Meine Frau macht mir Sorgen

42 Antworten

Ich kann Deine Frau sehr gut verstehen, doch diese nett gemeinte Geste kann von den Eltern und der Schülerin falsch aufgegriffen werden, da sie die für gewöhnlich selbst bei gutem Miteinander herrschende Distanz zwischen Schüler und Lehrer überwindet. Hier wäre es angebrachter, bis nach den Ferien zu warten und dann bei Gelegenheit vorsichtig nachzuhaken.

Sollten sich die Eltern wegen der Krankheit noch einmal an Deine Frau wenden, ist es natürlich völlig angemessen nachzufragen, vielleicht sogar ein kleines Geschenk zum "Wieder-auf-die-Beine-Kommen", z.B. ein Buch mit Widmung, bereitzuhalten. Allerdings ist diese Möglichkeit nur nach eigener Einschätzung zu tätigen.

Ich weiß leider zu wenig über die Situation, alsdass ich hier eine eindeutige Entscheidung treffen könnte; kann nur sagen, dass ich mich nach drei Monaten krankheitsbedingtem Schulausfall sehr über ein solches Geschenk meiner Klassenlehrerin freute.

Beste Grüße,

TakeDeux

Die Schülerin ist trotzdem immer noch in der Schule , so wie meine Frau sie mir beschreibt scheint sie eine ziemliche Kämpferin zu sein , die sich nicht unterkriegen lässt. Ich habe jetzt schon rausgehört das es den Eltern nicht passen würde wenn sich Lehrkräfte einmischen würden.

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@YundR

Dann hat Deine Frau gleich das richtige Gefühl gehabt und sollte es lieber bleiben lassen. Eine Nachfrage nach den Ferien wird genau das Richtige sein.

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wenn deine frau sich ohnehin schon haeufiger mit der schuelerin ueber deren probleme unterhalten hat, ist es sicher nicht zu aufdringlich oder auffaellig, wenn sie eine kurze email schreibt und sich nach ihrem befinden erkundigt. es steht der schuelerin ja frei, darauf zu antworten.

viel mehr wuerde ich allerdings nicht empfehlen. ein bisschen professioneller abstand sollte bleiben.

Ich finde es gut, dass deine Frau sich sorgt.

Sie soll unbedingt eine Mail schreiben; die Schülerin kann dann ja selber entscheiden, ob sie antworten möchte oder nicht. Auf jeden Fall sieht die Schülerin dann, dass sie sich sorgt, und das ist ein gutes Gefühl.

Je nach dem , wie tief das Verhältnis ist, (wenn sie nach der Stunde darüber reden, scheint es ja schon ein "privateres" Verhältnis zu sein), kann deine Frau auch ruhig mal anrufen, um nachzufragen, ggbfalls mit den Eltern sprechen oder so.

Es scheint ja um eine körperliche Krankheit zu gehen und nicht um eine psychische, oder? Da sollte man erst recht nachfragen!

Ja es geht um ein Zusammenspiel von verschiedenen körperlichen nd zu großer Wahrscheinlichkeit auch unheilbaren Krankheiten . Eine Telefonnumer haben wir nicht lediglich die Email adresse

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also zunächst ist das natürlich schön, dass eine lehrerin so engagiert ist. schwierig ist, dass sie mitleidet..da werden bei ihr eigene themen aus ihrem leben wach oder geweckt. das sollte sie prüfen. sie nützt dem mädchen nur wenn sie selbst ihre stabilität nicht verliert. in diesen berufen besteht immer die gefahr das man seine persönliche distanz verliert. deshalb gibt es auch supervisionen oder fachbetreuer an den schulen, die sich auch der lehrer annehmen.

so was soll sie machen? wenn man sich unsicher ist was man tun soll, oder was richtig ist, hilft es immer fragen zu stellen. die email sollte sie nur schicken wenn sie relativ unverbindlich gehalten ist. damit kann sie sicher stellen, dass sie die distanz wahrt, aber trotzdem ein zeichen setzt das sie aufmerksam ist.

die reaktion des mädchens kann ihr dann die richtung zeigen, ob sie hier weiter fortfahren kann, oder ob es besser ist sich da zurückzuhalten.

sollte das mädchen in schwierigkeiten sein, ist es gut, wenn deine frau auch andere lehrer mit ins vertrauen zieht. damit das keine last auf einer schulter bleibt.

also, abschliessend. es nützt dem mädchen nichts,wenn ihr zuhause euch den kopf zerbrecht und das herz. die pädagogenrolle lässt viel spielraum zu helfen und einzugreifen,wenn auch nicht alle probleme zu lösen sind. sie soll einfach ihre möglichkeiten nutzen und darauf vertrauen, dass das schon viel ist und unter garantie bei dem mädchen wirkung zeigt.

Eine e-mail finde ich anbetracht der Tatsache dass es sich um eine schwere Krankheit handelt etwas zu unpersönlich. Deine Frau sollte der Schülerin in einem persönlichen Gespräch klarmachen, dass sie gerne für sie da wäre wenn die Schülerin jemanden zum Reden braucht. Unabhängig vom Ergebnis des Arzttermins.

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