Nein - bis das Gegenteil bewiesen wird, aber bitte nicht durch Dea & Co oder PR-Agenturen in Kolumbien.

Kartelle lösen sich auf.

Wegen Hinweis Mexiko:

Die falsche Verwendung des Begriffes hat inzwischen Dimensionen angenommen die das Gefühl vermitteln, überall Kartelle - nur noch Kartelle.

Ermittler vor Ort unterscheiden in drei Kategorien: Bande, Organisation, Kartell.

Eine Organisation kann mehrere Banden oder Drogenhändler vereinen. Bekanntes Beispiel für eine Organisation, die als Bande begann, dürfte Juárez sein. La Línea, Los Aztecas, Gente Nueva und so weiter... Banden. Banden sind unstetig. Bilden und lösen Allianzen auf, je nach Bedarf.

Banden und Organisationen versuchen hin und wieder, Kartelle anzugreifen. Das wird als Kartellkrieg verbreitet. Was falsch ist.

Bekannt dürfte der Krieg zwischen Cali und das Medellín-Kartell sein, von dem es heisst, Medellín habe verloren. Nur, dass kein Ermittler in Kolumbien von Cali-Kartell sprach. Weil es den nicht gab. Es war die Cali-Organisation, allgemein "Leute von Cali" genannt.

Wie dem auch sei: Die "Leute von Cali" und das Medellín-Kartell existieren nach wie vor. Tourist mag es kaum glauben. Sogar der Status im Land ist unverändert und kann wie folgt umschrieben werden: Cali gut; Medellín böse.

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Bush garantierte Russland, dass der Sturz Saddams nichts ändern würde. Er bezog sich auf Förderveträge mit Lukoil. Nach dem Sturz Saddams, so die US-Regierung weiter, würden russische Firmen einen beachtlichen Anteil am Wiederaufbau haben (Verträge). Blair wiederholte die Zusicherungen während eines Besuches in Moskau.

Als Vertrauensbeweis, kaufte USA 135 Millionen Barrel russisches Rohöl. Unmittelbar vor dem Krieg.

Herr Thamir Ghadhban kündigte Mai 2003 an, im Auftrage der provisorischen US-Verwaltung sprechend, Förderverträge mit Russland und China aufzuheben, Förderverträge neu zu verhandeln und neu zu verteilen. Ankündigungen die, in Wahrheit, keinerlei Bedeutung hatten.

Die Realität danach belegte und belegt nach wie vor Punkt 2.

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Wüsste keine Fälle.

Es gab/gibt Fusionen, Neubesetzungen, Neuaufteilungen, Umstrukturierungen; aber weder Übernahmen unter Ausschuss der Ursprünglichen noch Auslöschungen.

Der Mafiakrieg in den 80ern in Italien wurde zwar als Mafiakrieg bezeichnet, aber es fehlten die Parteien, die die Bezeichnung Krieg gerechtfertigt hätten.

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Zoroastrismus.

In Ägypten kamen auch monotheistische Impulse auf. Die aber, waren eher kurzlebig.

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Oestremini, Saepher, Cempsi, Phönizier und Atlanten. Die Atlanten werden diesbezüglich oft mit Ataranten gleichgesetzt. Was nicht richtig ist.

Nach dem derzeitigen Stand der Forschung bildeten die o.g. den Ursprung der Lusitaner.

Einige copy & paste Texte online nennen die Lusitaner als Stamm, der die iberische Halbinsel besiedelte. Können aber nicht sagen, woher sie kamen. Andere präsentieren sie nach wie vor als Derivat der Kelter. Das ist inzwischen nicht mehr haltbar.

Die Erforschung von Sprache, Glaube und Gebräuche zeichnen das Bild eines Gedankengutes das in der Lage war, aus verschiedenen Sitten/Gebräuchen/Kulte, eine Lebensgemeinschaft mit gemeinsamen Zielen zu bilden.

Dabei, scheint der Kult des Lichtes überwogen zu haben; und auch Bindeglied gewesen zu sein. Gesichert ist, dass er nicht nur Namensgeber war, sondern sich lange hielt. Viele Aspekte des Kultes existieren nach wie vor.

Nachgewiesen ist, dass sie bereits recht früh einen Verbund von Stämmen aufstellten - bevor die Kelten sich dort niederließen - und damit begannen, dieses Gedankengut territorial abzustecken. Die innere Struktur wies drei Hauptgruppen auf: die der Landwirte, die der Viehzüchter und die militärische Gruppe, Armani genannt.

Eine spätere Teilvermischung mit Kelten, Turdulen, Turdetaner und Griechen ist nachgewiesen.

Interessanterweise, praktizierte die militärische Gruppe das, was die Römer auch praktizierten: Wer bis heute das Sagen hatte, soll weiter das Sagen haben usw. - nur halt im Namen Lusitaniens.

Mangels Quellen, ist nicht bekannt, warum unterschiedliche Stämme friedlich im "Stamm des Lichtes" aufgingen. Manchmal auch "Die des Lichtes" genannt.

Quellen erwähnen sie zwar als stärkste Gruppe dort, attestieren ihnen kriegerisches Können - Titus Livius erwähnt sie als Söldner "im Auslandseinsatz" im Jahre 218 v.C. usw. -, aber jene Quellen enthalten keine Konflikte, bei denen sie andere Stämme unterwerfen.

Es kann als erwiesen betrachtet werden, dass sie sehr gut im handhaben der Inklusion waren. Die Sprache, zum Beispiel. Sie verwendeten auch lateinische Schriftzeichen, um Texte auf lusitanisch zu verfassen.

Das alles kann lediglich als Momentergebnis der Forschung bezeichnet werden. Inzwischen, ein gutes Stück vorwärts gekommen, aber noch nicht so weit, dass manche Frage endgültig geklärt worden wäre. Zum Beispiel, ob Turanianer tatsächlich dort anwesend waren.

Ihre Fähigkeit, sich in Schriftform mitzuteilen, wurde lange als Mythologie von Strabon und Platon abgetan. Die Funde von Glozel und Alvao aber, bewiesen, dass ein Alphabet in Gebrauch war, das älter als das phönizische ist.

Dadurch, dass sie sich lange gegen die römische Expansion wehrten, fanden sie besondere Erwähnung bei Chronisten der Römer. Was auch lusitanische Persönlichkeiten identifizierte: Viriatus, Punicus, Caesarus, Caucenus, Curius, Apuleius, Connoba und Tantalus.

Die Texte waren lange die zuverlässigsten Quellen/Ausgangspunkte und eine gute Basis für eine Rückwärtsforschung.

Die Nomenklatur ist nicht immer eindeutig.

Die Bezeichnung Iberer, zum Beispiel, wurde hin und wieder als geographische Definition verwendet.

Die Bezeichnung Lusis/Lysis taucht ziemlich früh auf. Avienus verwendet zwar die Bezeichnungen Lusier/Lysier, betitelt sie aber als Pernixer (Die des Lichtes).

Für Diodor waren es Kelter: "Sie sind die stärksten aller Zimbern".

Strabon unterschied zwischen Lusitaner und Iberer.

Artemidor bezeichnete sie auch als Belitaner.

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Eine Vorstrafe (ein Jugenddelikt), einhergehend mit persönliche Entscheidung. Wer einmal vorbestraft war, seinerzeit in Kolumbien, sollte nie wieder eine ordentliche Anstellung bekommen. Typisch in Diktaturen. Er sagte sich: Wenn ihr es so haben wollt, dann entscheide ich mich für das Banditentum. Das unterstrich er später zwei oder mehr Male - auch öffentlich.

p.s.: Nicht überholt. Das aktuelle faschoregime in Chile, zum Beispiel, praktiziert es nach wie vor.

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Durch Putsch gestürzt

Es war ein Putsch/Staatsstreich.

Alle drei Aspekte eines Putsches waren in Bolivien vorhanden: Unterbrechung des Präsidentenmandates; die nonkonformität mit der Verfassung; die Armee.

Die Armee forderte die Abdankung von Morales. Das war gegen die Verfassung des Landes. Die Nachfolge im Präsidentenamt ist nicht verfassungskonform.

Verbreitete Gegenbehauptung: Das Militär bat Morales abzudanken. Es war eine Empfehlung des Militärs.

Stimmt nicht. Es war eine Forderung. Die Erklärungen sind öffentlich.

Ein weiteres Gegenargument: Die Armee habe keine Partei ergriffen.

Die militärische Hierarchie garantiert, dass Militärs nicht selber aktiv werden müssen, um einen Staatschef zu stürzen. Davon abgesehen, ist dieses Gegenargument sowieso falsch, denn die Armee hat sehr wohl Partei gegen Morales ergriffen.

Wenn ein Militärchef öffentlich sich für die Abdankung eines Präsidenten äussert, dann impliziert so eine Handlung immer eine Androhung von Gewalt - unabhängig davon, ob Akteure die Äusserung es als Empfehlung oder Bitte gesehen haben möchten.

Armeeangehörige, sonstige Sicherheitskräfte und "Demonstranten" wissen dann, dass sie nichts zu befürchten haben.

Das war zu beobachten, als gewisse Fraktionen der Polizei sich den Protesten gegen Morales anschlossen - und das, bereits bevor die OAS Irregularitäten bei den Wahlen festgestellt haben will -, als "Demonstranten" völlig unbekümmert, Häuser von MAS-Parlamentariern überfielen, sie als Geisel nahmen und mit ihre Ermordung drohten, sollten auch sie nicht abdanken.

Weiteres Gegenargument: Die Armee habe bekundet, kein Interesse an die Besetzung der Politik zu haben. Stimmt.

Die Armee braucht die Politik nicht zu besetzen.

Ein Putsch/Staatsstreich muss nicht ausschließlich die Handlung einer Armee sein. Die junge Vergangenheit zeigte, dass die Armee dabei als Akteur zwischen Akteure fungieren kann.

Putsche tarnen sich immer öfters als Revolution bzw. als Demonstration. Hinterher stellt sich nicht selten heraus, dass Proteste/Demonstrationen kein Erfolg gehabt hätten, wenn militärische/sicherheitsrelevante Fraktionen keine stille Beihilfe geleistet hätten.

In solchen Fällen, wird der Fokus auf Revolten/Demonstrationen gelenkt, denn Revolten/Demonstrationen erscheinen eher berechtigt (rechtlich gesehen) als eine Militärintervention.

Im Falle Bolivien, gipfelte so eine Vermischung darin, dass ein Zivilist (Luis Fernando Camacho), öffentlich der Polizei und der Armee befahl.

Wahlmanipulation wurde intensiv als Grund genannt. Ausgerechnet der Vorwurf ist wahrscheinlich das stärkste Indiz dafür, dass bereits zuvor entschieden worden war, Morales abzusetzen.

Bereits während der Wahlkampagne mobilisierte Camacho öffentlich gegen Morales und kündigte schon mal Wahlbetrug an; sowie die Absetzung des Präsidenten und die Bildung einer Übergangsregierung.

Am Abend des 20. Oktober berücksichtigten die Prognosen 83% der Stimmen. Es deutete sich eine Neuwahl an (Morales 45%; Mesa 38%).

Dann wurde die Zählung ausgesetzt. Das wurde als Irregularität vermittelt, war aber völlig legal, denn dem zuständigen Gericht war angezeigt worden, dass einige regionale Wahlgerichte Endergebnisse veröffentlichten. Es blieb dem Obersten Wahlgericht keine andere Wahl, als die Zählung zu stoppen (liegt am Wahlsystem).

Am Montag, nach Überprüfung der Sachlage, nahm das Oberste Wahlgericht die Auszählung wieder auf.

Nach Auszählung von 98.4% der Stimmen, lag Morales mit 10.1% vor Mesa. Die zu dem Zeitpunkt ausstehende Zählung von 1.6% der Stimmen stammten aus Wahlbezirken, von denen bekannt war, Morales zu wählen.

Morales kündigte Neuwahlen an.

Dann kam der Putsch: Die Armee kam Neuwahlen zuvor und schaffte klare Verhältnisse, indem sie die Abdankung forderte.

Die OAS als Referenz:

Morales selber hatte die Organisation Amerikanischer Staaten als Wahlbeobachter eingefordert. Auf Empfehlung, heisst es. Ein Fehler. Morales hätte bekannt sein müssen wie die OAS tickt. Nicht weiter wichtig.

Interessanter ist hier die Reaktion der Opposition, die die OAS als unfähig anprangte, Wahlbeobachterin zu spielen. Ausgerechnet der Kandidat Carlos Mesa wurde nicht müde anzukündigen, die Arbeit der OAS abzulehnen. Offensichtlich präventiv, denn zum Zeitpunkt der Äusserungen hatte die OAS noch keine Meinung über die Wahlen geäussert.  

Die OAS wertete die Aussetzung der Zählung als Mangel an erforderliche Glaubwürdigkeit usw. - und zweifelte die Ergebnisse an.

Damit bewies die OAS lediglich, das Wahlsystem des Landes "übersehen" zu haben und outete sich - mal wieder - als unfähig, die Aufgaben zu erfüllen, die sie behauptet erfüllen zu wollen.

Wenn schon mal dabei: Es war nicht nur ein Putsch/Staatsstreich, sondern auch eine politische Säuberung, wie weitere Handlungen bewiesen. In- und ausländische Presse im Land bekam schon mal eine Kostprobe davon, wie die neue Marschrichtung lautet.

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Das Ganze ist ein erbärmliches Spiel gegen Italien geworden.

Wer wirklich Fürsorge empfindet, kann sich nur vor der Geduld des Landes verbeugen.

Salvini ist zwar die erklärte Zielscheibe geworden, aber es wäre aufklärend, sich die soziale Realität des Landes anzuschauen und wie mit dem Land nach wie vor umgegangen wird.

Bereits 1999 schloss Italien ein Abkommen mit Libyen ab. Kein anderes EU-Land hat länger eine unkontrollierte Immigration zu bewältigen. Genauso lange wird Italien dabei von EU-Partnern regelrecht verarscht.

Passendes Beispiel: Sea Watch 3. Zuerst hieß es, Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Portugal würden die Menschen an Bord aufnehmen. Klasse Meldung.

Dann kamen die Zahlen. Die Menschen an Bord würden wie folgt verteilt werden: Deutschland (10), Finnland (8), Frankreich (13), Luxemburg (4), Portugal (5). Dann hieß es, Frankreich 7 usw.

Wieviele waren an Bord? Wieviele sollen also in Italien bleiben? Und so geht das seit Jahren. Tolle Auslegung von Lastenverteilung.

Dass diese NGOs so mit Italien umgehen können, wird auch durch eine Realität der Innenpolitik des Landes unterstützt.

Ist die Regierung dort Links, torpedieren Rechte die Vorgaben der Regierung wo sie die Macht dazu haben (öffentliche Verwaltung, Richter, Staatsanwälte usw.). Ist die Regierung Rechts, gleiches Spiel durch Links.

Das ist natürlich Nährboden für die NGOs, die, inzwischen, eine beachtliche Struktur im Land aufgebaut haben und eindeutig Politik betreiben.

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Das ist nicht mehr eine Frage des Glaubens.

Bei Flut (Ebbe/Flut) läuft die Kanalisation in Miami über;

In Zentralamerika dauert die Trockenzeit vier Monate;

Die Insel Kiribati musste schon Land in Fidschi kaufen (für die Umsiedlung); Fidschi selbst musste bereits 40 Ortschaften umsiedeln.

Grönland (gilt als Klimaanlage der nördlichen Hemisphäre) kann ein Lied davon singen. Am 13. Juni wurden 15 Grad C gemessen. Drei x mehr als üblich für die Zeit.

...

Die Liste der Anomalien ist lang.

Mensch muss es nur sehen wollen.

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Seit 2010 wurden circa 40 Armensiedlungen entspannt: Dauerbesetzte, befestigte Polizeirevier errichtet, Kanalisation gebaut, Müllabfuhr, Gesundheitsdienst, Schulwesen usw. - und die Häuser wurden legalisiert.

Die Drogenbanden zogen sich zurück.

Seit dem zieht es Einheimische (Mittelstand) und Ausländer (Spanier, Italiener, Argentinier ...) in die Armensiedlungen - noch überwiegend in die, die südlich liegen. Die Kaufpreise sind niedrig - wenn auch inzwischen am steigen -, beste Sicht und circa 15 Minuten zum Strand.

Das tat auch Schill, der zuvor im Viertel Copacabana wohnte.

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Weil sie eigene Texte nicht verstehen. Also erschaffen sie Interpretationen. Aus "Abschluss des Prophentenwesens" (Siegel), wird "geistig grösser", "wertvoller", "mächtiger" usw.

Näher betrachtet, erweisen sich die Umdeutungen als Kompensation für Egodefizite.

Natürlich kommen die Impulse dazu nicht von Muslimen hier. Das aber, ändert nichts am Fakt, dass sie die Texte nicht verstehen und alles ungelesen übernehmen.

Aber, das ist noch das geringste Übel. Irgendwo in der Welt kann dir passieren, als Besucher, dass einige junge Menschen dich springend und lachend begleiten (Kinder von Fundamentalisten) und immer wieder, mit Stolz auf was auch immer, spottend wiederholen: "Wir haben Jesu getötet". Auch sie haben nicht verstanden. Nicht verstanden, dass ihre Glaubensströmung, ohne Jesu, bereits in der Bedeutungslosigkeit archiviert worden wäre.

Anders gesagt: Ignoranz ist nach wie vor global. Auch im XXI Jh.

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Der Ring, bekannt als Fischerring, steht für die Macht des Pontifexes. Der Kuss hat Tradition (davor wurde ein Fuss des Papstes geküsst). Angesichts der Symbolik des Ringes, wäre die Handlung des Papstes nur mit viel Wille, als Zeichen der Entmachtung zu deuten, denn er verweigerte den Hand/Ringkuss.

Die Konservativen/Fundis hinter der Seite "Rorate Caeli" nutzten umgehend die Handlung, um ihn wieder anzugreifen.

Dabei ist die Einstellung des Papstes einleuchtend und sollte jedem Katholik gefallen: "Er möchte, dass Gläubige sich ihm als Mensch und nicht als religiöse Reliquie verbunden füllen. Er ist ein Vikar von Jesu und kein Imperator Roms" - so Austen Ivereigh.

In den ersten zehn Minuten der Audienz, wurde er mit Handschlag begrüsst (was er wünscht). Dann, wollten Menschen ihm Hand und Ring küssen. Anfänglich ließ er es noch geschehen. Aber, schon nach kurze Zeit, wollte er den Hand/Ringkuss nicht hinnehmen.

Bekannt ist, dass auch Johannes Paul der II und Benedikt der XVI dem Hand/Ringkuss gegenüber nicht positiv eingestellt waren.

Bereits 2014 schockierte Papst Franziskus die Fundis in der Kirche, indem er die Rollen tauschte und die Hände von Holocaust-Überlebenden küsste.

Nein, keine Entmachtung. Jesuiten waren nur 1 x naiv.

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Davon steht nichts in der Bibel und die Orden begründen es auch nicht mit der Bibel. Wo ist also das abtrünnige Verhalten?

Es sind auch keine Kopftücher und Mönche tragen auch eine Kopfbedeckung.

Ausserdem, existieren zahlreiche Orden und die Einzelheiten der Ordenstrachten hat Gründe, die meistens überhaupt nichts mit Theologie zu tun haben.

Aber, für eine Erläuterung:

Vatikan-Kompendium II - Perfectae Caritatis, Artikel 17

Frage mal beim Freund an, warum Muslime die Gebetskette spazieren tragen und rauf/runter durch die Finger laufen lassen. Im Koran steht auch darüber nichts

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Die Gefahr ergibt sich aus dem Wesen Bolsonaro's und Zustand der Gesellschaft.

Ein militärisches Geheimdokument aus den 80ern (der Presse zugespielt), bezeichnet ihn als Mensch, der eine übertriebene Ambition offenbart, sich finanziell und wirtschaftlich zu realisieren. Er sei aggressiv, habe Defizite an Logik, an Rationalität und in der Erkennung von Verhältnismässigkeiten.

Wahrscheinlich war die psychologische Analyse Bolsonaro's seinerzeit erforderlich, weil er schon damals nicht besonders positiv auffiel: Legte mal eine Bombe in der Kaserne; wurde mehrmals verurteilt und bestraft - wegen Aussagen und Verhalten, das die Vorgesetzten als unangemessen sahen.

Offensichtlich, waren sogar höhere Ränge beim Militär der Ansicht, er sei, zu bremsen, zu erziehen und sogar zu verhindern. Das will schon etwas heissen, in Zeiten einer Militärdiktatur - samt typische Willkür.

Politisch, so wechselt er die Lager wie für ihn am besten. Ein Opportunist.

Als Parlamentarier (28 Jahre) hat er nichts gezeigt. Obwohl das Parlament mehrheitlich konservativ war. Er hatte jahrelang das Sagen in Rio und kritisiert nun die Zustände in Rio. Will das Militär auf die Strassen Rios, dabei ist das Militär schon dort. Usw.

Außerhalb des Parlamentes glänzt er nicht durch Kenntnisse oder Intelligenz. Bekommt noch nicht mal einen Satz hin, ohne die Grammatik seiner Muttersprache zu vergewaltigen. Durchdachte Sätze? Fehlanzeige.

Wodurch er immer auffiel - und nach wie vor auffällt -, ist die Demagogie, einschließlich Doppelmoral, die Demagogen so mit sich bringen. Er selber, Gegenstand diversen Anklagen und Verurteilungen, bis 2016 Vorstandsmitglied der Partei PP, antwortete mal absolvierend auf die Bestechungsgelder, die seine Partei erhielt: "Welche Partei nimmt keine Bestechungsgelder an?" Aber, angebliche Bestechungsgelder an die Partei PT, das ja, das sei kriminell.

Hin und wieder kommt sogar die allgemein bekannte Rassenlehre durch.

Sein Kandidat für die Position des Vize-Präsidenten, noch so ein abgehalfterter ex-Militär der vergangenen Zeiten nachtrauert, als nur die Elite des Landes kriminell sein dürfte, landete in Brasília, lenkte die Aufmerksamkeit der Reporter auf den Enkel und gab von sich, wie Bleichung der Rasse den Enkel schön gemacht habe.

Im hebräischen Klub in Rio, hielt Bolsonaro 2017 eine Rede die auch von Goebbels hätte sein können - und eine Anklage mit sich nachzog. Von der Bundesstaatsanwaltschaft selbst veranlasst. Was eine Vorstellung von der Rede vermitteln mag. Volksverhetzung in Reinform wäre noch die harmlosere Bezeichnung dafür. Halt die Rede eines Lebewesens, das predigt, die Ethnie bestimme den Wert als Mensch. Manche Ethnien seien vorbestimmt, Sklaven zu sein; andere, zu herrschen.

Das ist Bolsonaro. Eine ambitionierte Null. Ein Demagoge. Die ideale Person, um vorgeschoben zu werden, die Menschen zu vertreten die lieber im Hintergrund bleiben. Kein Einzelfall in der Geschichte.

Genau damit fängt die Gefährlichkeit Bolsonaro's an.

So jemand ist zwar leicht zu ersetzen, wenn nötig, und der Verlust ist immer gleich Null (Frühstücksdirektor), aber solche Personen entwickeln einen besonderen Fleiß. Das Wesen Bolsonaro's (Demagoge und Faschist durch und durch) ist die Gefahr für das Land, weil die Gesellschaft nach wie vor tief gespaltet ist - eine regelrechte Kastengesellschaft. Das ist Nährboden für Demagogen.

Entsprechend, sein politisches Programm: Todesstrafe; Sterilisation der Armen; Militärdiktatur als Stärkung der Polizei getarnt; Liberalisierung des Waffengesetzes; kein Zentimeter reserviertes Land für Ureinwohner; bester Plan für die Gesundheit im Lande sei Arbeit - ja, da sollten Erinnerungen hochkommen. Weiter: Privatisierungen; Lockerung der Arbeitsgesetze; Firmengründungen und Firmenschliessungen innerhalb von 30 Tagen (was Steuerhinterziehung und Geldwäsche erleichtert); Verpflichtungen im Naturschutz? Nicht zu gebrauchen. Überall im Lande kleinere Militärakademien. Wirtschaftlich? Der Ausverkauf. Schon deshalb, kein Gegenwind aus dem Ausland zu erwarten. Damit auch gesichert bleibt, dass kein Gegenwind kommen wird, kümmert er sich bereits jetzt um Allianzen in Form von Zusagen wirtschaftlicher Natur: an USA, Kanada, Israel, Japan, EU. In der Reihenfolge. Usw. usw.

Zusammenfassend: Eine kleine "Elite" soll wieder ungebremst sich bereichern dürfen. Statt kleinere Sklavengruppen auf Grossgrund irgendwo im Lande - wie immer noch der Fall -, gleich die Gesamtbevölkerung knechten. Dabei, mit der Hoffnung winken, dass auch der Otto-Normalverbraucher es schaffen kann, wenn er nur genug arbeitet, sich noch mehr anstrengt und dabei dankbar und gehorsam bleibt.

Die Politik, die Balsonaro jetzt predigt, die gab es schon mal und war die Ursache für die Zustände, die er jetzt auszumerzen verspricht.

Hier fängt die konkrete Gefahr für das Land an, denn seine Anhängerschaft wird Taten fordern. Das kann nur bedeuten: Eliminierungen; wieder "anonyme Tötungen" - wahrscheinlich einschließlich entsprechende Entsorgung -, Feudalismus und Diskriminierung würden wieder staatlich anerkannt; Verfolgung der Opposition; die Fratze des Rassismus würde wieder Normalität ... usw.

Hinzu kommen vermeintlich unwichtige Änderungen in der verwalterische Struktur, die in Wahrheit dazu dienen würden, die Söhne in die Schalthebel zu positionieren. 

Das wäre die innländische Politik Balsonaro's in der Praxis. Faschismus ohne Maske.

Was ihm die Stimmen einbrachte? Eine Kastengesellschaft. Das ist kein Phänomen eines fernen Auslandes. Innenminister Kanther schaffte es auch in Deutschland, wenn auch eine gewisse Zivilisierung ihm verbat wie ein Bolsonaro zu predigen. Oder, Sarrazin. Wahrscheinlich hinderte die Gesetzgebung diesen daran, so zu schreiben wie ein Bolsonaro redet.

Es ist fraglich, ob alles so sein wird wie er ankündigt. Inzwischen drücken die Berater sichtlich auf die Bremse.

Dabei wäre eine Lösung weniger umständlicher: Einfach, einen kleinen Teil der Einnahmen in den allgemeinen Wohlstand der Bevölkerung investieren.

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voiceofeurope.com/2018/06/expert-warns-the-islamisation-of-a-country-can-no-longer-be-stopped-if-muslim-population-reaches-16/

Das findest Du alle Namen die Du in der Sache benötigst.

Wie läuft das ab, mit Harvard - die in der Tat auch Auswertungen über die Religionen hat - und andere Unis?

Es existieren Arbeitsgruppen die, still, lediglich beobachten und festhalten/notieren. Welweit. Langfristige Beobachtungen. Es werden Völkerwanderungen, Fluten, Religionen... beobachtet.

Gesammelte Beobachtungen werden in der Regel in Fünf-Jahres-Zyklen zusammen getragen und an Unis, Institute usw. übermittelt. Das ist keine neuzeitliche Einrichtung oder Erfindung.

Ein Fall: Es waren solche Daten, die dem Westen erlaubten, zu wissen, dass sie den "völlig" unbekannten Ruhollah Musawi Chomeini aus dem Hut zaubern konnten.

Es existieren in der Tat Daten darüber, ab wann (+/-) die islamische Religion politisch wird und beginnt, Forderungen zu stellen, die durchaus als Islamisierung bezeichnet werden können. Auch Harvard ist im Besitz der Daten.

Das, was kürzlich als Studie der Harvard-Uni usw. präsentiert wurde - warum auch immer - ist längst Gegenstand der o.g. Beobachtungen. Die Zahlen variieren ein wenig.

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Wenn gewisse Interessen sich bündeln, dann spielt es keine Rolle, ob die Person aktiv oder inaktiv ist.

So bei Escobar; so bei Guzmán. Obwohl, Escobar eher Grund für die "neue Drogenpolitik" war und Guzmán Opfer der "neuen Drogenpolitik" wurde.

Bei Escobar war es eher so, dass er und Mitglieder der Regierung/Justiz bereits einen Abschluss verhandelten. Hintenherum wurde seine Eliminierung beschlossen und er erfuhr es. Es kam wie erwartet.

Wegen Escobar wurde beschlossen, dass kein Drogenbaron wieder so groß werden soll, dass er die Politik eines Landes beeinflussen kann. Deshalb die Fahndung nach Guzmán.

Es existieren stille Rückzuge, die auch so verlaufen wie Außenstehender es sich vielleicht vorstellt. Damit ein Rückzug auch funktioniert, muss es sehr gut gegen Meinungsänderungen und Stimmungsschwankungen bei Behörden und Politik abgesichert sein und von der Presse ferngehalten werden.

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