Die Funktion von Leinen und Türen ist dir bekannt? Ansonsten den Hund im Auge behalten und direkt zurückrufen. Ist der Hund nicht zuverlässig abrufbar, muss er sowieso gesichert werden.

Wie ihr den Hund erziehen und so behandeln könnt, dass er bei euch bleiben will, lernt ihr in einer guten Hundeschule.

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Was versprichst du dir von einem Hund? Chihuahuas sind vollwertige Hunde, die genauso erzogen, ausgelastet und gefordert werden wollen/müssen wie alle anderen Rassen auch. Ein Garten ist nett, ersetzt aber keine Gassirunden.

Die Hundehaltung bringt zwar jede Menge Nachteile mit sich, dafür aber keine nennenswerten Vorteile, die deine Katzen und dein Smartphone nicht haben. Hast du, neben den nötigen finanziellen Mitteln, überhaupt die nötige Zeit für einen Hund? Einen erwachsenen Hund kann man, nach entsprechendem Training, maximal 4 - 5 Stunden alleine lassen. Welpen gar nicht!

Chihuahuas sind tolle, aktive Hunde, wenn sie aus einer guten Zucht kommen. Da die Rasse, besonders vor ein paar Jahren, stark in Mode waren, gibt/gab es viele Vermehrer. Deshalb haben viele Chis, denen man begegnet, gesundheitliche Probleme (Herz, Augen, Zähne, PL, ...) Bei der Erziehung muss man dafür sorgen, dass der Hund nicht zu einem unsicherem Nervenbündel wird.

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Kommt auf die Anschaffungsgründe und Einstellung der Besitzer an. Möchte man ein Familienmitglied, dessen Bedürfnisse im Vordergrund stehen - ja. Möchte man in erster Linie seine Wünsche erfüllen und der Hund muss dafür zurückstecken - nein. Wer sich ein Tier anschafft, um etwas zu kompensieren oder sich moralisch überlegen zu fühlen, sollte lieber auf leblose Statussymbole zurückgreifen.

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Trockenfutter ist für die Halter zwar praktischer, aber für den Hund nicht wirklich geeignet. Allein schon, weil die wenigsten Hunde zu wenig trinken, um die fehlende Flüssigkeitsaufnahme auszugleichen.

Die meisten "billigen" Futtermarken sind, nett ausgedrückt, Müll. Fleisch, was die Hauptzutat sein sollte, ist da kaum bis gar nicht drin. ("Tierische Nebenerzeugnisse" sind gemahlene Abfälle wie Schnäbel oder Hufe). Dafür sind jede Menge billige Füllstoffe, wie Getreide, drin, mit denen der Hund nichts anfangen kann. (Getreide ist übrigens auch ein häufiger Allergieauslöser.) Auch Zucker hat in gutem Futter nichts zu suchen.

Getreidefreie Nassfuttermarken mit hohem Fleischanteil, die sich preislich im Rahmen halten, sind z.B. Rinti oder Rocco.

Mit hochwertigem Futter kann man vielen gesundheitlichen Problemen (und damit hohen Tierarztkosten) vorbeugen. Man sollte also nicht am falschem Ende sparen.

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"Leugnen" ist die erste Phase des Trauerns und daher völlig normal.

Der Verlust eines geliebten Tieres ist immer schmerzhaft, egal ob es das erste oder letzte mal ist. Nimm dir die nötige Zeit zum trauern und mit der Situation abzuschließen. Egal ob du es bereits nach ein paar Tagen kannst oder ob du länger brauchst oder wie lange andere Familienmitglieder (augenscheinlich) brauchen. Trotzdem solltest du versuchen vor allem die schönen Erinnerungen im Gedächtnis zu behalten und die Trauer nicht dein Leben bestimmen lassen.

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Weil es verschiedene Tierarten, mit unterschiedlichen Verhaltensweisen und Anforderungen, sind und nicht alle Menschen das gleiche mögen. Viele wollen auch gerne an Klischees oder romantische Vorstellungen glauben und/oder sich damit identifizieren.

Hunde sind im Alltag zwar anstrengender, dafür kann man viel mehr aktiv mit ihnen unternehmen und sie oft mitnehmen. Da sie (in den meisten Fällen) dafür gezüchtet wurden, eng mit ihren Menschen zusammenzuarbeiten, binden sie sich auch relativ schnell sehr eng an einen und wollen ihren Besitzern oft gefallen. Katzen sollten eigenständig ihre Aufgaben erledigen und haben daher meistens keinen ausgeprägten Will-to-please. Brauch(t)en sie auch nicht.

Ich habe mich bewusst für beide Tierarten entschieden. Weder kann ich bescheinigen, dass meine Hündin treuer, verschmuster oder dümmer ist, noch dass meine Katzen unberechenbare Miststücke mit Gottkomplex sind ;)

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dazwischen, weil

Die Fellzeichnung ist nicht mein Fall. Ansonsten ist er zwar ganz niedlich, aber nicht "ungewöhnlich" genug, damit ich mich nach ihm umdrehen würde.

Aber ihr habt euch den Hund (hoffentlich) aus einem bestimmten Grund ausgesucht, also braucht dich die Meinung fremder Leute nicht zu interessieren.

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Das hängt ganz von der Orga ab, Futter werdet ihr aber vermutlich nicht bekommen. Bei "meinen" Hunden war ein Geschirr dabei, das ist aber nicht immer so.

Am besten wendest du dich an deine Kontaktperson. Wurdest du bei der Vorkontrolle (vom Verein) nicht über alles wichtige aufgeklärt?

Bitte, bitte sichere den Hund in der Anfangszeit doppelt. Und das lieber eine Woche länger als nötig. Und achte darauf, dass der Hund nicht durch geöffnete Türen (oder Fenster) entkommen kann. (Vor dem Öffnen den Hund anleinen oder die Tür schließen, selbst wenn der Hund im Wohnzimmer schläft und nur der Paketbote klingelt.) Bis der Hund euch wirklich vertraut und zuverlässig auf euch hört, dauert es. Selbst wenn er ab dem zweiten Tag mit euch kuschelt und sich nach euch umsieht. Und falls der Hund in Panik verfällt, wird er auf Durchzug schalten und nur weg wollen. Diese Hunde sind sehr schnell und wendig, wenn sie weg wollen. Ich war schon an zu vielen Suchaktionen beteiligt, die für den Hund tödlich geendet haben.

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Kleine Hunde sind nicht nur "süß", sondern bedeuten genauso viel Arbeit, Verantwortung und Kosten wie ein "großer" Hund. Wenn deine Eltern das nicht möchten, musst du das akzeptieren. Du gehst noch zur Schule und kannst einem Hund weder zeitlich noch finanziell gerecht werden. "Ich will aber so einen Hund, auch wenn meine Eltern nicht wollen" zeugt nicht gerade von Reife. Ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, aber es geht um ein fühlendes Lebewesen mit Ansprüchen, nicht um eine neue Konsole.

Das du nach "günstigen" Zwergspitzen suchst, zeigt, dass dir die nötige Verantwortungsbewusstsein und die Weitsicht fehlen. Rassehunde vom Züchter sind nicht umsonst so "teuer". Vermehrer und vor allem die Welpenmafia achten nicht auf die Gesundheit (z.B. Untersuchungen auf Erbkrankheiten), wesensfeste Tiere, hochwertiges Futter oder nötiges Fachwissen. Da werden einfach nur zwei passend aussehende Hunde verpaart und maximal reinrassig aussehende Mischlinge produziert. Jeder Käufer unterstützt im besten Fall "nur" weiteres Hundeelend in Deutschland (volle Tierheime und nicht artgerecht gehaltene Hunde), im schlimmsten Fall widerlichste Tierquälerei (google mal Puppy Mills und Wühltischwelpen). Könntest du das mit dir vereinbaren, nur um ein wenig Geld zu sparen (und nicht warten zu müssen)? Dann solltest du deine Prioritäten überdenken.

Im Tierheim sitzen diese Hunde selten und wenn, wurden sie von den Vorbesitzern oft so "versaut", dass sie nicht mehr gut weiterverscherbelt werden können oder es stehen in absehbarer Zeit hohe Tierarztkosten an.

Wer kein Geld für die Anschaffung hat, kann sich die Hundehaltung nicht leisten. Mir wurde beigebracht in der Tierhaltung an drei Dingen nicht zu sparen - Anschaffung, hochwertiges Futter und Tierarztbesuche. (Fun Fact "meine" in der Anschaffung günstigste Hündin war im Unterhalt mit Abstand die teuerste. Allein für das Geld, das wir in den ersten Jahren bezahlt haben, hätten wir mehrere Rassehunde bekommen.)

Wenn du dein eigenes Geld verdienst und deinen eigenen Haushalt führst kannst du dir, wenn du genug Zeit, Geld und Lust hast, deine Wunschrasse holen. Bis dahin entscheiden deine Eltern.

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Ist garnicht in Ordnung für den Hund

Nein.

Hunde sind hochsoziale Tiere, die die Nähe ihres Menschen brauchen. Die Höchstgrenze für einen erwachsenen Hund, nach entsprechendem Training, liegt bei 4 - 5 Stunden am Tag. Welpen darf man gar nicht alleine lassen!

Auch wenn es in der Haltung und im Verhalten gewisse Überschneidungen gibt, sind Hunde und Katzen unterschiedliche Tierarten, mit verschiedenen Anforderungen und Verhaltensweisen. Sie können auch keine Sozialkontakte für die jeweils andere Art ersetzen.

Ich weiß nicht wo du gelesen hast, dass Chow Chows gut für Anfänger sind, aber das solltest du ganz schnell wieder vergessen. Diese Hunde verzeihen keine Erziehungsfehler und wollen ihren Besitzern auch nicht unbedingt gefallen. Bei zu inkonsequenter oder zu "harter" Erziehung können sie auch gefährlich werden, da sie sich nicht viel gefallen lassen. Sie gehören zu den schwierigsten Rassen Deshalb gehören sie wirklich nur in erfahrene Hände, die einen intelligenten, sehr eigenständigen, oft unverträglichen Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb händeln können (und wollen). Die meisten erfahrenen Hundehalter würden diese Rasse, genau wie die "Japaner", nicht geschenkt haben wollen. Chow Chows gehören zu den Hunden, die nur "süß/hübsch" aussehen, es charakterlich aber (für die allermeisten Menschen) nicht sind.

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Freundin will beim zusammenziehen, dass ich meinen Hund abgebe?

Guten Abend,

ich bin nun schon seit einem Jahr, mit meiner Freundin, in einer Beziehung. Seit kurzem hat sie leider eine Tierhaarallergie. Da wir momentan beide studieren, kam schon seit längerem der Gedanke auf, nach dem Studium zusammenzuziehen. Nun ist es leider so, dass ich ein ziemlich großer Hundenarr bin und momentan selbst einen 4 Jahre alten Husky-/Labrador-mix besitze. Ich liebe ihn über alles und könnte mir auch nie vorstellen ein leben ohne ihn, oder insgesamt ohne einen Hund zu führen. Er schläft sogar bei mir im Bett.

Heute kam es wieder einmal zu einem Gespräch des baldigen Zusammenziehens und dabei viel auch das Thema Hund. Sie sagte mir, dass sie nicht bereit wäre, mit einem Hund zusammenzuleben, weil sie sich nicht im Stande fühlt, den Wohnraum mit einem Tier zu teilen, auf das sie allergisch reagiert. Das kann ich auch vollkommen nachvollziehen. Aber leider kann ich mir auch kein leben ohne Hunde und speziell ohne meinen jetzigen Hund vorstellen. Zum glück bin ich in eine Familie hineingeboren, welche mir viele Möglichkeiten bietet. Unter anderem auch die, direkt nach meinem Studium, ein eigenes Haus mit einem 3000 Quadratmetergarten zur Verfügung zu haben. Deshalb kam ich fix auf die Idee, ihr den Vorschlag zu unterbreiten, draußen ein kleines, beheiztes Gebäude zu bauen, in dem ich meine Tiere unterbringen könnte. So hätten sie es bequem und müssten nicht direkt mit ins Haus. (Was für mich ein großer Kompromiss ist)

Darauf hin unterstellte sie mir, dass Hunde bei mir einen größeren Stellenwert, als sie hätten. Sie sagte, dass sie das kränken würde und sie es ziemlich unfair findet.

Was haltet ihr davon? Ehrlich gesagt lässt mich ihre Einstellung vieles hinterfragen. Ich kann mir kein leben, ohne mein geliebtes Tier, vorstellen!
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

P.S.: Sorry, dass der Text so lang ist

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Dann könnt ihr halt nicht zusammenziehen. Zwei getrennte Haushalte haben nicht nur Nach- sondern auch Vorteile.

Wenn sie allergisch reagiert, ist es absolut nachvollziehbar, wenn sie nicht mit dem Auslöser zusammenleben will. Allergien können sich nicht nur verbessern, sondern auch verschlimmern, was wirklich gefährlich werden kann. Eine Desensibilisierung hat keine Erfolgsgarantie und muss nicht selten selbst gezahlt werden.

Von deiner Idee, den Hund einfach auszusperren, halte ich überhaupt nichts. Hunde sind hochsoziale Rudeltiere, die in der Nähe ihrer Menschen sein wollen. Wenn man das nicht gewährleisten kann (oder der Hund überhaupt viel zu lange alleine bleiben müsste) sollte man, im Sinne des Tieres, lieber über eine Abgabe nachdenken.

Ich persönlich würde meine Tiere für keinen Partner abgeben (oder schlechter behandeln/halten). Sie waren zuerst da. Wenn irgendwann eine Neuanschaffung im Raum steht, würde ich Rücksicht nehmen und, bei nachvollziehbaren Gründen, verzichten. Ein Partner, der mich vor die Wahl stellt, dürfte seine Sachen packen.

Wenn ihr euch nicht beide um eine gemeinsame Lösung bemüht, solltet ihr euch fragen, ob ihr wirklich auf lange Sicht zusammenbleiben wollt. Vor allem (emotionale) Erpressung hat in einer gesunden Beziehung nichts zu suchen! (Starke) Eifersucht ist kein Liebesbeweis.

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Warum man Vermehrern so viel Geld für einen Mischling in den Rachen werfen will, werde ich nie verstehen. Zumal beide Rassen zu gesundheitlichen Problemen neigen und bei Unsicherheit zum Kläffen und Schnappen neigen.

Such dir eine Rasse aus und lass dich bei einem VDH-Züchter (deutscher Dachverband) auf die Warteliste setzen. Wenn du da keinen Hund bekommst, wird es seine Gründe haben. Und wenn du nicht bereit bist zu warten, solltest du dich fragen, ob du wirklich einen Hund oder nur ein Accessoire möchtest.

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In Tierheimen sitzen zum Glück nur sehr selten so junge Hunde. Und wenn stammen sie meistens aus Beschlagnahmungen und man muss die zugehörigen Folgen (Gesundheit und Prägung) beachten. Im Auslandstierschutz gibt es zwar öfter Welpen, aber die sind bei der Einreise schon mindestens 15 Wochen alt. Auch hier muss man beachten, dass man keinen "unbefleckten", gut aufgezogenen, möglichst gesunden Hund bekommt, sondern ein "Überraschungspaket". (Ich kenne Hunde, die als Welpen so traumatische Erfahrungen gemacht haben, dass sie nie ganz "normal" geworden sind.)

Bei Vermehrern* und der Welpenmafia würdest du zwar Welpen bekommen, aber dann unterstützt du auch direkt das Hundeelend in Deutschland oder finanzierst widerlichste Tierquälerei. Was spricht gegen einen Welpen von einem seriösen Züchter?

*dazu zählen auch die ganzen angeblichen "Upps-Würfe", weil die Besitzer zu unfähig waren ein paar Wochen im Jahr aufzupassen oder zumindest rechtzeitig zum Tierarzt zu fahren, und "die Hündin sollte nur einmal Welpen haben"-Besitzer.

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Ja natürlich

Viele aus meinem Umfeld machen das bei ihren Tierschutzhunden aus Prinzip. (Als Symbol für ihr "neues" Leben.) Und auch bei einem Hund vom Züchter muss der Name in den Papieren nicht der Rufname sein. Oder man merkt zu Hause, dass der ausgesuchte Name nicht richtig passt.

Meine Eltern haben den Namen ihrer/"meiner" einen Hündin sogar noch nach mehreren Jahren geändert. Wir konnten uns anfangs nicht einigen und haben "erstmal" den alten Namen genutzt. Nach meinem Auszug wurde ich irgendwann bei einem Besuch über die Änderungen informiert :D

"Meine" Hunde haben alle möglichen Spitznamen, die in den wenigsten Fällen etwas mit dem Rufnamen zu tun haben, auf die sie auch hören. Bei "wichtigen" Kommandos nutze ich den richtigen Namen, im Alltag ist es situationsabhängig. Ein Name muss nur, wie ein Kommando auch, (positiv) aufgebaut bzw. vom Hund verknüpft werden. Für den Hund ist er nur eine Tonfolge, kein Teil seiner Identität.

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