Was ihr geschrieben habt, ist eine Vision, kein Plan. Konkrete Punkte könnten z.B. sein, die Zielgruppe zu definieren ("alle" ist keine gute Zielgruppe, da fühlt sich niemand wirklich angesprochen), sie zu befragen und das Produkt dementsprechend anzupassen. Außerdem ist die Frage, wo der Umsatz herkommen soll, wie viel wollt ihr pro Produkt verlangen, wie hoch sind die Produktionskosten? Wenn ihr das nicht wisst, ist es Teil des Planes, das herauszufinden. "Hoffen" hat in einem Plan nichts verloren. Idealismus ist superwichtig, keine Frage, aber nur für die Basis, auf der ihr euren Gewinn machen werdet, nicht für den Gewinn selbst, denn der entsteht durch konkrete Arbeit am Produkt, an eurem Auftritt etc. Wie wollt ihr z.B. die Qualität prüfen?

Was dein Lehrer aber gerne mal überdenken darf, ist, ob es nicht mehr als eine Möglichkeit gibt, ein Business aufzuziehen. Die wenigsten erfolgreichen Menschen formulieren ihren Business-Plan nach Lehrbuch, sie entwickeln Ziele effektiv auf Basis dessen, was für sie funktioniert. (Zugegeben, euer aktueller Plan dürfte schwer umzusetzen sein, da er tatsächlich ziemlich vage ist.)

Übrigens: https://www.youtube.com/watch?v=SqX8BSGCsyI

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Ich weis net mehr was ich tun soll?

Ich erklär mal alles von Anfang an also als ich früher in der 4ten Klasse war hatte ich einen Kumpel jnd kamen beide in die gleiche 5te Klasse aber ab da veränderte sich alles es ist ja normal das man sich ändert aber so stark doch nicht aber aufjedenfall wollte ich halt trotzdem befreundet sein damit mich jeder kennt und mag aber ich habe immer so zusagen eine Maske getragen ich habe mich selber nie wirklich gezeigt und ich Klasse eigentlich schon seit der 5 6ten klasse alle aus meiner schule bis auf ein Mädchen was ich sehr mag und meinem cousin denn ich feier, aber ich weiß nicht was ich machen soll ich will die ganze zeit kein kontakt mit denen aber wenn ich von denen allen trenne habe ich nur noch 2 freunde des Mädchen und mein cousin ich habe auch schon seit längerem vor sobald ich mein Abschluss hab dann zieh ich einfach zu meinem cousin weil er würde mir 100% helfen.

Denn wegen den Leuten zwingt mich meine mum immer was mit den zumachen obwohl ich keine Lust habe ich werde immer gezwungen und wenn ich es mal nicht mache nimmt sie mir alles weg erst letztens haben die mich angerufen und gefragt ob ich rauskomme ich hab halt nein gesagt und des interessiert die net die sind trotzdem zu mir gekommen um mich rauszuholen meine mutter hatte mich sogar angeschrien und ich zurück, ich war dann so 2 Tage bei meinem cousin und der hat mich überredet wieder nachhause zu kommen und mich bei meiner mum zu entschuldigen das ich sie angeschriehen hatte und meine "freunde" haben einfach gelacht als wär des ein doofer Scherz.

Oder als ich in der 6ten Klasse scheise gemacht habe um dazu zugehören hab ich mich immer ausspaß geschlagen die habe halt des aufgenommen und nerven mich heute noch damit jede neue person die ich kennenlerne zeigen die denen dass video und ich wehr mich halt net sonst denk ich immer das ich einfach net mehr cool bin, ich wollte schon lange den allen eine reinhauen damit die mal wissen wie es ist am Boden zulegen.

Oder die machen auch immer Witze über mein Gewicht ich weiß das ist nur spaß aber ich nimm alles anders auf undzwar die beleidigen mich ich lachen und innerlich will ich mich nur selbst umbringen.

Ich nehme alles wahrscheinlich anders auf weil mein Vater mich verlassen weil er von der Polizei gesucht wurde wegen Kindesmissbrauch an meine Geschwistern und nun im Gefängnis ist, mein Stiefvater gewalttätig war und mein stiefbruder mich gehänselt hat aber ich versteh mich mit ihm wieder besten😊

Ich will schon solange was unternehmen aber ich kann das einfach net des einzigste was mich zum lachen bringt ist des Mädchen was aber nicht weiß das ich sie liebe.

Sagt mir bitte ob ich mir ein Psychiater holen soll oder net ich bin nämlich echt fertig und weiß net mit wem ich reden soll weil meine mum kann nicht gut deutsch meine Geschwistern sind ausgezogen und mein cousin wird es den anderen wahrscheinlich erzählen weil er denkt so hilft er mir bitte sagt mir was los ist und ob ich vielleicht ein Trauma hab von allem😭😭😭

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Du solltest dich auf jeden Fall an jemanden wenden: das Jugendamt, einen Psychiater, wenn du dir unsicher bist kannst du auch ganz anonym die Nummer gegen Kummer anrufen. Bitte glaube nicht, dass das, was du erlebt hast, schon die ganze Welt war, es gibt viel viel viel viel mehr Möglichkeiten, als du jetzt gerade siehst. Lass dir Zeit, damit klar zu kommen, und lass dich unterstützen, du musst das nicht alleine durchstehen.

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Ich hatte mal eine Abneigung gegen andere Menschen, aber ich habe gemerkt, dass es sich nicht lohnt. Eigentlich sind sie nur der Spiegel dafür, dass du mit dir selbst nicht im Reinen bist.

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Such dir Hilfe. Ein Coaching, eine Therapie oder eine Selbsthilfegruppe (gibts auch online) könnten dir aus dem Loch helfen, in das du da gefallen bist. Wenn du es partout alleine schaffen willst, umgebe dich mit möglichst viel, was dir Freude macht: lies gute Bücher, häng dir ermutigende Sprüche auf, hör gute Musik, sprich mit positiven Menschen. Dein Zeitempfinden wird sich anpassen, wenn du generell mehr ins Reine mit dir kommst.

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Welcher Charakterzug ist besser für die Protagonisten?

Hi

Ich schreibe gerade aus Spaß an einem Buch und irgendwie kann ich einen meiner Hauptcharakter nicht wirklich einbringen. Also ich weiß nicht wie er so ist, was es schwer macht aus seiner Perspektive zu schreiben.

Eigentlich hatte ich ihn sehr selbstbewusst im Kopf. Böse, mit einem versteinerten guten Kern und ohne Familie. Er ist rachsüchtig, hinterhältig und manipulativ. Er spielt gerne Spielchen mit seinen Opfern und umgarnt sie. Außerdem hat er eine Menge Sarkasmus und baut immer Witze in seine Taten ein.

Eigentlich mochte ich ihn von Anfang an, aber er hat eine sagen wir mal 'Gegenprotagonistin'. Ich sage bewusst nicht, dass er deswegen der Antagonist ist, weil er gegen Ende nicht mehr der Hauptgegner ist. Und hier meine Zweifel.

Die Gegenprotagonistin ist Emma. Sie ist selbstbewusst, aber auch sehr emotional. Sie würde alles für ihre Familie tuen und ist sehr nett. Dazu verliebt sie sich schnell und hat immer Hoffnung. Nun, das ist ja das typische Mädchen-Muster. Da sie und er zusammenkommen (erst viel später) habe ich das Gefühl, dass sie nicht mehr richtig passt. Also habe ich ihren Charakter umgeändert. Jetzt ist sie sehr frech, pessimistisch und ebenfalls sarkastisch. Sie kann auch nett sein, aber durch die Mauer um sie herum merkt das niemand.

Da diese zwei sich jetzt viel zu ähnlich sind, habe ich seinen Charakter ebenfalls gewechselt. Nun ist er eher still, der Nerd, sehr nett und einfühlsam. Aber irgendwie vermisse ich seine Witze.

Hier meine Frage:

Welcher Charakter von beiden Protagonisten spricht euch mehr an und habt ihr noch andere Namens Vorschläge, die besser passen?

Lg und bleibt gesund

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Spannend wird dein Buch, wenn du es schaffst, alles, was dich an den Charakteren interessiert, zusammen zu bringen. Wie wäre es mit einem scheinbar selbstbewussten Typen, der so geworden ist, weil seine nette Seite so oft runtergeputzt wurde?

Und bitte gewöhne dir "tuen" ab, es heißt "tun".

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Wenn ihr nicht lernt, miteinander und mit euren Eltern zu kommunizieren, hat es zumindest eine anstrengende Zukunft. Unmöglich ist es sicher nicht, aber ihr macht es euch einfacher, wenn ihr Klärung anstrebt (und auch alle mal eure Glaubenssätze insbesondere zum Thema Geld auf den Tisch legt).

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Zeit- etwas komisches?

Abend,

habe eben and das Jahr 2018 gedacht und zu meiner Überraschung gemerkt, dass dieses Jahr schon 2 Jahre her ist. Und ich war ehrlich gesagt geschockt... Ich bin grade mal (fast) 17 und ich finde die Zeit rennt. An so viele Erlebnisse kann ich mich erinnern als wären sie gestern gewesen und es macht mich traurig, an sie zu denken, weil ich diese so nicht noch einmal erleben kann und sie einfach schon “so lange her” sind und ich nicht mal wahrgenommen habe, das wir uns ständig verändern, unser Umfeld sich verändert und wir stets aufs neue Erinnerungen machen und man die Zeit nicht zurück drehen kann um noch einmal in das Gefühl und sie Situation eintauchen zu können ): Versteht ihr was ich mein? Oder bin ich einfach zu melancholisch? Hätte ich 2018 an das Jahr 2020 gedacht, hätte ich gesagt, och, das dauert noch ewigkeiten... und jetzt ist sogar mehr als ein drittel dieses Jahres vorbei! Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, vorallem weil ich hoffentlich noch so gut wie mein ganzes Leben vor mir habe? Ich schaue mir alte bilder oder Chatverläufe auf meinem Handy an und denk mir jedes Mal aufs neue ,,wow, schon so lang her?” Wobei 2/3 Jahre an sich für den einen oder anderen vielleicht gar nicht so viele sind, finde ich es einfach krass dass Zeit so verfliegt und man selbst währenddessen fast nichts mitbekommt... Gehts euch auch so?

Weiß jetzt ehrlich gesagt auch nicht was meine Frage ist, wollte wohl meine Gedanken mit jemanden teilen ☹️

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Erfahrungsgemäß passiert das, wenn man sein Leben nicht in die eigene Hand nimmt. Je bewusster du dein Leben lebst, je wertschätzender du mit deiner Zeit umgehst, je mehr du das tust, was dir wirklich am Herzen liegt, desto länger und erfüllter fühlt sich die Zeit an. Je mehr du auf Autopilot schaltest, weil deine Handlungen eh keine Bedeutung haben, desto schneller wird deine Zeit gefühlt vergehen.

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Klingt, als hasst ein Teil von dir dich selbst... Versuch es mal mit Selbstliebe, das mein ich vollkommen ernst. Selbst-Bewusstseins-Training (also wörtlich um dir deiner selbst bewusst zu werden), Gewaltfreie Kommunikation (kann man auch auf sich selbst anwenden) usw. könnte helfen.

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Z.B. könnte es gut sein, jemanden anzuschreien, wenn man ihn damit vor einer Gefahr warnt. Oder man schlägt sich gegenseitig, aber unter geregelten Bedingungen, und nennt es Boxsport. Oder man meidet jemanden, weil man selber ein Virus tragen könnte und den anderen nicht anstecken möchte.

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Lad dir die AGB von Canva runter und schau nach, was unter kommerzieller Nutzung steht. Sollte aber kein Problem sein.

Wie du es drucken lässt, kommt auf dein Budget, deine Zielgruppe und deine Fähigkeiten an. Ich habe bei meinen Büchern einen Grundstock für den Verkauf bei Lesungen etc. bei onlinedruck.biz machen lassen, habe aber auch print on demand bei Epubli laufen. Beim Drucker kannst du z.B. die Papierqualität selbst wählen (das war mir wichtig für die Lesungsexemplare), bei print on demand hast du weniger Arbeit. Achte auf die Skalierung, besonders wenn du dir keine manuelle Prüfung deiner Druckdaten leisten möchtest, und lies dich zum Thema Buchsatz ein (empfehlenswert dazu: das Buch "Buchsatz für Autoren"). Alternativ bezahle die entsprechenden Experten.

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Wieso fühle ich mich so schlecht und wertlos (beruf&karriere)?

Hallo.

Irgendwie lässt mich das nicht los.

Ich bin jetzt 20 und habe in meinem Leben noch nicht wirklich was erreicht.

Nach meinem schlechtem Realschulabschluss habe ich 2 Jahre keine Ausbildung gefunden. Dann habe ich eine als Verkäufer gefunden und mir gedacht besser als nicht. Habe die dann gemacht und aufgehört da mir das nicht lag. Dort hab ich aus Frust und hass zu dem Job auch nur mit einer 3 abgeschnitten also abgeschlossen.

Was eher meiner Meinung nach schlecht ist in so einem Simplen Job aber hab auch nichts getan.. Später war ich noch beim Bund und hab es dort nur knapp 4 Monate durchgehalten.

Nun irgendwie fühle ich mich richtig schese deswegen.

Ich habe einen nicht so tollen Schulabschluss, meine Ausbildung ist völlig sinnlos und ich habe keine Motivation und Kraft irgendwas zu machen. Ich überlege immer eine neue Ausbildung zu machen habe aber Angst wieder einen Griff ins klo zu machen oder besser gesagt es nicht durchhalten zu können.

Ich habe schon so vieles Ausprobiert (Praktika) etc und nichts gefällt mir.

Ich sehe irgendwie auch keinen Sinn mehr in meinem Leben.

Mir fehlen echt viele Soziale Kontakte im Leben da ich immer recht einsam war. Freundinnen also Partner hatte ich auch nur 1 imLeben.

Zudem habe ich echt Krasse Zukunftsängste wegen dem Finanziellen und allgemein was aus mir wird. Schrecke vor alles zurück, weil ich kein Selbstbewusstsein mehr habe wie früher.

Ich vergleich mich ständig mit anderen,obwohl ich weiß, dass das nicht gut ist.

Und dann zieh ich mich selber runter und sage ach du kannst eh nix bist doch eh im eimer.. Andere sehen mich nicht so, weil ich draußen normal positiv bin aber in echt frisst mich mein Hirn auf.

Was soll ich nur machen? Ich versuch mich zu ändern aber es klappt irgendwie nicht.

Würde mich über ratschläge freuen






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Dir ist etwas passiert, was leider vielen passiert: du hast angefangen zu glauben, was dir in der Schule eingeredet wurde. Versteh mich nicht falsch, eine Ausbildung ist durchaus etwas Gutes, prinzipiell, doch es ist ein großer Irrtum, allein daraus den Erfolg des eigenen Lebens abzuleiten! Jeder definiert Erfolg anders. Für manche mag es das Richtige sein, sich gute Noten zu erarbeiten, um einen sicheren Job zu finden, um ein Haus zu kaufen und eine Familie zu gründen. Aber ich kann dir sagen: Wenn du dich einmal ein bisschen in der Persönlichkeitsentwicklungs-Szene umtust, erkennst du ganz fix, dass deutlich mehr Menschen dieses "Ideal" nur anstreben, weil sie glauben, dass es so sein müsste, nicht, weil es ihnen wirklich entspricht. Und ich glaube, du bist auch einer davon. Es gibt viel viel viel viel viel viel viel viel mehr, was du mit deinem Leben anfangen kannst!

Ja, du hast ein paar Rückschläge erlitten, in erster Linie deswegen, weil deine Umgebung auch an dieses Ideal glaubt. Das heißt aber nicht, dass du dich davon nicht lösen kannst!

Ich kann dir aus dem Stehgreif drei Dinge sagen, in denen du erfolgreich warst:

  1. du hast verschiedene Dinge ausprobiert und herausgefunden, was dir nicht taugt
  2. du hattest den Mut, die Sicherheit aufzugeben, die der vorgefertigte Weg dir gegeben hätte, weil du erkannt hast, dass es nicht dein Weg war
  3. du erkennst, dass du ein Problem hast, und bist bereit, Rat anzunehmen

Damit bist du schon einen großen Schritt weiter als viele Menschen!

Geh diesen Weg weiter! Es macht erstmal Angst, weil du eine scheinbare Sicherheit verlässt. Doch bald wirst du erkennen, dass du die ganze Zeit versucht hast, über eine wackelige Hängebrücke zu balancieren, obwohl nicht weit von dir eine monumentale Steinbrücke steht. Geh die paar Schritte auf der Hängebrücke zurück, und schreite über die Steinbrücke!

Am Anfang wirst du noch oft Zweifel haben, aber ich kann dir versichern, dass das weniger wird. Ich empfehle dir, Schritt für Schritt Veränderungen an deinem Leben vorzunehmen. Sukzessive, aber konsequent. Das fängt damit an, dass du gute Bücher liest (z.B. Werde verrückt von Veit Lindau oder Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest von Eva-Maria Zurhorst, geh einfach in der nächsten großen Bibliothek ans Regal mit den Lebensratgebern), weniger schlechte Nachrichten konsumierst, dir einige positive Rituale angewöhnst, z.B. ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben, oder auch ein Erfolgstagebuch. Mach dir keine Sorgen, wenn du manchmal das Gefühl hast, das bringt alles nichts, die Übung wird dir helfen, und irgendwann stehst du da und schaust auf deine Versagensängste zurück, atmest tief durch und gibst einem anderen jungen Menschen den Ratschlag, nicht so sehr auf das "Ideal" zu hören, das dir hingestellt wurde.

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Warum mögen die Leute Gewalt, Verrat, Untreue, etc. so sehr, und Moral wird verpönt? Warum VERACHTEN sich die Leute für soziale Fehltritt gegenseitig so sehr?

Soziale Fehltritte, die im Grunde NICHTS mit richtig oder falsch, gut oder schlecht, fair oder unfair zu tun haben, aber einfach nur "weil es halt so ist" soziale Fehltritte sind?

Und warum verachten sich Leute, selbst Freunde, dafür gegenseitig so abgrundtief, oft mit Subtexten, Schweigen, angeekelten Gesichtsaudrücken, Lästereien?

Ist das nicht im Grunde unendlich viel unreifer und sozial "unfähiger", als offen und direkt über die Dinge zu reden?
Alles scheint immer ein Test zu sein, und jeder scheint immer darauf zu warten, dass der andere einen Fehler macht, damit man ihn zerfleischen kann.
Ich hasse das soziale Minenfeld.
In meinen Augen ist es kein Bindemittel, sondern ein Pakt der garantierten gegenseitigen Vernichtung, ein Gleichgewicht des Schreckens.

Ich begreife die Leute nicht. Ich habe aber Asperger/Autismus Tests absolviert, bei denen man die Emotionen von Menschen, nur anhand der Augenpartie deuten muss, und bei denen schneide ich deutlich besser ab als der durchschnittliche Mensch (nicht nur Leute, bei denen Verdacht auf Asperger/Autismus besteht).
Ich hatte als Kind auch ein sehr breites Spektrum an tiefen Emotionen und viel Empathie (auch beides um ehrlich zu sein mehr als die meisten Menschen in meinem Umfeld), aber das ist verschwunden weil ich, aufgrund meiner Wahrnehmung der Welt, an Depressionen, Misstrauen und Zynismus leide.

Warum kommt mir alles so fremd, seltsam, böswillig, sadistisch vor? Was stimmt mit mir nicht?
Warum kommt mir das generelle soziale Gefüge alles andere als sozial vor, obwohl ich im Grunde ein normaler Mensch bin?

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Das Problem ist, dass dein "Beweisfeld" sehr eingeschränkt ist. Was meine ich damit? Du hast einige schlechte Erfahrungen gemacht, und ziehst daraus die Schlussfolgerung, dass es immer und überall so ist. Das ist zunächst mal nur natürlich, doch es lohnt sich, diese "Fakten" zu hinterfragen. Dazu empfehle ich dir ein Experiment:

  1. lies für einen Monat keine Zeitung, schau keine Nachrichten, halte dich von Menschen fern, die über die Welt schimpfen, depressiv, misstrauisch und zynisch sind
  2. lies stattdessen gute Nachrichten (z.B. auf Brightvibes), schau dir originelle Videos an, lache öfter, nimm Kontakt zu Gruppen auf, deren Interessen du teilst, nimm z.B. auch an einer Empathiegruppe teil (Gewaltfreie Kommunikation ist ein super Stichwort, schau einfach mal, ob da in deiner Umgebung was zu finden ist)
  3. suche auch in deinem Alltag gezielt nach guten Dingen, führe ein Dankbarkeitstagebuch, geh an die frische Luft und freue dich an der Sonne

Das kommt dir vielleicht zunächst wie ein Schönreden vor, doch bedenke: du bist bereits gehirngewaschen, zum Negativen hin, du willst das jetzt korrigieren. Hab keine Angst, dass du dir eine Maske aufsetzt: wenn du dich länger mit deinen echten Gefühlen, Wünschen, Bedürfnissen etc. auseinandersetzt, kommt die positive Einstellung von selbst, und ist dann auch authentisch. Die negativen Aspekte in deinem Umfeld kannst du trotzdem wahrnehmen, doch du wirst dann auch in der Lage sein, etwas daran zu ändern.

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Deine Argumentation macht den Fehler, aus einer Gemeinsamkeit - den Einschränkungen - eine für beide Szenarien gültige Schlussfolgerung ziehen zu wollen. Das funktioniert schon bei zwei Kriegen oder zwei Seuchen nicht, noch weniger funktioniert es, wenn du einen Krieg und eine Seuche vergleichst.

Menschen und ihre Probleme sind komplex, ebenso wie es die Einflussmöglichkeiten des einzelnen sind. Zu jeder Zeit haben Menschen Informationen zu den für sie absehbar besten Ergebnissen verarbeitet. Was sich verändert hat, ist die Fülle an Informationen und die höhere Wahrscheinlichkeit, mit Gedankengut in Kontakt zu kommen, dass den Einfluss des Einzelnen als Möglichkeit wahrnimmt. Auch früher schon gab es die Idee, dass man gar nichts "hinnehmen muss", nur ob diese Idee bis zu unseren Vorvätern durchgedrungen ist, war fraglich.

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Das klingt ziemlich konfus. Vielleicht schaffst du dir erstmal Klarheit darüber, wie du dir deine Beziehung zu ihr wünschen würdest, und sprichst dann erst an, was das für ihre Beziehung zu der anderen heißt?

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Motivation ist nicht nur ein einzelnes Gefühl, es ist die Konsequenz eines komplexen Systems von Gefühlen. Motivation wird dadurch stärker, dass du 1. Klarheit darüber hast, warum du was tun willst und du 2. weißt, wie du das erreichen kannst. 3. müssen deine Grundbedürfnisse erfüllt sein und evtl. brauchst du auch noch Klarheit über deine Prioritäten. Wenn du keine Lust hattest, hat dir irgendetwas gefehlt:

  • genug Schlaf, Nahrung, Frischluft etc.
  • Sinn
  • Akzeptanz für ein Problem oder auch nur die Inkubationszeit deiner Ideen

Manche Dinge brauchen Zeit, gerade im kreativen Bereich benötigt dein Unterbewusstsein die Gelegenheit, ein Thema von mehreren Seiten zu betrachten, bevor es dir Ergebnisse präsentiert. Gönn dir ruhig mal eine Auszeit, aber statt frustriert rumzuhängen, tu dir was Gutes.

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