Warum Fisch an Aschermittwoch und Karfreitag

8 Antworten

Fische sind Kaltblüter! Deshalb wurden sie früher nicht als vollwertige Tiere angesehen! Wir machen ja auch mit Fischen Sachen, die man mit Säugetieren niee machen würde! Beim Angeln z.B. hat der Fisch den Haken im Maul und verletzt sich oft dabei! Man sagt aber, Fische hätten keine Nerven, um Schmerzen zu empfinden! Es ist aber schon nachgewiesen, dass die Fische durchaus "Stress" empfinden, wenn sie um ihr Leben kämpfen!

Viele Christen essen grundsaetzlich Freitags kein Fleisch sondern Fisch.Der Fisch an Aschermittwoch ist sicher zur Bekaempfung des Katers gedacht. LG gadus

Zu der Zeit, in der sich viele christliche Bräuche entwickelt haben, gab es noch keine Naturwissenschaften, wie es sie heute gibt und demzufolge auch nicht die passenden Erkenntnisse, über die wir heute verfügen.

Fisch galt durch viele Jahrhunderte nicht als Fleisch, genauso wie andere "Wasserwesen", z. B. Biber und Wasservögel. Fisch war deshalb eine erlaubte Fastenspeise. Hinzu kommt, daß man nicht wußte, daß Fische genau wie Rinder oder Schafe durch Zeugung entstehen. Man glaubte sehr lange, sie entstünden einfach so im Wasser, weil man die Sache mit dem Laich noch nicht erkannt hatte. Das machte den Fisch zu einer Speise, die von aller weltlicher "Lust" ganz und gar frei war und deshalb für die Zeiten besonders geeignet, an denen Fasten, Einkehr und Buße vorgeschrieben war.

Der Fisch ist zwar ein Symbol der Christen, aber ein Symbol für Christus selbst (ICHTHYS, wie jemand schon erklärt hat), ähnlich wie ein Lamm. Man ißt an Fastentagen aber nicht ein Symbol Christi (sonst wäre auch Lamm erlaubt), sondern eben eine Fastenspeise. Gruß, q.

Ich bin Christin und esse grundsätzlich keine Lebewesen. Jesus war Freund der Tiere und daran halte ich mich auch. Warum die an diesen Tagen Fisch essen:Weil sie eben nicht christlich sind. Das ist eine von unzähligen gefährlichen Rechtfertigungslehren. Mir hatte man immer erzählt, dass Fisch kein Fleisch ist und einen das ganze Jahr die Mücken stechen würden wenn man an diesen Tagen Fleisch isst. Ist natürlich Schwachsinn. Fisch ist genauso Fleisch wie alle anderen Lebewesen auch. Nur kulinarisch gibt es den Unterschied, dass er eben nicht nach Steaks schmeckt. ^^

Verars*hung ist das xD

Jesus Christus briet selbst Fische! Lies es nach in der Bibel!

Natürlich hast du recht, wenn du behaupten würdest, dass Tiere heutzutage widerwärtig behandelt werden. Der Weg von der Geburt bis in den Schlachthof ist zu fast 100% grausam. Ich war dabei!

Wo steht, dass Jesus Freund der Tiere wäre? Mag wohl sein, dass es auch so ist, aber in der Bibel steht es nicht. Gott erlaubte seit der Landung der Arche Noahs, dass der Mensch nun auch Fleisch essen dürfe. Gott (also auch Jesus) gebot, ein Lamm zu schlachten und mit der Familie völlig zu verzehren (Passahfest der Juden).

Jesus segnete die Gabe des Jungen, welcher 5 Brote und 2 Fische freudigen Herzens gab. Er vermehrte dieses Opfer des Kindes und 5000 Männer + deren Frauen und Kinder wurden satt und es blieben viele Körbe voll übrig. Wie passt das mit Fleisch-essen-ist-Sünde zusammen?

Kolosser 2, 16: So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats.

Jedes Speise wird geheiligt und ist rein, wenn es mit Dank angenommen wird. (wo das jetzt steht, kann ich dir grad ncht angeben, steht aber auch so da).

Bitte, lies die Bibel und kontrolliere genau, was die Adventisten so behaupten. Das meiste stimmt zwar, vieles aber auch nicht.

LG

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@Evangelisto

Das was Du schreibst ist eine verfälschte Lehre von Jesus Christus. Du weißt schon, dass Bibeln häufig verfälscht wurden? :D Aber hier mal ein kleiner Auszug aus dem, was heutzutage über Jesus bestätigt wurde:

Bekannt ist die Szene, wie Jesus von Nazareth die Tierhändler aus dem Tempel hinaus trieb - die Tiere ließ er frei. Und er rief: »Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!« (Markus 11,17)

Über die Tierliebe des Jesus von Nazareth ist in der Bibel kaum etwas zu finden. Doch aus der frühchristlichen Geschichtsschreibung wird deutlich: Jesus war Vegetarier und setzte sich in seinem Leben für die Tiere ein: »Weh euch, die ihr nicht hört, wie es [das geschlagene Tier] zum Schöpfer im Himmel klagt und um Erbarmen schreit! Dreimal wehe aber über den, über welchen es in seinem Schmerz schreit und klagt.« (Petrusakten 38, zit. nach Skriver, Die Lebensweise Jesu und der ersten Christen, S. 128)

Vieles von dem, was Jesus von Nazareth lehrte, blieb in apokryphen, außerbiblischen Schriften verborgen - so auch seine Tierliebe. Als Kirchenvater Hieronymus vor 1600 Jahren vom Papst in Rom die Aufgabe erhielt, aus den vielen überlieferten und einander widersprechenden Evangelien die Bibel zu schreiben, stand er unter dem großem Druck der entstehenden römischen Machtkirche und der politischen Kräfte. Die Römer waren bekanntlich starke Fleischesser, und auch der absolute Pazifismus der Urchristen war ihnen ein Dorn im Auge. Dass Hieronymus aber um die Tierliebe Jesu wohl wusste, belegt anschaulich folgendes Zitat: »Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft... Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.«

Übrigens enthalten auch jüdische Schriften Beschreibungen des Lebens Jesu. In der Schrift Toledoth Jeshu ist zu lesen: »Jesus befahl mir, daß ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte [zu mir nehme], damit ich rein befunden werde, wenn er mit mir reden will.«

"Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur." (Neues Testament, Markus 16, 15)

"Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Neues Testament, Matth. 25,40b)

"Ich bin gekommen die Opfer aufzulösen, und wenn ihr nicht ablasst zu opfern, so wird auch der Zorn Gottes nicht von euch ablassen." (Jesuswort, zit. von Epiphanius, Panarion 3,16)

"Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer." (Neues Testament, Matth. 9,13)

"Wahrlich, Ich sage euch, darum Bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von Menschen geschlachtet werden." (Das Evangelium Jesu, Kap. 75, 9 · Rottweil 1986)

"Siehe die Felder, wie sie wachsen und fruchtbar sind, und die fruchttragenden Bäume und die Kräuter! Was willst du noch mehr als das, was dir die ehrliche Arbeit deiner Hände gibt? Wehe den Starken, die ihre Stärke missbrauchen! Wehe dem Schlauen, der die Geschöpfe Gottes verwundet! Wehe den Jägern! Denn sie sollen selbst gejagt werden." (Das Evangelium Jesu, Kap. Kap. 14, 7 ·Rottweil 1986)

Von Kaiser Konstantin, der das kirchliche Christentum zur Staatskirche »erhob«, wird berichtet, dass er Vegetariern Blei in den Hals geschüttet habe. Seither ist die Geschichte des Christentums »eine Geschichte der Unterdrückung und des Tötens; sie hat mit dem Schöpfungsgedanken und der Botschaft Jesu wenig gemeinsam.« (ders.)

Zum Passahmahl sagte Jesus: "Begehre ich etwa, an diesem Passah Fleisch mit euch zu essen?" (zit. bei Epiphanius, Panarion omnium haeresium 30, 22, 4)

Weitere Informationen dazu auf "http://www.theologe.de/theologe7.htm#Kein_Passahlamm"

Bitte les Du Deine Bibel nicht mehr und verlasse Dich lieber auf wissenschaftliche Beweise. ;-)

PS: Ich kenne die Lutherische Bibel und die unrev. Elberfelder Übersetzung. Auf Bibeln alleine würde ich mich nicht verlassen - das ist total naiv.

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Das wird eine Definitionssache sein. Fleisch und Fisch wird seit jeher getrennt von einander aufgeführt. Da kann Fisch ja kein Fleisch sein (Menschen sind nich unfehlbar).

Aber geht es nicht darum, an diesem Tag nichts zu essen, wofür ein Tier gestorben ist?

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@Vanillachan

Dacht ich mir eigentlich auch, und ein fisch ist ein tier.

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@Vanillachan

Aber geht es nicht darum, an diesem Tag nichts zu essen, wofür ein Tier gestorben ist?

absolut nicht, die Altvorderen waren keine Vegetarier, sondern es ging um Beschränkung auf nur eine Mahlzeit täglich und auf nur wenige Lebensmittel. Es ging nicht nur ohne Fleisch, sondern auch ohne Eier, Milchprodukte, Wein und anderes.

Das Ganze sollte eine Bußvorbereitung für das Osterfest sein, Passionszeit halt.

Die vierzigtägige Fastenzeit der römisch-katholischen Kirche ist als österliche Bußzeit bestimmt. Sie dient ganz der Vorbereitung des Hochfestes Ostern.

erst Askese und Ostern das Lamm schmeckt wieder besonders lecker. http://de.wikipedia.org/wiki/Fastenzeit#Historische_Entwicklung_und_Symbolik_der_christlichen_Fastenzeit_bis_zur_Reformation

auch andere Formen der Askese und Buße vor. Viele Katholiken essen in der Zeit z. B.** keine Süßigkeiten** und entsagen Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Alkohol oder Zigaretten. Andere dagegen schränken alltägliche Gewohnheiten wie Fernsehen, Musik hören oder Computerspielen ein und meiden Kneipen- oder Diskobesuche. An den Fastensonntagen wird, wie an allen Sonntagen, nicht gefastet. Die Gläubigen sind in der Fastenzeit angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen und vermehrt an Gottesdiensten und Andachten (etwa der Kreuzwegandacht) teilzunehmen. Ebenso sollen sie mehr Werke der Nächstenliebe verrichten und Almosen geben.

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