Die drei Wörter brauchen, Brauch und Gebrauch sind miteinander verwandt (die bei­den Substantiva sind vom Verb abgeleitet). In den Details lauert aber Komplexität.

Im Zentrum steht natürlich das Verb, das althochdeutsch brūhhan hieß und ‘verwen­den, konsumieren’ bedeutete. Es hat Verwandte in allen germanischen Sprachen, z.B. das heute seltene englische brook oder holländisch bruiken. In der weiteren Ver­wandt­schaft steht lateinisch fruī ‘genießen’ (davon kommt Frucht). Die Bedeutung ‘verwen­den’ hielt sich bis ins 17. Jahrhundert, und wandelte sich ausgehend von der Verwendung in negativen Sätzen (ich verwende etwas nicht heißt ja oft dasselbe wie ich be­nöti­ge es nicht) zu ‘benötigen’.

Das Substantiv Brauch ist etwas älter als dieser Bedeutungswandel (14. Jhd) und be­deu­tete zu­nächst nur ‘Verwendung’. Wie es die heutige Bedeutung ‘Sitte, Tradition’ be­kom­men hat, sehe ich nicht ganz. Das Wörterbuch von Kluge schlägt vor, daß da­bei Wen­dun­gen wie rechter Brauch (=richtige Verwendung) oder unser Brauch (=so wie wir es immer machen) eine Rolle gespielt haben könnten.

Das Verb gebrauchen bzw. der davon abgeleitete Gebrauch hat die ursprüngliche Be­deu­tung von brauchen erhalten. Im Mittelalter konnte man die Silbe ge- jedem Verb vor­an­stel­len, wenn man das Resultat der Handlung betonen wollten; also bedeutete ge­brau­chen ein­fach ‘zu einem bestimmten Zweck verwenden’, und das ist ja fast das­selbe, was es heute auch tut. Beachte aber, daß Gebrauch im Plural meist syn­onym mit Brauch in der modernen Bedeutung ist („Die Sitten und Gebräuche der Klin­go­nen” = wie die Klingonen eben so leben) und nur selten mehrere Arten von Ver­wen­dung ausdruckt.

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Ich bin mir keineswegs sicher, ob mein Rechengang richtig ist (ich habe nämlich kei­ne Erfahrung mit Elektrochemie). Grundsätzlich kann man das Ostwaldsche Ver­dün­nungs­gesetz heranziehen, das nimmt einfach das Massenwirkungsgesetz und kom­bi­niert es mit den Grenzleitfähigkeiten der beteiligten Ionen.

Als erstes schlage ich dazu die Grenzleitfähigkeiten der einzelnen Ionen nach und finde λ₀(H₃O⁺)=34.982 mS m²/mol bzw. λ₀(HCO₂⁻)=5.6 mS m²/mol. Deine Lösung hat Konzentration c=0.025 mol/l und eine Leitfähigkeit von Λ=4.6 mS m²/mol (zu­min­dest nehme ich an, daß das Millisiemens und nicht Siemens heißen soll).

Und dann berechne ich die molare Grenzleitfähigkeit Λ₀=λ₀(H₃O⁺)+λ₀(HCO₂⁻)=40.6 mS m²/mol und setze in die Formel ein

Das paßt mäßig zum Literaturwert pkₐ=3.75, aber bevor Du es glaubst, warte lie­ber ab, was andere Leute mit mehr Verstand als ich zu meiner Rechnerei sagen.

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Fe + S ⟶ FeS

Es reagiert also ein Eisenatom mit einem Schwefelatom, oder 12 Eisenatome (=1 Dutzend) mit 12 Schwefelatome, oder 6⋅10²³ Eisenatome (=1 mol) mit 6⋅10²³ Schwe­fel­atomen. Ein Blick ins Periodensystem verrät, daß ein Mol Eisen bzw. Schwefel genau 56.845 g bzw. 32.064 g wiegt.

Wir haben 100 g Eisen und 57.45 g Schwefel, also 1.76 mol Fe und 1.79 mol S. Es wer­den sich also 1.76 mol FeS bilden (entspricht 156.4 g), und 0.03 mol Schwefel (1.05 g) bleiben übrig. Du siehst, daß die Gesamtmasse erhalten bleibt, denn 100+57.45 = ​156.4+1.05.

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Die richtige Antwort ist pH=0.29, entsprechend c(H₃O+)=0.51 mol/l.

Du siehst, daß in dieser Konzentration nur die erste Protolysestufe der Schwefel­säure aktiv ist (die zweite steuert nur 0.01 mol/l = 2% aller H₃O⁺-Ionen) bei. Denn nur die er­ste Protolysestufe der Schwefelsäure ist stark (also bei jeder Konzentration ak­tiv), die zweite ist mittelstark mit einem pKₐ=1.99, also kommt sie nur bei pH-Wer­ten von ⪆2 zum Tragen. Da aber bereits die erste Stufe den pH auf 0.30 (ent­spre­chend c(H₃O⁺)=‍​0.5 mol/l) absenkt, trägt die zweite nicht mehr merklich bei.

Zur anderen Frage: Der pH-Wert ist intensiv, hängt also nicht von der Größe der Stoff­portion ab (genau wie z.b. auch Dichte oder Siedepunkt). Wenn du aus einer Fla­sche ir­gend­einer Säurelösung einen Tropfen entnimmst, dann hat dieser Tropfen den­sel­ben pH-Wert wie der Rest in der Flasche — sonst könnte ja Indikatorpapier gar nicht funktionieren. das liegt daran, daß der pH-Wert nur eine andere Art ist, eine Kon­­zen­tra­tion (näm­lich c*(H₃O⁺)) anzugeben, und Konzentrationen sind auch inten­siv, hängen also nur von der Zusammensetzung, aber nicht von der vorhandenen Men­ge Stoff ab.

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„Schweflige Säure“ ist in Wasser gelöstes SO₂. Es reagiert mit H₂O unter Bildung von H₃O⁺ nach

SO₂ + 2 H₂O ⟶ HSO₃⁻ + H₂SO₃

(wenn man unbedingt will, kann man die linke Seite auch zu „H₂SO₃ + H₂O“ um­schrei­ben, aber das entspricht nicht ganz der Realität, weil H₂SO₃ im Vergleich zu SO₂ nur in sehr gerin­gen Konzentrationen vorliegt).

Das gebildete Hydrogensulfit kann dann nochmals mit dem Wasser reagieren und ein weiteres Proton H⁺ übertragen:

HSO₃⁻ + H₂O ⟶ SO₃²⁻ + H₃O⁺

aber diese Reaktion ist stark unterdrückt.

Die folgende Graphik zeigt das quantitativ. Auf der x-Achse ist die Verdünnung log­arith­misch aufgetragen (c=10⁻ˣ) und auf der y-Achse der pH-Wert (schwarze Kurve). Die Hin­ter­grund­farben codieren die Spezies: Rot entspricht SO₂ (bzw. H₂SO₃, wenn Dir das lie­ber ist), violett ist HSO₃⁻ und blau SO₃²⁻.

Du siehst, daß bei Konzentrationen bis zu 10⁻² mol/l = 0.01 mol/l der Schwefel größ­ten­teils undissoziiert als SO₂ vorliegt, und bei höheren Verdünnungen als HSO₃⁻. Nur bei extremen Verdünnungen von 10⁻⁷ mol/l = 0.0000001 mol/l kommt dann auch noch SO₃²⁻ dazu, allerdings maximal ca. die Hälfte.

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In Schottland werden verschiedene Sprachen bzw. Sprachvaritäten gesprochen;

  1. Schottisches Gälisch ist eine keltische Sprache und mit Irisch verwandt. Wenn man sie nicht gelernt hat, dann versteht man sie nicht. Es gibt allerdings nur noch ein paar zehntausend Sprecher in ländlichen Gebieten, die wirst du also kaum treffen.
  2. Scots ist ein Dialekt des Englischen, der von manchen auch als eigene Sprache gesehen wird. Er ist vom Gälisch beeinflußt und hat sich seit dem Mittelalter ge­trennt von Englisch entwickelt (die meisten Vokale klingen anders). Es ist selbst für Eng­lisch-Muttersprachler schwer zu verstehen, man kann sich aber einhören. Die Zahl der Sprecher liegt irgendwo in den Hunderttausenden, abhängig davon, wie man zählt.
  3. Zuletzt gibt es schottisches Englisch, das ist die Mehrheitssprache, mit der du mei­stens konfrontiert ist. Es ist im wesentlichen Standard-Englisch, angereichert mit ein bißchen lokalem Vokabular und einem schweren Akzent.
  4. Viele Leute, vor allem im urbanen Umfeld, können aber auch reines Standard-englisch mit nur wenigen lokalen Besonderheiten sprechen.
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Die Masse eine stabilen (oder zuindest wie bei Neutron langlebigen) Teilchens ist scharf definiert und läßt sich auch messen. in atomaren Masseneinheiten wiegt ein Proton mₚ=1.007276467 u, ein Neutron mₙ=1.008664915 u und ein ⁴He-Kern mₕₑ=4.001506179 u (Zahlen sind hoffentlich unfallfrei von Wikipedia geklaut).

Ein He-Kern besteht aus genau zwei Protonen und zwei Neutronen, aber wiegt weni­ger: mₕₑ < 2⋅mₚ + 2⋅mₙ. Das entspricht nicht der Erfahrung des täglichen Lebens, denn wir sind es gewöhnt, daß sich massen strikt addieren: Wenn ich zu 500 g Teig noch 100 g Rosinen dazugebe, dann wiegt das ganze garantiert 600 g. Das sieht trivial und selbst­verständlich aus, aber in der Elementarteilchenhysik muß man eben mit Über­raschun­gen leben, und selbst die einfachsten Konzepte aus dem täglichen Leben können ver­sagen.

Der Massendefekt läßt sich zu Δm=2⋅mₚ + 2⋅mₙ − mₕₑ berechnen und liegt in un­se­rem Fall bei Δm=0.0304 au, also bei ca. 0.75% der Gesamtmasse des ⁴He. Diese Mas­se kann man über E=mc² in eine Energie umrechnen; in chemikerfreundlchen Ein­hei­ten erhält man ΔE=2.7 TJ/mol = 2700000000 kJ/mol. eine typische Re­ak­tions­ener­gie in die Chemie liegt bei grob einigen 100 kJ/mol, und da sieht man deut-lich, daß che­mi­sche Reaktionen sehr viel weniger Energie umsetzen als Kern­reak­ti­o­nen. Das ist auch der Grund, warum Atombomben viel lauter knallen als Hochzeitsböller.

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Es kommt von der Himmelsrichtung. Österreich liegt am östlichen Rand des Bayern­reiches (als, aus der Sicht von vor tausend Jahren) am östlichen Rande der Zivi­li­sa­tion, und hieß in den Dokumenten des 9. Jhd. marchia orientalis, was man eigentlich mit ‘Ostmark’ übersetzen müßte (aber aus naheliegenden Gründen nicht sollte). Eine Mark ist ein Grenzgebiet.

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Zum Zeitpunkt X macht irgendjemand eine Aussage, oder schreibt einen Roman, oder verhält sich irgendwie. Für die meisten Leute sieht das zu diesem Zeitpunkt ver­nünf­tig, plausibel oder sozialadäquat aus.

Aber zu einem späteren Zeitpunkt Y wirkt das Ganze irgendwie peinlich, naïv, unakzep­ta­bel oder einfach nur dumm. Dann sagt man of „Im Rückblick sieht das nicht mehr gut aus“ oder „Das ist schlecht gealtert“. Dazu gibt es viele Beispiele:

  • In Filmen oder TV-Serien aus den 50ern bis 80ern wurden Frauen oft als Schmuck und Zier für den männlichen Helden geschrieben. Heute kann man sich diese Machos mit ihren unterwürfigen weiblichen Sidekicks kaum noch ansehen.
  • 1988 wurde Rambo III gedreht; der Titelheld kämpfte gegen die bösen Russen in Afġāni­stān und unterstützte dabei die afġānischen Freiheitskämpfer. 2002 kämpf­ten US-Truppen mit russischer Unterstützung real gegen genau diese reli­giös motivierten Freiheitskämpfer, die inzwischen aber nur noch „Terroristen“ ge­nannt werden.
  • In den 90ern redeten viele vom „Ende der Geschichte“, weil sie glaubten, daß die wei­te­re historische Entwicklung geradlinig zu Frieden und weltweiten Demo­kra­tien ver­laufen würde, mit einer permanenten wirtschftlichen, politischen und kul­tu­rel­len Do­minanz Europas und Nordamerikas. Dann kamen 9/11, der wirt­schaft­liche Auf­stieg Chinas und Corona.
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Das sind ʰᵒᶜʰᵍᵉˢᵗᵉˡˡᵗᵉ Unicode-Zeichen (manche gehen auch ᵤₙₜₑₙ). Es sind einfach Zei­chen, die so aussehen wie Latein-Buchstaben, nur daß sie kleiner sind und oben bzw. un­ten kle­ben. Weil es andere Zeichen sind, kannst Du sie nicht mit der ge­wöhn­lichen Text­suche finden, und auch automatische Texterkennung kann nicht damit umgehen.

Alle modernen Geräte können alle ᵁⁿⁱᶜᵒᵈᵉ-Zeichen verstehen und (wenn Fonts instal­liert sind) auch darstellen. Wie Du sie eintippen kannst, mußt Du mit Deinem Be­triebs­­system ausverhandeln (ich ₜᵢₚₚₑ sie ᵈⁱʳᵉᵏᵗ über eine Compose-Taste ein), aber zur Not gibt es auch Generatoren im Internet.

Wᴇʀ ꜱɪcʜ ɢᴜᴛ ɪᴍ Uɴɪcᴏᴅᴇ-Sᴛᴀɴᴅᴀʀᴅ ᴀᴜꜱᴋᴇɴɴᴛ, ᴅᴇʀ ᴋᴀɴɴ ᴇɪɴᴇ ɢᴀɴᴢᴇ Mᴇɴɢᴇ Bʟᴏ̈ᴅ­ꜱɪɴɴ ᴅᴀᴍɪᴛ ᴛʀᴇɪʙᴇɴ uǝllǝʇs ɟdoꓘ uǝp ɟnɐ ǝɓuᴉᗡ ɹɐɓos lɐɯɥɔuɐɯ pun ọđéř ħơçḥ­ďẹkø­ŕĩęŕ­țệǹ Ţēẋt́ schreiben.

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In beiden Verbindungen liegt im Sinne des VSEPR-Modells vierfache Koordination vor. Im CH₄ stehen vier H-Atome rund ums C, und im NH₃ hat man 3 H-Atome und ein freies Elektronenpaar. Wie immer bei Koordinationszahl 4 erwartet man also tetraedrische Geometrie, d.h. der Winkel von einem Liganden (H oder freies Elektronenpaar) über das C zu einem anderen Liganden sollte arccos(−⅓)≈109° betragen.

Beim CH₄ stimmt das exakt, weil die Symmetrie es nicht anders erlaubt. Beim NH₃ stimmt es nur ungefähr, weil ein einsames Elektroenpaar nicht denselben Platzbedarf wie ein H-Atom hat; deshalb liegt der HNH-Winkel nur bei 107°.

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Das  gilt nicht allein  vom religiösen Glauben, sondern auch von der Wahrnehmung eines Kunstwerkes

Du kannst hier das unklare von ersetzen durch in Bezug auf oder etwas Ähnliches. Ge­meint ist, daß das in den vorangehenden Sätzen Gesagte nicht auf den Glauben zu­trifft, son­dern auch auf die Wahrnehmung eines Kunstwerkes. Die Formulierung es gilt be­deu­tet ja es trifft zu, es stimmt.

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Grundsätzlich kann man alle diese Zeichen und auch noch weitere verwenden. Wichtig ist dabei nur die Einheitlichkeit, man soll also nicht ohne Grund zwischen den ver­schie­de­nen Aufzählungszeichen wechseln.

Wenn man einen alleinstehenden Text verfaßt, muß man nur auf die innere Kon­si­stenz achten, also immer dasselbe Zeichen (z.B. • oder ‣) für die erste Ebene und bei geschachtelten Aufzählungen ein anderes (aber auch immer dasselbe, z.B. – oder ⁃) für die zweite Ebene verwen­den. Wenn man zwei verschiedene verschiedene Typen von Listen verwendet (z.B. eine für Rezeptzutaten und eine andere für Nährwert­an­ga­ben), dann kann man auch konsequent verschiedene Zeichen je nach Typ ver­wenden.

Wenn mehrere Dokumente verschiedener Autoren graphisch einheitlich aussehen sol­len (weil sie z.B. gemeinsam veröffentlicht werden, oder im Sinne einer cor­po­rate identity), dann bekommen die Autoren gewöhnlich Formatvorgaben, wie sie diese Sachen handhaben sollen.

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Das macht man am besten über die Oxidationszahlen. Im C₆H₁₂O₆ hat C die Oxida­ti­ons­zahl Null (das ist streng genommen nur ein Mittelwert, aber für unsere Zwecke gut genug), im CO₂ dagegen Plus Vier. Also gibt jedes C vier Elektronen ab, alle zusam­men 4⋅6=24.

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Bleichlauge ist keine Lösung von HClO (das ist ja eine Säure, und ihre Lösung kann nur pH≤7 haben), sondern des Salzes NaClO (Natriumhypochlorit). Da HClO eine schwache Säure ist, reagiert die zugehörige Base ClO⁻ merklich alkalisch in Wasser, eine 0.1 mol/l Lösung von NaClO (oder KClO) hat pH=10.12.

Bleichlauge wird hergestellt, indem man Cl₂ in NaOH-Lösung leitet. Wenn noch un­ver­brauch­tes NaOH drin ist, dann reagiert es natürlich noch wesentlich stärker alkalisch als reines NaOCl.

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Du hast 150 mg NaNO₃ in 2 l Lösung, also eine Massenkonzentration von γ=75 mg/l.

Um auf die Stoffmengenkonzentration zu kommen, mußt Du durch die molare Masse M=85 g/mol dividieren: Die Masse m=75 mg entspricht ja n=m/M=882 µmol, also ist die Massenkonzentration γ=75 mg/l äquivalent einer Stoffmengenkonzentration von c=γ/M=882 µmol/l. Diese Konzentration gilt sowohl für die NaNO₃-Formeleinheiten als auch für die individuellen Ionen Na⁺ und NO₃⁻, weil die in der Formeleinheit nur einmal enthalten sind.

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Um einen Liter einer 1 mol/l Lösung herzustellen, brauchst Du offenbar brauchst Du offenbar genau ein Mol. Also mußt Du nur die molaren Massen der drei Substanzen berechnen, nämlich 39.997, 158.0339 bzw. 286.1403 g/mol

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Bei 80 °C lösen sich 169 g KNO₃ in 100 g Wasser; eine solche Lösung enthält also 169 g KNO₃ in 269 g Lösung, also 63% KNO₃, und entsprechend 37% Wasser. Deine 500 g gesättigte KNO₃-Lösung besteht folglich aus 314 g KNO₃ und 185 g H₂O.

Nach dem Abkühlen auf 20 °C sind natürlich immer noch 185 g H₂O da, aber die lösen jetzt nur noch 32/100⋅185=59 g KNO₃. Insgesamt waren aber 314 g KNO₃ drin, von denen sich nur 59 g lösen, also fallen 255 g aus.

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