Soll man immer hilfsbereit sein?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du stellst hier zwei Extreme zur Wahl und ich sage zu beiden "Nein".

Mein Tip:

Sei hilfsbereit ohne Dank zu erwarten. Kommt ein Danke, freu dich.

Es liegt an dir, ob du dich ausnutzen läßt!

Wenn du jemandem einmal hilfst, bis du ja nicht verpflichtet, es auch ein zweites Mal zu tun. Du kannst das immer neu entscheiden.

Ausserdem:

Gibst du jemandem einen Fisch, hat er einen Tag lang zu essen.

Lehre ihn fischen, hat er sein Leben lang zu essen.

Jeder sollte grundsätzlich lernen, unabhängig zu sein, aber jeder braucht auch mal Hilfe.

Sorgen und Probleme anderer sollten wir nicht ignorieren, und manchmal sind es auch Kleinigkeiten, mit denen wir anderen helfen können.

Beispiel:

Dir tut ein Obdachloser leid. Du möchtest gerne helfen und überlegst, wie du ihm eine Wohnung besorgen kannst und wie das bezahlt werden soll.

Allerdings würde so ein Aufwand für die meisten von uns nicht möglich sein.

Aber man kann ihm etwas schenken, was er nötig braucht. Schlafsack, Decke, Stiefel z.B.

Man kann viel helfen, wenn man von dem, was man im Überfluss hat, etwas abgibt.

Dann verausgabt man sich nicht, und kann fröhlich bleiben und hilft.

Man kann auch bei so einem Projekt mitmachen:

https://www.youtube.com/watch?v=Sfu4B_LmmzM

ja, ich denke, dass Gutmütigkeit ausgenützt wird.

Nein, ich denke nicht, dass man sich deshalb nur um sich selber kümmern soll.

Warum?

weil es glücklich macht, anderen Leuten zu helfen.

Aber natürlich macht es unglücklich, wenn man ausgenützt wird.

Deshalb muss man sich halt auch überlegen, wem man wie viel hilft.

Die, die am lautesten schreien sind oft nicht die, die es am meisten brauchen, sondern eher die Ausnützer.

d.h. man sollte sich eine Grenze setzen, wie viel man hilft, und man sollte prüfen, wem man hilft.

Wenn ich 1 Euro spende, muss ich nicht lange überlegen, wem ich helfe, sogar wenn es ein Ausnützer war, kratzt es mich nicht gross. Also kann ich Bettlern auf der Strasse getrost 1 euro spenden.

Wenn es um grössere Summen geht, über 1000 Euro, dann muss man auch lernen, höflich nein zu sagen... bzw. auch mal eine Beziehung riskieren, mit einem Nein...

Und dasselbe gilt auch für andere Formen der Hilfe. Wenn ich jemanden kurz mit dem Auto mitnehme, kratzt es mich nicht gross. wenn jemand mich bittet, ihn wohin zu bringen, behauptet, es werde nur ein paar Minuten dauern und dann werden Stunden daraus, bin ich sauer... Dann muss man den anderen, der einen getäuscht hat, vielleicht auch mal mitten drin stehen lassen, weil man sich nur für Minuten und nicht für Stunden verpflichtet hat.

Wenn ich Stunden Arbeit investiere, um jemanden zu helfen, wäre ich enttäuscht, wenn er das dann wegwirft oder nicht richtig nützt oder mich nur ausnützt...

PS: Man muss auch wissen, was man sich zumuten kann.

Ich habe mir durch Hilfe schon ein paar Beziehungen zerstört, weil der andere sich dann geschämt hat oder weil ich erst ja und dann nein gesagt habe...

Leute sind sauerer, wenn man ihnen erst hilft und dann damit aufhört, als wenn man ihnen gar nicht hilft. Sie sind meist nicht dankbar für die Hilfe, die sie schon bekommen haben...

Deshalb muss man sich gut überlegen, wo die Grenzen der eigenen Möglichkeiten sind, wenn man sich auf ein längeres Projekt einlässt.

z.B. wenn man einen Obdachlosen oder psychisch Kranken bei sich aufnimmt, aber dann merkt, dass das über die eigenen Kräfte geht, und dann rausschmeisst, dann ist er sauer...

Aber ein Obdachloser oder psychisch Kranker ist oft auch deshalb Obdachlos, weil er sich nicht an Regeln hält, denn sonst würde er eine Unterkunft finden...

d.h. man muss auch die Kraft haben, Nein zu sagen, wenn man Ja sagt...

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...und auch bei der Hilfe muss man sich gut überlegen, wie man Hilfe gibt.

Denn oft ist die Hilfe, die wir zu geben haben nicht die Hilfe die der andere braucht.

Und der andere ist dann sauer, wenn man ihm was aufdrängen will, was er gar nicht haben will.

Es ist oft enttäuschend, wenn man versucht jemandem zu helfen und dafür nur kritisiert wird.

Aber man muss auch bereit sein, zu lernen, was der andere wirklich braucht.

Aber dann muss man wieder aufpassen, ob das etwas ist, was ich wirklich geben kann,was meine Grenzen nicht überschreitet.

Man muss sich davor hüten, vom anderen in die Position des "Retters" gebracht zu werden, das ist oft Manipulation, aufgrund derer man dann ausgenützt wird.

d.h. immer, wenn der andere sagt, er sei in einer Ausweglosen Situation muss man selbst überprüfen, welche Ressourcen er sonst noch hat.

Und mit diesen Ressourcen muss man zusammen arbeiten, statt sich gegen die anderen ausspielen zu lassen.

Denn sehr oft ist es so, dass der "Hilflose" noch weitere Ressourcen hat (Personen oder Ämter, die ihm helfen könnten), aber er will sie nicht nutzen, weil das für ihn unbequem wäre, weil das von ihm Anstrengungen oder Einschränkungen erfordern würde... Oder er hat sich diese Ressourcen gerade "verbrannt", indem er sie zu viel ausgenützt hat.

Wenn man es erlaubt, dass der "Hilflose" einen zum "Retter" macht, versperrrt man sich den Zugriff auf diese Ressourcen und auf die Informationen, die sie haben.

Denn oft muss man dann nach einiger zeit feststellen, dass der "Hilflose" einen selber verbrennt, genau so wie er die "bösen" anderen auch verbrannt hat.

Und wenn man sich nicht darauf einlässt, dass die ganze Welt "böse" ist, nur man selbst der "Gute", weiss man wenigstens, was auf einen zukommt, und dannkann man auch vorsichtiger sein.

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Hi,

Soll man immer hilfsbereit sein?

Aus meiner Sicht ein entschiedenes Ja.

Dann muss man aber differenzieren - Hilfbereitschaft ja, völlige Selbstaufopferung nein.

Schon zum eigenen Schutz muss man einfach eine Grenze ziehen. Wie weit diese geht, hängt von der Bitte selbst, den Umständen und der eigenen Situation ab.

LG

ich muss demnächst eine Bewerbung an Daimler schicken, doch ich noch Probleme mit meinem Anschreiben/Motivationsschreiben. Fehlt noch iwas?

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Durch verschiedene Praktika konnte ich meine Fähigkeiten wie handwerkliches Talent, räumliches Vorstellungsvermögen und genaues Arbeiten unter Beweis stellen. Zusätzlich zu fachlichen und praktischen Qualifikationen verfüge ich über ein hohes Maß an Leistungsmotivation und Lernbereitschaft. Die Fähigkeit neue Sachverhalte schnell und adäquat aufzufassen sowie eine starke Ausprägung an Kommunikations -Begeisterungsfähigkeit gehören zu meinen Stärken.

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Für mich wäre es eine Ehre ein Teil der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt zu werden. Denn ich bin mir sicher, dass ich bei Ihnen die beste Ausbildung erhalten werde. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass ich Ihre Erwartungen in vollster Zufriedenheit erfüllen werden.

Gerne überzeuge ich Sie in einem Vorstellungsgespräch von meinen Stärken und stehe auch für ein Praktikum zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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