Studium der Geisteswissenschaften sinnvoll?

9 Antworten

Man sollte seinen Studiengang niemals danach ausrichten, was einem jetzt Spaß machen würde.

Man studiert vielleicht 4 Jahre, ist danach aber 40 Jahre berufstätig. Was nützt es, ein Studium zu machen, das einem Spaß macht, wenn das zu einem Beruf führt, der einen fertigmacht?

Ich habe z.B. Literaturwissenschaften studiert, und musste meine Promotion abbrechen, weil ich mich plötzlich um ein kleines Kind kümmern musste. Ich bin dann in die Werbung gegangen uns war da sehr erfolgreich. Ein Doktor-Titel hätte mir da sogar geschadet, weil man nämlich einen Dr. automatisch als präzise. kompetent, systematisch usw. einstuft aber nicht als fantasiereich. Und um das gehr es in der Werbung.

Wenn ich heute noch mal studieren würde, käme nur IT in Frage.

Warum nicht. Wenn du auf Lehramt studierst, gibt es sogar einen sicheren Job auf Lebenszeit.

Germanisten und Pädagogen werden auch in der Wirtschaft gebraucht. In der Regel sind die Gehälter aber geringer. Die Jobsicherheit ist nicht hoch. Die Lebensverhältnisse sind oft prekär.

Aber auch mit Germanistik kann man in der Wirtschaft sehr erfolgreich sein, wenn man nebenbei eine berufliche Kompetenz (als nachweisbarer Hard-Skill) erwirbt, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wird, z.B. Marketing-Bereich, im Journalismus oder im Verlagswesen. Geisteswissenschaften machen somit nur als Kombi-Studien Sinn bzw. in Kombination mit einer zusätzlichen Berufsausbildung. Für einen solchen beruflichen Weg braucht man starke Nerven und einen extremen Ehrgeiz. Aber es kann klappen.

Der Empfehlung, Praktika zu machen, kann ich nur bedingt zustimmen. Praktika sind gut, um deine beruflichen Vorstellungen zu präzisieren. Aber im späteren Lebenslauf sind viele Praktika völlig egal, manchmal sogar von Nachteil. Eine Berufausbildung (auch als Zusatzqualifikation) ist da schon gefragter.

Wenn man rein geistewissenschaftlich studiert und kein Lehramt anstrebt, bleibt nur die wissenschaftliche Karriere. Die ist allerdings überhaupt nicht planbar. Das ergibt sich mehr oder weniger aus Zufall und bei sehr guten Studienleistungen. In diesem Fall ist aber eine deutschlandweite Umzugsbereitschaft vorausgesetzt.

Malik hat mal gesagt, dass man mit dem erfolgreich sein wird, was einem leicht fällt. Das ist nicht unbedingt, das was man liebt, hilft aber.

Einstein liebte das Geigenspiel, hat aber damit keine besonderen Erfolge eingefahren. Was ihm leicht fiel, führte letztlich zu einem Nobelpreis (naja - fast) und zur Veränderung des Weltbildes.

Also, überlege, was dir leicht fällt - was du einfach machen kannst.

Ein Chirurg, der den 2548. Blinddarm operiert, kriegt dabei auch keine Hochgefühle mehr - er macht es einfach, weil er es kann, weil es ihm leicht fällt.

Leider hat mir das früher niemand gesagt. Vielleicht wären viele Dinge für mich einfacher geworden.

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