Ich wäre sogar bundesweit für eine Mischung aus dem Hundeführerschein (wie in NDS) + praktische Prüfung nur mit dem eigenem Hund und dem Sachkundenachweis für Listenhunde (wie in NRW), bzw. ähnlich strengen Auflagen, bevor überhaupt ein Hund angeschafft werden darf. Natürlich leicht angepasst, z.B. Welpen dürfen nur aus dem Tierschutz oder vom FCI-Züchter übernommen werden. Dann müssten viel weniger Hunde unter schlechter Haltung leiden und es würden weniger Mischlinge und angebliche Rassehunde produziert werden.

Wer wirklich für die Hundehaltung geeignet ist, wird kein Problem haben, den Hundeführerschein zu bestehen. (Obwohl ich bei einigen Fragen echt mit dem Kopf schütteln musste^^) Ich musste ihn machen als ich vor ein paar Jahren von NRW zurück nach NDS gezogen bin, da unsere Hunde über meinen Ex-Freund angemeldet waren. Deshalb galt ich, obwohl ich schon mein ganzes Leben lang Hunde habe und mich wirklich als erfahren bezeichnen würde, als "Neuhundehalterin". Ärgerlich, aber auch kein Weltuntergang.

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Unterschiedlich. Die eine Tierärztin vergibt, außer bei Notfällen, nur noch Termine und hat gar keine offene Sprechstunde mehr, bei der anderen hängt die Wartezeit von den Mitpatienten ab. Wenn man aber vorher anruft, können sie einem ganz gut sagen, mit welchen Wartezeiten man rechnen muss. Bei der Tierärztin, bei der ich eine Zeit lang war, muss man bei der offenen Sprechstunde eine Nummer ziehen (wie beim Fleischer) und kann auf dem Handy nachsehen, wie lange es noch ungefähr dauert (~ +/- 10 Minuten).

Wenn nur etwas abgegeben oder abgeholt werden soll, wird man normalerweise kurz dazwischengeschoben.

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Kann man ohne vernünftige Angaben von dir nicht sagen. Wie willst du den Hund auslasten? Was willst du mit ihm alles machen? Was kannst du ihm bieten? Wie viel Zeit kannst und willst du täglich in den Hund investieren? Welche Eigenschaften soll der Hund möglichst haben? Welche nicht? Erfüllst du die Anforderungen für einen Welpen?

Manche Anfänger kommen super mit einem Terrier zurecht, zu anderen passt ein Pudel und wieder andere stoßen schon bei einem Malteser an ihre Grenzen. Generell gelten Begleithunde als verhältnismäßig "einfach", aber auch diese Hunde müssen erzogen und ausgelastet werden!

Die "Anfängerrasse" gibt es nicht, aber Rassen, die nur in erfahrene Hände gehören. Dazu gehören unter anderem Hunde vom Ur-Typ, nordische Hunde, Herdenschutzhunde und viele Arbeits-/Gebrauchshunderassen. Diese Hunde sind oft kaum bis gar nicht als "Familienhunde" geeignet.

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Hundeprobleme. Was tun?

Hi!

Seid zweieinhalb Wochen haben wir eine vier Monate alte Hündin aus Rumänien bei uns zuhause. Wir haben sie vom Tierschutz, wir wollten ihr unbedingt ein gutes zuhause geben.

Jedoch gibt es ein Problem auf das man sonst so keine Hilfe findet, also weiß ja vielleicht hier jemand weiter. Versuchen kost ja nichts.

Wir sind uns im klaren, dass sie in den ersten drei Monaten ihres Lebens, kein schönes Leben gehabt haben wird. Das ist uns schon dadurch aufgefallen, dass sie sehr scharf auf Kartoffelschalen ist. Da komme ich auch schon zum Problem. Egal ob man dabei ist, man hinschaut oder sonstiges, sie springt an jedem Schrank hoch und versucht beispielsweise an das Katzenfutter zu kommen das wir ja extra hoch gestellt haben. Über die Stühle klettert sie auf den Tisch, trinkt aus unseren Gläsern als gebs kein morgen mehr (egal was drin ist und auch wenn die Gläser leer sind, dabei sind auch einige Gläser schon zu bruch gegangen), dabei bekommt sie genug Wasser und Futter. Extra auf ihr Gewicht abgestimmt, ab und an sogar ein wenig mehr, vor allem Wasser wenn sie viel gerannt ist. Jedoch wird es ganz schlimm sobald nur einer von uns etwas zu Essen auspackt, wir zu Morgen, Mittag oder Abend essen.

Dann sitzt der Hund etweder ganz auf dem Tisch oder versucht von allen Ecken zu klauen. Wir schieben sie ignorant weg wenn sie hoch springt, aber nach einer weile fängt sie zu knurren, bellen und zu zwicken an und dann müssen wir laut werden. Es ist extrem anstrengend und auch nervig. Man möchte meist schon gar nicht mehr essen, weil der Hund einen dann nonstop terrorisiert. Es reicht manchmal nur, dass ich mich an den Tisch setze um Hausaufgaben zu machen oder anderes. Ich sitze so gut wie immer in unserer Küche. Sie hält echt lange durch und gibt nicht auf und wird meist echt aggressiv. Natürlich ist sie kein Monster, man bekommt sie recht schnell wieder runter. Wir können uns nur langsam nicht mehr helfen denn sie macht auch nicht vor dem heißen Herd und Backofen halt. Dann muss immer zusätzlich jemand aufpassen, dass sich der Hund nicht auch noch verbrennt.

Dazu kommt noch, dass sie wenn wir einzeln zwischendurch essen, das Essen desjenigen vor den anderen verteidigt. Sie könnte ja was bekommen. Passiert mir das, das sie mich anknurrt wenn ich dem Essen meiner Mama zu nahe komme, dann reicht es das meine Mama mir etwas davon gibt, damit der Hund checkt das sie in der Kette ganz hinten steht also erst die Rudelführer (Meine Eltern) dann die Kinder (wir) und dann sie. Meist ist dann Ruhe.

Sie ist ansonsten super gelehrig, macht sogar schon sitz auf Kommando und gibt auch Pfötchen.

Kann uns jemand helfen?

Schon einmal Danke im Voraus!

Lg.

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Jeder gute Hundetrainer wird sich hüten euch "Tipps" zu geben, ohne den Hund und euch live anzusehen. Es bleiben also "Tipps" von Laien, die oft alles nur noch schlimmer machen und/oder zu neuen Problemen führen. Ich verstehe nicht, warum so viele Halter zu stolz oder geizig sind, um sich frühzeitig Hilfe zu holen, wenn sie offensichtlich Probleme bei der Erziehung haben? Das spart nicht nur Nerven, sondern oft auch Geld, weil man nicht wartet, bis der Hund komplett "versaut" ist. Euer Hund scheint einige "Baustellen" zu haben, bei denen man an der Ursache und nicht nur an den Symptomen arbeiten muss.

Meine Hündin hatte am Anfang auch große Probleme mit der Impulskontrolle, Ressourcenverteidigung (Futter) und wollte so ziemlich alles fressen, inklusive Verpackungen und Zigarettenstummel. (Sie war kurz vor dem Verhungern.) Ich konnte, dank meiner Hundeerfahrung, alleine an den Problemen arbeiten, aber ich kenne meine Grenzen und weiß, wann ich professionelle Hilfe brauche. Das, was uns geholfen hat, muss bei eurem Hund keine großen Fortschritte bedeuten.

Und bitte verabschiedet euch von dem Gedanken einer linearen Rangordnung oder eines "Rudelführers". Beides gibt es nicht einmal in einem reinem Hunderudel, in einer Mensch-Hunde-Beziehung erst recht nicht. (Was nicht heißt, dass es nicht für beide Seiten Regeln und Grenzen geben muss.)

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Kaninchen, keine Hasen, alleine zu halten ist Tierquälerei. Du bräuchtest ein entsprechend großes Gehege, am besten in einem Raum, in den der Hund nicht rein darf. Auch wenn ein Garten vorhanden ist, dürfen die Tiere nicht zusammengelassen werden. Allein der Geruch eines Hundes (=Raubtieres) versetzt die meisten Beutetiere in großen Stress. Shibas wurden zur eigenständigen Jagd gezüchtet und sind sehr intelligent und erfinderisch. Wenn sie unbeaufsichtigt mit den Kaninchen alleine sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du hinterher weniger Haustiere hast.

Ich hoffe du hast dich vor der Anschaffung deines Hundes sehr viel besser informiert? Wenn nicht, wird dir der Hund in absehbarer Zeit zeigen, warum Anfänger und Leute, die einen "normalen" Hund wollen, immer wieder vor Hunden vom Ur-Typ gewarnt werden. Es sei denn du hast sehr, sehr großes Glück und einen Shiba(-Mix), der charakterlich nichts mit seinem Rassestandard zu tun hat...

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Warum beschäftigt man sich nicht schon vor der Anschaffung ausführlich mit dem Thema? Gerade wenn man selber keine Ahnung hat, macht man mit "Tipps" aus dem Internet, meist alles nur schlimmer. Anfänger sind auch oft nicht in der Lage brauchbare Tipps von unsinnigen oder tierquälerischen Methoden zu unterscheiden.

Erzieh deinen Hund liebevoll konsequent und bau die wichtigsten Kommandos (Abbruch und Rückruf) vernünftig auf. Das ist, neben den normalen Alltagssituationen, mehr als genug für einen Welpen. Welpen lernen schnell, sind aber auch schnell überfordert!

Meine eigene Hündin würde ich nicht als perfekt erzogen bezeichnen, sie kann z.B. nicht ohne Leine bei Fuß laufen, aber sie ist so weit erzogen, wie ich es im Alltag brauche, stellt keine Gefahr für sich und andere dar und vertraut mir. Das reicht mir.

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ja

Normaler Urlaub wird hundefreundlich gestaltet. Wenn meine Hündin nicht mit kann oder bei Unternehmungen im Hotel/der Ferienwohnung warten müsste, fällt das Reiseziel weg. Unnötige Flugreisen tu ich meiner Hündin nicht an. Nur meine Besuche in Rumänien und Wochenend-/Städtetrips (mit Freunden) plane ich ohne Hund. Das geht aber nur, weil ich weiß, dass ich meine Hündin beruhigt bei meinen Eltern "parken" kann.

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Meine Hündin hatte einen sehr schlechten Start mit ihrer Box. Ich hatte am Anfang nicht genug Zeit, um sie vernünftig an die Box zu gewöhnen und auf dem ohnehin sehr stressigem Flug hatten wir auch noch ziemliche Turbulenzen. Genau die gleiche Box ist inzwischen ihr Rückzugsort, wenn sie ihre Ruhe haben will, ich den bösen Staubsauger raushole oder sie Kauartikel bekommt. Dafür musste ich nur ein wenig Geduld haben und mit positiver Verstärkung arbeiten.

Eine Box darf niemals zur Bestrafung eingesetzt werden! Genausowenig darf man den Hund aus Bequemlichkeit einsperren, auch nicht als Welpe. Wenn der Hund gerne in "Höhlen" liegt, wird er von alleine reingehen.

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Für eine nicht anerkannte Rasse gibt es keine Züchter. Was ist daran so schwer zu begreifen? Die "Papiere", die man für so einen Hund bekommen kann, sind ihre Tinte nicht wert. Ich könnte mir einen entsprechenden Mix aus dem Tierheim holen, selber "Papiere" ausdrucken, ggf. mit Freunden vorher einen "Zuchtverein gründen, und den Hund weiterverkaufen. Reinrassiger wird der Hund davon nicht. Und selbst wenn es Züchter gäbe, würden diese die Welpenkäufer kennenlernen wollen und ihre Hunde nicht einfach "verschicken".

Genauso dass der Hund spätestens wenn er bei der phänotypischen Begutachtung war, als Listenhund eingestuft wird. Wenn der Hund nach Pitbull-Mix aussieht, wird er so eingestuft, egal ob es die Mutter oder Ur-ur-ur Großmutter war, die sich durchsetzt. Du willst schließlich einen Hund, der mindestens nach Listenhund aussieht, warum sollte er also anders eingeschätzt werden? So ein Hund darf dann auch nicht nach Deutschland eingeführt werden.

Du hast immer noch nicht gesagt, warum du unbedingt so einen verkrüppelten Mix, dem man seine zukünftigen Tierarztbesuche bereits als Welpe ansieht, haben willst. Es gibt >300 Rassen und unzählige Mischlinge, die ihr euch ganz legal in Deutschland anschaffen könntet...

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Rammeln/Aufreiten ist eine, fast immer durch Stress ausgelöste, Übersprungshandlung. Meistens ist der Auslöser Über- oder Unterforderung, gerade auf Welpen trifft ersteres oft zu. Mit dem Sexualtrieb oder gar Dominanz hat das nichts zu tun! Bei einem Welpen schon dreimal nicht.

Ihr solltet das Rammeln freundlich, aber bestimmt unterbinden und die Energie in gewünschtes, ruhiges Verhalten lenken. Parallel müsst ihr natürlich die Ursache rausfinden und an dieser arbeiten. Wenn ihr das alleine nicht schafft, solltet ihr euer Geld frühzeitig in einen gewaltfrei arbeitenden Trainer investieren. (Je länger man wartet, desto langwieriger und damit auch teurer wird das Training.)

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Aus dem Tierheim/Tierschutz

Meine Hündin habe ich persönlich in einem kleinem, privaten Shelter in Rumänien abgeholt. Von der Tierschützerin ist das "meine" vierte Hündin (zwei leben bei meinen Eltern, eine bei meinem Ex-Freund). Meine Katze und mein Kater stammen auch von ihr, obwohl ich nie Katzen aus dem Auslandstierschutz wollte. Aber bei meinem Besuch habe ich mich einfach in meine Kleine verliebt und sie nicht mehr aus dem Kopf bekommen ^^

Einen Welpen würde ich mir nur bei einem FCI-Züchter holen, ansonsten nur Tiere aus dem Tierschutz. Verkaufsportale kommen für mich nicht in Frage.

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Der Besuch einer Hundeschule ist nicht verpflichtend, aber gerade für Hundeanfänger ratsam. Dort lernt der Halter seinen Hund zu "lesen", richtig auf bestimmte Situationen zu reagieren und "Fehlverhalten" frühzeitig zu erkennen und entweder die Ursache zu beseitigen oder das Verhalten umzulenken.

Bei der Wahl der Hundeschule sollte man darauf achten, dass die Trainer einen aktuellen Wissensstand haben und ohne aversive Methoden gearbeitet wird. Die Preise hängen von verschiedenen Faktoren ab.

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In einer guten (gewaltfrei arbeitenden) Hundeschule lernt in erster Linie nicht der Hund, sondern der Halter. Außerdem kann dort, unter professioneller Hilfe, "Fehlverhalten" frühzeitig vorgebeugt werden, bevor dieses sich verfestigt. Außerdem lernt der Halter dort seinen Hund zu "lesen" und das richtige Timing anzuwenden. Das kann man weder online, noch durch Bücher lernen.

Aus Geiz an dem Hund herumzuexperimentieren und "Tipps" von Laien anzuwenden ist ziemlich dämlich. Meistens macht man das Problem nur noch schlimmer und/oder sorgt für weitere unerwünschte Verhaltensweisen (z.B. weil nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpft werden). Außerdem grenzen viele "Erziehungsmethoden" im Internet mindestens an Tierquälerei. Als Laie ist das nur schwer einzuordnen, besonders wenn man "schnelle Ergebnisse" will. Es kann auch nicht jeder Hund nach "Schema F" erzogen werden. Die Grundlagen sind zwar gleich, aber je nach Hund muss man unter Umständen kreativ werden, während andere klare Ansagen brauchen.

Man darf nicht am falschem Ende sparen! Wenn man den Hund erst einmal "versaut" hat, wird das Einzeltraining deutlich teurer.

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Die Kosten hängen von der Airline ab, nicht jede nimmt überhaupt Hunde mit. Ob mehr als eine gültige Tollwutimpfung nötig ist, hängt vor allem vom Land ab, die Airline kann aber z.B. zusätzlich ein Gesundheitszeugnis verlangen. Die Hundesteuer interessiert weder Airline, noch Zoll (selbst wenn dem so wäre, sollte das eigentlich kein Problem sein...).

Warum will man seinem Hund unnötig diesem Stress aussetzen? Für den Hund ist so eine Reise, besonders im Frachtraum, alles andere als angenehm. Warum kann man keinen hundefreundlichen Urlaub planen oder sich um eine vernünftige Betreuung kümmern?

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Keine anerkannte Rasse = Mix aus Listenhunden = Listenhund

Wenn es in deinem Bundesland eine Rasseliste gibt, wird dieser Mix mit ziemlicher Sicherheit draufstehen. Je nach Bundesland müsstest du ein "berechtigtes Interesse" nachweisen können, um überhaupt so einen Hund anschaffen zu dürfen (vorausgesetzt natürlich du erfüllst die ganzen anderen Auflagen).

Hier wurden in den letzten Wochen einige Fragen zu solch einem Mix gestellt und ausführlich beantwortet.

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sehr unterschiedlich

Wenn sie nass und dreckig ist, sich der Dreck also nicht schnell ausbürsten lässt, wird meine Hündin mit klarem Wasser abgebraust. Das kommt im Herbst und Winter natürlich öfter vor als in Frühling und Sommer.

Mit Shampoo wird sie nur gebadet, wenn ich unaufmerksam war und sie sich in etwas wirklich ekligem (z.B. Aas oder Kot) gewälzt hat. Das kam jetzt aber schon ewig nicht mehr vor.

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