Lohnt es sich für mich, Programmieren zu lernen?

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11 Antworten

Dessen ungeachtet, dass das Programmieren heutzutage eine sehr gefragte Fähigkeit ist, solltest du dir bewusst sein, dass das eigenständige lernen einer Programmiersprache oft seeehr zäh sein kann. Ich (und auch Freunde von mir) habe(n) auch schon versucht mir eine Programmiersprache auf eigene Faust beizubringen. Fazit: Erst auf der Uni ging wirklich was weiter, meist hängt man zwischendurch (unter anderem an grundlegendem Verständnis).

Das soll aber nicht auf die Allgemeinheit schließen. In meiner ehemaligen Klasse gab's einen, der ein wirkliches Genie war beim programmieren, er hat sich mehrere Sprachen selber beigebracht und ich habe letztens gehört, er soll bei einem Praktikum besser gewesen sein als fertig studierte Programmierer. Aber wie gesagt, er hatte wirklich eine Leidenschaft dafür, also eher ein Ausnahmetalent.

Du kannst es auf alle Fälle mal probieren, dann wirst du schon selbst draufkommen ;-)

Lg

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Kommentar von cg1967
28.07.2016, 02:25

In meiner ehemaligen Klasse gab's einen, der ein wirkliches Genie war
beim programmieren, er hat sich mehrere Sprachen selber beigebracht 

Dazu bedarf es lediglich des logischen Verständnis.

und
ich habe letztens gehört, er soll bei einem Praktikum besser gewesen
sein als fertig studierte Programmierer.

Es gibt keine studierten Programmierer.

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Kommentar von ELLo1997
28.07.2016, 13:37

Das ist deine Meinung, ich finde es braucht mehr.

Mir ist schon klar, dass man Programmieren nicht studieren kann. Der Punkt dieser Aussage sollte sein, dass man es auf eigene Faust sehr weit bringen kann, wenn man das nötige Interesse und die Leidenschaft mitbringt.

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Programmieren zu können ist eine äußerst nützliche Fähigkeit. Erstens be­nutzt man dadurch Computer effizienter, und zweitens denkt man struk­turier­ter. Beides hat eine Vielzahl von positiven Folgeeffekten.

Wenn Du eine Naturwissenschaft studierst, dann solltest Du auf jeden Fall auch eine Pro­gram­mier­sprache lernen. Dann hast Du auch ein zweites Stand­bein, sollte das mit der wissenschaftlichen Arbeit nicht so gut klappen, und eine gefragte Zusatz­qualifika­tion, wenn Du bei der Wissen­schaft bleibst.

Achte aber darauf, daß Du das Programmieren wirklich anständig lernst, also nicht mit Händen und Füßen, sondern wirklich sauber und von Grund auf; zumindest eine Programmiersprache solltest Du bis ins letzte Detail (“dusty corners”) gelernt haben.

Als Programmiersprachen in der Naturwissenschaft bieten sich je nach Rich­tung und Interesse Fortran, C++ und eventuell auch Java oder Java­Script an. Spezialisierte Sprachen wie Python oder Perl (zur Hälfte gehört da auch Java­Script rein) sollten erst später kom­men. Laß dich keinesfalls mit Sprachen ein, die platt­form­abhän­gig oder sonstwie proprietär sind — mit sowas kann man evtl. mal eine Affäre haben, aber keine Beziehung.

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Kommentar von kingbongo
28.07.2016, 00:22

Den letzten Satz find ich super und stimme hier voll zu. 

Allerdings sollte man Java auch herausnehmen, die Sprache (bzw besser gesagt die Abhängigkeiten wie Runtime, ohne die ist Java wertlos)  sind 100% proprietär und durchlizensiert, gehört nämlich alles Oracle. Jeder der versucht was eigene damit zu machen ( zB google) wird verklagt. Das lustige momentan ist das laut Heise news, Oracle alles dafür tut Java gegen die Wand zu fahren. Tja,  so ist das mit proprietärem Zeug, irgendwann wirds eingestampft und die Jünger gucken nur blöd wie die ihre Stacks jetzt geportet bekommen. Nicht das erst mal in der Computergeschichte.  

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Kommentar von cg1967
28.07.2016, 02:39

Als Programmiersprachen in der Naturwissenschaft bieten sich je nach
Rich­tung und Interesse Fortran, C++ und eventuell auch Java oder
Java­Script an. 

C, Fortran, Modula, Pascal würde ich bevorzugen. Dann noch RegEx einbinden. Bischen Cobol dazu, mit einer Prise Vignette StoryServer (TCl) gewürzt. Danach kann man auch ein VI unter G debuggen. :-)

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Programmierer werden immer gesucht. Weil
1. viele das einfach nicht können
2. viele von den Könnern es nicht wollen

Zum Programmierer muss man in gewissem Sinn geboren sein, die Denkweise muss einem liegen.
Sicher muss man auch noch andere Fähigkeiten haben, aber die kann (und muss) man mit der Zeit lernen.
Das Programmieren selbst kann man nur zum kleinen Teil lernen, und die gelernten Programmierer kann man schon an ihren Programmen von den geborenen Programmierern unterscheiden.

Und du musst natürlich auch mit den Begleitumständen fertig werden.
Stundenlanges Debuggen oder das Anlalysieren fremder Programm gehört wohl bei den meisten Programmierern nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber das gehört nun mal dazu.

Probier es doch einfach aus.
Die Sprache ist erst mal egal.

Wenn du dann irgendwann nicht mehr weißt, ob es noch oder schon wieder hell ist, dann bist du der geborene Programmierer.
Und wenn nicht, eben nicht.

Bei alle den guten Aussichten auf Luxus, wenn es dir nicht liegt, wirst du ihn kaum erreichen, und wenn doch, wird er dir auch keine Freude bringen.

Wenn es dir liegt, macht es einfach Spaß.

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Versuch dich doch einfach mal an was einfachem was auch in deinen Bereich passt, dann kannst du zumindest feststellen ob das programmieren etwas für dich ist.
Vielleicht versuchst du dich zunächst an der batch-Programmierung in der Windows kommandozeile. Ich finde es einfach zu erlernen und du siehst schnell Erfolge (und du kannst kostenfrei sofort loslegen).
Für die Chemie könnte ich mir ein Programm zur Formelberechnung vorstellen. Zum Beispiel die Konvertierung einer Summenformel in eine Strukturformel. Oder die Berechnung der molaren Massen, die sich aus einem Stoff ergeben (Vorsicht: bin ein Chemie-Loser): wie viel mol Sauerstoff und wie viel mol Wasserstoff brauche ich für 1kg H2O?!
So könntest du in beiden Bereichen was lernen und es geht schnell.
Falls dir das programmieren dann gefällt, versuche das programm in einer "höheren Sprache" zu entwickeln, oder entwickel eine offizielle Webseite und stell sie deinen Klassenkameraden zur Verfügung.
Vielleicht weißt du dann, in welche Richtung du gehen willst.
Mit ein bisschen Talent und Unterstützung deines Bruders kennst du die Antwort in 2 Wochen.
LG und viel Glück
Sehesi

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Nicht jeder Informatiker wird reich oder hat so ein Leben wie dein bruder. Es kommt immer drauf an was du aus dir machst.

Der Job wird auf keinen Fall aussterben was schonmal sicher ist demnach musst du das für dich selbst wissen, aber du wirst am Anfang niemals so arbeiten können geschweige denn so viel Geld verdienen wie dein bruder

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ich fände es auch cool eigene Programme schreiben zu können.

Dann mach das doch. Was hindert dich daran? OpenOffice oder MS-Office wirst du doch haben, da ist VBA bzw. ähnliches dabei.

und ich finde es auch manchmal nervig stundenlang Fehler im Code suchen zu müssen

Hast du dies schon mindestens einmal gemacht? Falls ja und falls es wirklich Stunden dauerte dann war der Code aüßerst mies geschrieben. Oder aber du hast in einer neuen Programmiersprache debuggt, deren Ablauf du neu lernen mußtest. Ging mir bei einem Debug-Problem in G so.

Meint ihr ich sollte es lassen und mir lieber viel mehr über Chemie und Biologie selbst beibringen und durch Praktikas

Nein. Zuerst lern bitte die Flexion von Fremdwörtern in Deutsch. Nicht, daß du Informatikern später etwas von Stati oder Statüssern erzählst.

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Kommentar von NDSxProgger
28.07.2016, 10:38

Im Programmieren sucht man nicht immer Fehler im eigenen Code. Wenn man einen Job als Programmierer hat, kann es gut sein, dass man Fehler im Code von anderen Leuten suchen muss. Und dann kann man nichts dafür, wenn der Code mies geschrieben wurde, machen muss man es trotzdem.

Je nachdem, wie groß eine Anwendung ist, kann wirklich Stunden dauern, einen Fehler zu finden, der z.B.: durch eine Änderung in einem Teil des Programmes in einem anderen Teil entstanden ist.

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Wenn du schon mit einfachen Prosatexten nicht klarkommst (Orthographie und Interpunktion), wie willst du da mit anderen Sprachen klarkommen? Gerade Programmiersprachen sind mit der Zeichensetzung sehr pingelig.

Zu der Fragestellung, ob sich dies oder jenes „lohne“, solltest du dich präzisieren. Es muss sich schliesslich für dich lohnen => ergo kann das niemand beantworten! Wenn für dich der Besitz eines Ferrari ein erstrebenswertes Ziel, lohnt sich ein Ferrari für dich – ansonsten würde ich einen Lamborghini oder einen Maserati empfehlen … :-)

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Hallo RicVirchow,

es gibt ja auch noch eine klassische Ausbildung (kein Studium sondern Lehre mit Azubigehalt) als Fachinformatiker in Anwendungsentwicklung (IHK-Prüfung). Versuche doch in den Ferien hierzu einen Praktikumsplatz zu finden und schnuppere da mal rein.

Die Inhalte zu dieser Ausbildung findest Du hier:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=8NgwdH_01NaIpv88v0982SzYR7hxz7GFuLobl9Hw_7ChSqSuQnet!-735730314?path=null/kurzbeschreibung/ausbildungsinhalte&dkz=7856

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Probiere es halt einfach mal ein paar Monate aus. Aber eines kann ich dir gleich sagen. Du wirst zum Großteil an PC sitzen.

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Programmieren wird belohnen, auch wenn er nur ein Hobby bleiben wird.

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Mach das, was dir Spaß macht!

Das ist viel "wertvoller" als ein Job, der zwar besser bezahlt ist, aber du dich jeden Tag aufs neue dazu durchringen musst, weiter zu machen.

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