Kontrollieren Hund ihr Schwanzwedeln?

5 Antworten

Also ich denke ja das schwanzwedeln kann der Hund kontrollieren.

Rute nach oben, zur Seite, nach unten, seitlich rechts seitlich links, ja und überall sind das verschiedene Situationen.

Ich denke das der Hund je nach Situationen bewusst mit seinem Schwanz wedelt. Wenns Freude ist wackelt meist der ganze Hintern mit :-)

Dann wiederum beim laufen. Keine Ahnung ob sie damit die Balance ausgleichen. Wedeln ja Hund auch kurz.

Ja sie halten damit auch ein wenig das Gleichgewicht, sehr schön beim ausgiebigen rennen zu beobachten, schau Dir dazu mal Videos an, da kann man das wenn man die langsamer stellt, recht gut erkennen... ;-) 


Was die Freude oder andere Dinge angeht, so ist das sowas wie ein Automatismus, wie wir gezielt Dinge tun bei Freude, so tut das auch der Hund gezielt und eben auch mit der Rute ;-) 

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genau so. So wie wir unsere Mimik nicht wirklich kontrollieren können, so ist das mit der Rute beim Hund. Wenn wir unsere Mimik kontrollieren, merkt das auch das Gegenüber. Wir können sehr gut zwischen einem künstlichen Lächeln und einem natürlichen, unwillkrlichen Lächeln unterscheiden, auf letzeres reagieren wir auch unwillkürlich.

Hallo, da die Rute eines Hundes eines seiner Mittel ist um mit seiner Umwelt zu kommunizieren setzt er sie bewusst ein. Allerdings kann man häufig beobachten, das der Hund auch wenn er alleine ist, seine Rute bewegt. Wenn er sich zB in seinen Korb legt dann wedeln Hunde häufig kurz. Eine genaue Antwort gibt es darauf nicht.


Nein, der Hund setzt die Rute nicht bewußt ein, trotzdem ist sie ein Kommunikationsmittel. der andere Hund kann die Stimmung an der Rute ablesen, so wie ich auch. Stellen oder bewegen tut der Hund sie aber reflektorisch. Anspannung, Nervosität, Aufregung, Gelassenheit teilen sich so mit. Per Neurotransmitter, die wiederum die Körperspannung und auch die Bewegungen der Rute steuern.

Der Hund stellt sich nicht hin und sagt sich, ich wedel mal, mal gucken, was der andere dazu sagt. Vor der Rute kommen z.B. Düfte, die der Hund wahrnimmt, lange, bevor er z.B. einen anderen Hund sieht, darauf reagiert das Gehirn.

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Der Hund kann das wedeln der Rute kontrollieren, dass ist nicht dem vegetativen Nervensystem ergo dem autonomen Nervensystem unterlegen, denn es ist nicht überlebenswichtig. 

Mein Hund versucht es, es gelingt ihm aber nicht immer. Mal angenommen er hat was gemacht von dem er annimmt er darf es nicht. Wenn ich dann nach Hause komme, wedelt der Schwanz nicht (weil er sich ja auf Ungemach einstellt), die Schwanzspitze wedelt aber doch (da er sich ja doch freut, mich zu sehen). Wenn ich die Situation auflöse gibt es zwei Möglichkeiten. 1.) ich schimpfe mit ihm > kein wedeln. 2.) ich bin lieb mit ihm weil es nicht schlimm war was er gemacht hat > volles wedeln.

Ein Schwanzspitzenwedeln geht zumeist in den Bereich Unsicherheit/Ängstlichkeit und schimpfen muß man mit keinem Hund erst Recht nicht weil der Hund natürliches Verhalten zeigt, ein Mensch mit unzureichenden Kenntnissen aber meint, dass der Hund dadurch erlernt alleine zu bleiben!!! 

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Mein Hund weiß sehr genau was er darf und was nicht. Andernfalls würde er es ja nicht anzeigen. Und bei solchen Sachen werde ich ihn bestimmt nicht loben. Ich schreie ihn nicht an oder so aber gebe ihm schon zu verstehen dass ich gerade "not amused " bin.

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Mit der Unsicherheit wirst du wohl Recht haben...

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@derbas

Muß ja jeder für sich selbst wissen, aber ich lasse meine Hunde gerade bei total normalem Vehalten woran ICH unfähig bin zu arbeiten gewiss nicht spüren das ich gerade "not amused" bin, dass wäre mir selbst gegenüber gerechtfertigter insofern ich eben nicht daran arbeite!!!

Im übrigen weiß der Hund definitiv nicht nach dem alleine bleiben, dass er die Dinge die er angestellt hat nicht machen darf, dazu finden sich hinreichende Informationen bezüglich des Assoziationslernens, wäre also schön wenn man sich erst informiert über die Lernvorgänge seines Tieres und dann erst solche sinnbefreiten Behauptungen aufstellt, denn das was Du schreibst fällt einzig und alleine unter operante Konditionierung ist aber weit ab von "der Hund weiß sehr genau was er darf und was nicht" eher weiß er wie bedrohlich Du Dich im gegenüber verhälst und darauf reagiert er natürlich, denn das hat er ja gelernt, aber er hat nicht adäquat gelernt alleine zu bleiben und das kaputt machen oder auch eventuelle urinieren oder koten sind Zeichen für starken Trennungsstress und das ist aber auch nur nebenbei bemerkt komplett natürliches Verhalten somit stell Dich vor den Spiegel und laß Dein "not amused" an Dir selbst aus, Dein Hund kann nichts für Deine Unkenntnis bezüglich der Hundeerziehung und er ist leider auch nicht in der Lage unsere Sprache zu sprechen, könnte er das hätte er Dir vermutlich schon einmal mitgeteilt wie beschissen er es findet für etwas blöde angemacht zu werden, wofür man nichts kann, denn ich denke der einzige der da Recht hätte "not amused" zu sein ist Dein Hund der ja nun nichts für ein Frauchen kann, die eben keinen Schimmer vom Lernverhalten bei Hunden hat.

Traurig für Deinen Hund aber so handeln die meisten Menschen die sich ohne vorhergehende Informationen ein denkendes und fühlendes Lebewesen zulegen!!! 

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Sag mal Anda, wie anmaßend ist das denn? Ich habe mit keinem Wort erwähnt dass ich das bei Sachen mache, die ich selbst Schuld bin. Und mit welchem Recht bildest du dir ein, über meine Sachkenntnis urteilen zu können???

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