Macht Arbeitslosigkeit unattraktiv egal wie viel man sonst zu bieten hat (Aussehen, Intellekt, Persönlichkeit)?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein auf keinen Fall!

Außer der Mensch trägt es nach außen mit Unzufriedenheit und lässt sich insgesamt gehen.

Arbeitslosigkeit hat viele Gründe und heutzutage kann es jeden Treffen.

Solage der Mensch immer noch en duften Charaktee hat und finaziell sich im Griff hat ist alles ok.

Arbeitslosigkeit macht einen nicht wertlos..... dieses verdammte stigmata gibts doch nur in verwöhnte Ländern

Woher ich das weiß:Hobby – Seit über 10 Jahren.

Das ist totaler Blödsinn und die typischen Worte eines Arbeitslosen. Natürlich kann es NICHT jeden treffen. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie arbeitslos und niemand in meinem Verwandtschafts- und Freundeskreis war jemals arbeitslos. Obwohl ein Arbeitgeber von mir Konkurs gemacht hat und die gesamte Belegschaft entlassen wurde, hatte ich noch bevor ich die Kündigungspapiere bekam, schon wieder einen neuen Job. Das hat alles etwas mit Fleiß, Können und Bildung zu tun.

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@dorisdaisie

Was kommst kommst denn schon wiedee mit deinem schmarren daher

Ich bin nicht Arbieitslos.....und mir ist das sowas von egal ob jemand arbeitslos ist!.. .ich frag doch net sen Menschen erst was er tut u ob er eigenes Geld verdient ich lerne kennen

Du bist einfach ein total Oberflächlicher Mensch mit nem sehr miesen Charakter!....

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@dorisdaisie

Du bist auch nur einer von vielen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis gleich drei Familienväter, die ihren Job wegen einer Entlassungswelle in der Firma verloren haben und da die alle Ü40 sind, finden dich echt schwer einen neuen, langfristigen Job, in dem Alter will dich nämlich keiner mehr. Du solltest nicht von dir auf andere schließen. Es mag kriesensichere Jobs geben, aber das trifft definitv nicht auf alle zu und daraum kann es durchaus (fast) jeden treffen.

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Hallo!

Das kommt drauf an ob man vorübergehend arbeitslos ist & unverschuldet in Not geriet oder "Hobbyhartzer aus Passion" ist, sein Dasein sogar genießt und mit Worten wie "na ja, der Staat hält mich aus" ankommt. Nun muss man aber sagen ----> Deutschland ist eine Leistungs- und leider oft auch Statusgesellschaft mit einer furchtbaren Titelkultur & je ländlicher und katholischer das Milieu ist, umso mehr werden Leute, die "anders" sind und evtl. arbeitslos sind, ins Abseits gedrängt.

Mein Cousin z.B. ist Frührentner nach jahrelanger Arbeitslosigkeit, gescheiterten Umschulungsmaßnahmen, Krankenhausaufenthalten en masse &nach Tagesform heftige gesundheitliche Probleme. Er wird, obwohl er ein wirklich feiner Kerl ist, ein höflicher und trotz seiner bescheidenen finanziellen Verhältnisse sehr großzügiger Mensch, zuverlässig, immer freundlich und absolut ehrlich, von einigen Leuten exakt einzig und aus diesem Grund diffamiert.

Früher war er,auch da er ein sehr gutaussehender junger Mann war, mal sehr beliebt, inzwischen lebt er mehr für sich und die Familie; von seinen alten Freunden hat er niemanden mehr & wurde auch nicht zum Klassentreffen eingeladen. Er gilt für die meisten als ziemlicher Loser, einer der es nicht gepackt hat ------> laut selbsternannten "ehrbaren Bürgern", die sich "die Hände blutig arbeiten", ist er der Faulpelz, der mit Anfang 40 morgens um zehn Uhr einkaufen geht, um zwei Uhr mittags eine RUnde zu Fuß geht und nicht viel macht -----> dass er aber Schmerzen hat, lieber arbeiten gehen würde als Erwerbsunfähigkeitsrente zu beziehen und seine gesundheitlichen Probleme nicht selbst herbeigeführt wurden, sieht scheinbar niemand.

Ich habe mit ihm einen sehr engen täglichen Kontakt & kriege das Übel fortlaufend mit, muss mich auch immer wieder rechtfertigen wieso ich mit ihm was unternehme oder werde als mal gefragt, warum ich "DEN DA" überhaupt mit zum Einkaufen nehme oder mit "DEM DA" sonntags einen Ausflug mache, damit er mal rauskommt. Einer wenigstens war mal ehrlich zu mir -----> er sagte, er hätte menschlich nix gegen meinen Cousin & fände ihn so ganz nett, möchte aber mit "diesem Arbeitslosen" nix zu tun haben, da er sich der "Sozialgesellschaft" entziehe und das auch noch in einem Alter, in dem andere Männer ihre Familie ernähren, hart dafür arbeiten & noch nicht einmal dann zuhause bleiben, wenn sie wirklich krank sind.

Und so ist hier auch in etwa das gesellschaftliche Bild eines Arbeitslosen... viele haben da den "arbeitslosen Arbeitslosen Herbert Schwackowiak" vor sich, der mal in i.welchen Sketchen und TV-Formaten als Parodie eines Ruhrpott-Arbeitslosen auftrat ------> dabei kann es so viele Ursachen und Schicksale haben.

Oft ist mir zwar schon aufgefallen, dass länger Arbeitslose mit der Zeit weniger selbstbewusst sind, sich weniger pflegen weil niemand mehr auf die Optik achtet oder sie meinen dass dem so sei, total antriebslos sind & auch menschlich abstumpfen.. das macht sie tatsächlich wenig attraktiv, aber wenn man dann denkt wie so jemand vor dieser Notlage war und wie danach, relativiert das einiges. Auch die "Behandlung" durch die Kaffeetrinker vom Arbeitsamt & diverse Schikanierungen unterschiedlichster Art sowie Misserfolge bei Bewerbungen tragen sicher zu diesen psychischen Problemen bei. Dennoch kann man auch da nicht verallgemeinern.

Das hängt von den persönlichen Umständen ab und wie man seine Arbeitslosigkeit "verkauft."

Eine vorübergehende Arbeitslosigkeit sehe ich nicht als Makel. Davon können auch gebildete Menschen betroffen sein.

Wenn Arbeitslose die Zeit ohne Beschäftigung sinnvoll nutzen, kann man einer kurzfristigen Arbeitslosigkeit sogar Positives abgewinnen.

Sind wir mal ehrlich. Wir Menschen neigen doch zur Oberflächlichkeit. Und wenn man neue Menschen kennen lernt, ist doch eine der ersten Fragen, was jemand beruflich macht.

Bei einem potenziellen Partner, sag ich ehrlicherweise mal...Wenn da ein 30 Jähriger vor mir steht, der nicht selbst für sich sorgen kann, kommen bei mir nicht unbedingt Zukunftspläne auf.

Kommt vielleicht auch auf den Einzelfall an, aber ich denke, ich würde so jemanden erst mal, in eine Schublade stecken. Klingt bestimmt furchtbar oberflächlich, aber so ticken wir Menschen leider oft. :(

Eine vorübergehende Arbeitslosigkeit nicht.

Eine Langzeitarbeitslosigkeit bleibt selten ohne Wirkung auf die Persönlichkeit: Normalerweise ist es so, dass Impulse fehlen, Herausforderungen fehlen, Anerkennung fehlt, Bestätigung fehlt, Auseinandersetzungen mit Themen, Kollegen und Teams sind deutlich geringer, die Tagesstruktur ist locker oder fehlt, man muss sich seltener unangenehmen Herausforderungen stellen und wird träge in Geist und Mentalität und insgesamt irgendwie ein wenig grau und lau.

Die gesamte Situation wirkt auf die Persönlichkeit, den Esprit und die Ausstrahlung - und das hat auch Auswirkungen auf die Attraktivität - kann es zumindest.

Es ist zwar nicht zwangsläufig so, dass all die genannten Punkte einem Arbeitslosen eklatant fehlen, aber tendeziell ist es schon so - und meist auch ziemlich ausgeprägt.

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