Umfrage: War ein Arzt schonmal unfreundlich/unhöflich zu euch?

Das Ergebnis basiert auf 46 Abstimmungen

ja, und ich habe den Arzt deswegen gewechselt 50%
ja, aber ich habe den Arzt nicht gewechselt 26%
andere Antwort : 24%

18 Antworten

Vom Beitragsersteller als hilfreich ausgezeichnet
andere Antwort :

Es war der Orthopäde, der meiner Mutter ein künstliches Kniegelenk eingesetzt hatte.

Während der Operation vergaß das OP-Team ein OP-Tuch in der Wunde. Das Knie meiner Mutter eiterte über Monate hinweg. Wir fuhren immer und immer wieder zu diesem Orthopäden, er fand nichts.

Nachdem meine Mutter Fieber bekommen hatte, eine beginnende Sepsis festgestellt wurde, fand er dann doch plötzlich dieses OP-Tuch in der noch immer eiternden Wunde.

Nachdem wir aus dem Behandlungszimmer raus waren, sagte ich zu meiner Mutter „da haben die ja ganz schön Mist gebaut“.

Als wir bereits auf dem Weg zum Auto waren, rannte uns der Arzt hinterher, brüllte mich an, dass ich so etwas in seiner Praxis vor anderen Patienten nicht zu sagen hätte.

Ich war so geschockt von seinem Verhalten, dass ich kein einziges Wort rausbrachte. Ich war einfach nur baff.


LittleCoon  13.02.2023, 21:11

Was ein Idiot. Können die anderen doch ruhig wissen was der für Mist gebaut hat.

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Ramboline  13.02.2023, 21:31
@LittleCoon

Patienten bedeuten Geld, weniger Patienten bedeutet weniger Geld.

Aber du hast schon recht.

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vanillakisss22  15.02.2023, 17:51

Oh mein Gott!

Ich wäre ausgeflippt, so richtig!

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andere Antwort :

Ich habe schon mehrere Ärzte kennengelernt, die sich total unmöglich und arrogant aufgeführt waren. Hauptsächlich waren das Krankenhausärzte, da kann man ja den Arzt nicht so einfach wechseln . Einmal war auch ein Hausarzt total unmöglich zu mir, aber bei dem war das normal. Der war zu allen Patienten so. Nachdem sich wohl mehrere Leute bei der Ärztekammer über ihn beschwert hatten und er Ärger bekommen hatte, hat er sein Verhalten dann geändert.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bin chronisch krank, war oft beim Arzt und im Krankenhaus
andere Antwort :

Mich hat im Krankenhaus ein Onkologe bei einer Nachuntersuchung angeschrien, er hat mich regelrecht zusammengesch*ssen, nur weil ich freundlich und nicht fordernd nach einem PET CT, eine sehr teure bildgebende Untersuchung fragte . So ein Benehmen habe ich vorher und nachher nie erlebt und bleibt hoffentlich die einzige schlechte Arzterfahrung. Er war der Chefarzt, der zu dieser Frage von meiner Onkologin hinzugezogen worden war. Ich blieb noch 1 Jahr bei dieser Onkologin, haben dann gewechselt, weil ich jedesmal Angst hatte, dass dieser schreckliche Arzt wieder zur Beantwortung einer Frage hinzugezogen wuerde.

andere Antwort :

Wir waren dort einmal, danach nie wieder.

Ich war mal (mit meiner Mutter, da war ich ungefähr 17) beim Zahnarzt. Eine Behandlung gab es nicht - Auch, wenn diese dringend nötig gewesen wäre, aber darauf möchte ich nicht zu sehr eingehen.

Jedenfalls waren wir wegen einer einzigen, ganz bestimmten Sache dort. Ich wurde untersucht. Und dann werden mir Informationen gegeben, nach denen ich nie gefragt habe. Ich glaube sogar, wir haben es sehr deutlich gemacht, dass wir nur wegen dieser einen Sache dort waren. Keine Ahnung, ich fand das sehr ... überrumpelnd.

Dann hatte er noch irgendetwas gesagt - ich weiß nicht mehr, was - und ich musste vor Angst weinen. Ich habe eine sehr starke Angst vor Zahnarztbesuchen, Spritzen, physischen Schmerzen, Kontrollverlust und fast allem, was irgendwie etwas mit Operationen zu tun hat. Das konnte er natürlich nicht wissen, aber anhand meines starken Heulens und meiner Verweigerung (Sagen wir es so: Das würde keine schnelle OP werden) hatte man zumindest gesehen, dass ich wirklich Panik hatte.

Er war aber ziemlich unsensibel und sagte sowas wie "Ja, so ist das halt, entweder machen Sie mit oder nicht" (irgendwie so, ist schon 7 Jahre her).

Mir ist klar, dass sich nicht jeder Zahnarzt mit Angstpatienten auskennt, aber man sollte sie zumindest erkennen ... Oder?

Na ja, das hatte dem Ganzen nicht geholfen. Mehr möchte und werde ich darauf nicht eingehen. Ich habe wirklich Angst vor Spritzen, kann aber trotzdem über mein schlimmstes Erlebnis mit ihnen reden. Aber bei Sachen, die mit Zähnen/dem Zahnarzt zu tun haben - Da nicht. Das kann man sich erst vorstellen, wenn man mal weiß, wie sehr ich bei Spritzen ausflippe.

Andererseits kann man das wohl nicht als "absolut" unfreundlich beschreiben, selbst wenn es sich für mich so angefühlt hatte.

Eine Sache gäbe es da noch - Die ist aber eher meiner Mutter und weniger mir passiert. Damals war ich zwischen 3 und 8 ungefähr. Meine Mutter hatte schon seit mehreren Jahren nach einer Diagnose für mich gesucht. Nicht, weil sie die unbedingt haben wollte, sondern weil ich mich wirklich anders (langsamer) entwickelte und anders verhielt, als andere Kinder in meinem Alter.

Einmal meinte ein Kinderpsychiater/Kinderneurologe dann sowas wie, dass mein Verhalten ja an ihrer Erziehung liegen würde. Den Vogel hat sie ihm gezeigt und wir waren dort einmal und nie mehr.

Eine Psychiaterin, die extra auf Autismus spezialisiert war, hatte mich dann, als ich 9/10 war, mit der Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert, aber das war schon echt die Höhe.

ja, und ich habe den Arzt deswegen gewechselt

Als ich 11 war. Ich hab die Ärtztin nicht gewechselt sondern musste von der Schule aus nur einmal zu ihr.
Ich hab damals Voltige (Turnen auf dem Pferd) gemacht und war hat auch sehr dünn. Sie meinte ich müsste ja so dünn und leicht sein weil das Pferd mich sonst nicht tragen kann.
Das war einerseits gemein weil ich mich dann zu dünn gefühlt habe und andererseits sehr abwertend weil auch nicht dünne Personen problemlos voltigieren können.
Und das Beste war, dass sie danach als ich sie ehe schon gehasst habe meine Mutter überreden wollte, bei mir die Gebärmutterhalskrebs Impfung zu machen. MIT 11. Haben es natürlich nicht gemacht!!!