studien-burnout->bafög-out->existenz-out. lösung?

5 Antworten

Jede Uni bietet eine kostenlose psychologische Beratung für Studenten an... Geh hin! Rede mit denen über deine Situation... Nenn denen gute Gründe, warum du mit deinem Studium so hinterher bist, dann können die mit Sicherheit auch beim Prüfungsamt oder beim BAFöG ein gutes Wort für dich einlegen. Aber überleg dir gut, ob du das Studium zuende führen möchtest... Wenn du wirklich so unzufrieden bist, dann solltest du über Alternativen nachdenken, aber das sind alles Dinge, die du mit denen besprechen kannst...

Du schiebst Panik, verständlich aber nicht hilfreich. Du solltest Dir dringend darüber klar werden ob der Abschluss eines Studiums all den Druck und Stress wert ist. Normalerweise würde jeder sagen, ja unbedingt, ein abgebrochenes Studium macht sich nie gut, das Problem aber ist, Du sagst das Studium macht Dir keinen Spaß mehr. Liegt das nun nur an dem Druck, oder am Inhalt? Wenn Dir das Fachgebiet schon während des Studiums keinen Spaß macht wirst Du kaum bis zur Rente den überwiegenden Teil Deines Lebens damit füllen wollen, oder?

Von einem alternativen Studium würde ich Dir abraten, wenn Dir das selbstverantwortliche Arbeiten, das zu einem Studium gehört, liegen würde, hättest Du Dir alle diese Fragen spätestens im 3. Semester gestellt. Es gibt sehr viele Ausbildungsberufe, die Menschen die ihr Leben nicht so gerne selbst organisieren ein erfülltes Berufsleben ermöglichen.

Wenn das allerdings nur die panikbedingte Überreaktion auf den augenblicklichen Druck sein sollte, dann wende Dich vertrauensvoll an eine kompetente Beratungsstelle, zu unserer Zeit gab es z.B. die Möglichkeit des Urlaubssemesters um mal wieder zur Ruhe zu kommen, da diese allerdings explizit nicht dazu gedacht sind mit dem Stoff hinterher zu kommen, bin ich mir nicht sicher ob die Studienberatung an der Uni das so erwähnen wird. ;-)

Ja, mach eine Ausbildung. Da hast du festere Ziele und Vorgaben, hast vielleicht auch mehr Kontakt zu Kollegen als an der Uni. Wenn du mit Abi eine dreijährige Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen kannst, dann dauert die noch nicht mal zwei Jahre effektiv, sondern nur anderthalb oder eindreiviertel. Die Zeit geht super schnell vorbei, und du lernst was fürs Leben und weisst hinterher besser, was du willst. Versuche, die Prüfungen etc. an der Uni so zu regeln, dass du später ggf. das Studium fortsetzen kannst. Vielleicht willst du ja aber dann etwas anderes studieren. Das kannst du dir dann selber finanzieren, wenn du im erlernten Beruf eine Zeitlang gearbeitet hast. (Oder du arbeitest in diesem Beruf noch neben dem Studium, dann verdienst du mehr als mit Aushilfsjobs.) Wenn das alles nicht gehen sollte, weil du psychisch zu sehr down bist, dann meld dich von der Uni ab, beantrage Hartz IV und mach eine Psychotherapie. Berufsberatung, Psycho-Beratung alles schön und gut, aber entscheiden musst du selber. Ich kann nur sagen, eine Ausbildung gibt einem einen Rahmen, der einen im besten Fall auffängt. Ich war selber mal in einer ähnlichen Situation. Viel Glück.

Wie wäre es denn, wenn du erstmal eine Ausbildung machst? Da verdienst du (je nach Beruf, zugegebener weise) auch ein wenig Geld. Dann kannst du dir ein bisschen was ansparen und dir erstmal eine Grundlage schaffen und es dann später mit deinem Wunsch-Studienfach neu versuchen.

Als Pharmazie-Studentin weiß ich nur zu gut, wie anstrengend und nervenaufreibend so ein Studium sein kann. Wenn dann noch das "drum-herum" Schwierigkeiten macht hat man echt das Gefühl man ist am Ende. Aber: Du darfst dich selbst nicht vergessen. Leichter gesagt als getan, aber zur Not schmeißt du alles hin, aber du bist gesund. Und Gesundheit betrifft nicht nur den Körper, sondern auch, oder gerade auch die Seele. Mach Pausen und nimm dir Zeit für dich. Ich weiß, man "hat keine Zeit", aber man muss sie sich nehmen, sonst geht man wirklich daran kaputt. Was bringt dir ein super Studienabschluss, wenn du dann wegen schwerwiegenden psychischen oder irgendwann auch psychosomatischen Beschwerden nichts mehr machen kannst?

Gönn dir selbst ein bisschen Zeit. Jeden Tag eine halbe Stunde nur für dich. Das ist nicht viel, aber schon allein das kann bei deiner Stimmung Wunder bewirken.

Kopf hoch! Ich drück dir fest die Daumen, dass du das alles auf die Reihe bekommst!

krieg deinen hintern hoch!!! entweder du legst jetzt richtig nach und beendest dein studium (warum bist du eig so hinterher???) oder du machst eine therapie aber diese jammerei von wegen "mir gehts so schlecht, ich wei0 nicht weiter" die bringt dir grade mal einfach gar nichts.

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