Sind 120.000 km viel für einen Kleinwagen?

4 Antworten

Wenn du es pfleglich behandelst, sollte es schon noch so lange halten. Es gibt ja auch Oldtimer, die 30, 40 oder mehr Jahre auf der Motorhaube haben.

Und es gibt auch Autos, die den ersten Monat nicht überstehen. Das liegt alles in der Hand des Halters.

Einer meiner Autos ist ein Kleinwagen. Der ist 3 Jahre alt und hat über 250.000km drauf. Skoda Fabia mit dem 1.6TDI BetrugsMotor. Dein micra ist schwach motorisiert, muss daher häufig hoch gedreht werden. Da ich deine alten fragen kenne, weiß ich das du das machst. 200.000km für den Motor (man darf nicht die Tatsache vergessen das du ein Benziner fährst) sind schon ordentlich. Bevor der Motor aufgibt tritt ein anderer Defekt auf und die Reparatur lohnt sich nicht mehr.

Eine Reparatur lohnt sich nicht mehr-wie ich diesen Satz hasse.

Beispiel:

Vorgänger der Mercedes-E-Klasse-W110.

Gekauft zum Beispiel 1969.

Im Schnitt lohnen sich die Reparaturen nach 9 Jahren nicht mehr-das ist jedenfalls das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf Deutschen Straßen.

Heißt: Seitdem hätte die völlig fiktive Person 5 Fahrzeuge kaufen müssen.

Bei dem Preis einer E-Klasse bedeutet das:

5*45.000€. Da aber auch das völlig fiktive Fahrzeug aus den 60ern einige Sonderausstattungen besitzt, möchte man auf diese kostspieligen Extras natürlich nicht verzichten-wie zum Beispiel ein Automatikgetriebe.

Rechnen wir also mit 50.000€.

250.000€ hätte die völlig fiktive Person also in Autos stecken müssen, würde sie immer wegwerfen, weil sich eine Reparatur nicht lohnt.

Was würde wirklich ausgegeben werden von dieser völlig fiktiven Person?

50.000€ für das erste Fahrzeug-aber beim besten Willen keine 200.000 in den darauffolgenden Jahren.

Realistisch geschätzt liegt man noch entfernt vom 6-Stelligen Bereich. Diese völlig fiktive Person hat nicht annähernd so viel Geld in das Fahrzeug gesteckt.

Kurzum: Eine Reparatur lohnt sich so gut wie immer.

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@roboboy
Eine Reparatur lohnt sich nicht mehr-wie ich diesen Satz hasse.

Stimmt aber meistens

Im Schnitt lohnen sich die Reparaturen nach 9 Jahren nicht mehr-das ist jedenfalls das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf Deutschen Straßen.

Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt bei ca. 44 das heißt auch nicht das man nur 44 wird. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Autos beträgt 18 Jahre. Außerdem muss man nicht unbedingt einen Neuwagen kaufen.

Von daher stimmt meist die Aussage

Bevor der Motor aufgibt tritt ein anderer Defekt auf und die Reparatur lohnt sich nicht mehr.
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@roboboy

Eine größere Reparatur von Fahrzeugen im Wert von bis zu 1500€ lohnt sich als 0815 Privatmann oftmals nicht.

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@JackJack321

Jap, entschuldige-da hatte ich einen Kurzen Denkfehler. Jetzt, wo ich's mir nochmal durchlese-ziemlich bescheuert.

Im Durchschnitt wird ein Auto in Deutschland 12 Jahre alt-danach erfolgt die Abmeldung beim KBA. Ob das Auto dann nach Osteuropa geht, nach Afrika oder in die Presse wandert ist dabei ja uninteressant.

Heißt: 12 Jahre-4 Autos anstatt 5.

Ziehe von meiner überschlagenen Rechnung einfach einmal 50.000€ ab.

Kurzum: Am Ende landen wir immer noch bei einer riesigen Differenz.

150.000€ wurden nie in das KFZ gesteckt. Auf die 50 Jahre wurde so durch Erhalt des KFZ zwischen 50.000 und 100.000€ gespart, auch wenn es Jahre gab, wo das Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden war. Dafür war dann aber auch mal einige Jahre nichts.....

Zu guter letzt sollte man noch bedenken, dass ein Auto, welches erstmal die 30 überschritten hat verdammt Preiswert wird-sowohl in der Steuer als auch in der Versicherung. Heißt: Die Laufenden Kosten sinken schlagartig extrem.

LG

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Aber pro Jahr Vllt einfach 2-300 € ins Auto zustecken ist aber immer noch günstiger dafür gibt’s kein neues Auto.

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@Tobi111222

Ich Rede hier nicht von Werkstattkosten von 200-300€ soviel kostet eine große Inspektion mit Reifenwechsel. Ich Rede von größeren Sachen wie einem Kaputten Getriebe oder einer abgenutzten Kupplung

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@Alopezie

Wenn ich mein Auto auf dem freien Markt nur für 5.000 Euro in dem Erhaltungszustand und der Ausstattung finde, die ich habe und behalten will, dann lohnt es sich auch 4.999 Euro in eine Reparatur zu investieren. Deine 1.500€ Regel ist also ziemlich Blödsinn.

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@theCapsicum

Gutes Beispiel: Mein altes Winter Auto hat 200€ gekostet, Getriebe und Fahrwerk mussten ersetzt werden. Ein ähnlicher Wagen im fahrbereiten Zustand hätte 300€ gekostet. Für 300€ hätte ich das Auto nicht instand setzen können.

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Wenn der Wagen qualitativ gut ist, sollten 200.000 Km kein Problem sein. Mein alter Honda Civic (Baujahr 96, 75 PS) hat 290.000 Km im Stadtverkehr überlebt mit erster Kupplung und Stoßdämpfern.  

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – KFZ-Mechatroniker bei der Mercedes-Benz AG

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