Es gibt Gründe für Kastrationen, z.B. medizinische Notwendigkeit; Rüden, die bei läufigen Hündinnen in der Gegend extrem leiden oder wenn man ein gemischtes Rudel hat. Sie ersetzt aber keine Erziehung!

In Ländern, die ein Problem mit Straßenhunden haben, sollten (ab einem gewissem Alter) alle Hunde kastriert werden. Denn nur so bekommt man das Problem langfrist in den Griff.

Und bei einigen Leuten wäre es wohl das beste für das Tier, wenn es kastriert werden würde, um nicht unter den egoistischen Wünschen und/oder der Dummheit/der Gier der Halter zu leiden (Vermehrer, "nur ein mal Welpen")... Aber hier wäre ich eher für strengere Gesetze, als unnötige Verstümmelungen.

Dennoch bleibt es ein schwerer Eingriff, der viele Gefahren birgt, die man bedenken muss. Der Hund einer Bekannten litt extrem unter läufigen Hündinnen in der Nachbarschaft, mit einem Kastrationschip wurde es aber besser, deshalb sollte er kastriert werden. Er hätte den Eingriff fast nicht überlebt. Nicht weil die TÄ schlecht war (bzw. ist), sondern weil jede OP ein Risiko ist und immer etwas schief gehen kann. Frühkastrationen wirken sich oft negativ auf die Entwicklung aus. Kastrierte Rüden riechen häufig anders, und und und

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Du hast keine Zeit für einen Hund. Wenn du Hunde also wirklich so liebst, wie du behauptest, wirst du dir keinen holen.

Einen erwachsenen Hund, der es langsam gelernt hat, kann man maximal 4 - 5 Stunden alleine lassen. Welpen in den ersten Monaten gar nicht! Wenn man das nicht gewährleisten kann, holt man sich keinen Hund!

Auch die Kosten, immerhin ca. 100 - 150€ im Monat, für Steuern, Versicherung, hochwertiges Futter, etc., werden gerne unterschätzt. Tierarztkosten liegen, besonders wenn man den Besuch hinauszögert, schnell im 3- oder 4- stelligem Bereich.

Und ob du wirklich den Hund wirklich "übelst oft ausführen" würdest, ist fraglich. Probier das vorher lieber mal aus und guck, ab wann du es schleifen lässt. Ich bin allein heute 2 mal klitschnass geworden und hatte auf den Gassirunden keinen "Spaß". Trotzdem musste ich >2 Stunden raus.

Ein Hund bietet so gut wie keine Vorteile, dafür aber jede Menge Nachteile. Viele gehen entweder sehr "romantisch" an die Sache ran oder haben nicht einmal vor den Hund artgerecht zu halten. Manchmal ist es auch eine Mischung aus beidem...

Gerade bei Lebewesen bedeutet Liebe auch Verzicht. Ich hätte auch gerne Frettchen, Lamas und Schweine, aber ich kann meins dieser Tiere artgerecht halten. Vielleicht in 10, 15 oder 20 Jahren, jetzt nicht. Ein Hund lebt 10 - 15 Jahre und ist in der Zeit vollkommen von seinem Menschen abhängig.

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War es richtig oder falsch meinen Hund mit zu nehmen?

Meine Mutter ist nicht da, ich bin also alleine mit meinen Hunden. Meine Mutter kommt morgen früh wieder.

Eben haben meine Hunde aber angeschlagen, machen die sonst nie. Da musste also was im Garten sein was da nicht hingehört. Ich nahm meinen großen Mischling (ich trainiere seit 6 Monaten IPO mit ihm, in der Hundeschule!) und schickte ihn den Garten. Wie beim Training eben sollte er die Person suchen und verbellen. Er suchte ca 5 Minuten, fand aber nichts. Ich war beruhigt, andererseits weiß ich aber auch das meine Hunde nicht mitten in der Nacht einfach so anfangen so energisch zu melden.

Mein Hund wird nicht trainiert um eigensetzt zu werden, es ist lediglich Sport. Er geht auch nur auf den Hetzarm, und das auch nur auf Kommando. Nichts desto trotz ist er doch mit seinen Fähigkeiten optimal dazu geeignet um solche Situationen zu entschärfen.

Jeder Einbrecher der da gewesen wäre, hätte sich so was von aus dem Staub gemacht. Es ist doch viel sinnvoller einen Hund einzusetzen der ähnliche Situationen schon kennt, als zum Beispiel unsere Pitbull Hündin die nur Agility kennt.

In der Hektik rief ich meine Mutter an die mir dann aller ernstes vorwurf zu übertreiben! Wenn irgendjemand sich unerwünscht Zutritt verschafft hätte wäre ich mir sicher das mein Rüde nicht mehr so freundlich wäre. Der liebt sonst alles und jeden, aber da hört dann die Gutmütig keit dieses Tieres auf. Sie meinte dann auch das ich mich doch nicht so feige zeigen solle und einfach raus gehen sollte um zu gucken was da ist.

Meine Hündin würde den Typen zum Spielen auffordern und ihn tot lecken.

Ist es wirklich so verwerflich, einen Hund raus zu schicken um die Lage zu deeskalieren? Nichts anderes wäre es doch gewesen, mein Hund hätte ihn gestellt. Jch hätte meinen Rüden angeleint und ihn freundlich vom Grundstück begleitet. Wäre ich alleine wäre er vieilleicht aggressiv geworden und hätte mich angegriffen. Darum sind Polizeihunde ja auch so effektiv, di Anwenesheit reicht meist schon aus um abzuschrecken, wenn der Hund dann laut wird kommt man gar nicht auf die Idee sich zu bewegen. Man wäre dumm wenn man es tut. :D

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Falsch

Warum sollte sich ein Einbrecher ausgerechnet die Wohnung oder das Haus aussuchen, in der/dem Hunde anschlagen? Und warum sollte er dich gleich töten wollen? Du solltest weniger fernsehen....

Du scheinst aber auch recht arrogant zu sein. Anders kann ich mir nicht erklären, warum du der Meinung bist, nach 6 Monaten bereits einen perfekt ausgebildeten Hund zu haben. Woher nimmst du dein Wissen über den Einsatz (und deren Häufigkeit) von Polizeihunden überhaupt?

Meistens ist das Anschlagen von Hunden, auch wenn es selten vorkommt, ungefährlich. Was hättest du gemacht, wenn es z.B. nur ein Betrunkener gewesen wäre? Und was, wenn dein Hund die Person eben nicht nur verbellt hätte? Einen Hund als Waffe einzusetzen, auch wenn du damit nur drohst, geht gar nicht! Du hättest auch nicht eingreifen können. Und selbst wenn es ein potentieller Einbrecher sein sollte, wird er, wie bereits erwähnt, Häuser mit Hunden meiden.

Wenn du das nächste mal so feige bist, schnapp dir den Messerblock, schließ dich ein und ruf die Polizei. Aber schick nicht feige deinen Hund vor und such hinterher nach Bestätigung!

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Bei Namen wie Chanel (nur ein "n"), Prada oder Gucci denke ich eher an Tussen, die sich den Hund als Accessoire gekauft haben... Und Shiva ist wirklich kein ungewöhnlicher Hundename. Ich kenne drei Hündinnen mit dem Namen und auch meine Hündin wurde kurzzeitig so gerufen.

Welcher Name steht denn in den Papieren? Wie heißen die Geschwister und Vorfahren? Ansonsten muss dir der Name gefallen, schließlich musst du ihn die nächsten Jahre rufen, nicht wir. Spätestens wenn man den Hund eine Weile beobachtet, kommt der Name aber eigentlich von ganz alleine.

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  • Den Tierarzt um Ratenzahlung bitten
  • Alles verkaufen, was ihr nicht zum Leben braucht und irgendeinen Wert hat (Handy, PC, Auto, Konsole, Schmuck, Porzellan, etc.)
  • Im privatem Umfeld nach Geld fragen

Wenn das alles nicht reicht, kannst du, mit den Rechnungen, zu Tierschutzvereinen/-tafeln gehen und um Hilfe bitten. Je nach Höhe der Restsumme und ob ihr das Geld überhaupt zurückzahlen könnt, richten sich die Hilfsangebote (Spendenaufruf, Darlehen, Übernahme des Tieres, ...).

Ich persönlich habe schon öfter für Behandlungen von Tierschutztieren gespendet und sogar selber schon davon profitiert. (Allerdings unter anderen Umständen.) Aber nur weil sich jemand ein Tier holt, das er sich nicht leisten kann, wäre das für mich kein Grund. Besonders nicht ohne stichhaltige Beweise.

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Warum sollte ein Listenhund schwieriger zu erziehen sein, als ein Dackel? Oder mehr Zeit in Anspruch nehmen?

Allein die Tatsache, dass du von "Kampfhunden" sprichst, zeigt recht deutlich, dass du einen " coolen Hund" für dein Ego willst und nichts gegen die Vorurteile unternehmen willst. Du schreibst nicht ein Wort darüber, was dir an diesen Rassen gefällt und warum du ausgerechnet so einen Hund willst. Dabei sind Leute, die nur nach dem Aussehen gehen, nicht nur bei Listenhunden, an den ganzen Vorurteilen mitschuldig.

Der ganze "Prüfungs- und Behördenkram" ist, im Gegensatz zu den, teilweise unsinnigen Auflagen, gar nicht so schlecht. Meiner Meinung nach sollte das sogar bundesweit für alle Hunde eingeführt werden (oder zumindest ein Hundeführerschein). Auflagen, unter die auch die Maulkorb- und Leinenpflicht und die Hundesteuer fallen, hängen meist von der Gemeinde ab.

Wenn du dich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hättest, wüsstest du das alles aber selbst und auch, welche Rassen auf der Liste stehen.

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So groß kann die Angst nicht sein, sonst würdet ihr beim Tierarzt oder in der Klinik anrufen...

Warum knallt man überhaupt schon?

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Die Rasse heißt Chihuahua, nicht Chiwawa!

Du schreibst nichts davon, wie du den Hund auslasten willst. Wie soll man da eine Rasse (oder einen Mix) vorschlagen? Wenn du möglichst keinen Jagdtrieb möchtest, fallen Jagdhunde und Terrier schon einmal weg... Wenn es unbedingt ein "ungewöhnlicher" Rassehund sein muss, sind die Züchter dementsprechend selten, dafür sind die Wartelisten umso länger. Im Tierschutz brauchst du dich gar nicht auf eine Rasse festlegen.

Man sollte sich auch nicht zu sehr auf das Aussehen fixieren. Ich wollte auch nie einen blonden Terrier und keine kurznasige Hündin, mit "Glubschaugen" und Schlappohren. Trotzdem würde ich keins "meiner" Mädels wieder hergeben. Einfach, weil sie einen tollen Charakter haben.

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Hundeausstellungen und Haustiermessen wurden ja bereits genannt. Ansonsten gibt es oft beim Tag der offenen Tür im Tierheim oder in der Hundeschule und ähnlichen Veranstaltungen Vorführungen von Rettungshunden oder verschiedener Sportarten.

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Wir können dir bei deiner Entscheidung nicht helfen, wenn du uns keine Informationen gibst. Wir wissen weder, was deine Probleme sind, noch was du bisher dagegen getan hast, auch über deine finanzielle und zeitliche Situation wissen wir nichts.

Wenn du den Hund allerdings wirklich abgibst, dann bitte über den Tierschutz. Dort werden die zukünftigen Halter überprüft und die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier als "Wanderpokal" endet, verringert. Es hört sich zwar toll an, mit den neuen Haltern in Kontakt zu bleiben und den Hund evtl. sogar besuchen zu können, aber es erschwert das Ziehen eines Schlussstriches.

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Ich verstehe dein Problem nicht? Wenn man sich einen Hund holt, ist es doch selbstverständlich sich an den Feiertagen, besonders Silvester, nach ihm zu richten.

Silvester und eine solche Veranstaltung sind für sich genommen schon sehr stressig, gemeinsam würde ich sie einem Junghund, der beides nicht kennt, nie antun. Ganz besonders nicht, weil du ihm nicht die geringste Sicherheit geben kannst!

Wenn man ein paar echte Freunde hat, die Verständnis für Hundehalter haben (oder selber welche sind) und man ein paar Dinge beachtet, kann man auch Silvester jede Menge Spaß haben und muss nicht zwangsläufig zu Hause im Dunkeln sitzen. Selbst wenn man hat so einen "Extremfall", mit dem man am besten auf die Autobahn fährt, weil es dort ruhiger ist, hat, kann man, mit den richtigen Leuten, im Auto, auf einem Autobahnparkplatz, viel Spaß haben.

Manchmal muss man einfach kreativ sein, damit Mensch und Tier auf ihre Kosten kommen. Und so plötzlich kommen diese Feiertage auch wieder nicht...

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Gar nicht. Hunde sind teuer, zeitintensiv, schränken einen ein, machen Arbeit und Dreck. Wenn dein Vater auf einen dieser Punkte keine Lust hat, ist das sein gutes Recht.

Wenn es nur um die Verantwortung geht, was hindert dich daran, deinen "Plan" für ein paar Monate in die Tat umzusetzen? Eine "Gassirunde" kann man auch alleine laufen. Dafür braucht man keinen Hund (mit dem es bei schlechtem Wetter auch nicht mehr Spaß macht). Auch bei den anderen Punkten wirst du bestimmt improvisieren können. Oder hast du zu viele andere Leute, z.B. deine Eltern, mit eingebunden, die sich dann um deinen Hund kümmern müssten? Bedenke, mit einem Hund sieht dein Alltag 10 - 15 Jahre lang so aus.

Wenn du jetzt damit anfängst und das bis Ostern durchziehst, ohne deine Eltern weiter mit dem Thema zu nerven, kannst du Ostern nochmal fragen, was gegen einen Hund spricht und überlegen, ob es eine Lösung gibt.

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Vermutlich aus dubiosen Quellen, wobei man dann Vermehrer und die Welpenmafia unterstützt. Die interessiert nämlich nur das Geld. Wer sich selbst als "tierlieb" bezeichnen würde, macht um solche Menschen einen großen Bogen, anstatt sich an dieser Tierquälerei zu beteiligen!

Wenn man aus dem Tierschutz oder von einem seriösem Züchter keinen Hund bekommt, sollte überlegen, warum das so ist. Oft stimmen die Ramenbedingungen (Geld und Zeit!) nicht. Wer sich trotzdem einen Hund anschafft, handelt einfach nur egoistisch.

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Hast du ihn mal nach dem Grund gefragt? Eventuell ist ihm einfach nicht wohl dabei, wenn du bei der Dunkelheit unterwegs bist. Oder du hast den Hund nicht richtig unter Kontrolle. Oder du bist nicht versichert. Es gibt dutzende mögliche Gründe.

Übernimmst du wenigstens die Kosten für den Hund? Denn sonst wäre es ziemlich vermessen von "deinem Hund" zu reden, wenn dein Großvater den Großteil der Arbeit und auch noch die Kosten übernehmen muss...

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Ich hoffe ihr seid inzwischen in der Tierklinik! Bei solchen Symptomen können Minuten entscheidend sein!

Das ihr ländlich lebt, ist ja wohl keine Ausrede?! Das tu ich auch, trotzdem gibt es hier Notdienste. Auch alle Freunde und Bekannten von mir, die teilweise nicht einmal Nachbarn oder Straßennamen haben, hatten dieses Problem noch nie.

Irgendein Tierarzt hat immer Notdienst und wenn er im nächstem Ort praktiziert. Und sonst fährt man direkt in die nächste Klinik und nicht erst am nächstem Morgen! Ich möchte fast wetten, dass es im Umkreis von 120km mindestens eine Klinik gibt. Sonst muss man halt noch ein Stück weiter fahren. Es sei denn, man hängt nicht sonderlich an dem Tier...

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In erster Linie Geduld, Geld, Zeit und zumindest ein gewisses Grundwissen in Sachen Hundehaltung. Und eine gültige Haftpflichtversicherung.

Ansonsten: Schlafplatz, Halsband/Geschirr, Leine, Näpfe, Kotbeutel, Sicherung fürs Auto (Box oder Gurt), ...

Viele sinnige und unsinnige Sachen sammeln sich im Laufe der Zeit von ganz alleine an. Auch werden dich die Mitarbeiter in den entsprechenden Fachgeschäften beraten können.

Bitte bedenk, dass der Hund alles verliert, was er bis dahin kannte. Deshalb gib ihm Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen und bedräng ihn nicht! Auch auf Besuch sollte in den ersten Tagen möglichst verzichtet werden.

Wenn der Hund ängstlich oder aus dem Ausland ist, solltest du ihn anfangs möglichst doppelt sichern. (Ich empfehle ein Geschirr und ein/e Retrieverhalsband/-leine ohne Zugstopp). Manche Hunde sind schneller aus dem Halsband geschlüpft, als man gucken kann. Auch bei der Haustür muss man aufpassen.

Füttern solltest du zuerst das, was der Hund bereits kennt und das Futter dann ggf. langsam umstellen.

Du bist ja offensichtlich ein Anfänger, daher würde ich dir den Besuch einer gewaltfrei arbeitenden Hundeschule empfehlen. In einer guten HS lernt nämlich der Besitzer seinen Hund zu "lesen" (z.B. Beschwichtigungssignale) und auch Situationen zu entschärfen, bevor sie eskalieren können. (z.B. mobbende Hunde von spielenden unterscheiden).

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