V: Du sollst nicht töten - wie ist das Gebot gemeint?

15 Antworten

Ich hätte es mit "du sollst nicht morden" übersetzt.

Wann es Mord ist (und wann stattdessen gerechtfertigt) liest man im AT.

Wenn deine Mutter die Religion verläßt (und womöglich sogar noch andere überredet es ihr gleichzutun) dann soll man sie töten. Hier ist es gerechtfertigt und kein Mord.

Wenn dein Sohn ein Taugenichts und ein Säufer ist, der einfach nicht seinen Eltern gehorcht, soll man ihm vor dem versammelten Dorf außerhalb der Stadttore steinigen. Hier ist es ebenfalls gerechtfertigt und kein Mord.

Wäre hier wirklich jegliches Töten gemeint, würde Gott im AT an diesen und weiteren Stellen ja auffordern, gegen sein eigenes Gebot zu verstoßen.

Das Gebot könnte man auch folgendermaßen übersetzen: "Du sollst nicht morden." Dieses Gebot ist gegen den vorsätzlichen Mord eines anderen menschlichen Lebewesens.

Dieses Gebot richtet sich weder gegen Verteidigungskriege (Mose, Josua, David u.a. haben Kriege führen müssen, erst unter Salomo erlebte das Volk Israel eine längere Zeit des Friedens) noch gegen das Essen von Fleisch.

Dass die Bibel das Essen von Fleisch erlaubt, zeigen beispielsweise folgende Bibelstellen:

"Furcht und Schrecken vor euch soll über alle Tiere der Erde kommen und über alle Vögel des Himmels, über alles, was sich regt auf dem Erdboden, und über alle Fische im Meer; in eure Hand sind sie gegeben! Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben" (1. Mose 9,2-3).

"Am folgenden Tag aber, als jene auf dem Weg waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus auf das Dach, um zu beten, etwa um die sechste Stunde. Da wurde er sehr hungrig und wollte essen. Während man aber etwas zubereitete, kam eine Verzückung2 über ihn.  Und er sah den Himmel geöffnet und ein Gefäß zu ihm herabkommen, wie ein großes, leinenes Tuch, das an vier Enden gebunden war und auf die Erde niedergelassen wurde; darin waren all die vierfüßigen Tiere der Erde und die Raubtiere und die kriechenden Tiere und die Vögel des Himmels. Und eine Stimme sprach zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines3 gegessen! Und eine Stimme sprach wiederum, zum zweitenmal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!" (Apostelgeschichte 10,9-15).

Jesus Christus hat selbst Fische und Lammfleisch (beispielsweise beim jährlichen Passahfest) gegessen.

Wenn ein Mensch kein Lebewesen töten will, ist das ein schwieriges Unterfangen. Wenn man beispielsweise Wasser erhitzt, werden viele Millionen Einzeller und andere Kleinstlebewesen dabei getötet. Viele solcher Beispiele könnte man aufführen. Man schaue sich nur mal die vielen Insekten an, die man beim Autofahren erwischt. Ich mag Insekten und habe mehrere Insektenhotels aufgehängt. Beim Autofahren ist es aber nicht möglich, keine Insekten zu töten. Darf man deshalb nicht mehr mit dem Auto (dazu natürlich auch Bus, Bahn, Flugzeug usw.) fahren?

Nach der Bibel ist es Christen freigestellt, ob sie Fleisch essen möchten oder nicht. Wenn ein Christ sich aus gesundheitlichen oder anderen Gründen vegetarisch ernähren möchte, ist das bestimmt eine gute Sache und völlig in Ordnung. Vegetarische Ernährung schont beispielsweise die natürlichen Ressourcen. Auf einer gleichgroßen Ackerfläche kann man mit vegetarischer Ernährung viel mehr Menschen ernähren als mit einer Ernährungsweise mit Fleischprodukten.

Ich denke es könnte das absichtliche. Töten gemeint sein. Beim Autofahren besteht ja zb auch die Möglichkeit neben Insekten auch Kinder unabsichtlich tot zu fahrem, wenn diese die Gefahr nicht von sich aus meiden.

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Ich denke, hier gibt es sehr viel Unverständnis.

Das Gebot hieß ursprünglich: "Du sollst nicht deinen nächsten Juden morden".

Und wenn das heute die Christen überall propagieren, ist es eben nicht mehr als eine leere, unsinnige Forderung.

Denn erstens lässt auch die Bibel großzügige Ausnahmen zu. Zweitens hielten und halten sich vor allem Christen nicht an dieses Gebot.

Keinesfalls ist es vergleichbar mit dem Tötungsverbot aus dem Buddhismus.

Interessant dazu eine Veranstaltung zum Thema aus dem Jahr 2010: https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2010/dez/News_Tagung_Du_sollst_nicht_toeten.html

Wichtig ist zu verstehen, dass der rein menschliche und soziale Inhalt dieses Gebotes, wie faktisch alle anderen auch, nicht aus dem Christentum stammt.

"Das Gebot hieß ursprünglich: "Du sollst nicht deinen nächsten Juden morden"."

Für dieses Wissen vom Ursprung hast du sicher auch eine Quelle.

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Und wenn das Töten von Tieren im Grunde nur in Ausnahmefällen ethisch ist? Wenn keine andere Nahrung da ist, nur dann! Er gab ja Adam und Eva zum Essen Früchte des Feldes, Nüsse und Wurzeln. Töten war nicht vorgesehen. Und nur, weil Christen nicht mehr im Paradies sind, wo alles Eierkuchen ist, vermeinen sie, sich nicht an "paradiesische" Umgangsweise halten zu müssen: Außerhalb des Paradieses MUSS sich der Mensch nicht an das Gebot der Liebe halten, die Umwelt und ALLE Gschöpfe Gottes zu achten. Mein Gott, wie dämlich ist es, zu sagen, ich achte die Kinder ja, die Ich missbrauche; ich achte die Tiere ja, die ich töte. Ich achte ja meinen nächsten, dem ich so einen Unfug erzähle! Ausnahmefall ist heutzutage nicht mehr vertretbar. Es gibt genug Lebensmittel, um nicht töten zu müssen. Es gab wirklich Menschenfresser vor einiger Zeit. Denen ihr Gott hat nicht verboten, Menschen zu töten und zu essen. Ich seh keinen großen Unterschied. Der christliche Gott erlaubt ja nur auf anderer Eben ebenfalls das töten? Und was ist das für ein Gott, der Töten überhaupt verbietet, ist der nicht viel großartiger als der Gott der Kannibalen oder ein anderer Gott, der töten erlaubt? Aber auch Christen leben gern feudal und frönen ihrer Genusssucht. Wer möchte abstreiten dass das nicht gut ist? 

Gott hat ja auch nicht verboten, Kinder zu missbrauchen.

 Ist es nicht zum Kotzen, wenn die Bibel so undefiniert befolgt wird. Es ist auch nicht schlimm, Menschen zu töten, laut Bibel. Kain wurde sogar von Gott protegiert. Was, wenn sich einer engstirnig darauf beruft? Leute, werdet im Innern und im Geist zu Menschen, und sucht euch nicht immer wieder widersprüchliche Stellen, je nach Bedarf, aus der Bibel. Es ist keine Sünde, aus Liebe zu Tieren sie nicht zu töten. Wie kann das Gegenteil auch sündenfrei sein? Wo ist die Liebe beim Töten? Christen legen so großen Wert darauf, dass Gott will, dass man freiwillig zu ihm kommt. Aber dass der Mensch freiwillig auf das Töten von Tieren verzichtet, gehört nicht zu diesem Prinzip? Gott, hab Gnade mit denen, die einfältig sind. Oder doch nicht? Was, wenn sie sich darauf berufen, ja klar sind wir einfältig. Aber das ist ja gut. Denn den geistig Armen hat Jesus das Himmelreich versprochen ! Ohje, ohje .. ;-)

Ich lass vor vielen Jahren mal, das im Konzil von Nizea 375 n. Chr. beschlossen wurde das Gebot du sollst kein Fleisch essen aus der Bibel herauszustreichen. So sehr ich mich auch bemühte mehr Informationen dazu zu finden, blieb es bei diesem einzigen Hinweis. Also entweder ist die Behauptung falsch, oder weitere Hinweise darauf konnten sich nicht bis in die heutige Gegenwart retten.

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@GrandVoyager

Überleg doch mal. Unabhängig, ob es gestrichen wurde oder nicht, es wurde von Menschen gestrichen. Wie ja auch die Bibel von Menschen geschrieben wurde. ;-)

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Das Gebot: ,,du sollst nicht morden" bezieht sich ausschließlich auf Menschen.

Warum kann man das sagen? Ganz einfach, Gott hat das Essen von Tieren erlaubt. Dazu heißt es unter anderem in Gottes Wort der Bibel:

Alle Tiere, die am Leben sind, können euch als Nahrung dienen. So wie ich euch die grünen Pflanzen gegeben habe, gebe ich euch auch sie. 4 Nur Fleisch mit seinem Leben — seinem Blut — dürft ihr nicht essen. 5 Außerdem: Ich werde für euer Blut — euer Leben — Rechenschaft fordern. Ich werde von jedem Lebewesen Rechenschaft fordern. Und ich werde jeden Menschen für das Leben seines Bruders zur Verantwortung ziehen. 6 Wer das Blut von Menschen vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn Gott hat den Menschen in seinem Bild gemacht. (1.Mose 9:3)

Bedeutet das, dass Christen einfach nur so zum Spaß Tiere töten dürfen? Auf gar keinen Fall! Warum nicht?

Weil Gott das tötet von Tieren, ausschließlich zu Nahrungszwecken und zum Zweck der Einkleidung erlaubt hat. Christen müssen sich an Gott ein Beispiel nehmen und sich von Gottes Haupteigenschaft der Liebe leiten lassen (Epheser 5:1/2, 1.Johannes 4:8).

Dazu heißt es unter anderem:

Der Gerechte kümmert sich um seine Haustiere, aber der Böse ist selbst in seinem Erbarmen grausam. (Sprüche 12:10)

Und auch:

Alles, was ihr tut, soll mit Liebe geschehen. (1.Korinther 16:14)

Siehe dazu auch: 2.Mose 23:5,12 und Jona 4:11 

Wenn jedoch alle Lebewesen Gottes Schöpfung sind,. wieso legitimiert Gott das töten von anderen Tieren, aber nicht das töten von Menschen untereinander (Kannibalismus)? Kommt dem Menschen vor Gott gegenüber anderen Tieren eine Vorzugsbehandlung zu?

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@GrandVoyager

Ja, Menschen haben ein Seele. Darum sagt man bei Tieren, sie verenden.

Matthäus 10,28: Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
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@GrandVoyager

Ursprünglich war es so, dass die Menschen reine Pflanzenfresser waren (1.Mose 1:29,30). Gott hat es ursprünglich nicht so vorgesehen, dass Menschen Tiere essen sollen. Seit dem Sündenfall allerdings, hat sich so einiges geändert. Seit dem erlaubt Gott es den Menschen. Das wird sich wahrscheinlich allerdings ändern, wenn Gott wieder über die Erde zu regieren beginnt (Jesaja 11:6-9).

Ob die Menschen in Gottes Augen mehr wert sind als Tiere? Ja, der Mensch ist sogar viel mehr wert als ein Tier!

Aus welchem Grund?

Ganz einfach, der Mensch ist laut Bibel kein Tier. Er wurde im Gegensatz zu den Tieren, im Ebenbild Gottes geschaffen. Gott hat ihn also dazu geschaffen, seine Eigenschaften wiederzuspiegeln. Kein Tier kann bspw. so lieben wie der Mensch. Auch sollte der Mensch von Anfang an über die Tierwelt herrschen.

In Gottes Wort der Bibel heißt es dazu:

Weiter sagte Gott: „Wir wollen Menschen machen in unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische des Meeres, die fliegenden Tiere des Himmels und die Haustiere herrschen, über die ganze Erde und über jedes kriechende Tier, das sich auf der Erde bewegt.“ 27 Dann erschuf Gott den Menschen in seinem Bild, in Gottes Bild erschuf er ihn. Als Mann und Frau erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie und sagte zu ihnen: „Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Ihr sollt über die Fische des Meeres herrschen, über die fliegenden Tiere des Himmels und über jedes Lebewesen, das sich auf der Erde bewegt.“ (1.Mose 1:26)

Und in Übereinstimmung damit, sagte auch Jesus Christus:

Was zahlt man schon für fünf Spatzen? Zwei Münzen, die kaum etwas wert sind. Doch Gott vergisst keinen einzigen von ihnen. 7 Und sogar die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt. Habt keine Angst: Ihr seid mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm. (Lukas 12:6) 

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@Aurofons

Tieren eine Seele abzusprechen scheint mir ziemlich vermessen zu sein. Kann mir kaum vorstellen, dass das Gottes Worte sind.

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@GrandVoyager

Weder der Mensch noch das Tier haben eine Seele, die nach dem Tod irgendwo weiterlebt.

Die Bibel sagt, dass wir mit Beginn unseres Lebens eine "lebende Seele" wurden. Wir bekamen keine Seele, die nach dem Tod irgendwo hinfliegen würde, sondern wir selbst SIND lebende Seelen:

"Und Jahwe Gott bildete den Menschen, Staub von dem Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; und der Mensch WURDE eine lebendige Seele." (1. Mose 2:7, EB)

Wie geht es mit uns weiter, da wir ja wegen der Sünde unserer Ureltern unvollkommen sind?

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hesekiel 18:4)

Wir alle sind dem Tod unterworfen. Was ist das für ein Zustand — der Tod?

"... was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr ... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5, 10)

Mit anderen Worten: nach dem Tod kehren wir dahin zurück, wo wir uns vor unserer Geburt befanden: in den Zustand der Nichtexistenz:

"Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19)

Wir leben nach unserem Tod also nirgendwo weiter, weder im Himmel, noch in einer Qualhölle (die die Bibel sowieso nicht lehrt).

Was bleibt von uns übrig? Wir bleiben in Erinnerung bei Gott. Er hat uns sozusagen in ein "Erinnerungsbuch" eingeschrieben:

"Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, Und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben Hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden Und unter ihnen noch nicht einer da war." (Psalm 139:16)

Gott hat gewissermaßen unseren genetischen Bauplan aufgezeichnet (DNS). Anhand dieses Bauplans kann er uns neu erschaffen. Genau das versprach Gottes Sohn — Jesus Christus:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Gott führt also Buch über jeden von uns und kann uns nach unserem Tod wieder zum Leben auferwecken:

"Und ich sah die Toten ... und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten" (Offb. 14:12)

Wo werden wir leben, wenn Gott uns durch seinen Sohn auferweckt?

Eine begrenzte Anzahl wird gemäß Offb. 7:4 zu himmlischem Leben auferweckt. Und der große Rest von uns?:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Wir werden also das wiedererlangt haben, was Adam und Eva verloren haben: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden.

Dann wird es keinen Tod mehr geben:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Diese schöne Hoffnung dürfen alle Menschen haben.

Tiere haben solch eine Hoffnung nicht. Nur der Mensch hat von Gott diese Hoffnung bekommen.

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@OhNobody

Auch wenn ich vieles aus der Bibel nicht glaube, möchte ich dich für deine Kenntnisse davon beglückwünschen, du bist wirklich gut im rezitieren. Nein, das meine ich nicht ironisch.

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Und wenn das Töten von Tieren im Grunde nur in Ausnahmefällen ethisch ist? Wenn keine andere Nahrung da ist, nur dann! Er gab ja Adam und Eva zum Essen Früchte des Feldes, Nüsse und Wurzeln. Töten war nicht vorgesehen. Und nur, weil Christen nicht mehr im Paradies sind, wo alles Eierkuchen ist, vermeinen sie, sich nicht an "paradiesische" Umgangsweise halten zu müssen: Außerhalb des Paradieses MUSS sich der Mensch nicht an das Gebot der Liebe halten, die Umwelt und ALLE Gschöpfe Gottes zu achten. Mein Gott, wie dämlich ist es, zu sagen, ich achte die Kinder ja, die Ich missbrauche; ich achte die Tiere ja, die ich töte. Ich achte ja meinen nächsten, dem ich so einen Unfug erzähle! Ausnahmefall ist heutzutage nicht mehr vertretbar. Es gibt genug Lebensmittel, um nicht töten zu müssen. Es gab wirklich Menschenfresser vor einiger Zeit. Denen ihr Gott hat nicht verboten, Menschen zu töten und zu essen. Ich seh keinen großen Unterschied. Der christliche Gott erlaubt ja nur auf anderer Eben ebenfalls das töten? Und was ist das für ein Gott, der Töten überhaupt verbietet, ist der nicht viel großertiger als der Gott der Kannibalen oder ein anderer Gott, der töten erlaubt? Aber auch Christen leben gern feudal und frönen ihrer Genusssucht. Wer möchte abstreiten dass das nicht gut ist? Gott hat ja auch nicht verboten, Kinder zu missbrauchen. Ist es nicht zum Kotzen, wenn die Bibel so undefiniert befolgt wird. Es ist auch nicht schlimm, Menschen zu töten, laut Bibel. Kain wurde sogar von Gott protegiert. Was, wenn sich einer engstirnig darauf beruft? Leute, werdet im Innern und im Geist zu Menschen, und sucht euch nicht immer wieder widersprüchliche Stellen, je nach Bedarf, aus der Bibel. Es ist keine Sünde, aus Liebe zu Tieren sie nicht zu töten. Wie kann das Gegenteil auch sündenfrei sein? Wo ist die Liebe beim Töten? Christen legen so großen Wert darauf, dass Gott will, dass man freiwillig zu ihm kommt. Aber dass der Mensch freiwillig auf das Töten von Tieren verzichtet, gehört nicht zu diesem Prinzip? Gott, hab Gnade mit denen, die einfältig sind. Oder doch nicht? Was, wenn sie sich darauf berufen, ja klar sind wir einfältig. Aber das ist ja gut. Denn den geistig Armen hat Jesus das Himmelreich versprochen ....! Ohje, ohje, ohje ... ;-)

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