Katholischer Glauben - Brot und Wein = Leib und Blut Jesus - warum?

13 Antworten

Lass es dir am besten von Jesus Christus selbst erklären :

Joh 6,22

Die Redeüber das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum

22 Amnächsten Tag sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dassnur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinenJüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahrenwaren.6 

23 VonTiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach demDankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten. 

24 Alsdie Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie indie Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. 

25 Alssie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist duhierher gekommen? 

26 Jesusantwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihrZeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und sattgeworden seid. 

27 Mühteuch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für dasewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott,der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt. 

28 Dafragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen? 

29 Jesusantwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den ergesandt hat. 

30 Sieentgegneten ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben?Was tust du? 

31 UnsereVäter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brotvom Himmel gab er ihnen zu essen. 

32 Jesussagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vomHimmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 

33 Denndas Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. 

34 Dabaten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! 

35 Jesusantwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehrhungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.7 

36 Aberich habe euch gesagt: Ihr habt (mich) gesehen und doch glaubt ihr nicht. 

37 Alles,was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ichnicht abweisen; 

38 dennich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern denWillen dessen, der mich gesandt hat. 

39 Esist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, dieer mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke amLetzten Tag. 

40 Dennes ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihnglauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. 

41 Damurrten die Juden gegen ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vomHimmel herabgekommen ist. 

42 Undsie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wirkennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? 

43 Jesussagte zu ihnen: Murrt nicht! 

44 Niemandkann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mirführt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 

45 Beiden Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf denVater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. 

46 Niemandhat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vatergesehen. 

47 Amen,amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 

48 Ichbin das Brot des Lebens. 

49 EureVäter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 

50 Soaber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst,wird er nicht sterben. 

51 Ichbin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brotisst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch,(ich gebe es hin) für das Leben der Welt.

52 Dastritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essengeben? 

53 Jesussagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch desMenschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nichtin euch. 

54 Wermein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihnauferwecken am Letzten Tag. 

55 Dennmein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 

56 Wermein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe inihm. 

57 Wiemich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wirdjeder, der mich isst, durch mich leben. 

58 Diesist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mitdem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber diesesBrot isst, wird leben in Ewigkeit. 

59 DieseWorte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

DieSpaltung unter den Jüngern

60 Vieleseiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Werkann das anhören? 

61 Jesuserkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihrAnstoß? 

62 Waswerdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo ervorher war? 

63 DerGeist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ichzu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. 

64 Aberes gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfangan, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. 

65 Under sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn esihm nicht vom Vater gegeben ist. 

66 Daraufhinzogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. 

67 Dafragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? 

68 SimonPetrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigenLebens. 

69 Wirsind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes. 

70 Jesuserwiderte: Habe ich nicht euch, die Zwölf, erwählt? Und doch ist einer von euchein Teufel. 

71 Er sprach von Judas, dem Sohn des Simon Iskariot; denn dieser sollte ihn verraten:einer der Zwölf.

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Hallo, im Alten Testamen galt noch, den Erstgeboren zu beschneiden. Das kam aus der Zeit, als die Juden sich der Opferung des Erstgeboren für die Götter dagegen entschieden haben, weil Gott dies nicht wollte. Statt dieser Opferung gab Jesus als Erstgeborener sein Leben. Damit er ständig bei seinem Volk anwesend, präsent sein konnte, gab er sich diesem an jenem Tag in Form von Brot und Wein hin. Brot und Wein waren und sind Dinge des alltäglichen Lebens und stehen grundsätzlich auch armen Menschen zur Verfügung. Mit dieser Gabe incarniert sich Jesus, das Heil aller ständig. Incarnierung = Menschwerdung. So ist Jesus also ständig bei Katholiken innewohnend, wenn wir es zulassen. Gruß

Es geht nicht um Leichenteile. Jesus Christus lebt nach dem Glauben der Christen. Er teilt sich im Abendmahl selbst mit auf eine geistige Weise, die von den Gläubigen unterschiedlicher Konfessionen unterschiedlich gedeutet wird. Für Katholiken, Lutheraner und Anglikaner - und ähnlich auch für die Orthodoxen - werden die Gaben von Brot und Wein wahrhaft zu Christus. Nicht zu einer Leiche, sondern zum lebendigen, auferstandenen und verklärten Christus. Wie Christus es bei der Einsetzung (kannst Du im Evangelium nachlesen) gesagt hat, wird das Brot zum Leib Christ und zwar in dem Sinn, daß es sein Dasein, seine Gegenwart annimmt. Der Wein, von dem Christus sagte "das ist mein Blut", wird zum Blut Christi in dem Sinn, daß es für das Leben, die Seele Christi steht. In beidem wird Christus sozusagen Gestalt als Leib und Blut, aus dem nach dem neutestamentlichen Glauben, der Mensch besteht. Indem man ißt und trinkt, hat man Anteil am lebendigen, auferstandenen Christus, den man quasi physisch erfahren kann. Für die o. g. Christen ist das ein Sakrament und beinhaltet auch ein Geheimnis, das nicht bis ins Letzte erforscht werden kann.

Für Christen vieler anderer Konfessionen ist das Abendmahl nur ein symbolischer Akt, in dem Christus zwar anwesend ist, aber nicht so physisch Gestalt werden soll, wie es z. B. bei Katholiken oder Lutheranern definiert wird. Aber auch für sie ist es ein wichtiges und unverzichtbares Zeichen der Gegenwart und Liebe Christi. Über "Eucharistie" und "Abendmahl" findest Du eine Fülle an Informationen zu den einzelnen Konfessionen und ihrer Auffassung im Internet. Gruß, q.

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