten,Kinder zum Wohle des Gesamtstaates grossziehen usw.

Tareq












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Kommentar von waldfrosch64
09.03.2016, 18:57

_______Wenn man an Gott glaubt und daran glaubt, dass er Liebe ist, dann muss man auch annehmen, dass Homosexualität genauso gottgewollt ist wie Heterosexualität auch.________

Ich lass mein Kind auch nicht  vor den Bus laufen ohne Aufklärung nur, weil ich es liebe .Und weil es gerade Lust hat seinem Ball nachzurennen ..und diesen nicht verlieren möchte ...

Liebe heisst nicht : Ich lasse dich alles machen was du gerade möchtest .Liebe heisst ich weise dich auf die Wahrheit hin .

Und wenn es kein Wahrheit gäbe dann würden wir hier wohl kaum schon wieder darüber miteinander disputieren .

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Die Frage lässt sich weiterspinnen indem man Fragt warum Gott generell die Sünde und das Böse zulässt, was beweist dass es diesen Gott und Gott im Generellen nicht geben kann.

1.) Weiß Gott vom Bösen und kann er nichts daran ändern? Dann ist er nicht allmächtig.

2.) Weiß Gott vom Bösen und will es nicht ändern? Dann ist er nicht wohlwollend.

3.) Kann Gott das Böse ändern, weiß aber nichts davon? Dann ist er nicht allwissend und steht nicht in Kontakt zu den Menschen.

4.) Weiß Gott nicht vom Bösen und kann es nicht ändern? Warum dann überhaupt "Gott" nennen?

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Kommentar von Bambi201264
08.03.2016, 16:20

Brutal, diese zwingende Logik. Das wird den Gläubigen nicht gefallen. :)

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Kommentar von Abdurrahman65
08.03.2016, 17:30

Er weiß vom Bösen und lässt es zu um den Menschen zu prüfen. In der Islamischem Lehre heißt es mach was du willst, aber egal was passiert. Es wird am Ende abgerechnet. Und wenn man es schwieriger hat als andere dann wird man stärker geprüft.

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In der Bibel wird meines wissens nach nie behaubtet, dass Homosexualität schlecht ist. Das ist eine reine Ausrede.

Es gibt sehr wohl Pfarrer, die sich für die Rechte von Hoomosexuellen einsetzen und das ist gut so. Gott erschuf den Menschen als Frau und Mann, nach seinem Abbild. Also sind auch Homosexuele von Gott erschaffen und gewollt, das ist meine Sicht der Dinge.

Menschen, die sowas sagen, haben meistens folgenden Bewegungsgrund: Es klingt auch einfach besser zu sagen: "Laut meinem Glauben ist Homosexualität eine Sünde!" als "Homos raus!" (was kompletter schwachsonn ist, es ist keine Sünde, zu sein wie man halt ist; wie man erschaffen wurde!).

Wer aber irgendwann in der heutigen Zeit ankommt, der wird erkennen, dass es keine Sünde ist, homosexuel zu sein.

Mensch ist Mensch, darauf kommt es an!

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  • Erstens ist deine Frage zwar sehr speziell gestellt, aber eigentlich ist sie doch nur eine Spezialversion der allgegenwärtigen Grundsatzfrage, warum Gott überhaupt schlechte Eigenschaften geschaffen hat, wenn er sie doch selbst ablehnt -- Gier, Missgunst, Untreue und so weiter. Warum schmeckt dem Menschen Schweinefleisch, wenn Allah es doch verbietet? Solche Fragen kann man zu Hunderten stellen, zu quasi allen Geboten, die es gibt. Die Theologie hat dazu noch keine gute Antwort gefunden.
  • Zweitens sollte deine Frage vielleicht Anlass für dich selbst sein, zu hinterfragen, wie sinnvoll so ein Glauben an einen Gott ist. Warum sollte Gott überhaupt solche Vorschriften machen? Was hat er davon? Warum denkt er sich solche Regeln aus? Ergibt das ganze für dich irgendeinen Sinn? Für mich nicht.
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Ich habe schon mit gläubigen Christen (Protestanten) über dieses Thema gesprochen, mich mit ihnen ausgetauscht. Die Antwort war meist eindeutig: "Wir haben nichts gegen den Sünder an sich, sondern nur gegen die Sünde" - wobei es in vielen evangelischen Kirchen ja gar nicht mehr so tabuisiert wird, was gut ist.

Du darfst nicht vergessen das dieses Gottesbild was du da meinst von einigen Religionen gezeichnet wurde und womöglich nicht dem des wahren Gottes entspricht, wenn es ihn denn gibt. 

Es sind Grundgedanken wie diese die einen Atheisten dazu bewegen eine göttliche Existenz auszuschließen. Das ist allerdings größtenteils auf Religion zurückzuführen, denn wenn Gott der Erschaffer der Menschheit ist, dann hat er mit Sicherheit auch kein Problem mit Homosexuellen. 

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Das hier ist nur meine Meinung, sie muss also nicht stimmen. Ich bin übrigens Christ.

Ich denke, dass nicht der Schöpfer/Gott/Herr wie auch immer man mag...Homophobie (Angst vor Homosexuellen) erschaffen hat. Meiner Auffassung nach liebt Gott jeden Menschen, wie er ist. Angst, Ausgrenzung und Verfolgung sind menschgemacht.

Die Menschen hatten schon immer Angst vor dem, was sie nicht kennen, was sie nicht begreifen und abschätzen können. Traurige Beispiele aus der aktuellen Zeit ist zum Beispiel Pegida und andere fremdenfeindliche Bewegungen...

Es kommt immer darauf an, wie Menschen erzogen wurden und wie sie selbst die jeweilige heilige Schrift auslegen. Es gibt ja nunmal auch Radikale jeder Religion und die haben in fast 100% der Fälle nichts mit den wichtigsten (für mich) Lehren der Bibel zu tun. Also Nächstenliebe, Toleranz und Akzeptanz.

Gott liebt jeden und er hat uns den Verstand geschenkt, zu verstehen, das  Unterschiede nicht böse sind sondern mehr Wissen, Erfahrung bedeuten.

Ich akzeptiere andere Meinungen und würde mir das gleiche von dir wünschen, solltest du nicht mit mir übereinstimmen. Dankeschön.

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ob es gott oder egal wie er genannt wird erschaffen hat bezweifle ich mal,denn das haben schon die alten griechen praktiziert vor 2000 jahren und bei tieren gibt es das auch.ist eine laune der natur und die vorurteile dazu hat der mensch erfunden.es soll jeder tun und lassen wie er mag solang es freiwillig ist und keine minderjährigen betroffen sind

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die ca 40 Antwortenhier  gehen leider fast alle nicht auf deine Frage ein, sondern versuchen pro und contra Homophobie in den Religionen zu kommenieren.....

Meine Antwort also auf deine Frage : Homosexualität ist einer Minderheit der Menschen "von Anfang an" (genetisch) oder per sozialer Aneignug gegeben.

Da Religionen im gegenseitigen (Missionierungs-)Machtkampf von Menschen getragen wurden/werden, sind Machterhaltungsinteresse die Hauptursache dafür, dass

a) die letztlich nicht zu unterdrückende Kraft der Sexaullität grundsätzlich immer und überall als Bedrohung der Macht empfunden wurde und also Sexualität = Sünde erklärt wurde und

b) die Homos als eine Minderheit zu bewussten Sündenböcken (zum Abreagieren für die Menge)  zu einer besonders "bösen" Sünde  gemacht wurden.

Dass dies aber von einer Höheren Macht (Gott usw.) so gewollt wurde, ist die angsterzeugende Verpackung, mit der die Religionen/Herrschende Menschen es den orientierungssuchenden Menschen übereichten/ überreichen.


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Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Gott /Jahwe/Allah überhaupt etwas erschaffen haben. Tatsache ist, dass Homosexualität existiert, auch im Tierreich. Interessant ist, wie es kommt, dass sie sich selbst nicht längst schon ausgerottet hat, da ja Homos keinen Nachwuchs zeugen. Homos müssen drum immer wieder neu 'kreiert' werden.

Welche Glaubensrichtung wie umgeht mit Homosexualität ist auch von der Zeit abhängig. Mal werden Homos geschlachtet, mal Hexen verbrannt, ganz nach dem jeweilig vorherrschenden Glauben und Zeitgeist.

Ist das gut?

Muss jeder selber "glauben" d.h. herausfinden - oder sich nach den jeweilig gültigen Gesetzen richten im entsprechenden Land.

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Die Frage ist sehr gut gestellt.

Denn weder die Kirche noch der Islam gehen davon aus, dass Homosexualität eine Schöpfung Gottes, sondern eine freie Entscheidung des Menschen ist. In besonders konservativen Kreisen gilt sie als schwere (freiwillig gewählte) Sünde.

Bis vor nur wenigen Jahren galt Homosexualität noch als eine psychische Krankheit, obwohl mittlerweile eigentlich jedem klar sein dürfte und müsste, dass sie eine ganz normale Sexualpräferenz ist und man sich nicht "aussuchen" kann, ob man homosexuell ist oder nicht. Therapieren kann man es auch nicht, und glücklicherweise wird es in Deutschland heute auch weitestgehend toleriert, wenn man schwul oder lesbisch ist.

Also - wenn man sie sich nicht ausgesucht hat, woher kommt dann die Sexualität und ihre Ausrichtung? Vielleicht doch von Gott?

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Kommentar von MartiniHarper
08.03.2016, 19:36

Die Bibel ist da ganz deutlich. Gott hat uns geschaffen und alles was wir tun ist unsere Entscheidung. Er nimmt keinen Einfluss auf unser Leben.

Ich bin absolut nicht gegen Homosexuelle jedoch denke ich trotzdem, dass es sich bei Homosexuallität um einen Genfehler handelt. Heißt aber nicht, dass ich sie weniger achte.

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Die Fanatiker, obgleich Muslim oder Christ erklären sich die Welt als Vorstufe für ein ewiges, eh nicht existentes Leben. Das Leben fungiert also als Prüfung, daher auch die vielen Versuchungen, Katastrophen etc. Auch wird gerne hier erwähnt, man habe nicht zu versuchen wie Gott zu denken, da er ja keinerlei Ähnlichkeit mit uns besitzt und absolut unabhängig ist, dass dies sehr ambivalent ist, sollte klar sein, aber auch so kann man sagen, dass Gott wohl einen Nutzen darin sieht, den wir nicht, oder einfach noch nicht verstehen können. 

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Kommentar von JoniH97
08.03.2016, 15:59

Deine fachliche Kompetenz erschließt sich mir hierbei als sehr fragwürdig. Wenn du nur einmal die ersten - je nach "Vorgebrabel" von welche übersetzung blabla bla- 10 seiten einer Bibel durchblätterst könntest du sehen das dort steht: Dann sagte Gott: >>Nun wollen wir den Menschen machen, ein Wesen, das uns ähnlich ist!" (1.Mose 1,26a) und auch im neuen Testament kommt Gott sogar auf die Erde und wird Mensch. Diese Ähnlichkeit ist ein teil des christlichen Glaubens 

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Kommentar von waldfrosch64
08.03.2016, 19:47

Fanatiker ? 

Fa·na̱·ti·ker, Fa·na̱·ti·ke·rin
abwert.
    jmd., der sich in blindem Eifer und völlig unkritisch für eine Sache oder Idee einsetzt.
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Warum , diese Frage kann man nicht beantworten. In der Katholischen Kirche ist Homosexualität nach wie vor verpönt. Bei uns wurde im 3. Reich der Paragraph 175 geschaffen, der Homosexualität bestraft. Dieser Paragraph wurde inzwischen aufgehoben. In islamischen Ländern sieht das hingegen ganz anders aus. Wer sich da outen würde, dass er homoseuell ist, hätte mit schlimmen Folgen zu rechnen. So bleibt denjenigen nur, heimlich ihre Homosexualität auszuleben. Auch in Russland geht man gegen Homosexuelle vor. Anzumerken ist, dass es in islamischen Ländern genausoviele Homosexuelle gibt, wie anderswo. Deshalb wäre es falsch zu glauben, dass es bei uns mehr Homosexuelle gibt, als in islamistischen Ländern.. Der Unterschied ist eben der, dass man sich bei uns outen kann, wobei auch in unserer Gesellschaft Homosexualität nicht überall Akzeptanz findet. Viele Familien schämen sich, wenn sich herausstellt, dass Kinder schwul oder lesbisch sind. Da wird immer noch mit den Fingern auf diese Familien gezeigt. 

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Bitte beachte, dass jemand nur weil er gläubig ist, nicht automatisch homophob ist.

Und jeder, der homophob ist, ist nicht automatisch gläubig.

Es gibt durchaus Auslegungen, die Homosexualität in Einklang mit dem christlichen Glauben bringen.

Kennst du schon Matthew Vines? Ein junger, gläubiger Mensch, der die Bibel studiert hat und zudem auch noch schwul ist. Er hat sich den vermeintlich homophoben Phrasen angenommen. Hier kannst du nachlesen:

http://www.matthewvines.com/transcript/german/

Kurz gesagt, jemand der homophob ist wird sich jeden möglichen Grund suchen, um seine Homophobie zu rechtfertigen und jeden Einwand wegwischen. Und wenn dazu der eigene Glauben herhalten muss.

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Kommentar von waldfrosch64
08.03.2016, 20:41

Das  schöne neue Welt Christentum, wo es keine Sünde mehr gibt ! 

Dazu muss jetzt der christliche Glauben auch noch  herhalten ? 

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Die Homosexualität stammt nicht von Gott, genauso wie alle anderen Sünden, aber das ist ein anderes Thema.

Kein Mensch ist auf der Erde, der nicht aus einer Verbindung von Mutter und Vater stammt. Darum ist es für manche homosexuell orientierte Menschen eine schmerzliche Erfahrung, sich nicht zum anderen Geschlecht erotisch hingezogen zu fühlen und die leibliche Fruchtbarkeit ihrer Verbindung vermissen zu müssen, wie es eigentlich der Natur des Menschen und der göttlichen Schöpfungsordnung entspricht. Oft führt Gott jedoch auf ungewöhnlichen Wegen zu sich: Ein Mangel, ein Verlust oder eine Verwundung - ausgenommen und bejaht - können zum Sprungbrett werden, sich in die Arme Gottes zu werfen, jenes Gottes, der alles gut macht und größer noch in der Erlösung als in der Schöpfung zu entdecken ist.

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Die Frage lässt sich verallgemeinern: Warum hat Gott überhaupt die Sünde oder das Böse erschaffen? Das Problem an allen Fragestellungen zu Gott ist, dass Gott nicht existiert. All seine Eigenschaften sind in sich widersprüchlich, daher mit Logik nicht zu beantworten. Wie kann der Mensch z.B. einen freien Willen haben, wenn Gott allwissend ist? Insofern solltest du die Frage wie jede Frage zu Gott als das behandeln, was sie ist: die irrelevante Beschäftigung mit Erfundenem.

Wie der Gläubige die Frage beantwortet, hängt auch gar nicht von irgendeiner Wahrheit in der Sache oder von Gott ab. Wie der die beantwortet, steht schon längst mit seinem weltanschaulichen Standpunkt fest. Die Beantwortung der Frage ist daher beliebig und unwissenschaftlich - eben eine Frage für die Theologie.

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Kommentar von waldfrosch64
09.03.2016, 18:21

Laut christlicher Theologie ist das Böse nicht von Gott erschaffen ,solches lehrt nur der Islam .

Das Christentum lehrt auch keinen Dualismus .wie viele fälschlich immer meinen .( Wo zwei Kräfte miteinander Ringen )

Das Böse ist im Christentum lediglich das verdrehte Gute .Satan ist auch nur ein Geschöpf und kein Gott .

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Eine Religion, die sagt "Ihr müsst alle schwul und lesbisch sein" wird bald mangels Nachwuchs aussterben.

Eine Religion, die sagt "Homosexualität ist schon OK" breitet sich nicht mit maximale Effektivität aus.

Am Effektivsten breitet sich eine Religion aus, wenn die Gläubigen dazu angehalten werden sich zu vermehren. Das dürfte der Grund sein, warum in allen großen Religionen Homosexualität mindestens als unerwünscht angesehen wird. Die Gläubigen selbst sehen Homosexualität deshalb nicht als von Gott gegeben an, sondern als Werk des Teufels oder eine Prüfung Gottes, die die Homosexuellen nicht bestehen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Es gibt Glaubensvereinigungen von homosexuelle Christen und auch einige Moslems in westlichen Ländern stehen dazu. Natürlich nicht in Saudi-Arabien oder dem Iran, wo man dafür hingerichtet werden kann.

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Warum hat Gott/Allah/Jahwe Homosexualität erschaffen, wenn Sie eine Sünde und somit schlecht ist?

Gott kann doch keine Rücksicht darauf nehmen, was manche Menschen als Sünde oder als schlecht betrachtet.

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Ich möchte zwar nicht die christliche Kirche befürworten, allerdings hat sie sich immerhin soweit modernisiert, dass homosexuelle eben nicht mehr geprügelt und geächtet werden. (Wäre auch nicht im Sinne Jesus gewesen übrigens!)

Bei dem Islam sieht das leider wie so oft ganz anders aus. Es gibt keine größere Schande für muslimische Familien, wie dass jemand in der eigenen Familie homosexuell ist. Die Betroffenen müssen ihre Neigungen heimlich ausleben, wenn es rauskommt werden sie zutiefst verachtet, im Extremfall getötet. (Folgt man Mohammeds Befehl, müssen Schwule und Lesben getötet werden!)

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Kommentar von DreiGegengifts
08.03.2016, 19:34

Folgt man Mohammeds Befehl, müssen Schwule und Lesben getötet werden!

In der muslimischen Kulturgeschichte gab es kaum Homophobie. Sie kam erst mit der Kolonialisierung durch den Westen http://hpd.de/node/12315

Aber nicht nur in islamischen Ländern ist es heute schlimm mit der Homophobie. Besonders drastisch ist es z.B. auch in vielen christianisierten afrikanischen Staaten. So wurde in Uganda mehrfach öffentlich zum Mord an Homosexuellen aufgerufen. In Uganda leben über 90% Christen. Die Missionierung durch Europas Kirchen und amerikanische Evangelikale geht währenddessen ungebremst weiter.

In Russland sind es die orthodoxen Kirchen, die die gesellschaftliche und politische Verfolgung zu einem großen Teil zu verantworten haben.

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Kommentar von PlueschTiger
08.03.2016, 19:36

Ich möchte zwar nicht die christliche Kirche befürworten, allerdings hat sie sich immerhin soweit modernisiert, dass homosexuelle eben nicht mehr geprügelt und geächtet werden.

Das ist nur das Medienbild. Wenn du dich auf Christen Seiten umsiehst ist Homosexualität immer noch ein Feindbild.

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Die erklären alles was "schlecht" sein soll, dass es Satans Werk sein soll, bzw. das alles seinen Grund haben soll und wir nicht das große und ganze sehen können und all diesen Bullshit den sonst religiöse von sich abgeben :P

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Kommentar von waldfrosch64
08.03.2016, 19:53

?

Die Sünde ist nicht das Werk des Satans ,sondern  immer nur das Werk des Menschen !

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Kommentar von SoMine
09.03.2016, 15:46

Klasse Kommentar. Wenn es einen Gott gibt, dann weint er sicherlich mit was er für Christliche Leute fabriziert hat. Illuminati Videos gegen jeden Superstar von wegen "praise Satan" und so ein Müll.. Ich würde es schon fast Hobby nennen, mit solchen leuten zu diskutieren. Das ist wie gegen eine wand voller Dummheit und Naivität zu reden.

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Interessante Frage, die sehr einfach zu beantworten ist...

Dass Homosexualität eine Sünde sein, ist nicht auf Gottes "Mist" gewachsen...:)

Menschen haben zu allen Zeiten ihr eigenes Weltbild über Gott gesetzt, ob es nun um die Hexenverfolgung ging, um die "Erlaubnis", Tiere zu essen, um die Kreuzzüge, "heilige Kriege" usw...

Mit Gottes Liebe hatte all dies nichts zu tun - im Gegenteil !

Gott ist jenseits von Hass, Ausgrenzung und Gewalt - er ist die reine, pure, unermessliche Liebe, von der die Liebe, die wir Menschen empfinden können, nur ein schwacher Abglanz ist...

Gott unterscheidet nicht, ob die Liebe zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind, Mensch und Tier, oder eben zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen gelebt wird - einzig der Mensch maßt sich an, darüber zu richten !

Fazit: Vor Gott sind alle Menschen gleich - so auch alle Liebenden, egal, wem diese Liebe gilt...

Gott schließt auch die Tiere in seine Liebe mit ein - daran sollten sich mehr Menschen ein Beispiel nehmen und danach handeln im Umgang mit ihnen...

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