wann schreibt man überall Prüfungen?

Üblicherweise gibt es am Ende jeder Woche im Fachlehrgang eine Lernerfolgskontrolle.

Zusätzlich natürlich die schriftliche, praktische und mündliche Prüfung in der Abschlusswoche.

LG

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Warum dürfen Transgender Testosteron nehmen und normale Leute nicht?

Weil bei Transgendern eine medizinische Indikation besteht. Das ist für alle verschreibungspflichtigen Medikamente mal die Grundvoraussetzung.

Und so macht sich doch der Arzt selber auch strafbar.

Nein, tut er nicht.

Die Welt ist komisch

Nein, ist sie nicht.

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Hi,

Wie lerne ich am besten dafür?

Die Grundsatzfrage ist: was für ein Lerntyp bist Du?

Wenn das sture Abschreiben dir überhaupt nicht liegt, solltest Du die Lernmethode wechseln. Ob man nun in Lerngruppen, mit Karteikarten, Videos, Podcasts oder sonstwas lernt, ist egal - Hauptsache, Du kommst damit gut zurecht.

Und ja, "ich schreibe alle wichtigen Punkte einfach fünfmal ab" ist eine meist wenig sinnvolle, weil ineffiziente, Lernmethode.

Mein Rat

So, wie der Fachlehrgang aufgebaut ist, ist es natürlich schwierig, Themen untereinander aufbauen zu lassen und miteinander zu verknüpfen.

Sinnigerweise sollten allgemeine Themen (Zytologie, Histologie...) vor spezielleren Themen gelernt werden.

Nach Themen geordnet zu Lernen kann übrigens auch für mehr Struktur führen - dazu bieten sich zum Beispiel die großen Organsysteme Herz-Kreislauf, Atmung, Nervensystem, Verdauung und Bewegungsapparat an.

Davon abgesehen gebe ich mal zu bedenken: das, was im RettSan-Fachlehrgang an Anatomie und Physiologie unterrichtet und gefordert wird, ist in Umfang und Tiefe nicht weltbewegend.

An einem Tag auswendig lernen? Funktioniert trotzdem nicht.

Der RS hat als Zugangsvoraussetzung lediglich einen Hauptschulabschluss - dementsprechend bewegt sich auch der Themenbereich Anatomie und Physiologie auf eher auf Bio-Mittelstufenniveau. Eine Vorbereitung auf Abiturniveau ist dementsprechend weder sinnvoll, noch notwendig.

Undetailliert Verstanden bringt dir sowohl für Prüfung als auch die Tätigkeit mehr als stupide jedes Detail auswendig gelernt und doch keine Ahnung.

LG

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Hi,

Braucht man als Notzarzt Medizinstudium?

Ja, braucht man.

Und darüber hinaus auch noch weitere Voraussetzungen, um die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin zu erhalten, u.a. eine mindestens zweijährige klinische Tätigkeit, Nachweise bestimmter Maßnahmen, einen "Notarztkurs" sowie Einsätze unter Aufsicht eines anderen Notarztes.

Weil, der Notarzt ist doch eigentlich Arzt, oder?

Nicht nur eigentlich - der Notarzt ist Arzt.

LG

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Hi,

Aber gerne andere antworten und Meinungen.

Dann entsprechend meine Meinung: man darf es nicht.

Zum Hintergrund

Das DRK und seine Gliederungen verstehen recht wenig Spaß wenn es um die Verwendung des Logos oder gar der Schutzzeichen (Rotes Kreuz auf weißem Grund) geht. Also wirklich überhaupt nicht.

Gegen missbräuchliche Verwendung erfolgen beinahe routinemäßig rechtliche Schritte (und meist mit Erfolg).

Dementsprechend ist die Nutzung des Logos - auch in Form eines Patches - mal kritisch zu hinterfragen. Nein, auch Mitglieder sind davon nicht ausgenommen.

Und der Punkt "Verwendung" ist das ausschlaggebende - es macht nämlich einen Unterschied, ob ein Mitglied den Patch einfach so am Rucksack hat oder ob es ihn nutzt, um sich selbst aktiv zu profilieren.

Denn: gezielt mit einem SAN-Rucksack bestückt durch den Wald zu spazieren um dort Verunfallten zu helfen und dabei einen möglichst "offiziellen" Eindruck zu erwecken (sprich: im Auftrag des DRK unterwegs zu sein) ist missbräuchlich. Auch als Mitglied ist es eben kein offizieller Einsatz und ein dementsprechender Eindruck darf nicht erweckt werden. Und das kann teuer werden.

Mein Rat

Es spricht nix dagegen, Menschen zu helfen - das ist sogar eine Pflicht.

Menschen helfen kann man im Zweifelsfall aber auch ohne semi-professionellen SAN-Rucksack. Man kann auch gezielt Menschen ansprechen, die hilfebedürftig wirken und die eigene Hilfe anbieten. Und, man glaubt es kaum, Menschen sollen auch tatsächlich einfach so um Hilfe bitten, wenn sie sie brauchen.

Geht also auch alles ohne irgendeinen problematischen Patch. Denn der ist - sein wir mal ehrlich - außer für's Ego und die Profilneurose zu befriedigen zu nix gut.

LG

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Hi,

eine entsprechende Technik ist seitens der Leitstelle schlicht meist nicht implementiert - selbst der SMS-Notruf funktioniert nicht flächendeckend (auch zwecks Missbrauchsprävention).

Es besteht jedoch im Notfall die Möglichkeit einer Funkzellenortung - diese ist allerdings entsprechend ungenau.

Im Übrigen: wenn man ein Smartphone mit der Fähigkeit hat, einen Live-Standort zu senden, kann man sich auch die zwanzig Sekunden Zeit vor dem Notruf nehmen, einen beliebigen Kartendienst aufrufen und einfach selbst schauen, wo man gerade ist ^^

LG

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Hi,

Wie ist die medizinische Versorgung in Tehran (Iran)?

In Teheran selbst dürfte eine passable medizinische Versorgung möglich sein.

In den übrigen Landesteilen wird man allerdings in der Regel keinen "europäischen Standard" der medizinischen Versorgung erwarten können.

Ein Rettungsdienst, wie er in Deutschland etabliert ist, gibt es nicht flächendeckend.

Quelle: Auswärtiges Amt

LG

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Hi,

Ist das gefährlich?

Der Blutdruck an sich ist nicht gefährlich. Man kann auch mit einem niedrigen Blutdruck gut durch's Leben kommen - ist meist eine Gewöhnungssache.

Ist dein Blutdruck sonst normal und jetzt akut erniedrigt - dann sollte man nachhaken.

Sollte ich zum Arzt?

Sofern Du entsprechende Beschwerden aufgrund des Blutdrucks hast, ist eine ärztliche Abklärung natürlich anzuraten.

LG

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Hi,

Kann mir jemand villeicht sagen, was ich gegen die Schwellung tun kann?

In erster Linie hilft Kühlen - das kann sowohl ein feuchter Waschlappen als auch Eiswürfel oder Kühlpacks (die letzten beiden nicht direkt auf die Haut) sein.

Gegen Insektenstiche verschaffen auch lokal wirksame Antihistaminika (z.B. Fenistil-Gel) Abhilfe.

Hitze führt zwar tatsächlich zur Denaturierung des Gifts - im ungünstigsten Fall aber zu einer Verbrennung. Daher: nicht empfehlenswert.

LG

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Könnte ich einen Hitzschlag haben?

Hallo erstmal.

Bitte lest die Frage ganz durch und es wäre sehr Lieb wenn ihr mir eine Antwort auf die Fragen geben könntet weil ich mich mit dem Gedanke, ein Hitzschlag zu haben, quäle, sehr schlimm ist und ihr mir echt weiterhelfen könntet.

Ich bin 14 Jahre alt.

Gestern bin ich mit meiner Mutter und meiner kleinen Schwester spazieren.

Bevor wir jedoch spazieren sind habe ich meine Haare geschnitten auf Seiten auf Null.

Dann sind wir auf dem Hügel meiner Stadt so einen Grossen mit einer Burg.

Wie ihr wisst ist die Sonne in dieser Zeit echt stark. Aufjedenfall bin ich dann auf einem Stein gesessen und habe 30 Minuten Lang in der Sonne meditiert und das ohne Kappe und dazu mit frisch geschnittenen Haaren.

Dazu habe ich gestern den Ganzen Tag nichts getrunken.

Dann bin ich ca.1 Stunde später in den Kalten See und bin dort geschwommen doch ich bin einwenig zulange drin geblieben.

Es war spontan das ich schwimmen gehen wollte. Und ich hatte kein Tuch dabei. Dann als ich aus dem Wasser kam war ich total am Zittern weil es Kalt war. Dann war mir die ganze Zeit kalt und ich musste noch 1 Km Nachhause laufen.

Währendem wir nach hause gingen, sind meine Hände blau geworden und haben so sehr stark gestochen. Kennt ihr das ? Aufdem weg bekam ich auch eine sehr starke Übelkeit.

Dann Zuhause habe ich warm geduscht und Trotzdem habe ich kalt gehabt und gezittert. Das war der Moment in dem Mich Panik einnahm da ich dachte ich Könnte einen Hitzschlag haben.

Dann habe ich gegoogelt was bei einem Hitzschlag passieren kann und dabei kam raus:

-Gehirnödem(Gehirnhautentzündung)

-Gehirnschwellung

-Unterversorgung des Gehirns

-Atemstillstand

Dann bekam ich richtig Panik.

Egal ich ging schlafen.

Heute passierte dass:

-Den ganzen Tag hatte ich einwenig Komische schmerzen im Gehirn und im Kopf

-Ich habe jetzt so fiebergefühle bekommen und mein Kopf ist sehr heiss.

-Habe dann ganzen Tag Halsschmerzen gehabt und habe jetzt Todesangst.

Bitte sagt nicht: Geh doch zum Arzt warum schreibst du hier Fragen!

Ich will noch nicht zum Arzt da meine Mutter sehr viele Stress hat und ich sie nicht zusätzlich stressen will darum Frage ich Lieber zuerst hier.

Denkt ihr es könnte ein gefährlicher Hitzschlag sein ?

Könnte ich wegen dem Sterben ?

Habe ich vielleicht Jetzt schon ein Gehirnödem oder eine Unterversorgung ?

Ab wann zum Arzt ?

Findet ihr es wahrscheinlich das ich das haben könnte ?

Noch was:

Nichts was ich geschrieben habe ist übertrieben oder erfunden.

Ich mache mir nur Sorgen und das ist ein Schreckliches Gefühl von Angst.

Wie auch immer:

Machts gut und passt auf euch auf!

Liebe Grüsse

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Du hast eine - wie so oft - ellenlange Fragebeschreibung geliefert, die sowohl höhere Hirnfunktionen zur Formulierung als auch einiges an Zeit bedarf.

Insgesamt also schon ein ziemlich sicherer Indikator dafür, dass weder ein Hitzschlag vorliegt noch der Tod an die Tür klopft. Also business as usual. Der Hitzschlag fragt nicht erst noch bei GF, der halb Tote auch nicht...

Ich finde es ehrlich gesagt massiv paradox, dass man panische Angst vor Krankheit, Tod und eigentlich sonst allem hat - aber dann bei einem ganzen Tag draußen nicht mal daran denkt, halbwegs ausreichend zu trinken. Inkonsequent.

Ab wann zum Arzt ?

Wenn Du nicht mehr in der Lage sein solltest, hier solch ausgiebige Fragen zu stellen.

LG

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Hi,

ASS ist bei Magenschmerzen ein vollkommen ungeeignetes Schmerzmittel - der Wirkstoff ist dafür bekannt, die Magenschleimhaut zu reizen und selbst häufig Magenbeschwerden zu verursachen.

Bei normalen Magenschmerzen reicht auch ein Kamilletee und eine Wärmflasche, bei stärkeren Beschwerden ist ein Arztbesuch anzuraten.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist bundesweit kostenlos unter der 116117 (ohne Vorwahl) erreichbar, auch am Wochenende, an Feiertagen und nachts.

LG

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Hi,

Wie finanzieren sich Private Rettungsorganisationen?

So, wie alle anderen Leistungserbringer im Rettungsdienst auch - über die Krankenkassen.

Der Rettungsdienst ist eine von den Krankenkassen refinanzierte Leistung, unabhängig davon, ob das Logo einer Hilfsorganisation, dass Stadtwappen eines kommunalen Rettungsdienstes oder der "Star of Life" eines privaten Anbieters darauf prangt.

LG

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Hi,

"Das Herz sticht nicht" - stechende Schmerzen, die tatsächlich eine kardiale Ursache haben, sind extrem untypisch.

Stechende Schmerzen im Brustbereich sprechen eher für muskuläre Probleme (z.B. Verspannungen), "knöcherne" Probleme, Rückenbeschwerden (z.B. BWS-Syndrom) oder auch Nervenreizungen.

Nachdem an kardiologischer Basisdiagnostik praktisch alles gelaufen ist und keine Hinweise oder wegweisenden Befunde aufgetaucht sind, sollten primär mal andere Ursachen für die Beschwerden in Betracht gezogen werden.

Sinnvoller wäre also eher eine Vorstellung bei einem Orthopäden.

LG

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Soll ich zur ärztlichen notfallambulang fahren?
  1. Du stellst diese Fragen seit sechs Tagen und
  2. es gibt keine augenscheinlichen Auffälligkeiten, die Dritte wahrnehmen würden und
  3. Du bist immer noch in der Lage, hier Fragen zu stellen, auf Antworten zu warten und mit den Antwortenden zu diskutieren.

Eine Notaufnahme eines Krankenhauses ist für akute, lebensbedrohliche Notfälle gedacht - nichts anderes. Und mit den obigen Bedingungen zählst Du definitiv nicht darunter.

Für anhaltende Beschwerden ist der Hausarzt zuständig, wo binnen sechs Tagen definitiv ein Termin zu haben gewesen wäre.

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Soll ich meinen Vater mit meinem Auto noch fahren lassen?

Hallo!

Ich habe schon ein eigenes Auto und da mein Vater sich selber kein Auto leisten kann lasse ich ihn immer mit meinem Auto fahren. Das Problem dabei ist das er sich dann so fühlt als wenn das sein Auto sein würde obwohl es das nicht ist.

Ich bin 1 Meter 89 groß und mein Vater ist nur 1 Meter 79 groß. Das bedeutet ich bin 10 cm größer als er. Immer wenn ich dann mal mit meinem Auto zur Ausbildung fahre ist der Sitz immer verstellt. Also verstelle ich den Sitz wieder so das ich entspannt im Auto sitzen kann.

Wenn ich dann während der Autofahrt das Radio anschalte dann schalte ich immer auf den Sender um den ich am liebsten höre und zwar Bayern 3. Wenn dann mal mein Vater wo hin muss gebe ich ihm meinen Autoschlüssel damit er fahren kann.

Manchmal fahre ich dann auch mit wenn ich gerade auch wo hin muss. Und immer dann wenn mein Vater in mein Auto steigt das erste worüber er sich aufregt ist wenn ich den Sitz zuletzt so eingestellt gelassen habe wie es für mich passt.

Da kommen dann von ihm so Meckereien auf wie zum Beispiel: Ich habe dir schon so oft gesagt der Sitz bleibt so wie ich ihn einstelle. Dann geht es auch beim Radio weiter da meckert er dann irre wie sonst was wenn ich den Sender auf Bayern 3 gelassen habe.

Da sagt er dann: Mann wie oft soll ich dir das noch sagen das du Bayern 1 eingestellt zu lassen hast und nicht Bayern 3. Weiter geht es dann z.B. auch wenn ich nicht ganz gerade eingeparkt habe sondern ein klein wenig schief also so das es noch in Ordnung ist dann meckert er auch so rum:

Du hast das Auto mm genau zu parken wie sieht das den aus? Also langsam habe ich einfach die Schnauze voll mit ihm er tut so als wäre das sein Auto und ich habe zu ihm gesagt wenn er so weiter macht dann lasse ich ihn gar nicht mehr fahren.

Dazu sagt er dann das er mir dann den Autoschlüssel wegnimmt wenn ich das mache. Und das darf er nicht mal weil es mein Auto ist. Er regt sich einfach wirklich immer über jede Kleinigkeit auf warum dieses oder jenes nicht so ist wie er es will.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Mein Vater könnte sich schon ein eigenes Auto auch leisten nur ist er so eine richtige Geldgierige und Geldgeile Ratte und findet das toll wenn er hohe Beträge auf dem Konto hat weil er dann in sich ein Glücksgefühl spürt.

Habt ihr schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn ja wie habt ihr gehandelt?

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Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Variante 1

Wie zwei vernünftige, erwachsene Männer einen für beide Seiten tragbaren und sinnvollen Kompromiss finden.

Variante 2

Ihm das Auto nicht mehr geben. Thema erledigt.

Im Ernst: besonders viele Varianten kommen hier nicht infrage. Im Großen und Ganzen ist die Variante 1 diplomatischer - funktioniert aber nur, wenn beide Seiten mitspielen.

Mit Variante 2 hast Du deine Ruhe, was das Auto angeht - und die Diskussion wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf andere Teile des Familienlebens verlagern.

LG

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Hi,

nicht alle denkbaren Nebenwirkungen treten binnen einer Stunde auf - es ist also durchaus möglich, dass auch später Nebenwirkungen auftreten können. Können, nicht müssen - Abwarten, beobachten.

Im Allgemeinen sollte man keine Medikamente blindlings einnehmen - Verschreibungspflichtige, die einem nicht selbst verordnet wurden, erst recht nicht.

Metamizol, so der Wirkstoffname, ist bei "normalen" Kopfschmerzen mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

LG

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Das ist kein Wunschkonzert

Hi,

grundsätzlich ist - entsprechende Lehrgänge vorausgesetzt - natürlich auch die Verwendung als Maschinist möglich.

Um dir den gleich den Zahn zu ziehen - ein "Engagement", dass nur aus Fahren und Rumstehen besteht, wird es bei keiner FF geben.

Als Feuerwehrmann wirst Du in allen Funktionen, die Du mit deiner entsprechenden Qualifikation ausüben kannst, auch eingesetzt. Und wie Du im Einzelfall eingesetzt wirst, entscheidet die zuständige Führungskraft, nicht Du.

Wenn der Gruppenführer sagt "Du bist im Schlauchtrupp", dann bist Du im Schlauchtrupp, und eben kein Maschinist und kein Sicherungsposten.

Insofern musst Du schon hinterfragen, ob das Ehrenamt Feuerwehr das richtige für dich ist. Anpacken ist da eher das Motto als Rosinenpicken...

LG

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Hi,

meine Vorredner haben schon viel zum Arbeitsumfeld Rettungsdienst gesagt - auch zu den Schattenseiten, mit denen man sich definitiv auseinandersetzen sollte.

Findet ihr den Beruf erfüllend?

Die spannenden Fragen sind ja: würdest Du ihn erfüllend finden? Würdest Du mit den Belastungen und den Negativseiten zurechtkommen? Wie würde es nach zehn, zwanzig Jahren im Dienst aussehen?

An Abwechslungsreichtum ist unser Beruf jedenfalls kaum zu überbieten, sowohl von medizinischen, einsatztaktischen wie auch zwischenmenschlichen Gesichtspunkten. Wie RedPanther schon andeutete: wenn der Melder geht, ist es jedes Mal ein Überraschungspaket. Manchmal stimmt die Meldung, manchmal ist es was ganz anderes.

Dementsprechend variabel ist auch die Arbeitsbelastung - von "drei Nullschichten infolge" bis zu "die ganze Nacht gefahren und noch zwei Überstunden" ist binnen einer Woche alles drin.

Rettungsdienst besteht aus Stunden voller Langeweile, Minuten voller Stress und Sekunden voller Angst - damit muss man auch umgehen können.

Denn, RedPanther sagte es schon, das "große Drama" oder wirklich außergewöhnliche Notfälle sind einfach selten - aber wenn sie kommen, muss es laufen. Vieles ist Routine, Bagatelle sind keine Seltenheit.

Ich persönlich finde meinen Beruf erfüllend, keine Frage. Mir ist aber auch bewusst, dass ich durch meine Arbeit einfach gewisse Abstriche machen muss und so mancher Luxus wie "jedes Wochenende frei" oder "pünktlich Feierabend" einfach verwehrt bleibt.

Wenn es okay ist, das Date am Samstag Abend auf den Mittwoch zu legen und die Familie mit einem Besuch am Dienstag Vormittag genauso einverstanden ist wie mit dem Sonntagsbrunch, dann geht es ;-)

Zum Thema Einstieg in den Rettungsdienst hat RedPanther eigentlich schon alles Wesentliche gesagt...

Die Ausbildung ist sehr begehrt und die Konkurrenz dementsprechend hoch - als erfolgreicher Bewerber um einen Ausbildungsplatz muss man tatsächlich meist die Qualifikation als Rettungssanitäter (520-h-Lehrgang), ein, zwei Jahre Berufserfahrung und den Führerschein Klasse C1 mitbringen.

LG

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Das geht gar nicht!

Hi,

ich finde, man muss hier konsequent "medizinischer Laie ist sich bei grenzwertigen Zustand unsicher" von "ganz offensichtlicher Bagatelle" abgrenzen.

Fall 1 ist verständlich und in gewisser Weise unvermeidbar - nicht einmal Fachpersonal mit entsprechender Ausbildung und einschlägiger Erfahrung kann immer treffsicher sagen, ob die ambulante Behandlung ausreicht oder nicht.

Fall 2 ist da eher das Problem. Das sind nämlich die Fälle, wo auch den Betroffenen klar ist, dass kein akuter Notfall vorliegt und mit Sicherheit nicht urplötzlich eintreten wird. Es sind auch die Fälle, die keine Lust auf einen Termin beim Hausarzt haben oder nachts um 4 meinen, die Bauchschmerzen seit drei Wochen müssen nun abgeklärt werden - eben das Krankenhaus als "24-Stunden-Premium-Arztpraxis" sehen.

Letztere Fälle stellen eine erhebliche Belastung der Notaufnahmen dar - und das oftmals auch, weil die Menschen ein kontinuierlich abnehmendes Bewusstsein für die eigene Gesundheit haben.

Was vor zwanzig Jahren noch selbstverständlich mit Hausmitteln behandelt wurde, wird heute mit der gleichen Selbstverständlichkeit in die Klinik gebracht. Und dann kommen die Beschwerden über ewig lange Wartezeiten als "Nicht-Notfall". Das ist einfach ein Teil des Problems.

LG

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