Von katholischen Kirche zur evangelischen Kirche?

Das Ergebnis basiert auf 26 Abstimmungen

evangelisch 50%
katholisch 50%

27 Antworten

katholisch

Also, die "Aufmachung" sollte nicht entscheidend sein. Wichtig ist das Geschenk, nicht das Geschenkpapiert.

Dass man im Endeffekt immer an das Gleich glaubt, bezweifle ich ebenfalls. Denn wenn es zweimal das Gleiche wäre, dann bräuchte man ja nicht hier katholisch und dort evangelisch. Die Unterschiede sind offensichtlich groß genug, dass man zwei Kirchen benötigt.

Leider dreht sich die evangelische Kirche wie ein Fähnchen im Wind. Für die "Aufmachung" mag das gut sein, aber für eine Kirche, die das Evangelium als Richtschnur haben möchte, muss Jesus das Maß aller Dinge sein und nicht die öffentliche Meinung, die mal hü und mal hott ruft.

evangelisch
Noch dazu kann ich sagen, dass ich zwar an Gott, Jesus usw. glaube, jedoch kaum Kontakt mit der Kirche habe.

Und wieso möchtest Du unbedingt einer Kirche beitreten? Reicht Dir Christus nicht?

 Und findet ihr die katholische oder evangelische Kirche besser?

Um ehrlich zu sein: weder noch. Ich würde Dir ja zu christlichen Gemeinden raten. Christ sein heißt nicht einer Kirche angehörig zu sein, sondern Christus zu folgen. Meiner Meinung nach entfremden Kirchen immer mehr den christlichen Glauben durch die ganzen (unbiblischen) Sonderlehren (Marienverehrung, Fegefeuer...).
Wenn Du Dich aber wirklich entscheiden möchtest, dann sage ich evangelisch.

Im Großen und Ganzen: tritt einer christlichen Gemeinde bei, statt irgendeiner Kirche. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht (früher Mitglied einer orthodoxen Kirche), dass in Gemeinden viel öfter in der Heiligen Schrift gelesen wird und diese auch ''studiert'. Die Bibel in der orthodoxen Kirche habe ich dagegen kein einziges Mal aufgeschlagen (klar, Zettelchen mit Bibelversen gab es häufig, aber zusammen gelesen wurde nie). Man versteht sich auch viel mehr als eine Gemeinschaft und folgt nicht blind einer Kirche, die ihre Mitglieder (oftmals leider) zu ihren Gunsten ausnutzt. Aber das sind lediglich meine eigene Erfahrungen mit (orthodoxen) Kirchen. Wir haben aber viele aus anderen Konfessionen, die die selbe Erfahrung gemacht haben.

Erstmal danke für die Antwort :).

Ich möchte einer Kirche angehören, da ich gerne zu feierlichen Anlässen (z.B Weihnachten) in die Kirche gehe. Auch wenn ich später mal heiraten will, würde ich gerne auch kirchlich heiraten. Mit kaum Kontakt wollte ich sagen, dass die Kirche kein zentraler Mittelpunkt meines Glaubens ist, aber trotzdem für mich wichtig ist.

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@Annas574
Mit kaum Kontakt wollte ich sagen, dass die Kirche kein zentraler Mittelpunkt meines Glaubens ist, aber trotzdem für mich wichtig ist.

Dann habe ich das wohl etwas missverstanden.

Ich verstehe, die Atmosphäre zu Weihnachten und anderen Anlässen ist in Kirchen toll. Ich besuche Kirchen auch gerne öfters, weil ich die Kirchengebäude immer so bewundere. :-P Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute und Gottes Segen!

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@adelaide196970
ja, nur wenn wenigsten einer der Brautleute katholisch ist.

Das gilt aber für die evangelische doch auch, oder nur wenn wenigstens ein Partner evangelisch ist...

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Im Großen und Ganzen: tritt einer christlichen Gemeinde bei, statt irgendeiner Kirche.

Eine rein sprachliche Anmerkung: "Kirche" heißt die Organisation (also z.B. "evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers", oder "Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeinden"), "Gemeinde" die konkrete Zusammenkunft am Ort (z.B. "katholische Gemeinde St. Sebastian" oder "Bibel-Baptisten-Gemeinde Hauptstraße").

Was du meinst, ist der Unterschied zwischen den beiden "Volkskirchen" und Freikirchen.

Allerdings sind auch nicht alle Freikirchen gleich ... wenn es zu verbissen zugeht oder gar die Gemeindeleitung auf keinen Fall kritisiert werden darf, sollte eine Warnlampe angehen.

Meiner Meinung nach entfremden Kirchen immer mehr den christlichen Glauben durch die ganzen (unbiblischen) Sonderlehren (Marienverehrung, Fegefeuer...).

Das wären jetzt aber alles katholische Lehren (die auch von orthodoxen Kirchen geteilt werden, oder?). Bei der EKD ist es eher der Verlust an Glaubenssubstanz ("in der ev. Kirche darf der Pfarrer über alles predigen, nur nicht über 20 Minuten"), der dann schon mal dazu führt, dass in einer "Denkschrift" der EKD alle möglichen Argumente vorkommen, nur keine aus der Bibel.

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Interessant könnten auch freie Gemeinden bzw. Freikirchen sein. Schau dir doch einfach mal die Internetseiten von Gemeinden in deiner Umgebung an und besuche ganz unverbindlich ihre Veranstaltungen. Du kannst dich einer Gemeinde anschließen, die dir gefällt, wo die Leute nett und freundlich sind und in der eine bibeltreue Verkündigung stattfindet.

katholisch

Nein, man braucht für den Übertritt keine Konfirmation. Man hatte ja schon die Kommunion (Berechtigung zum Abendmahl) und getauft ist man ja auch. Nur, warum übertreten? Warum den Aufwand? Weil dort alles viel lockerer ist. Das kommt darauf an, in welcher Gemeinde man lebt und wie das dort aufgebaut ist. Ich z. B. bin katholisch und lebe hier mit evangelisch-lutherischen zusammen (mein Mann gehört dazu) und wohnen direkt bei einer sehr schönen evangelischen Kirche, wo ich sehr viel am kirchlichen Leben teilhabe. Die kath.Kirche ist sehr weit weg und hier in der ev. stört es niemanden. Das Vaterunser ist das gleiche, das Glaubensbekenntnis ist das gleiche, die Lieder sind die selben, die Evangelien sind dieselben, usw usw.

ich glaube auch das es eine macht gibt die unser leben bestimmt egal wie man sie nennt. deswegen bin ich ganz aus der kirche ausgetreten, wenn`s mir danach ist gehe ich aber schon mal in eine kirche - aber ob die evang. oder kath. oder orthodox ist unbedeutend - es gibt ja wenn schon , nur einen bestimmer

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