Unterschied zwischen Kaplan und Diakon?

5 Antworten

Die katholische Kirche kennt drei Stufen des geweihten Amtes: Diakon, Priester, Bischof.

Ein Diakon ist also einer, der die 1. Weihe empfangen hat.

Schwieriger wirds beim Priester: man nennt sie eben nicht Priester, sondern man spricht sie mit ihrer Amtsbezeichnung an. Der Kaplan ist der Geselle (kann alles machen, was Priester machen, aber ist kein Chef). Der Chef einer Pfarrei heißt Pfarrer. Daneben gibt es noch diverse andere Titel, mit denen ich dich hier verschone. :-)

Die Aufgaben sind zunächst mal bei Diakon und Priester gleich: Stundengebet, sich um die Armen sorgen, überzeugend leben, usw. Im Gottesdienst hat der Diakon die Aufgabe, das Evangelium zu verkünden und am Altar mitzuwirken, er spendet Taufen und wirkt bei Beerdigungen und Hochzeiten mit.

Das alles macht der Priester auch, aber seine Aufgaben sind mehr: der Eucharistie vorstehen, Beichte und Krankensalbung spenden.

Kaplan ist ein Hilfsgeistlicher; Gehilfe und Stellvertreter des kathol. Pfarrers.

Diakon wiederrum kirchl. Amtsträger für bestimmte liturgische, karitative und seelsorgerische Sachen in einer Kirchengemeinde. In der kathol. Kirche ein Kleriker nach Empfang der untersten Stufe vom Weihesakrament (Vorstufe der Priesterweihe oder für das ständige Diakonat).

Das klingt jetzt so, als ob ein Kaplan kein richtiger Geistlicher wäre. Da stimmt nicht. Ein Kaplan ist ein geweihter Priester, der in einer Gemeinde den Pfarrer unterstützt. Es ist sozusagen eine Ausbildungsstufe zum Pfarrer. Ein Diakon ist kein Priester. Diakone sind auch geweiht, aber sie dürfen bestimmte Dinge nicht ausführen, wie z.Bsp. die Eucharistiefeier, d.h. die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu. Diakone dürfen verheiratet sein, wenn sie vor der Weihe geheiratet haben, dann bleiben sie im ständigen Diakonat. Manche gehen auch weiter und werden Priester. Früher war es hauptsächlich eine Vorstufe zum Priester, heutzutage ist es eine eigene Berufsgruppe und seltener eine Vorstufe.

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Ein Kaplan oder Vikar ist ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe. Er ist dem Pfarrer einer Pfarrgemeinde unterstellt, bis ihm vom Bischof eine eigene Pfarrei zugeteilt wird. Sein Aufgabengebiet als Priester ist das gleiche wie das der Pfarrer: Er betreut die Menschen seelsorglich und spendet die Sakramente.

Der Diakon ist die erste Weihestufe, die nächste wäre die Priesterweihe. Es gibt aber auch Diakone, die nicht das Priesteramt wählen, sondern Diakon bleiben und auch verheiratet sein dürfen. Der Diakon gehört auch zum Klerus und assistiert dem Priester bei der Eucharistiefeier, verkündet das Evangelium und kann auch predigen. Er kanndie Taufe spenden, kirchliche Trauungen und Begräbnisfeiern leiten, Wortgottesdienste feiern, die Kommunion spenden. Die Feier der Eucharistie sowie die Spendung der Krankensalbung und des Bußsakramentes bleiben dagegen den Priestern vorbehalten.

Der Kaplan ist als Priester klerikal insofern höher gestellt, da er die endgültige Weihe und Salbung empfangen hat und damit die Hl. Messe zelebrieren kann, die Wandlungsworte sprechen und das Bußsakrament sowie die Krankensalbung spenden kann. Dazu ist der Diakon mit der ersten Weihestufe nicht bevollmächtigt.

ein kaplan ist ein pfarrer, der noch keine eigene pfarrei hat, er darf eigentlich alles machen auch allein die messe zelebrieren. ein diakon hat nur eine besondere weihe, er kann sogar verheiratet seinm, er darf eigentlich nur das evangelium lesen, und beerdigungen alleine durchführen, ansonsten nur den wortgottesdienst halten, er geht dem pfarrer zur hand. ach ja .....beide sind natürlich katholisch

Kaplan müßte eine Stufe höher sein.

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