Das ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Anzahl der Gäste, Weg bis zum Grab, Anzahl der Gebete und Lieder.
Auch ist es durchaus möglich, für den Verstorbenen eine komplette Messe, ein Requiem und/oder eine Aussegnung zu machen, die natürlich dann auch unterschiedlich lang dauern.
Es gibt Friedhöfe, meist die großen in großen Städten, die sogar Zeiten vorschreiben.
Ich kenne einen Friedhof, der schreibt vor 20 Minuten Vorbereitung der Halle, 20 Minuten Trauerfeier, 20 Minuten aufräumen.
Ist natürlich für uns dann Endstress, zumal wegen der Aufräumzeit der Mitarbeiter noch nicht mal mit ans Grab gehen kann 😳.
Auf den ländlicheren Friedhöfen ist das meist entspannter.

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Mir persönlich gefällt das überhaupt nicht, wenn ich ohne Grund und ungefragt geduzt werde.
Das ist mir zu intim für fremde.

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Das müsste aber dann ein Sehr Sehr Sehr fetter PC sein und ob der als betrieblich notwendig anerkannt wird ist sehr fraglich.
Außerdem müsstest du ihn ja - da er kein geringwertiges Wirtschaftsgut darstellt - über die AfA oder linear abschreiben, also über 7 Jahre.
Das wird sich wohl kaum rechnen...

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Das kann man nicht grundsätzlich sagen.
Im Endeffekt entscheidet das die Geschäftsleitung. Jeder legt unterschiedliche Prios fest.
Ich arbeite z. B.  im Bestattungswesen.
Beim alten Chef war Schwarz-Weiß vorgeschrieben. Welche Qualität die Kleidung hatte oder ob sie gebügelt war, war Schnurz. Hauptsache Schwarz-weiß und Bart bis zu drei Tage und die Klamotten nicht allzu dreckig.
Der neue Chef sagt es ist ihm im Prinzip egal was für Kleidung, aber sie muss edel aussehen (Richtung Anzug) und stets sauber und gepflegt sein. Zum Thema Bart sagt er ein Vollbart ist völlig okay aber bitte dann auch top gepflegt.

Also: Jeder hat da seine eigenen Vorstellungen.
Wenn du dich bewerben willst, geh mal auf die Webseite und schaue, was da so für Mitarbeiter abgebildet sind (falls da welche sind) dann hast du schon mal so ne grobe Richtung.

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Also ich sag mal so...2011 habe ich das auch ähnlich geschafft.
Ich hatte etwa 950 € Einkommen,
davon gingen ab:
295,-€ Miete
70,-€ Gas
70,-€ Strom
50,-€ Ratenzahlung eines Bußgeldes
Blieb nicht viel über für Hund und Herrchen.
Zur Arbeit gelaufen,
Handy Prepaid
Internet netterweise mit der Nachbarin geteilt...gehen tut das. Aber schön ist das nicht.

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Man kann z. B.  über algordanza die Asche des Verstorbenen zu Diamanten pressen lassen.
Verschiedene Anbieter bieten auch den Einschluss von Asche in Glasschnuckstücke an.
Ich persönlich würde eher den Fingerabdruck nehmen und daraus ein kleines Amulett machen lassen. Ist nicht so teuer, die Asche oder der Leichnam bleibt komplett und das kann gemacht werden, ohne dass die Urne das Land verlassen muss.

Ich muss sagen, ich persönlich hätte auch kein gutes Gefühl wenn ich wüsste dass ich meinen Partner um den Hals trage.

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Ich glaube, ganz viele Leute verstehen den Begriff „würdevolle Bestattung“ völlig falsch.
Heutzutage ist den meisten das ganze Kirchengedöns fremd geworden. Trotzdem interpretiert jeder „würdevoll“ anders.
Der eine mag vielleicht noch das Requiem mit Aussegnung und Eichensarg haben, andere eine Einäscherung und kleine Trauerfeier im Friedwald.
Es gibt auch Familien, die ihre Toten einsammeln und im Ausland entsorgen lassen. Und das ist der Punkt wo es mit der Würde endet. Zumal diese „Bestattung“ nicht mal preiswerter ist als eine einfache aber würdevolle ortsübliche Bestattung.
Das sind dann einfach die Leute die wirklich mit dem Verstorbenen nix an der Brause haben wollen und davon profitieren dann einige raffzähnige Kollegen.

P. S. Einfache würdevolle ortsübliche Bestattungen werden in der Regel bei Bedürftigkeit des Antragstellers vollständig von Sozial-und Ordnungsämtern bezahlt.

P. P. S. Auch gespendete Körper müssen bestattet werden. Die anatomischen Institute haben regelmäßig so viele Körperspenden, dass viele gar nichts mehr für die Bestattung geben und die Angehörigen ganz normal über einen Bestatter buchen müssen.

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Also ich habs als Schüler gehasst.
Lag aber nachträglich betrachtet auch an den ständig wechselnden Lehrern, von denen auch nicht alle gut waren.
Im Studium später hatte ich einen Diplom-Chemiker als Mathe Dozent, da hat es gefluppt.

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Das Einbalsamieren macht bestimmte Dinge schwerer nachweisbar.
Üblich ist es in diesen Fällen, eine Blut- und eine Gewebeprobe vor der Einbalsamierung zu entnehmen, damit das ggf bei einer Autopsie nachträglich untersucht werden kann.

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Gar nichts von beidem.
Wenn ich’s mir aussuchen könnte würde ich’s so machen wie mein Großonkel Peter. Der ist noch jeden Tag mit dem Fahrrad ins Dorf gefahren, hat sich da mit anderen Oppas auf die Bank gesetzt und sein Bierchen getrunken und Tabak gekaut. Er hat noch bis zuletzt Trecker repariert und sogar noch Heu gemacht.
Er ist eines Tages auf dem Weg ins Dorf vom Motorrad überfahren worden, mit 97 Jahren.
Alle haben gesagt „Normal konnte Onkel Peter eh noch nie, da hat er sich ein schönes auffälliges Abtreten einfallen lassen“ 😂

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Ich gehe mittlerweile ganz gerne hin.
Es ist für mich immer eine schöne Gelegenheit, nicht erreichbar zu sein und Ruhe zu haben. Auch mal einfach ne halbe Stunde da auf der Bank zu sitzen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.

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Ein Punkt, den noch keiner hier bedacht hat: Gibt es noch eine Überlebende Witwe? Diese wäre dann berechtigt die Dreimonatszahlung zu bekommen, damit wäret ihr quasi aus dem Schneider. Ein guter Bestatter kann euch da beraten.

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