Hi,

um es vorneweg zu nehmen: Sanitäter ist nicht gleich Sanitäter.

Sanitäter ist der Überbegriff für ziemlich viele Qualifikationen im rettungs- und sanitätsdienstlichen Bereich mit komplett unterschiedlicher Ausbildung und Kompetenzen.

Da es sich augenscheinlich um den Rettungsdienst (?) dreht, mal etwas Background...

Im Grunde genommen spielen rettungsdienstlich nur der Rettungssanitäter und der Notfallsanitäter eine relevante Rolle für die hauptberufliche Tätigkeit.

Der Rettungssanitäter ist ein 520-h-Lehrgang, keine Berufsausbildung - das heißt: Ausbildungsplätze in dem Sinne gibt es hier nicht. Es wird eine theoretisch-praktische Ausbildung in einer zugelassenen Rettungsdienstschule absolviert plus Praktika in geeigneten Kliniken und Lehrrettungswachen.

Lehrgang und Praktika kann man als Selbstzahler, über das Ehrenamt, Freiwilligendienste, über das Jobcenter und seltener über die Leistungserbringer selbst finanziert bekommen.

Der Notfallsanitäter ist hingegen eine reguläre, dreijährige Berufsausbildung.

Und da kann man getrost sagen: da gibt es jetzt definitiv keine Ausbildungsplätze mehr - nicht nur in Nord- oder Ostdeutschland, sondern bundesweit.

Die Ausbildung ist hochgradig begehrt und flächendeckend sind zehn Bewerber pro Ausbildungsplatz sind die Regel, nicht die Ausnahme. Dementsprechend laufen Bewerbungsverfahren meist ein Dreivierteljahr bis ein Jahr vor Ausbildungsbeginn.

Einen Monat vorher als Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse? Realistisch einfach keine Chance.

LG

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Nur Arzt werden wegen hohem Gehalt?

Bis man von einem hohen Gehalt sprechen kann, geht erstmal viel Zeit ins Land - und bis man überhaupt von einem Gehalt sprechen kann, darf man erstmal 12 Semester und 3 Monate studieren und drei ärztliche Prüfungen bestehen.

In Anbetracht der langen Studiendauer, des Verdienstes und der Arbeitsbedingungen in der Zeit als Weiterbildungsassistent kann man sagen: lohnt sich wenig und steht in einem eher schlechten Verhältnis zu den Anforderungen.

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Hi,

wo kann man das machen lassen?

Grundsätzlich bei jedem Arzt, der die Impfung anbietet und es im gegebenen Fall für sinnvoll erachtet.

Derzeit sind zwar zwei COVID-Impfstoffe für Kinder ab 12 Jahren zugelassen, eine allgemeine Empfehlung der STIKO gibt es hier jedoch (noch) nicht.

Schlussendlich liegt die Impfung also im Ermessen des Arztes.

LG

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Man spricht in der politischen Diskussion immer mehr von einer Impfpflicht?

Man spricht schon ziemlich lange von einer Impfpflicht. Man hat sogar davon gesprochen, als es noch keinen COVID-Impfstoff gab.

Ergo ist die Diskussion müßig, da zwar immer mal wieder gefordert wird, allerdings kein breiter Konsens auf politischer Ebene dazu besteht.

Oder ist das für euch auch, so wie ich es sehe, eine Erpressung oder Nötigung.

Staatliche Eingriffe, die höherwertige Rechtsgüter der breiten Gesellschaft schützen (sollen), sind weder Nötigung, noch Erpressung.

Generell hat der Einzelne die Wahl, sich gegen eine Impfung zu entscheiden. Etwaige Konsequenzen aus dieser Entscheidung muss er allerdings - logischerweise - ebenfalls tragen.

Außerhalb einer gesetzlichen Verpflichtung gilt für

Sportvereine, Restaurants, Kino etc.

eben das Hausrecht. Wenn die Betreiber möchten, dass nur Geimpfte Zutritt haben, ist das legitim.

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Hi,

Hallo kann ich mit 40 noch Rettungssanitäter werden oder bin ich zu alt?

Können schon - eine feste Altersgrenze gibt es nicht, lediglich die gesundheitliche Eignung wird neben einem Hauptschulabschluss oder einer gleichwertigen Vorbildung vorausgesetzt.

Ob es sinnvoll ist?

Nun, der Rettungssanitäter ist lediglich eine Qualifikation im Umfang von 520 Stunden, keine "richtige" Berufsausbildung. Letzteres wäre der Notfallsanitäter mit entsprechenden Unterschieden.

Daraus ergibt sich schon einmal das Grundproblem: als Rettungssanitäter gibt es kaum bezahlte Ausbildungen - man muss die Lehrgangskosten, etwaige Kosten für Praktika plus die Lebenshaltungskosten für mindestens 3 Monate selbst tragen können.

Unter Umständen kommen Förderungen durch das Jobcenter und in seltenen Fällen auch die Kostenübernahme durch die Leistungserbringer im Rettungsdienst selbst infrage - neben Freiwilligendiensten oder der Finanzierung über das Ehrenamt. Der Einstieg ist demnach nicht ganz geschenkt.

Zudem: ein Führerschein der Klasse C1 ist mittlerweile praktisch überall Einstellungsvoraussetzung - dieser muss, wenn nicht vorhanden, ebenfalls meist auf eigene Kosten erworben werden.

Was ich zu bedenken gebe...

Die Arbeit im Rettungsdienst ist nicht unbedingt das erstrebenswerteste, wenn man sich die Arbeitsbedingungen mal vor Augen führt: 48-Stunden-Wochen, 12-Stunden-Schichten ohne planbaren Feierabend, Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit inklusive psychischer und physischer Belastung muss man "wollen".

Was der zwangzigjährige Berufseinsteiger meist locker wegsteckt, sieht beim Vierzigjährigen meist anders aus.

Der Lehrgang ist zwar verhältnismäßig kurz und vom Umfang her überschaubar - es wird allerdings viel Wissen in sehr kurzer Zeit vermittelt. Ohne Vorkenntnisse ist das durchaus eine Hausnummer. Erfahrungsgemäß: je älter der Teilnehmer, desto schwieriger ist das Lernen.

Und der Mangel an RettSan ist durchaus...überschaubar. Da können die meisten Leistungserbringer durchaus aussuchen, wen sie einstellen möchten. Ob das der Quereinsteiger Anfang 40 ist, sei mal dahingestellt.

LG

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Andere Meinung

Hi,

die Inzidenz ist natürlich ein Parameter, der in der Betrachtung relevant ist - einfach, weil er das Infektionsgeschehen als gesamtes recht gut darstellt. Er ist allerdings nicht das "Nonplusultra" und sollte nicht alleinige Entscheidungsgrundlage sein.

Wichtig ist vor allem die Kontrollierbarkeit des Infektionsgeschehens - ein Ausbruch an einem Hotspot mag zwar zu einer hohen Inzidenz führen, ist aber vergleichsweise gut nachverfolgbar und kontrollierbar. Ein über den gesamten Landkreis verbreitetes, diffuses Infektionsgeschehen ist es jedoch nicht, bei gleich hoher Inzidenz.

Die Inzidenz steigt - logischerweise - früher an, als die Zahl der Klinikeinweisungen und belegten Intensivplätze. Als "früher Indikator" ist die Inzidenz tatsächlich besser geeignet.

Schutzmaßnahmen, die in erster Linie die Überlastung des Gesundheitssystems verhindern sollen, sollten wiederum die Zahl der Klinikeinweisungen wenigstens als relevanten Parameter mitberücksichtigen.

Mit zunehmender Impfquote wird die Inzidenz langfristig wohl bedeutungsloser, da Klinikeinweisungen (und damit die Belastung des Gesundheitssystems) und Inzidenz weniger korrelieren.

LG

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Hi,

maßgeblich ist letztendlich die Einwilligungsfähigkeit - diese kann über 14 Jahren gegeben sein, sie muss es aber nicht.

Es handelt sich hier um eine Einzelfallentscheidung des Arztes, ob er deine Einwilligungsfähigkeit in der Situation als gegeben ansieht.

Sofern das der Fall ist, kannst Du einer Impfung zustimmen und sie auch gegen den Willen der Eltern durchführen lassen.

LG

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aber Ämter und Labore gehen freitags in das verdiente Wochenende?

Es steht dir frei, nach einer entsprechenden Qualifizierung in den Bereichen 24/7 durchzuarbeiten.

dass es bei einer 1,5 Jahre andauernden Pandemie mit vielen Toten immer noch keine tagesaktuellen Daten gibt?

Und welchen Benefit im Sinne eines Einflusses auf das Pandemiegeschehen versprichst Du dir davon?

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Was hat sich seit Impfbeginn durch Corona geändert?

Realistisch betrachtet, Nichts!

Außer das die Geimpften einen milderen Krankheitsverlauf haben. Das ist aber auch alles. Die Geimpften können sich genauso anstecken und diese können wiederum unbemerkt Andere infizieren.

Eine Herdenimmunität kann es nur geben, wenn man immun gegen diesen Virus ist und das ist man trotz Impfung eben nicht.

Für mich sind die Geimpften sogar noch gefährlicher weil sie unbemerkt den Virus verbreiten, also tickende Zeitbomben.

Während ungeimpfte bei Ansteckung in Quarantäne müssen oder sogar ins Krankenhaus, oder trotz Negativ-Test bei Veranstaltungen nicht teilhaben dürfen, hat der Virus freie Bahn bei geimpften Personen.

Geimpften Urlauber müssen sich keinem Test unterziehen obwohl sie infiziert sein könnten. Dagegen müssen nicht geimpfte einen negativ Test vorlegen, bevor sie in ein Land einreisen. Die Geimpften machen Partys ohne Einhaltung der Verordnungen, als gäbe es kein Morgen.

Und da stellt sich mir die Frage, wer begünstigt hier die 4. Welle?

Es sind nicht die nicht Geimpften, sondern die Geimpften für das Verbreiten des Virus verantwortlich.

Wenn ungeimpfte Symptome zeigen, wird ein Test zeigen, ob man in Quarantäne gehen muss oder nicht. Wenn Geimpfte einen milden Krankheitsverlauf haben, gehen diese auf Veranstaltungen, Partys usw. ersparen sich den Test und stecken andere unwissentlich an.

Aber es sind ja immer die nicht Geimpften Schuld an der Verbreitung des Covid 19.

Also was hat sich geändert, seit Beginn der Impfungen?

Ist nicht wirklich logisch, oder?

Jetzt frag ich mich, wer bitteschön verbreitet den Virus.

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Was hat sich seit Impfbeginn durch Corona geändert?

Deutlicher Rückgang der Hospitalisierungen, Intensivaufnahmen und Todesfälle, ursprüngliche Hotspots (Alten- und Pflegeheime) spielen praktisch keine Rolle mehr im Infektionsgeschehen, deutlich weniger Massenausbrüche, und recht langanhaltend und flächendeckend Inzidenzen auf einem niedrigen Niveau...

Außer das die Geimpften einen milderen Krankheitsverlauf haben.

Das ist auch primäres Ziel einer Impfung.

 Das ist aber auch alles.

Und das ist schon falsch - die Viruslast eines Geimpften im Falle einer Infektion ist deutlich geringer, die Dauer der Ansteckungsgefahr kürzer und damit auch das Übertragungsrisiko durch infizierte Geimpfte.

Während ungeimpfte bei Ansteckung in Quarantäne müssen oder sogar ins Krankenhaus, oder trotz Negativ-Test bei Veranstaltungen nicht teilhaben dürfen, hat der Virus freie Bahn bei geimpften Personen.

Bei entsprechenden Verdacht werden selbstverständlich auch Geimpfte getestet. Das einzige, was entfällt, ist die verdachtsunabhängige Testpflicht (die es dank niedriger Inzidenzen sowieso derzeit kaum gibt). Und diese hat ziemlich wenige Infektionen im Verhältnis zur Testanzahl hervorgebracht.

Es sind nicht die nicht Geimpften, sondern die Geimpften für das Verbreiten des Virus verantwortlich.

Unsinnige und falsche Verallgemeinerung.

Treiber der Pandemie sind die Unachtsamen und Igonoranten. Da spielt der Impfstatus keine Rolle.

Interessanterweise finden sich diese meist in Gruppierungen von Trägern metalliner Kopfbedeckungen, die meist der ersten Gruppe angehören...

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Hi,

Macht es mit Ende 30 noch Sinn eine Ausbildung zum Notfallsantitäter zu machen

Die Sinnfrage muss man zwangsläufig aus mehreren Blickwinkeln beleuchten...

Persönlich

Wenn man seine berufliche Zukunft im Rettungsdienst sieht, kann es durchaus auch im vergleichsweise "höheren" Lebensalter lohnen, den Notfallsanitäter als weitere Ausbildung anzustreben.

Bedenken muss man allerdings schon das, was Rollerfreake gesagt hat: selbst altgediente Rettungsdienstler haben trotz tagtäglichen Umgang mit der Thematik und zum Teil großzügigen Erleichterungen mit einer Ergänzungsprüfung schon erhebliche Probleme mit Stofftiefe, -umfang und Lernaufwand.

Der komplette Quereinsteiger ohne entsprechende Vorkenntnisse ist - man muss es hart ausdrücken - der typische Abbruchkandidat (leider ein Erfahrungswert). Und auch wenn man es nicht hören möchte: man lernt mit 40 definitiv nicht mehr so leicht wie mit 20 - und sich in einem komplett neuen Arbeitsumfeld zurechtzufinden ist da auch keine Sache die man mal "nebenbei" macht.

Finanziell

Lohnt sich nicht. Ganz simpel. Bis man drei Jahre Ausbildungsgehalt kompensiert hat, gehen einige Jahre ins Land - bis man auf dem "vorherigen Gehaltsniveau" als Fachkraft angekommen ist, noch viel mehr.

Im Prinzip kann man hier von einem nahezu sicheren Verlustgeschäft sprechen.

Arbeitsbedingungen & Karriere

Man sollte sich im klaren sein, dass man sich aus Sicht der Arbeitsbedingungen in aller Regel konsequent verschlechtern wird. 48-Stunden-Wochen, 12-Stunden-Schichten ohne planbaren Feierabend, Wochenend-, Feiertags- und Nachtarbeit, dazu physisch und psychisch fordernd.

Man steigt de facto in einen Beruf ein, von den recht viele wegkommen wollen. Man steigt de facto in einem Beruf ein, in dem es immer noch selten ist, den regulären Renteneintritt zu erleben.

Karrieretechnisch? Man wird als "Berufseinsteiger" mit Anfang 40 karrieretechnisch schlicht und ergreifend keine Karriere mehr machen - denn ausschlaggebend ist für Führungspositionen neben entsprechenden Zusatzqualifikationen eben vor allem die Berufserfahrung.

Chancen auf einen Ausbildungsplatz

Prinzipiell hat Rollerfreake es schon auf den Punkt gebracht: die NotSan-Ausbildung ist hochgradig begehrt und es gibt flächendeckend keinen Bewerbermangel.

Etwas Background zum Einstieg in den Rettungsdienst hier.

Und, Hand auf's Herz: wen würdest Du einstellen?

Den Quereinsteiger Ende 30, der keine Vorkenntnisse und keine Ahnung hat, auf was er sich einlässt, mit entsprechend hohen Abbruchrisiko - oder den 20jährigen, der bereits die Qualifikation zum Rettungssanitäter (520-h-Lehrgang) plus ein, zwei Jahre Einsatzerfahrung im Rettungsdienst plus den Führerschein Klasse C1 plus Ahnung hat, was auf ihn zukommt?

Welche Fördermöglichkeite (Deckung des Lebensunterhalt usw) gibt es gerade für Ältere Azubis

Unter gewissen Umständen kann eine Umschulung nach §§ 81 ff. SGB III gefördert werden - ob für dich davon etwas infrage kommt, sollte mit der Agentur für Arbeit geklärt werden.

Ein Wechsel "einfach weil ich mal was anderes machen will" gehört in der Regel nicht dazu.

LG

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Ist Armin Schuster schuld weil nicht rechtzeitig vor dem Hochwasser gewarnt wurde?

Nein.

Er redet sich raus dass er nur für den Verteidigungsfall zuständig sei.

Das ist keine Ausrede, sondern eine Tatsache der gesetzlichen Strukturen des Katastrophen- und Zivilschutzes.

Katastrophenschutz im Allgemeinen und Hochwasserschutz im Speziellen ist Ländersache, die Durchführung obliegt den Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Bund hat damit also gar nichts am Hut.

Er hätte selbst warnen können mit Fahrzeugen über Lautsprecherdurchsagen

Tja, nur blöd das das BBK dafür weder Fahrzeuge, noch Personal hat.

Fahrzeugbeschaffungen des Bundes gehen an die Landkreise über und werden auch vom lokalen Personal besetzt. Das BBK hat da weder Zugriff, noch Weisungsbefugnis im Katastrophenfall.

und hätte in den 7 Monaten das THW mit BKK zusammenlegen müssen.

Was organisatorisch nicht so einfach funktioniert und an den Zuständigkeiten rein gar nichts geändert hätte.

 Zuerst einmal nachdenken, bevor ich hier Unsinn labere. 

Ja, das hätte vor den repetitiven Bashing-Fragen, die in Richtung strafbewehrt gehen (vgl. § 164 StGB, § 186 StGB, § 187 StGB), sicher geholfen...

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Was schlimmes passiert?

Das kann man nur nach einer entsprechenden Untersuchung mit Sicherheit sagen - alles andere ist letztendlich pure Spekulation und bringt dich nicht weiter.

Daraus erwächst unmittelbar die Konsequenz, dass Du dich zeitnah beim behandelnden Gynäkologen vorstellen solltest.

Per se ist der Embryo im Fruchtwasser zwar recht gut vor äußerer Einwirkung geschützt, allerdings nicht absolut.

LG

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Hi,

Wie viel verdient ihr auf Sanitätsdiensten?

Die Antwort ist relativ simpel: in der Regel gar nichts.

Es gibt allenfalls eine Aufwandsentschädigung für die Verpflegung bei längeren Einsätzen - das wären 15,50 €/Tag.

Ansonsten ist die Tätigkeit im Sanitätsdienst der Bereitschaften schlicht und ergreifend ein Ehrenamt.

Würde mich freuen wenn ihr mal berichtet bei welcher HiOrg /Bundesland

DRK in Rheinland-Pfalz.

Aussagekräftig ist dies allerdings nicht, da jede Gliederung eigene Preise und Regelungen für die Entschädigung von Helfern hat.

Unterm Strich

...bleibt die Tätigkeit im San-Dienst eben ein Ehrenamt, bei dem man trotz etwaiger Aufwandsentschädigungen kaum sein Gehalt aufbessern kann. Dazu fehlt es oft schon an finanziellen Ressourcen der Ortsvereine und vor allem oft an der Häufigkeit von Sanitätsdiensten.

Allenfalls einige kommerzielle Anbieter - die es auch in diesem Bereich gibt - zahlen entsprechend ein "echtes" Gehalt. Allerdings besteht hier in der Regel eine geringfügige Beschäftigung und damit ein Arbeitsverhältnis - viele der Freiheiten, die man als Ehrenamtlicher besitzt, gibt es nicht. Man ist angestellt und muss liefern (und wird eben dafür bezahlt).

LG

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Hi,

Gibt es bei euch in der Gemeinde/Stadt eine Sirene für den Katastrophenalarm?

In unserer Stadt nicht - in den umliegenden Dörfern allerdings schon. Diese dienen primär der Feuerwehralarmierung, wären aber auch entsprechend für Warnungen einsetzbar.

Und was meint ihr - seid ihr für solche Sirenen?

Ja - auch wenn ich sie nicht als "Lösung aller Probleme" erachte.

Sirenen sind im Gegensatz zu Warn-Apps, Cell Broadcast, Radio und Fernsehen einfach nutzerunabhängig, und man kann ihnen tatsächlich einen größeren Weckeffekt zusprechen als anderen Mitteln.

Eine Sirene nachts um drei macht erstmal mehr Menschen aufmerksam als Radio oder Fernsehen - und wer die Sirene nicht wahrnimmt, wird in aller Regel auch von einem "Bing" der Push-Benachrichtung auf dem Smartphone nicht wach.

Wie meine zahlreichen Vorredner schon gesagt haben: das beste Warnsystem nützt nichts, wenn das Gefahrenbewusstsein der Bevölkerung nicht geschärft wird.

Man kann unter allen erdenklichen Kanälen warnen - wenn die Menschen es jedoch einfach mit einem Schulterzucken hinnehmen, ist nichts gewonnen. Wenn man sich keine Gedanken über eine Katastrophe gemacht hat, steht man im Falle des Falles dann doch hilflos und überfordert da.

Dementsprechend ist eine entsprechende Vorbereitung unerlässlich. Nicht nur des Katastrophenschutzes an sich, sondern gerade auch in der breiten Bevölkerung. Katastrophenschutz ist eben auch "Hilfe zur Selbsthilfe", nicht nur "Vater Staat regelt es". Die Bevölkerung muss entsprechend auch wieder entsprechende Maßnahmen erlernen - zum Beispiel entsprechende Vorsorge, zum Beispiel die Bedeutung unterschiedlicher Sirenensignale.

Und es muss allerdings auch das Warnsystem an sich überdacht werden - vorhandene Möglichkeiten müssen zuverlässiger und verbreiteter funktionieren, zusätzliche Möglichkeiten müssen implementiert werden.

Fazit

Die Nutzung von Sirenen als zusätzliche Warnmöglichkeit halte ich für sinnvoll, angebracht und kosteneffizient.

Über andere Kanäle - wie zum Beispiel Warn-Apps, Radio, Fernsehen oder Cell Broadcast - kann die Bevölkerung weitergehend informiert und mit Verhaltensanweisungen versorgt werden.

Wichtig(er) ist auch die entsprechende Schulung und Vorbereitung der - alles andere als "krisenerprobten" - Gesellschaft in der Masse.

Man wird nie alle erreichen können, man wird nie alle retten können - aber die Zahl derer, bei denen das der Fall ist, muss weitestgehend reduziert werden.

LG

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Würdet ihr euch einen Lamborghini holen,wenn ihr das Geld dafür hättet?

Nein.

Für den Alltag zu unpraktisch, im Unterhalt zu teuer - auch wenn es am Geld nicht mangelt, muss es nicht komplett sinnfrei rausgeschmissen werden.

Wenn es der Fahrspaß sein soll: würde ich eher Fahrzeug plus Rennstrecke für ein Wochenende mieten.

LG

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Darf ich also zur Überprüfung dort anrufen, um zu gucken ob es funktioniert?

Selbstverständlich nicht!

Das erfüllt den Tatbestand des Notrufmissbrauchs (§ 145 StGB) und ist strafbar - was nach kurzer Überlegung einleuchten sollte.

Ein Notruf ist ausschließlich für Notrufe da und keine "Ich-will-mal-testen-ob-mein-Handy-funktioniert-Hotline".

LG

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Muss zum Psychotherapeuten, zum Psychiater, zum Internisten, zum Zahnarzt, zum Hautarzt, zum Augenarzt, zum Ohrenarzt.

Es ist zumindest zu vermuten, dass es für jede einzelne dieser Fachrichtungen (wobei der psychologische Psychotherapeut eben kein Arzt ist) einen Grund für den Besuch gibt.

Was soll ich denn machen ?

Termine vereinbaren und hingehen.

Wieso so viele Ärzte ?

Viele verschiedene Probleme erfordern viele verschiedene Spezialisten.

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Finden Sie diese Art der Berichterstattung falsch?

Es geht um die aktuelle Flutkatastrophe. Da verlieren tausende von Menschen ihre Existenz, alles ist zerstört und es wird noch lange brauchen bis alles wieder aufgebaut ist und die Medien haben nichts besseres zu tun als sich wie die Aasgeier darauf zu stürzen, so hautnahe Berichterstattung wie möglich zu machen und das Propagandainstrument der Politik zu sein. Fehlt nur noch daß die Reporter die Tränen der Leute ablecken. Natürlich wird das alles so arrangiert daß es politisch für die passt. Die "falschen" Leute die die "falschen" Antworten geben könnten, kommen gar nicht zu Wort. Und die Politiker setzen sich - es ist ja kurz vor der Wahl - jetzt vor Ort in Szene, nur um vorzuheucheln was für tolle Menschen sie doch wären und geben sich mitfühlend. Ich finde das ekelhaft! Die sollten mal lieber den Fokus darauf setzen wohin und wie man spenden kann und wo und wie man helfen kann! Schließlich sind die Opfer unsere deutschen Landsleute. Und sie könnten gerne auch mal selbst mit Hand anlegen. 

Wer mir jetzt vorwerfen will daß ich ja auch nicht besser wäre, daß ich zu diesem aktuellen Zeitpunkt das Ganze ja ebenfalls instrumentalisiere, dem sei gesagt daß es manchmal notwendig ist den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Mir geht es um die Opfer und dies hier ist eine Form ihnen zu helfen.

Vielleicht rüttelt die Umfrage die Medien und die Politiker ja wach. In diesem Sinne die Frage:

Wie finden Sie diese Art der Berichterstattung?

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Finden Sie diese Art der Berichterstattung falsch?

Nein.

Die "falschen" Leute die die "falschen" Antworten geben könnten, kommen gar nicht zu Wort.

Dafür wurde mehr als genug Kritik am Vorgehen vollkommen offen geäußert. Ergo falsch.

Die sollten mal lieber den Fokus darauf setzen wohin und wie man spenden kann und wo und wie man helfen kann! 

Dafür sind bereits zahlreiche Seiten geschaltet und es wird praktisch fortlaufend über Unterstützung der Hilfsmaßnahmen informiert.

Schließlich sind die Opfer unsere deutschen Landsleute.

Und wenn's Araber wären, täte es rein gar nichts an dem Grundproblem ändern.

Wer mir jetzt vorwerfen will daß ich ja auch nicht besser wäre, daß ich zu diesem aktuellen Zeitpunkt das Ganze ja ebenfalls instrumentalisiere

Nicht ebenfalls, sondern ausschließlich. Und eine gute Absicht dahinter kann man hier nicht einmal vermuten.

Mir geht es um die Opfer und dies hier ist eine Form ihnen zu helfen.

Vielleicht hat es noch niemand erwähnt, aber Polemik und Hetze gegen "die da oben", wahrscheinlich aus dem tief rechten Spektrum ist eben nur Polemik und Hetze, und nicht mehr.

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