Stimmt es dass Deutschland spätestens 2050 ein muslimisches Land ist?

44 Antworten

 

 

Bevölkerungsentwicklung Muslime in Deutschland :

Amtliche Schulstatistik NRW 2001 - 2016  (ermittelt im Juli 2017)

1) Wie hat sich der Anteil der Schülerinnen/Schüler der Konfession "islamisch " von 2001 (9,2%) bis 2016 (15,9%) entwickelt?

 9,2 = 100 %, 15,9x100/9,2 = 172,8 %., d.h. der Anteil ist in 15 Jahren um 72,8 % gestiegen.

2) Hochrechnung: Bei gleicher Entwicklung für die Zukunft je 15 Jahre. Im Jahr 2030: 15,9 x 1,728 = 27,48 %, im Jahr 2045 = 47,48 %, im Jahr 2060 = 82,05 %.

 a) Hier der Link zu: Das Schulwesen in NRW aus quantitativer Sicht (für 2001 bis 2016)

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Service/Schulstatistik/Amtliche-Schuldaten/index.html

 b) Hier der Link zu Konfession 2016 (auf Seite 25 = 15,9 %)

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Service/Schulstatistik/Amtliche-Schuldaten/Quantita_2016.pdf

 c) Tabelle: Amtliche Schulstatistik NRW , ermittelt im Juli 2017. (Alle Zahlen in %)

Schul-    Lt. Amtl.               Schul-    Lt. Hoch         

jahr        Statistik                  jahr       rechnung                 

2001           9,2                              

2002           9,5                     2017           16,7                                                 

2003           9,8                     2018           17,5                                                 

2004          10,1                    2019           18,3                                                

2005          10,3                    2020           19,1                                                  

2006          10,7                    2021           19,9                                                  

2007          10,9                    2022           20,7                                                  

2008          11,3                    2023           21,5                                                

2009          11,5                    2024           22,3                                           

2010          12,0                    2025           23,1                                             

2011          12,4                    2026           23,9                                            

2012          12,8                    2027           24,8                                             

2013          13,4                    2028           25,7                                           

2014          13,9                    2029           26,6                                            

2015          14,6                    2030           27,5                                              

2016          15,9                    2045           47,5

                                              2060           82,1

Ich glaube nicht. 

In Deutschland leben ca. 4 Millionen Muslime, plus ca. eine Million muslimische Flüchtlinge wären also um die 5 Millionen Muslime, die aktuell in Deutschland leben. 

Nun sind nicht mal alle wirklich Muslime, bzw. nicht alle sind sonderlich religiös, aber dies lassen wir mal außen vor. 

2050 werden in Deutschland voraussichtlich um die 75 Millionen leben, also damit die Muslime die Mehrheit darstellen, müsste sie sich bis dahin mehr als versiebenfachen. 

Und noch nicht einmal dies würde tatsächlich etwas über die Zahl der Muslime aussagen, sondern nur über diejenigen, die eine islamische Herkunft haben. 

Davon gehe ich nicht aus. Ich kann mir mittelfristig bis langfristig sogar eher vorstellen, dass die Bedeutung der Religionen, insbesondere auch des Islams auch in seinen arabischen Stammländern sinken wird.

Durch die immer weiter voranschreitende Vernetzung der Welt wird sich Fortschritt kaum aufhalten lassen. Eine Religion wie der Islam, insbesondere wenn sie fundamentalistisch ausgelegt wird, ist das Gegenteil von Fortschritt. 

Ich hoffe auch das beste, aber irgendwie ist es doch zu komisch, wenn im Krankenhaus Menschen, weil sie dem Islam angehören, noch nach 22 Uhr Besuch haben dürfen, Komiker, die das Christentum ungehemmt verspotten, sich beim Islam um religiöse Gefühle sorgen, und dass demokratische Prinzipien auch ihre Schattenseiten haben - der schlimmste Kanzler, den Deutschland hatte, wurde ja demokratisch gewählt.

2
@RonnyFunk

Ich gehe schon davon aus, dass durch das Zusammenwachsen der Welt mittels der modernen Informationstechnologie letztendlich auch in muslimischen Ländern erkannt wird, dass hinter dem Koran menschliche und keine göttlichen Gedanken stecken.

Erste Schritte, von etwas fortschrittlicheren Gelehrten, zumindest die Sichtweise auf ihren Koran zu verändern sind ja manchmal schon erkennbar (etwa Mouhanad Khorchide).

Ich kann mir auch beim "besten Willen" nicht vorstellen, dass eine Religion, die (jedenfalls nach ihren konservativen "Gelehrten") das Musikhörern verbietet auf Dauer bei jungen Menschen ankommt, die zumindest mitbekommen, dass es auch anders geht.

5
@SibTiger

Bisher wurden mit Hilfe der Informationstechnologie noch mehr Gläubige erreicht und indoktriniert

Der moderate Khorchide wird von den Fundamentalisten verachtet. Der Koran ist unveränderlich Gottes Wort und das betonen sie auch. Wenn die Sichtweise auf den Koran nicht so erfolgt, wie die Fundamentalisten es festlegen, so sagen sie, dass der Muslim vom rechten Glauben abgekommen ist.. Blasphemie und Häresie wird hart bestraft.

0
@Nunuhueper

Die fragwürdigen Sichtweisen der Fundamentalisten im Islam sind mir leider nur zu gut bekannt. Das sie die modernen Medien für sich erfolgreich nutzen können halte ich aber für etwas vorübergehendes.

Und ich erlebe bei mir bekannten Muslimen (obwohl die konservative Sichtweise leider immer noch überwiegend ist) ein deutliches positives Interesse an Khorchide, oder auch an Nasr Hamid Abu Zaid, oder auch an Muhammad Asad, den ich auch noch begrenzt als Reformer ansehen würde.

2
@SibTiger

Seltsamerweise fragt keiner, wieso im Islam "Fundamentalist" mit "Fanatiker" gleichbedeutend ist. Keiner hinterfragt das Fundament der Fundamentalisten, alle beharren auf der These, dass diese Religion im Prinzip gut ist und nur von Menschen missbraucht wird.

Die Möglichkeit, dass der Begründer der Religion andere Menschen anstiftet und damit mitverantwortlich ist, wird ausgeschlossen.

Anstiftung wird nur dann geltend gemacht, wenn man jemanden wegen "Volksverhetzung" verklagen möchte.

1

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Was mir besonders aufgefallen war ist, dass sich sowohl Herr Kienzle ganz stark gegen die AfD ausgesprochen hat (er hat kritisiert, dass der Kairoer bei einer AfD-Veranstaltung eine Rede gehalten hat), und auch die anderen Gäste dazu bringen wollte hat, sich gegen die AfD auszusprechen. Das finde ich auch insofern merkwürdig, da die beiden genannten Gäste ziehmlich auf gleicher Wellenlänge mit der AfD waren.

Hier ein Zitat aus der Anmoderation durch M. Lanz: „Und was ist mit unserer Angst, mit unser spürbaren Angst vor dieser Religion? Er sagt, diese Angst ist berechtigt, denn diese Religion ist nicht reformierbar.“

Sowie zwei direkte Zitate von Herrn Kienzle: „Der Islam ist vielleicht in Teilen reformierbar, aber die übergroße Mehrheit der Islamisten, oder des Islam ist gewalttätig.“

[über Beirut- und Kairo-Aufenthalt] „In dem Augenblick, wo ein emotionaler Zustand eintrat, da bin ich geflüchtet. Weil in dem Augenblick, wo sie in größeren Mengen auftreten, wird es wirklich gefährlich. Und das ist etwas, was Europäer schwer verstehen können.“

Er sieht also ein großes Problem im Islam und ist sich sicher, dass man diese Ideologie nicht reformieren kann. Da er aber dennoch gegen die AfD ist, ist er wohl damit einverstanden, dass Europa an diesem unlösbarem Problem zu Grunde gehen soll, oder kann man das anders interpretieren!? Ich verstehe nicht, wie man gleichzeitig der Partei inhaltlich Recht geben kann, aber dennoch dafür plädiert, bei der Lösung der Probleme absolut untätig zu bleiben? Das fällt mir immer wieder auf, das Beispiel bei Markus Lanz war für mich gestern nur besonders prägnant...

Bitte keine Anmerkungen in Richtung Schießbefehl und ähnliches, dieser Unsinn wurde schon oft genug wiederlegt.

Wer es nachhören möchte, hier ist der Mediathek-Link: https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-11-mai-2017-100.html

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