Schlimmer für wen?

Für den einen, der gefoltert wird oder für die zehn, die wegen der Folterung nicht sterben müssen?

Vielleicht bringt dich dieser Hinweis auf eine richtige Spur.

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Wie kann man überhaupt zweimal heiraten?

Die Ehe ist doch der Bund fürs Leben, in guten und schweren Tagen, bis der Tod uns scheidet. Wie oft leben wir denn, dass wir zwei, drei oder fünfmal ein Versprechen "bis der Tod uns scheidet" abgeben können?

Und falls es doch irgendwie möglich wäre, wie könnte ich nach einem ersten gebrochenen Versprechen glauben, dass der Partner oder die Partnerin willens ist, dieses Mal das Versprechen zu halten?

Im übrigen würde ich jemanden, der mir sagt, dass er mich nie heiraten wird, sofort verlassen. Es ist reine Zeitverschwendung, noch länger mit ihm zusammen zu sein.

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Die erste Frage muss wohl sein: Ist es denn Sünde oder nicht?

Wenn es die Wahrheit ist, dann darf man es auch sagen. Nur "wir wollen das nicht hören" ist etwas zu wenig.

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Weil Jesus zum Beispiel sagte: "Wenn du auf dem Weg zum Tempel bist und dir einfällt, dass du mit deinem Bruder zerstritten bist, dann lass dein Opfertier vor dem Altar liegen. Geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, danach komm und opfere deine Gabe."

Oder: "Wie kannst du Gott lieben, den du nicht siehst, und deinen Bruder, den du siehst, ignorieren?"

Oder: "Geht zu allen Menschen... und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe."

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Erstens, eine Hochzeit ist auch ohne Kommunion möglich. Besprecht das mit dem Pfarrer, der die Hochzeit halten wird.

Zweitens, die Kommunion kannst du selbstverständlich nachholen, und du musst dabei nicht zwischen kleinen Kindern stehen. Die "Erstkommunion" ist keine Zulassungsfeier zur Kommunion, sondern die Kinder eines Jahrgangs feiern zusammen mit ihrer Gemeinde ein Fest, weil sie zum ersten Mal zur Kommunion gehen. In deinem Fall könnte es sich um eine separate (kleine) Feier handeln, oder du kannst die Erstkommunion am Tag deiner Hochzeit feiern, indem du eben - zum ersten Mal - an der Kommunion teilnimmst.

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Die Sache mit dem "kein falsches Zeugnis ablegen" geht ja auch dich an. Niemand feiert am 24.12. die Geburt Jesu. Sein Geburtstag wird am 25. Dezember gefeiert, und man trifft sich bereits am Abend vorher.

Erstens. Zweitens weiß niemand das genaue Geburtsdatum. Wie kannst du da behaupten, dass es ausgerechnet der 24. Dezember nicht gewesen sein kann? Der römische Sonnengott, ja schön. Aber weil der Tag schon durch den Sol belegt war, muss sich Jesus zwingend einen anderen Tag zum Geborenwerden aussuchen? Nicht dein Ernst, oder?!

Drittens: Christen feiern die Tatsache, dass Gott als Mensch geboren wurde. Wenn man dieses Ereignis feiern möchte und das Datum - wie gesagt - unbekannt ist, muss man eben irgendein Datum wählen. Es hätte der 12. Mai oder der 4. Juli werden können. Nun ist es der 25. Dezember geworden. Die Chancen, dass man den tatsächlichen Geburtstag trifft, liegt bei 0,27% - egal, ob die Wahl auf den 12. Mai, den 4. Juli oder den 25. Dezember fällt.

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Was du ansprichst, stellt in der Tat ein gewisses Problem dar.

Es geht zunächst darum, die Strafverfolgungsbehörden zu informieren - nicht die Presse. Da die Presse aber gut vernetzt und ständig auf der Suche nach aufregenden Ereignissen ist, werden die Anzeigen schnell öffentlich. Die Justiz kann sich da kaum wehren, weil die Presse wegen der Pressefreiheit alles schreiben darf, was sie möchte.

Das eigentliche Problem ist also mithin nicht bei der Kirche, bei der Polizei oder bei der Justiz zu suchen, sondern bei den Redaktionen der Zeitungen.

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"Anscheinend" sagst du und glaubst sofort alles, was dort gesagt wird. Ein wenig kritische Distanz im Umgang mit Medien wäre sicherlich hilfreich.

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Ich glaube, die Praxis vor Ort sieht anders aus als die Stimmung, die über die Medien verbreitet wird.

Die vor Ort sind, wissen, dass ihr Pfarrer ok ist und seine Sache gut macht.

Wenn ein Pfarrer durch die Fußgängerzone läuft, dann halte ich das tatsächlich für mutig. Denn es gibt sicher welche, die alle Pfarrer über einen Kamm scheren und auf die aktuelle Negativstimmung aufspringen. Aber ein Spießrutenlauf wird es für den Pfarrer trotzdem nicht. Wir leben ja nicht in einem Land, wo man mit dem Tod bedroht ist, wenn man sich irgendwie als christlich outet.

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Weil wir in Deutschland einfach die Besten sind und am deutschen Wesen die Welt genesen wird.

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