Warum gibt es immer mehr Atheisten?

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16 Antworten

Ich weiß nicht, ob die Zahl der Atheisten tatsächlich statistisch signifikant gestiegen ist, daher werde ich zu dieser Behauptung keine Aussage machen.

Allerdings ist es so, dass durch steigende Bildung die mangelnde Belegbarkeit oder schlichtweg die Unmöglichkeit vieler religiöser Aussagen deutlich wird.

Dass die konservative Vermittlung religiöser Lehren teilweise mit der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts kollidiert, führt zu Unzufriedenheit.

Eine restriktive Sexualmoral, und Ablehnung von Homosexualität...solche Haltungen machen organisierte Religiosität bei vielen Menschen unattraktiv.

Wenn also eine religiöse Lehre nicht wissenschaftlich beweisbar ist und zudem nicht mehr in unsere Gesellschaft passt - dann wird sie nicht geglaubt.

Andererseits gibt es Menschen die klare Regeln und einen fest definierten Sinn in ihrem Leben suchen und deshalb religiösen Fanatikern in die Falle gehen.

Der Atheismus kann eben zB kein Trostmodell mit Jenseitsvorstellungen bieten, oder das Elitedenken der "Auserwählten" weshalb Religionen weiter attraktiv sind.

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Hauptsächlich weil das Internet eine bisher nie dagewesene Möglichkeit der Aufklärung bietet und Informationen so leicht zugänglich sind wie nie zuvor.

Sprich die Menschen können sich viel leichter bilden und informieren und Statistiken zeigen dass Religiosität mit Bildung abnimmt.

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Ich bin religiös weil ich so erzogen wurde und ich auch dran glaube. Andere verstehen es halt einfach nicht warum man an Gott glauben sollte und sehen nur das schlechte an Religion glaub ich. Manche denken man muss einer Religion angehören um an Gott zu glauben, lehnen die Religion und Gott generell ab und denken gar nicht erst über sowas nach. Ich musste viel darüber nachdenken um zu erkennen an was ich wirklich glaube. Nämlich an Gott und alles was die Menschheit erreicht hat unter anderen an die Wissenschaft (Evolutionstheorie :D).

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Kommentar von Buchenblatt
27.06.2017, 20:46

Man kann sehr wohl an Gott glauben ohne Religion.

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Kommentar von stefanbluemchen
27.06.2017, 23:06

Sind Evolution und Schöpfung miteinander vereinbar? 

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Womöglich weil sie erkannt haben, dass Religion in der Vergangenheit und Gegenwart leider oftmals für Krieg und Zerstörung gesorgt hat.

Niemand soll sich angegriffen fühlen, ist mir egal wie jemand sein Leben lebt.

LG

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Kommentar von PeterLustig1999
27.06.2017, 20:43

Religion hat nie für Krieg gesorgt und wird dies auch nur tun. Menschen nutzen Religion als Vorwand für Krieg.

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Na ja. Religion in der Schule wurde abgeschafft, stattdessen Ethik. Der Einfluss von Religion wird immer weniger. 

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Kommentar von Rhenukia
27.06.2017, 20:30

Nein, man kann an manchen Schulen auswählen ob man Religion oder Ethik nimmt

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Weil die Bildung immer weiter zunimmt und die Menschen mittlerweile verstanden haben, dass " Wissen wir nicht." eine legitime Antwort auf die Frage "Existiert Gott?" ist ohne einen Gott zu verneinen, aber ihr Leben nicht auf einen Gott auszurichten, weil es nicht ausreichend Belege für die Existenz eines Gottes gibt.

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Dass es immer mehr Atheisten gibt, hat mehrere Gründe.

Durch Fortschritte in der Wissenschaft fallen Götter für viele Erklärungen weg, für die sie bisher her halten mussten. Viele der Geschichten in den heiligen Büchern haben sich als falsch herausgestellt, was der ganzen Schrift ihre Glaubwürdigkeit nimmt.

Durch bessere Bildung wissen immer mehr Menschen, wie die Welt wirklich funktioniert. Sie sind oft nicht mehr so leichtgläubig, die religiösen Geschichten einfach zu schlucken.

In Zeiten des Internets ist es wichtiger denn je, zu hinterfragen was man liest. Es ist nur logisch, dass Geschichten von Zauberwesen als Fake News aussortiert werden.

Viele Kinder werden nicht mehr intensiv indoktriniert. Deswegen können sich immer mehr von ihnen vom Glauben befreien wenn sie erwachsen werden. Sie wachsen einfach heraus, wie beim Osterhasen oder dem Weihnachtsmann.

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Kommentar von stefanbluemchen
27.06.2017, 22:53

Falsche Götter fallen weg, der wahre Gott bleibt für immer. 

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Was spricht denn dagegen? Jeder hat das Recht, selbst über den eigenen Glaube zu entscheiden, also wird man davon ja wohl noch Gebrauch machen dürfen :P

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Kommentar von Rhenukia
27.06.2017, 22:58

nichts spricht dagegen... Thema verfehlt würde ich sagen, gibt ne 5

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Ich bin Atheist, weil ich keinen Grund habe, zu glauben. Den anderen Atheisten dürfte es ähnlich gehen.

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Zweifel ist der erste Schritt zur Erkenntnis.


Atheisten sind grosse Zweifler, die nicht jeden Mist glauben, der irgendwann mal von schlecht gebildeten Menschen aufgeschrieben wurde.

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Kommentar von stefanbluemchen
27.06.2017, 23:08

Der Autor der Bibel soll schlecht gebildet sein? 

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Wie wäre es, wenn du uns den Link, wo deine Behauptung steht, mitteilen würdest?

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Schau Dir die Welt an!

An was soll man da glauben?

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Kommentar von stefanbluemchen
27.06.2017, 22:56

Komisch.  Denn genau das, was heute in der Welt geschieht, wurde von den Propheten und von Jesus vorher gesagt. 

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Das ist jetzt einfach die neueste Mode. Und Mitläufer gab es doch schon immer

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Kommentar von Tragosso
27.06.2017, 22:44

Ich bezweifle, dass es etwas mit Mode zu tun hat an etwas nicht zu glauben. Entweder ist man davon überzeugt woran man glaubt oder man ist es nicht.

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Die richtige Frage würde lauten "warum gibt es immer mehr Atheisten mit christlichem Hintergrund".

Dann wäre es aber auch keine Frage mehr...

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Kommentar von Meatwad
28.06.2017, 17:47

Die richtige Frage würde lauten "warum gibt es immer mehr Atheisten mit christlichem Hintergrund".

Warum wäre das denn die richtige Frage?

Dann wäre es aber auch keine Frage mehr...

Warum nicht?

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Die Bibel hat diese Entwicklung bereits vorausgesagt. Nun erfüllt sie sich, wie schon die anderen zahlreichen Prophezeiungen. Auf die Bibel kann man sich halt verlassen. 😊

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Kommentar von Wippich
27.06.2017, 22:59

Das ist keine voraussage!Wenn ich jetzt was sage und in den nächsten 2000 Jahren passiert etwas ähnliches ist das purer zufall.

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Kommentar von mulano
28.06.2017, 20:50

Die Lebensmittelkarten hatten sie aber nicht an ihrer Hand oder Stirn, wie es mit einem Chip möglich ist. Außerdem konnten sie noch mit anderen Mitteln (Geldern) bezahlen. Wenn das Zeichen kommt wovon die Bibel spricht dann kann man NUR noch damit bezahlen.

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hi,

Rhenukia,

Weil wir in den "letzten Tagen" leben:

"dies aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar , nicht loyal, ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen vor Stolz, die Vergnügungen mehr lieben als Gott, die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen und von diesen wende dich weg"

2.Timotheus 3:1-5


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Kommentar von TroIIinger
27.06.2017, 21:40

Weil wir in den "letzten Tagen" leben:

Diese Annahme ist falsch.

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Kommentar von Meatwad
28.06.2017, 18:13

dies aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird.

Gab es immer.

Denn die Menschen werden eigenliebig sein,

Waren sie schon immer. Insbesondere religiöse Menschen.

geldliebend,

Waren sie schon immer (bzw seit der Erfindung des Geldes). Insbesondere religiöse Menschen.

anmaßend,

Waren sie schon immer. Auch religiöse Menschen.

hochmütig,

Waren sie schon immer. insbesondere religiöse Menschen.

Lästerer,

Waren sie schon immer. Insbesondere religiöse Menschen.

den Eltern ungehorsam,

Waren sie schon immer.

undankbar ,

Waren sie schon immer.

nicht loyal,

Waren sie schon immer.

ohne natürliche Zuneigung,

Heute weniger der Fall als früher.

für keine Übereinkunft zugänglich,

Waren sie schon immer. Insbesondere religiöse Menschen.

Verleumder,

Waren sie schon immer.

ohne Selbstbeherrschung,

Waren sie schon immer, und sind es immer weniger. Auch religiöse Menschen.

brutal,

Waren sie schon immer. Vornehmlich religiöse Menschen. Und früher ging es weltweit um einiges brutaler zu.

ohne Liebe zum Guten,

Waren sie schon immer, und sind es immer weniger.

Verräter,

Waren sie schon immer. Ist manchmal durchaus legitim.

unbesonnen,

Waren sie schon immer.

die Vergnügen mehr lieben als Gott

Gab es schon immer. Auch bei so manchem Priester, der mit Kindern arbeitet.

die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen

Zum Bahnhof einmal hier die Straße runter, und dann die zweite links.

Bleiben zwei Fragen:

1. Wie will man daran also festmachen, daß wir jetzt in den "letzten Tagen" leben? Oder leben wir etwa schon seit 300.000 Jahren in den "letzten Tagen"?

2. Was hat das alles mit dem Atheismus zu tun?

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