Stimmt es, dass das Leben an einen vorbei zieht wenn man stirbt?

10 Antworten

Bei vielen Menschen: ja! Wenn das Sterben lange dauert (Wochen und Monate) tauchen die basalen Erfahrungen immer wieder auf.

Ich weiß das von meinem Vater, der an Alzheimer 7! Jahre erkrankt war, und wenn er sprechen konnte, erzählte er - wenn möglich - aus seinem füheren Leben.

Bei plötzlichem Tod kann ich dazu nichts sagen.

Tote kann man nicht befragen, aber aus eigener Anschauung weiß ich, dass es sich recht angenehm anfühlt, als "Nichtstuer"=Rentner geistig in die Vergangenheit zu gehen. Manchmal lassen sich Merkwürdigkeiten und "Fehler" im eigenen Lebenslauf erkennen und bei halbwegs funktionierendem Reflektionsvermögen auch vor dem "inneren Gerichtshof" rechtfertigen. Dieses "während des Sterbens zieht alles.." stammt aus alten Zeiten, als man noch glaubte, dass das Mordopfer den Mörder während der Tat praktisch mit den Augen fotografieren würde.

Hallo,
eine sehr bekannte Theorie ist, dass wenn man stirbt das dass Gehirn das Leben kurz als eine Art Traum Revue passiern lässt.
Denke mal daher kommt der Spruch.
Aber es ist wie gesagt, nur eine Theorie :)

Naja, wirklich bestätigen kann man das nicht, denn man kann ja nicht wirklich mit Toten reden und sie danach Fragen.
Dennoch glaube ich dass man eine seiner schönsten Erinnerungen abspielt.

Bin bisher noch so selten gestorben, daher ist die Frage nicht ganz leicht zu beantworten, aber bei Nahtod-Erfahrungen könnte es schon sein das, dass Leben an einem vorbeizieht.

du hast nur ein fehlerhaftes erinnerungsvermögen!

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Nein.

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