Keiner kann in die Zukunft schauen. Wenn du dir so große Sorgen machst, werde Handwerker. Die ersetzt keiner so schnell. Ich persönlich würde mir derzeit noch keine Sorgen machen. Rein theoretisch könnte verdammt viel durch KI wegfallen. Nicht nur unzählige Entwicklerstellen. Aber irgendeine Lösung wird sich dann schon finden. Wenn kein Mensch mehr Arbeit hat, kauft auch kein Mensch mehr deine Produkte. Dann hilft dir deine KI auch nicht mehr weiter. Also einfach mal abwarten.

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Kann man schon machen. Muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich würde aber wollen, dass sich meine Weiterbildungen auch bezahlt machen. Sprich, in einer gut bezahlten Arbeitsstelle münden, wo ich das erworbene Wissen einsetzen kann. Ohne das es sich irgendwann auch auf mein Konto niederschlagen würde, wäre meine Motivation nicht so hoch. Klar kann man auch für sich bestimmte Dinge lernen. Aber meine ganze Freizeit und Unmengen an Geld dafür opfern würde ich dann eher nicht.

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Letztendlich kannst du dir den Inhalt eines Informatikstudiums selbst beibringen. Du hast halt dann dennoch keinen Abschluss. Somit stellt sich die Frage, ob dich so jemand als Softwareentwickler anstellt, falls das dein Ziel ist. Es gibt eigentlich für alles Bücher. Die meisten Softwareentwickler haben nicht nur Abitur, sondern auch ein Studium würde ich behaupten. Bei uns fast alle.

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Geht auch ohne Vorkenntnisse.

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Als Systemintegrator musst du nicht programmieren. Zumindest sollte das in den meisten Firmen nicht der Fall sein. Bei uns machst du bestenfalls mal ein Batch Script oder simple SQL Abfragen. Ein Systemintegrator ist ein Netzwerkadmin und kein Programmierer.

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Ist eine Umschulung zum Fachinformatiker AE viel besser als Weiterbildung Data Science / Cloud Entwickler?

Ich war 7 Jahre im Bereich Buchhaltung und Controlling tätig und bin seit kurzem arbeitslos.

Da ich den Job nicht mehr ausüben möchte, hat mir die AfA vorgeschlagen eine Umschulung zur Fachinformatikerin zu machen, was ich super fand, da ich mich sowieso für IT interessiere und bei Implementierungsprozessen auch mitgewirkt habe, somit hatte ich etwas Einblick.

Es hat sich nun herausgestellt, dass in meiner Umgebung die Anbieter der Umschulung nicht wirklich gute Konditionen anbieten (Uhrzeiten, Anwesenheitspflicht am Standort obwohl man nur vor einem Bildschirm sitzt ohne persönliche Betreuung usw… bzw. sind sie auch nicht wirklich gut bewertet).

Ich dachte daher, dass ich ja auch mit dem Bildungsgutschein stattdessen eine Weiterbildung in dem Bereich machen könnte, die im Home Office möglich wäre (habe Kinder und das wäre von Vorteil) und diese würde auch nur 12 Monate dauern, man wäre also schneller aus der Arbeitslosigkeit raus…

Meine Betreuerin bei der AfA meinte daraufhin, dass sie dies für keine gute Idee hält, denn zahlreiche Arbeitslose hätten sowas wohl gemacht und danach mussten sie Bürgergeld beantragen, was bei einer Umschulung ja nicht der Fall wäre.

Sie meinte, dass die AfA sich daraufhin bei den Firmen informiert hätte und es hieß, dass sie einfach nur lieber Mitarbeiter einstellen würden, die ein IT Studium oder Ausbildung hinter sich haben.

Komischerweise erzählen die Anbieter der Weiterbildungen (z. Bsp. Data Science, Cloud Entwickler, Java und Python Programmierung), dass dies gerade andersrum wäre und man gerade bei einer Vollzeit Weiterbildung von 12 Monaten sich mehr gefragtes Fachwissen aneignet als bei einer Umschulung und fast alle würden einen Job bekommen…

Hat hier jemand entweder das eine oder das andere schon gemacht und hat Erfahrungen was dir Job Chancen danach angeht?

Vielleicht kann jemand sogar einen Anbieter und bestimmte IT Weiterbildung empfehlen?

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Ich habe Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung als zweite Ausbildung gemacht. Nach Umschulung habe ich damals gar nicht geschaut. Keine Ahnung, wie gut das angenommen wird. Für mich hat es sich jedenfalls rentiert. Bin heute im Ausbildungsbetrieb als Senior Entwickler und technischer Projektmanager angestellt und gehaltstechnisch nicht mehr so weit vom sechsstelligen Bereich entfernt. Würde es wieder so machen. Auch wenn die drei Jahre hart waren. Also finanziell. Hatte damals allerdings noch keine Kinder. Mit Entwickler, welche nur eine Weiterbildung gemacht haben, hatte ich bisher nichts zu tun. Muss aber auch nichts heißen. Allerdings würde ich die Aussagen der Anbieter mit Vorsicht genießen. Die verkaufen das ja schließlich. Meine Einschätzung wäre pro Umschulung. Klappen kann es aber bestimmt mit beidem. Wir haben auch einen Jurist in der Entwicklung. Der hat sich am Ende alles selbst beigebracht. Den Einstieg zu finden dürfte am schwierigsten sein. Vor allem im Moment scheint man wieder leichter Entwickler zu finden. Und da sind halt viele mit Studium dabei. Deswegen halte ich Ausbildung in einem Betrieb mit Übernahmechancen für das Beste. Da hast du dann drei Jahre, um dich zu beweisen.

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Wer Abi schafft, schafft auch die Ausbildung. Schwieriger ist es, später dann im Beruf gegen die überwiegend studierte Konkurrenz zu bestehen und als gleichwertige Kraft mitzuentwickeln. Da ist nach der Ausbildung noch viel autodidaktisches Lernen angesagt um nicht als "Hilfskraft" in der Entwicklung zu enden. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Das haben längst nicht alle geschafft, mit denen ich so zu tun hatte. Entsprechendes Talent und Ehrgeiz vorausgesetzt, ist es aber machbar. Denn eines habe ich inzwischen auch gelernt. Die meisten studierten Entwickler (Ingenieure, Informatiker und Mathematiker) kochen auch nur mit Wasser. Etwa jeder Zehnte ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung, wo ich einfach nur meinen Hut ziehen kann. Wie zum Beispiel unser Entwicklungsleiter. Mit den anderen halte ich mit. Oft sogar erstaunlich leicht.

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Das Problem ist, wie willst du einen Personaler davon überzeugen, dass Programmierung deine Leidenschaft ist, du aber null Erfahrung hast? Und das, obwohl das Internet voll mit kostenlosen Möglichkeiten ist, dir erste Programmierkenntnisse anzueignen? Das dürfte echt schwer werden.

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Na wenn es absolut nicht das Richtige für dich ist, dann macht es aus meiner Sicht auch keinen Sinn mehr, damit weiterzumachen. Wofür soll das noch gut sein?

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Ganz ehrlich, dann bist du im falschen Beruf. Einen PC wirst du ja wohl haben. Dann hol dir doch Bücher und nutze die Zeit und bilde dich selbst weiter. Und anschließend versuchst du kleine Projekte umzusetzen. Was ist daran so schwer. Da gibt es doch so viele Themen. Was musst du dir da denn groß aus den Fingern saugen? Stattdessen am Handy zu sitzen zeugt nicht gerade davon, dass du das mitbringst, was es für diesen Beruf braucht. Nämlich Ausdauer, Leidenschaft und der unbedingte Wille, dich selbst voranzubringen. Was durchaus möglich ist, denn alles, was es dazu braucht, findet sich kostenlos im Internet. Da wirst du mit Content doch förmlich erschlagen. Wenn dir gar nichts einfällt lern Mathe. Musst du eh, weil es in der Ausbildung total vernachlässigt wird. Wäre ich auch nur rumgesessen, wenn keiner für mich Zeit hat, dann wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich habe jede freie Minute genutzt und darüber hinaus noch privat viel gemacht. Gerade in den ersten Jahren nach der Ausbildung.

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Der Lehrplan lässt zu wünschen übrig. Ist so. Aber völlig nutzlos würde ich nicht unterschreiben. Besser Fachinformatiker sein, als gar nichts sein. Sofern du einen guten Ausbildungsbetrieb hast, wirst du dort definitiv viel lernen. Aber es ist in meinen Augen richtig, dass man sich nicht allein auf der Ausbildung ausruhen darf und gerade die ersten Jahre im Beruf auch privat noch Gas geben sollte. Dann kann man es aber definitiv zu was bringen. Ich bin selbst inzwischen technischer Projektleiter und als Software-Architekt angestellt. Und gehaltstechnisch bewege ich mich durchaus in Regionen, wo auch viele Ingenieure oder studierte Informatiker angesiedelt sind. Ganz so schlecht kann es also dann auch nicht sein.

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Kaufmännische Ausbildungen sind Informatikkaufmann und IT Systemkaufmann. Fachinformatiker sind rein technische Ausbildungen. Der kaufmännische Anteil ist da kaum erwähnenswert.

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Das ist, als ob du fragen würdest, ob du Maurer oder Schreiner werden sollst. Die beiden Berufe sind völlig unterschiedlich. Also solltest du das machen, was dir eher liegt.

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Studium ist natürlich besser. Aber du musst es am Ende halt auch schaffen. Sonst hast du am Ende halt gar nichts.

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Bin Anwendungsentwickler und inzwischen Senior Developer und technischer Projektmanager. Bin nach wie vor sehr zufrieden. Ich verdiene im Bereich von erfahrenen Informatikern und Ingenieuren. Ich habe viel Verantwortung und der Beruf ist immer wieder sehr fordernd. Es ist ein gesunder Mix aus spezifizieren, programmieren, Anforderungen ausarbeiten mit dem Kunden, Analyse und Verwaltungskram. Nachteile sehe ich nicht. Außer, dass du viel tun musst, wenn du weiterkommen willst. Auf der Ausbildung ausruhen führt zu nichts. Die studierte Konkurrenz ist dir weit voraus. Du musst erstmal privat Gas geben. Aber dann geht einiges. Ich würde aber, falls möglich lieber eine Ausbildung zum mathematischen Softwareentwickler machen. Das ist weitaus besser als Anwendungsentwickler. Dann hast du auch Mathe und musst dir später weniger selbst aneignen.

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Das eine ist ein klassischer Netzwerkadministrator und das andere ein Softwareentwickler. Die Berufe sind also nicht vergleichbar. Sie sind grundverschieden. Mathe brauchst du in der Ausbildung in keinem von beiden wirklich. Im beruflichen Alltag kann das je nach Firma anders aussehen. Da kannst du als Anwendungsentwickler sehr wohl viel Mathe brauchen. Weswegen es in meinen Augen auch absurd ist, dass Mathe in der Ausbildung kaum eine Rolle spielt. Schwieriger ist die Ausbildung zum Anwendungsentwickler. Auch der berufliche Alltag eines Anwendungsentwicklers ist potentiell schwieriger. Das unterscheidet sich aber auch je nach Firma stark. Bei uns werden Anwendungsentwickler bei entsprechender Eignung 1:1 im gleichen Umfeld, wie studierte Informatiker eingesetzt.

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