Mutter ist zu überfürsorglich. Wie kann man das ändern?

11 Antworten

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Deine Mutter wird so lange übervorsorglich bleiben, solange du in der Rolle des Kindes bleibst. Mit 22 ist es an der Zeit auszuziehen und auch wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, kannst du längst selbst kochen. Also übernimm du doch einfach die Küchenarbeit, wenn deine Freundin da ist, dann kannst du auch bestimmen, was gekocht wird.

Wenn deine Mutter darauf beharrt, dass du Samstags zu Hause ist, teile ihr Montags mit, dass das am nächsten Wochenende nicht der Fall ist. Deine Mutter kann dann so viel beharren, wie sie mag. Wenn du klar und selbstverantwortlich entscheidest, wirst du auch mehr in die Rolle eines Erwachsenen kommen.

Möchtest du dich von deiner Mutter lösen? Dann mache das einfach. Du brauchst dafür keine Genehmigung, denn du bist die Person, die über dein Leben entscheidet.

Danke für den Tipp.. Ich hatte schon viele Diskussionen, in denen es darum ging, ihr zu sagen wie ich mich fühle.. Aber immer wieder schiebt sie die Mitleidstour, verdreht Tatsachen und sagt das ich sie gar nicht liebe.. Es ist so mühsam...

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@Stancenation

Nein, es ist nicht mühsam, wenn du es nicht mühsam werden lässt. Wenn du sagen möchtest, was du fühlst, sage es. Damit kannst du aber keine besteimmte Reaktion erzwingen. Du brauchst überhaupt nicht zu diskutieren, sondern du kannst einfach selbstbestimmt entscheiden. Ob sie eine "Mitleidstour" startet oder nicht, ist ihr Problem, nicht deines. Gehe respektvoll und freundlich mit deiner Mutter um, aber lasse dir rein gar nichts vorschreiben.

Nimm dein Leben in die Hand. Deine Mutter wird sich daran gewöhnen. Schiebe ihr bei dieser Ablösung keine Arbeiten zu, denn das Heranreifen ist alleine Aufgabe der Kinder.

Sprich ganz offen mit deiner Freundin darüber. Sie erlebt dich live mit und kann dir bestimmt am besten erzählen, was sie beobachtet. Sei dabei ganz unbefangen und nimm ihre Aussagen nicht als Kritik, sondern als Denkanstöße. Wenn dich etwas dabei ärgert, sind das deine eigenen Gefühle und deine Freundin ist nicht dafür verantwortlich.

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@mjutu

Danke für den Tipp.. Habe es nicht erwähnt, hab ne Schwester, sie empfindet es genau wie ich, denn sie hat auch einen Freund und bei ihm dauerte es über 1 Jahr, bis keine dumme Bemerkungen Ihm gegenüber gekommen sind...

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@Stancenation

Wie wäre eine klare Ansage: "Mutter, ich möchte, dass sie mit dir genauso repsektvoll umgeht, wie du mit ihr. Du kennst ihren Namen und sie deinen. Irgendwelche Kabeleien oder Beleidigungen dulde ich nicht, von keiner Seite. Wenn das nicht klappt, treffen wir uns nur noch woanders. Das fände ich schade, aber genau so würde ich es tun."

So würden das Erwachsene untereinander auch machen.

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Meine Mutter ist auch dezent überfürsorglich, ich kenn das Problem also etwas.

Ich würde Dir raten erstmal tief durch zu atmen und Dir ein Gespräch mit deiner Mutter vorzustellen wo dir überlegst was Du ihr sagen möchtest.
Und dann setze es in die Tat um - sag ihr, dass du mit ihr reden musst über etwas das dir wichtig ist, macht euch wenns sein muss eine fixe Zeit aus (zb "heute Abend") und dann rede mit ihr und sag ihr was Dich bewegt und sag ihr auch was du gerne von ihr hättest.

Ich denke das wird Früchte tragen.

Wenn nicht, dann zieh aus so schnell du kannst (WGs sind günstig und nice) und wenn sie dich jeden Tag merhmals anruft dann mach dein handy auf lautlos und heb halt nicht ständig ab. Sie wird stock beleidigt sein, aber das legt sich schon :P

Viel Erfolg^^

Das ist ganz klar, Eltern fällt es schwer seine Kinder als Erwachsene zu behandeln und zu akzeptieren.

Da hilft nur ein ernstes Gespräch , vielleicht mit Vater und Mutter, eventuell kann dann dein Vater etwas auf deine Mutter einwirken und ihr die Trennungsangst etwas nehmen .

Rede mit ihr und sag ihr, dass du nicht gerne ausziehen möchtest , aber wenn das so weiter geht sie dich wirklich aus dem Haus treibt.

Hab auch etwas Geduld mit ihr , sie will ja wie alle Eltern nur dein Bestes.

Das habe ich erlebt, und zwar aus Sicht der Freundin, wie auch als Tochter mit überbesorgter Mutter.

Zuerst einmal macht sie sich wirklich Sorgen und kann nicht schlafen und malt sich aus, was alles passieren könnte. Sie ist eine Mutter und sich Sorgen machen ist ihr Job. Diesen Job soll jetzt eine andere übernehmen und deine Mutter ist noch nicht bereit. Sie sucht und findet Details an der Freundin, die sie nicht ausstehen kann, denn sie hat Angst, dich zu verlieren. Sie wird dich genau deswegen verlieren in diesem spannenden Abnabelungskampf, über den ich jetzt am liebsten eine 12-teilige Vorabendserie schreiben würde. Das Ende der ersten Staffel wäre, dass die Freundin den Sohn verlässt, weil er ein Muttersöhnchen ist und er es dadurch endlich schafft, der Mutter klar aufzuzeigen, wo die Grenze ist.

Oder er tut es nicht und in der zweiten Staffel ist er dann 40, hatte nie wieder eine Freundin und wohnt immer noch zuhause, oder was meinst du?

Meine Freundin hat es eben auch angesprochen, sie findet auch, dass ich wie ein Kleinkind behandelt werde, was mir dann auch ENDLICH auffiel.. Aber ich kann meiner Mutter das nicht sagen, sie würde KOMPLETT ausrasten.

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@Stancenation

Dann rastet sie eben aus. Sie wird dich schon nicht mit einer Axt zerlegen. Du musst diese Grenze ziehen, du kannst nicht aus Angst vor der Mutter die Freundin verlieren und ein unglückliches Leben als Kellernerd führen!

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Vielleicht hast du die Möglichkeit auszuziehen. Falls ja mach das. Und versuche es zu akzeptieren wenn deine Freundin nicht mehr zu dir kommen möchte denn das ist verständlich. Klar ist sie deine Mutter aber 1. solltest du mit 22 langsam selbstständig werden und 2. geht das zu weit wenn sie in deinem Zimmer und deinen Sachen rumschnüffelt

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