Linux, MacOS oder Windows?

Das Ergebnis basiert auf 22 Abstimmungen

Linux 55%
Windows 36%
MacOS 9%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Windows

Du möchtest ja einen Laptop FÜR deine Ausbildung kaufen. Dann ist hier eher die Frage: Mit welchen Systemen arbeitet ihr denn? Nicht jede IT-Abteilung/Firma etc. arbeitet mit allen Systemen.

Ich zum Beispiel arbeite ebenfalls als Systemintegrator und arbeiten überwiegend mit Windows. Unsere meisten Kunden haben ebenfalls Windows, was natürlich dann ein Vorteil wäre. Linux sowie Mac verwenden wir auch.

Du kannst nebenbei auf Windows auf eine MAC VM laufen lassen. Gibt ein paar kleine Tricks, die man vorher machen muss :) (Gibt genug Tutorials dazu).

Linux hat aber auch sehr starke Vorteile, was Virtualisierung betrifft wie Docker Compose usw.

Was ich nur sagen will: Alle 3 Systeme haben ihre Daseinsberechtigung. Aber es ist nun mal fakt, dass Windows das meist verwendete System ist.

Ja das trifft so ziemlich auch meine Meinung. Alle 3 Systeme haben seine Daseinsberechtigung. Und jedes Stärken und Schwächen.

In der Firma arbeitet man teils Mac teils Windows. Also gemischt und auf den Servern meist Linux. Also alle Vertreten.

Weist du wie flüssig die VM unter Mac läuft? Weil mit der Hardware (in der Verarbeitung) werde ich denke ich bei Mac nix falsch machen. Und das sehe ich als Vorteil, ich kann dann mit allen 3 Arbeiten. Bin also nicht auf 1/2 Festgelegt. Denn wenn ich ein anderen Laptop nutzen sollte als Mac, fällt doch MacOS weg. Oder täusche ich mich da? (Bitte berichtigen wenn ich was falsch schreibe).

Danke für die Antwort. Sehr gut geschrieben/erklärt 💪🏽

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@Carag

Hmmm schwer so genau zu beantworten. Da du geschrieben hast, daas ihr am meisten mit Mac arbeitet, würde natürlich ein Macbook mehr Sinn machen. Du kannst natürlich auch virtualisieren. Bei einer Virtualisierung musst du aber auch bedenken, das genug Arbeitsspeicher sowie Festplattenspeicher hast und der VM auch genug gibst. Du willst ja schließlich flüssig arbeiten nehme ich mal an :). Du kannst aber auch ein Multiboot-System einrichten. Sprich auf einer Partition MacOS und auf der anderen Windows bzw. Linux. Wäre vielleicht sogar ratsamer. Hier muss ich aber sagen, dass ich mich damit nicht so gut auskenne.

Und man kann auch unter Windows eine Mac VM laufen lassen. Unter VirtualBox funktioniert das zumindest. Normalerweise funktioniert das nicht, das stimmt, aber gibt trotzdem einen Trick, sie das funktioniert. Auf Youtube gibts Tutorial dazu :). Du "gaukelst" quasi dem MacOS vor, dass du Hardware von Apple benutzt und tada, es geht :D.

Aber wie gesagt, für Virtualisierung genügend Arbeitsspeicher sowie Festplattenspeicher beim Kauf von Macbooks beachten. Da sind zum Beispiel 8GB zu wenig.

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@Lloyd58

Ich hätte 16 Tb ram gekauft. Denkst du das ist ausreichend?

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@Carag

Ich hoffe du meinst 16 GB und nicht TB xD. 16 wären noch ok

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@Lloyd58

Ja ich mein 16 GB obwohl Tb auch cool wäre 😂

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Hi,

ich muß mich einer meiner Vorgänger anschließen, Du solltest Dich informieren welches OS Dein Unternehmen verwendet darauf abzielen. Da Du Fachrichtung Systemintegration gehst wirst Du wie andere Fachinformatiker da nicht so viel Freiheit haben (zumindest nicht bis Du die Erfahrung hast). In Deinem Beruf wirst Du Software/Netzwerke/Tools und alles erdenkliche für Deine Unternehmen/Kunden einrichten, anpassen und warten. Da ist es sehr empfehlenswert das Betriebssystem zu verwenden für daß Du die ganzen Konfigurationen vornimmst (es erspart Dir dann auch mögliche aber teils sehr aufwendige vorgeschaltete Aufbereitungen).

Zu den Betriebssystemen:

Windows ist meißt verbreitet und jeder normale Office Computer ist damit ausgestattet (ich fürchte auch daß Du höchstwahrscheinlich überwiegend damit arbeiten wirst). Windows hat entscheidende Vorteile wenn es um Document Management geht, Gaming oder gängiger Office Software. Windows beherbergt als einziges OS die Grafik-Schittstelle Direct3D, die in nahezu jedem 3D Spiel verwendet wird. Verwaltungssoftware wie exchange wird von Windows Servern bereitgestellt und sind weit verbreitet überall wo es computer gibt.

OS X (Mac) ist super intuitive und entspricht wohl den höchsten Qualitätsstandards. Bei apple Produkten ist es grundlegend so daß man fast alles machen kann, es gibt aber in der Regel nur 1 oder wenige Lösungen um ein Problem zu lösen aber das funktioniert dann auch auf Anhieb und man muß nicht tüfteln. Die Software für den Mac ist deutlich dünner als auf Windows, dafür gibt es dort aber auch weniger schlechte Software. Manche Programme wird es aber für OS X nicht geben zudem sind viele Software-Alternativen für den Mac kostenpflichtig. OS X empfiehlt sich tatsächlich nur auf einem apple computer, diese sind in der regel doppelt bis 3 fach so teuer. Dafür bekommt man aber einen Computer der von seinen Komponenten bis ins kleinste aufeinander abgestimmt ist und die in Betriebnahme oder das portieren von Daten/Konten auf andere apple Geräte ist unvergleichbar einfach und dazu auch stabil (fehlerlos). Windows und Linux haben sich einen Großteil was Benutzerfreundlichkeit und Bedienung angeht von OS X abgeschaut und das spürt man.

Linux ist für Informatiker eigentlich langfristig gesehen ein muß (abgesehen von Deiner Situation, weil Systemintegration und Anfänger). Es ist kostenlos und in Punkto Sicherheit der König unter den Betriebssystemen. Man arbeitet hier sehr Maschinen nah und kann tiefgreifende Probleme mit Bordmitteln lösen oder angehen, was mit Mac schwieriger ist und mit Windows noch schwieriger. Es hat aber auch seinen Preis, Linux ist deutlich vielschichtiger und damit auch komplexer und aufwendiger. Es gibt diverse Versionen von Linux (sogenannte Distributionen) die alle unterschiedlichen Ansprüchen genügen und auch unterschiedlich erprobt sind. Alleine die Wahl der Distribution wird Dir schon viel mehr abverlangen als ein Windows oder Mac einzurichten. Unter Linux kann es gut passieren daß Du mit einer bestimmten Distribution eine bestimmte Grafikkarte nicht voll nutzen kannst weil es dafür keine dedizierten Treiber gibt oder Du angepaßt an Deine Hardware Programme selbst kompilieren mußt. Es gibt kein Betriebssystem mit dem Du Netzwerke so gut konfigurieren kannst wie mit Linux oder so einen soliden Unterbau hast um Zugriffsrechte auf Dateien zu steuern. Wenn Du ein System oder ein Netzwerk einrichten möchtest das so gut wie gar nicht hackbar ist kommst Du um Linux nicht herum, allerdings wirst Du auch ein paar Jahre brauchen um das Umsetzen zu können.

Meine persönliche Meinung:

OS X (Mac) lohnt sich nur wenn Du Dir auch einen apple computer holst. Der ist teurer und für die meißten privat Leute stehen die Mehrkosten in keinem Nutzenverhältnis. Darüber hinaus bringt Dir das sehr wenig wenn ihr im Unternehmen vornehmlich mit Windows oder Linux arbeitet, bzw. die Mehrkosten rechnen sich dann nicht. Ich persönlich habe lange mit OS X gearbeitet und die Vorzüge für mich waren im Kern das ich mich mehr auf das wesentliche konzentrieren konnte, weil es wenige Lösungen gibt die aber sofort funktionieren. Man wird nicht abgelenkt oder aufgehalten und ich habe genau aus diesem Grund es zu Beginn als Wohltat empfunden mit einem Mac zu arbeiten. Alles geht etwas leichter von der Hand und sieht meißt auch schicker aus (selbst ein Bluescreen). Zudem kommt das OS X einen Unix Unterbau hat, Unix ist der Ursprung von Linux und damit sind OS X und Linux sich sehr ähnlich. Da ich viel mit Webservern arbeite die in der Regel auf Linux basieren, mußte ich nicht zusätzliche Software installieren um meine täglichen Aufgaben zu lösen weil diese schon von Haus aus im Betriebssystem integriert sind.

Windows habe ich nur zum spielen benutzt, deswegen nenne ich es auch gerne Wintendo. In gängigen Office Landschaften ist das aber mit Abstand das meißt verwendete Betriebssystem.

Linux nutze ich gegenwärtig und ich finde es toll. Die Distrubutionen haben sich in den letzten Jahren sehr gut weiter entwickelt und es gibt deutliche bessere Unterstützung von Hardware Treibern als noch vor ein paar Jahren. Da ich Software-Entwickler bin, kam ich irgendwann nicht mehr drum herum. Es ist viel aufwendiger ein Linux einzurichten und auch zu warten. Man kann aber als Informatiker viel mehr damit anfangen. Mittlerweile finde ich viele Oberflächen Features die noch vor einiger Zeit nur auf OS X zu finden waren auf Linux und das macht es deutlich zugänglicher. Ich möchte es nicht mehr hergeben.

Fazit:

Da Du in der Ausbildung bist wirst Du nicht so viel Geld haben und dann sollte es ein IBM kompatibler Computer sein (Windows oder Linux). Dann kannst Du mit Virtuellen Maschinen das eine oder andere OS emulieren. Bei virtuellen Maschinen darf man aber nie vergessen daß man erhebliche Performance einbußen hat. Zum Beispiel auf einem Linux eine Windows VM laufen zu lassen um mit dieser ein 3D Spiel das es nur für Windows gibt zu spielen ist zwar möglich wird aber nur mit einem Bruchteil der Bildwiederholrate/FPS von statten gehen. Alternativ kannst Du auf Deinem Computer auch beide Betriebssysteme im Dualboot installieren, vorausgesetzt Du hast genug Festplatten Kapazität. Solltest Du Dich für Linux entscheiden empfehle ich Dir ubuntu, das ist erprobt und ein guter mix aus Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität. Es ist auch möglich OS X auf einem IBM kompatiblen PC zu installieren, da wird aber nicht alles funktionieren und ist eher eine Spielerei. In Fachkreisen nennt sich so ein computer dann ein hackintosh.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hey 👋🏽

ich ärgere mich grad, da sich die Hilfreichste Antwort schon vergeben habe. Denn deine ist die mit Abstand beste Antwort 😉

Allerdings hab ich mich jetzt für ein MacBook entschieden da ich da einfach den Vorteil habe (zur Not) mit 3 Betriebssystemen zu arbeiten. Die Normale Arbeit mach ich meist aus MacOsX und wenn’s an Netzwerk geht, Nutz ich meist Linux in einer VM.

Allerdings überleg ich gerade Linux als BootCamp zu installieren da ich das immer häufiger verwende und mittlerweile festgestellt hab, das ich Linux einfach auch cooler finde. 😛

Trotzdem vielen Dank für die Antwort 😊👍🏽

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Wenn du einen ausreichend starken MacOS betriebenen PC kaufst würde ich eher zu MacOS tendieren. Wie du schon geschrieben hast kannst du alle 3 Betriebssysteme gleichzeitig verwenden, und das am selben PC.

Wenn du jetzt nicht direkt den besten PC von Apple holst, dann würde ich dir einen Dualboot mit Windows und Linux empfehlen.

Ich persönlich verwende Windows 10, aber ich möchte auf Linux umsteigen (wenn ich die Treiberprobleme behoben habe).

Ich hab das MacBook Pro 16“ für 2600€ im Blick. 🙈

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Linux

Für dich als Fachinformatiker ist eine 'Linuxkiste' ein Muss. Windows und Mac haben den Nachteil, dass du nur mit sehr hohem Aufwand sehen kannst, was da 'unter der Haube' abläuft.

Woher ich das weiß:Beruf – Web Developer bei einem mittelständischen Portalbetreiber

Das stimmt. Aber denkst du das eine VM unter Mac oder Windows ausreicht um ordentlich mit Linux zu arbeiten?

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Ich denke, welches OS du für deinen Laptop nutzt ist grad egal...es ist ja letztlich eben nur das...dein Laptop. Du kannst da drauf hauen was du willst und arbeiten mit was du willst.

Letztlich wirst du wohl aber eher im Bereich Windows und vllt Linux unterwegs sein, da ich nicht glaube, dass du viele Unternehmen treffen wirst bzw. bei dem du deine Ausbildung machst, in dem du super viel Apple Zeug integrieren musst, in was auch immer. Die meisten Unternehmen werden in dem Bereich eher auf Windows arbeiten und dann eben noch mit Linux.

An deiner Stelle würde ich mich, falls es dir nicht nur um Spielereien geht, erst auf das OS konzentrieren, welches in deinem Unternehmen am meisten verbreitet ist. Die meisten können kaum eines richtig bedienen, geschweige denn drei.

Guter Einwand 👍🏽 Es war von dem Unternehmen angedacht für die Mitarbeiter (im Bereich IT) MacBooks zu nutzen, wegen Kostengründen und Corona wurde daraus leider nix.

Ich denke was man am „eigenen PC“ nutzt wird gemischt sein sowohl Mac als auch Windows. Auf den Servern läuft Hauptsächlich schätze ich Linux...

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