Tierheim? Ja oder Nein? Wehalb?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In erster Linie immer aus dem Tierheim, dem Tierschutz und auch dem Ausland (Tötungsstationen). Bei bestimmte Tierarten oder Rassen würde ich zum Züchter gehen, da ein Tierheim eben nicht auf sowas "spezialisiert" ist. Da gibt es nur das, was eben ins Heim kommt.

Aber da Tiere aus dem Tierheim und Tierschutz es wesentlich nötiger haben ein Zuhause zu finden, bevorzuge ich das (für mich selbstverständlich).

Es gibt nur sehr wenige Züchter, die wirklich vernünftig arbeiten. Viele sind auch nichts weiter, als Vermehrer. Alleine schon, weil es inzwischen schon viel zu viele Tiere gibt und man keine mehr braucht. Ein Tier vom Züchter dem es gut geht, nimmt einem Tier aus dem Heim, dem es nicht gut erging, ein Zuhause weg. Nur, weil der Mensch alles immer "perfekt" oder "schon fertig" haben will. Bloß nicht zu viel Arbeit.

Und leider gibt es immer noch zu viele Züchter, die Qualzuchten züchten. Darunter fallen Mops, Dogge, inzwischen alle Schäferhunde, und sehr viele der kleinen Rassen.

Aber darauf machen zum Glück immer mehr Tierärzte aufmerksam.

Wer wirklich tierlieb ist, den interessiert Rasse, Herkunft, Vergangenheit und Aussehen des Tieres nicht. Der hilft einfach.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also mal ernsthaft, ein Welpe ist alles andere als „perfekt“ oder „schon fertig“ 😂

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Danke, tolle Antwort. Sehe ich genauso.

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Wer leere Tierheime will, kauft ausschließlich beim seriösen Züchter. Wenn nämlich keiner mehr beim Vermehrer kaufen würde, gäbe es keine Hunde mehr im Tierheim. Bzw. nur noch vereinzelte Exemplare. Ein seriöser Züchter nimmt einen Hund nämlich zurück, bevor er ins Tierheim kommt. Er „produziert“ auch nur einen Wurf, wenn er bereits genügend Interessenten hat.

Keine Frage, WENN sie erst mal dort sitzen, ist es wirklich toll dass es Leute gibt, die sie da raus holen und ihnen eine zweite Chance geben. Hab ich auch schon gemacht. Aber damit wird das Übel leider nicht an der Wurzel gepackt.

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Für mich kommen eigentlich nur Tierschutztiere in Frage. Nicht weil ich etwas gegen seriöse Züchter habe, sondern weil ich einfach kein "Welpenmensch" bin. Welpen sind mir einfach zu "anstrengend".

Wenn man die Voraussetzungen erfüllt, spricht nichts gegen ein Tier vom Züchter (nicht Vermehrer!). Es ist einfach etwas anderes, ob man ein Tier von klein auf aufwachsen sieht oder ob es bereits erwachsen zu einem kommt. Und es ist nicht verwerflich, wenn man ein Tier mit bestimmten Eigenschaften möchte, denen man auch gerecht wird. Und nicht jeder möchte ein Tier mit "Vergangenheit".

Ich bin mit Tieren aus dem Tierschutz und vom Züchter aufgewachsen. Keins war/ist "dankbarer" als die anderen, ganz egal, wie schlimm die Vorgeschichte war.

Momentan habe ich eine Hündin, eine Katze und einen Kater aus Rumänien. Alle von der gleichen Tierschützerin, mit der ich inzwischen gut befreundet bin. Eigentlich wollte ich Katzen aus Deutschland, aber als ich meine Hündin abgeholt habe, habe ich mich in meine Süße verliebt.

Wenn ich Geld spende, geht es meistens an die besagte Freundin. Bei ihr weiß ich, dass das Geld wirklich den Tieren zu Gute kommt. In das örtliche Tierheim bringe ich lieber Sachspenden. An große Organisationen, die viel Werbung machen und deren Beiträge teilweise schon an emotionale Erpressung Grenzen, spende ich nichts, weil ich nicht weiß, wofür das Geld verwendet wird. An kleinere Vereine und Tierschützer (im In- und Ausland) habe ich auch schon gespendet (z.B. für Tierarztkosten), aber nur, wenn ich über befreundete Tierschützer darauf aufmerksam geworden bin und das ganze transparent war.

An Menschen spende ich normalerweise nichts. Ich habe mich dem Tierschutz verschrieben und bin nicht übermäßig "sozial". Der letzte Verein, bei dem ich etwas in die Spendendose geworfen habe, war die Rettungshundestaffel.

Unsere Hunde waren alle vom Tierschutz. 2 junge erwachsene aus Ungarn, die waren 13 Jahre bei uns und ein altes Maedchen aus Russland, dass noch fast 3 Jahre unser Leben bereichert hat.

Z.Z. warten wir wieder auf eine neue "Adoptivfreundin" aus Russland. Ich mag diese Hunde aus der "Wundertuete". Man weiß nie genau, was da kommt. Bisher waren sie aber toll und wir haben die Entscheidung keine Sekunde bereut.

Natuerlich finde ich einige Rassen toll. Riesenschnauzer, Wolfshunde, Berner usw. und jedes einzelne Tier ist fuer sich einzigartig und hat Charakter. Aber ich empfinde Rassehunde eher "von der Stange" also Serienprodukte. Mischlinge sehe ich als einzigartig.

Ueber diese unseligen Vermehrer und Tierausbeuter reden wir ja hier nicht.   

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hatte in den letzten 15 Jahren 5 Hunde, 1 -3 gleichzeitig.

Entweder aus dem Tierheim oder welche, die früher oder später dort landen werden.

Meine derzeitige Katze zum Beispiel habe ich von jemandem weggeholt, der sich nicht um das Tier richtig kümmerte. Einfach mal so 10 Tage (!!!) verreisen ohne für frisches Wasser und Luft sowie Futter u.ä. für den Stubentiger zu sorgen ist einfach ein No-Go wenn man ein Haustier hat. Erst recht, wenn man das Tier ohne Artgenossen in einer Minibude (unter 30qm) gefangen hält die obendrein hygienisch stark vernachlässigt wurde. -.-

Ich weiß auch nicht, was der Typ mit der Katze alles angestellt hat. Als ich sie zu mir holte war sie sehr aggressiv und halb verhungert. :(

Ich habe sie behalten weil sie buchstäblich nicht vermittelbar ist. Im Tierheim wäre sie wohl irgendwann eingeschläfert worden.

Ich hab mich inzwischen gut mit ihr anfreunden können. :)

Bei mir hat sie ein katzenwürdiges Leben. Ist zwar nicht immer einfach mit ihr, aber einfach ist auch langweilig. ;)

warehouse14

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Super, mit Katzen hat man es generell nie langweilig.

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@Bellla13

Dank der Miez putz ich meine Bude öfter und genauer. Weil sie gerne überall hinkotzt wo man nur schwer hinkommt. XD

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@warehouse14

Na, da sieht man mal, wie man durch Tiere (beinahe) zum besseren Menschen wird😂

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@Bellla13

Mit mir kuschelt sie ganz gerne. Nur bei anderen Menschen (und leider auch Katzen/Hunde) ist sie noch recht feindselig.

Ich bin eindeutig ihr Lieblingsmensch. :)))))

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Ich hab zwei shiba inu vom Züchter, einen aussie welchen ich mit zwei Jahren übernommen hatte und eine shiba (mix) Hündin aus dem Tierheim welche wohl vom vermehrer kam und mit 13 Wochen schon durch zwei verschiedene Familie durchgegangen und völlig verstört war.

ich bin mit beidem völlig einverstanden, da ich aber meist klare Vorstellungen habe bevorzuge ich den seriösen Züchter.

Ein aussie liegt mir eigentlich nicht, aber er wäre sonst im Tierheim gelandet (und ich bin nun zwei Jahre später froh ihn zu haben)

Die shiba Hündin aus dem Tierheim musste ich einfach zu mir holen um weiteren Schaden an ihr zu vermeiden und das sie durch noch mehr ungeeignete Hände geht.

nächstes Jahr im Frühling / Sommer wird dann noch ein Hund nr 5 einziehen von einem züchter, denn es wird ein Welsh Corgi Pembroke.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Ich habe nichts gegen seriöse Züchter, ohne denen wären manche Rassen schon ausgestorben. Ich brauche aber einen tollen Character, keine tolle Rasse, also bevorzuge ich Tierheime.

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@Bellla13

Und ich suche halt nach dem Charakter den bestimmte Rassen mir bieten.

Das ist wonach man Rassen aussucht, nach deren Rasse Eigenschaften:

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