Tierheim? Ja oder Nein? Wehalb?

18 Antworten

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In erster Linie immer aus dem Tierheim, dem Tierschutz und auch dem Ausland (Tötungsstationen). Bei bestimmte Tierarten oder Rassen würde ich zum Züchter gehen, da ein Tierheim eben nicht auf sowas "spezialisiert" ist. Da gibt es nur das, was eben ins Heim kommt.

Aber da Tiere aus dem Tierheim und Tierschutz es wesentlich nötiger haben ein Zuhause zu finden, bevorzuge ich das (für mich selbstverständlich).

Es gibt nur sehr wenige Züchter, die wirklich vernünftig arbeiten. Viele sind auch nichts weiter, als Vermehrer. Alleine schon, weil es inzwischen schon viel zu viele Tiere gibt und man keine mehr braucht. Ein Tier vom Züchter dem es gut geht, nimmt einem Tier aus dem Heim, dem es nicht gut erging, ein Zuhause weg. Nur, weil der Mensch alles immer "perfekt" oder "schon fertig" haben will. Bloß nicht zu viel Arbeit.

Und leider gibt es immer noch zu viele Züchter, die Qualzuchten züchten. Darunter fallen Mops, Dogge, inzwischen alle Schäferhunde, und sehr viele der kleinen Rassen.

Aber darauf machen zum Glück immer mehr Tierärzte aufmerksam.

Wer wirklich tierlieb ist, den interessiert Rasse, Herkunft, Vergangenheit und Aussehen des Tieres nicht. Der hilft einfach.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also mal ernsthaft, ein Welpe ist alles andere als „perfekt“ oder „schon fertig“ 😂

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Danke, tolle Antwort. Sehe ich genauso.

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Wer leere Tierheime will, kauft ausschließlich beim seriösen Züchter. Wenn nämlich keiner mehr beim Vermehrer kaufen würde, gäbe es keine Hunde mehr im Tierheim. Bzw. nur noch vereinzelte Exemplare. Ein seriöser Züchter nimmt einen Hund nämlich zurück, bevor er ins Tierheim kommt. Er „produziert“ auch nur einen Wurf, wenn er bereits genügend Interessenten hat.

Keine Frage, WENN sie erst mal dort sitzen, ist es wirklich toll dass es Leute gibt, die sie da raus holen und ihnen eine zweite Chance geben. Hab ich auch schon gemacht. Aber damit wird das Übel leider nicht an der Wurzel gepackt.

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Ich habe einen Mischling aus dem Tierheim damals geholt - er war sogar noch ein Welpe! Da war mir die Rasse noch egal, ich wollte einfach unbedingt einen Hund und habe ihn dann gefunden. Mein kleiner ist einfach der beste den ich hätte bekommen können!
Und es ist einfach schön zu wissen das man einen Hund aus dem Tierheim
der vorher evtl ein hartes Leben schon hatte (Misshandlung etc) ein schönes zu Hause geben kann, Zuchthunde haben in der Regel immer ein schönes Leben bei ihren
Züchtern.

Eigentlich würde ich immer wieder ein Tier aus dem Tierheim bevorzugen, allerdings möchte ich mir in 2-3 Jahren einen American Staffordshire Terrier holen (ist schon lange Zeit ein großer „Traum“ von mir), da ich die Rasse einfach wunderschön und total interessant finde.
Dadurch das bei dieser Rasse (Listenhund) die Erziehung auch eine sehr wichtig Rolle spielt, möchte ich eigentlich einen Welpen.
Ich werde vorher aber aufjedenfall in den Tierheimen meiner nähe gucken, ob da einer auf ein gutes Herrchen wartet.

Wir sind bestimmt schon seit 10 Jahren Mitglied bei unseren Tierheim und zahlen dort jeden Monat eine kleine Spende von 5€

Woher ich das weiß:Beruf – Ehrenamt im Alters- und Tierheim

Hallo, meinen Hund (Labrador) habe ich vom Züchter geholt, meine beiden Katzen (getigerte EKH) dagegen aus dem Tierheim. Beim Hund war es wichtig, dass er schon als Welpe zu uns kommt wegen der Kinder. Auch wollte ich einen reinrassigen Labrador. Die Katzen (Geschwister) kamen zu uns als sie etwas über 2 Jahre alt waren und haben sich sofort gut eingewöhnt. Sie sind Freigänger und nutzen ihre Katzenklappe hochfrequent. :-) Ich bin mit der Entscheidung zufrieden, den Hund vom Züchter geholt zu haben, bzw. den Katzen aus dem Tierheim ein schönes Leben zu ermöglichen.

Wir haben unseren Hund, war kein Welpe, trotzdem noch gut an alles gewöhnen können. Toll, dass deine Katzen Freigänger sind. Gibt es heutzutage immer weniger.

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Ich hab zwei shiba inu vom Züchter, einen aussie welchen ich mit zwei Jahren übernommen hatte und eine shiba (mix) Hündin aus dem Tierheim welche wohl vom vermehrer kam und mit 13 Wochen schon durch zwei verschiedene Familie durchgegangen und völlig verstört war.

ich bin mit beidem völlig einverstanden, da ich aber meist klare Vorstellungen habe bevorzuge ich den seriösen Züchter.

Ein aussie liegt mir eigentlich nicht, aber er wäre sonst im Tierheim gelandet (und ich bin nun zwei Jahre später froh ihn zu haben)

Die shiba Hündin aus dem Tierheim musste ich einfach zu mir holen um weiteren Schaden an ihr zu vermeiden und das sie durch noch mehr ungeeignete Hände geht.

nächstes Jahr im Frühling / Sommer wird dann noch ein Hund nr 5 einziehen von einem züchter, denn es wird ein Welsh Corgi Pembroke.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze selber 5 Hunde.

Ich habe nichts gegen seriöse Züchter, ohne denen wären manche Rassen schon ausgestorben. Ich brauche aber einen tollen Character, keine tolle Rasse, also bevorzuge ich Tierheime.

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@Bellla13

Und ich suche halt nach dem Charakter den bestimmte Rassen mir bieten.

Das ist wonach man Rassen aussucht, nach deren Rasse Eigenschaften:

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Hi,

Für mich kommt nix anderes in Frage, es gibt soviele Tiere das es nicht von Nöten ist mir beim Züchter ein Tier "produzieren" zu lassen. Zumal ich auch keine hohen Ansprüche stelle, die Hunde sollen keine Schlitten ziehen, keine Schafe hüten und müssen nicht jagen können. Die Katzen müssen nicht extravagant aussehen, mir reicht wenn sie da sind und mich auch etwas mögen 😁 spenden tu ich im Grunde nie gezielt, bei Gelegenheit eher, die letzte Spende war ein Mittagessen für eine arme Rentnerin die mir leid tat.

Gute Einstellung

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