Kater ist potent, was tun? KEINE KASTRATION

9 Antworten

Wenn du reinrassige Perserkatzen hast, hast du einen Kaufvertrag, der besagt, dass du verpflichtet bist, diese Tiger kastrieren zu lassen. Es ist verboten, selbst zu züchten, wenn man nicht dem Zuchtverband angehört! Des weiteren gibt es in weiten Gebieten Deutschlands bereits ein Kastrationsgesetz, dass die Katzenbesitzer verpflichtet. ihre Katze kastrieren zu lassen.

Der Zeitpunkt der Kastration ist höchste Eisenbahn, normaler Weise lässt man das mit 6 Monaten machen.

Wenn du nichts machst, dann hast du in einem Jahr eine Jauchgrube zuhause. Unkastrierte Kater markieren lustig ihr Revier, und nachdem es sich bei Persern sicher um Wohnungskatzen handelt, dann kannst du dir ausrechnen, wie das bald stinkt! Katzenurin wieder weg zu bekommen, ist ´ne Kunst für sich.... .

Was ist das überhaupt für eine Aussage:

Ich möchte ihn nicht kastrieren

Kastrierte Katzen leben länger! Eine Kastration bei einem Kater ist kein großer Akt, und auch einer Katze geht es eine Woche danach wieder prima. Es ist unverantwortlich, Katzen nicht kastrieren zu lassen! Zwei unkastrierte Katzen werden auch wunderbare Revierkämpfe in deiner Wohnung ausleben. Das hast du mit kastrierten Katzen höchstens minimal. Kastration ist aktiver Tierschutz!

Du brauchst Hilfe, ja, von einem Tierarzt, der so schnell wie möglich die beiden Tiger kastriert, damit, wenn du Glück hast, das Pinkeln wieder aufhört. Weigerst du dich, dann lebe mit einer urinüberflutenden Wohnung....

Du solltest Deine beiden Katzen kastrieren lassen, denn das Markieren wird der Kater ein Leben lang beibehalten und wenn Du Pech hast wird Deine andere Katze auch noch damit anfangen, denn der Geruch muss ja übertüncht werden.

Es ist wichtig, beide Katzen kastrieren zu lassen, denn kastrierte und unkastrierte Katzen in einem Haushalt geht selten gut. Also lass am besten beide Katzen gleichzeitig kastrieren und zwar so schnell wie möglich.

Das wird er machen bis an sein Ende...

Ein Kater, der nicht kastriert ist, markiert sein Terriotorium dadurch. Also musst Du Dich nicht wundern, wenn sie das beide über kurz oder lang überall machen.

Das kann anhalten, oder durch eine Kastration gestoppt werden, aber die Kater die einmal angefangen haben, können es auch später noch machen. Je länger er das Verhalten auslebt, desto wahrscheinlicher ist es, dass es auch nach einer Kastration bleibt.

Kann ich denn etwas dagegen tuhen? Ich wollte die Kater nämlich später zum züchten haben.

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@Tierliebhaber4

Ich kenn das auch von Züchtern. Sie sollten sich an ihren Zuchtverband wenden, die geben einem bei solchen Problemen nützliche Tipps. Bei einer Züchterin, die ich kenne trennt die Gruppe (sehr aufwendig und nicht nur ein Zimmer gesperrt, aber da leben auch 2 Kater und mindestens 5 Katzen.) Alleine trennen geht nicht.

Vielleicht reversible Kastration durchführen lassen, aber da kenn ich mich nicht aus, würde ich auch den Zuchtverband nach fragen.

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@Tierliebhaber4

@Tierliebhaber4:

Ich wollte die Kater nämlich später zum züchten haben.>

Bedeutet das, …

  • du bist eingetragener Züchter?
  • Lässt du Deckkater und Muttertier (welches auch immer in Frage käme) auf Erbkrankheiten hin untersuchen?
  • Bist du erfahren im Umgang mit Handaufzuchten, falls das Muttertier die Jungen ablehnt? Hättest du für den Fall genug Zeit, alle 2 Stunden Katzenbabys zu versorgen (und somit auch nachts)?
  • Bist du ferner kostenmäßig dazu in der Lage? Immerhin betragen die Kosten einer Grundimmunisierung ca. 100 €, und zwar je Tier sowie ab der 8. Woche, soll heißen: Die Babys sind dann noch bei dir, da sie 12 Wochen (besser wären 16) bei der Mutter bleiben müssen. Hinzu kommen gestiegene Ausgaben wegen Futter usw.. Zum Vergleich: Eine Kastration für den Kater kostet einmalig 60-80 €.
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@Cindylisa

Zugegeben: Ich war innerlich auch am Grinsen ;-)

Aber immer schön alle Register vor Augen führen - in der Hoffnung, dass der FS so eher weiß, worauf es ankommt ...!

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@Kathy34

dass der FS so eher weiß, worauf es ankommt ...!

der will nichts wissen . das einzigste , was der will ist auf Kosten der Tiere Geld machen .--- denkt er ;)

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Sorry - das solltest du aber ==> vorher wirst du sicher nicht von Unreinheit verschont bleiben. Insgesamt ist eine Kastration aus folgenden Gründen wichtig:

  • Kastration verkleinert die Gesamtkatzenauswahl, d. h. sie bekämpft das Katzenelend und führt zu weniger überfüllten Tierheimen sowie kürzeren Tierheimaufenthalten. Man bedenke: Eine einzige Katze(!) kann in ihrem Leben ca. 200 Junge gebären. Viele Tierheime sind längst überfüllt, was auf die Kastrationsmüdigkeit der Tierbesitzer zurückzuführen ist - und durch jedes weitere unkastrierte Tier verschlimmert sich deren Not! In den USA ist es noch schlimmer: Dort werden jährlich 10 Millionen(!) Tierheim-Katzen getötet, darunter auch gesunde Jungtiere! Trauriger „Grund“: Selbst sie finden kein Zuhause!
  • Kastrierte Tiere haben ein kleineres Revier, weshalb sie seltener Kämpfe austragen. Bissverletzungen, bei denen tödlich verlaufende Krankheiten übertragen werden können (z. B. FIV = Katzenaids), sind dann seltener indiziert (es gibt noch keinen Impfstoff).
  • Je kleiner das Revier desto geringer das Verletzungsrisiko im Straßenverkehr und desto geringer das Risiko, dass sie entlaufen.
  • Ebenso verhindert eine Kastration typisches Stressverhalten, das mit Paarungsbereitschaft einhergeht, z. B. ständiges Maunzen, Schreien oder gar Markieren von Wohnungsmobiliar (wie jetzt bei dir). Wichtig: Zeigt eine Katze bereits dieses Verhalten, stellt es sich nicht gleich nach der Kastration ein, sondern kann aufgrund der Hormonumstellung noch ein paar Wochen anhalten.
  • Kastrierte Tiere sind vielfach anhänglicher und verschmuster, da die Paarungsbereitschaft nicht mehr im Fokus steht.
  • Kastration trägt dazu bei, dass weibliche Katzen keinen Gesäugekrebs und keine lebensgefährlichen Gebärmuttervereiterungen entwickeln. Beide entstehen durch Dauerrolligkeit, d. h. wenn trotz wiederkehrender Paarungsbereitschaft keine Deckung stattfindet. Beim Kater verhindert eine Kastration Hodenkrebs, Hodenhochstand (Kryptorchismus) sowie Prostataerkrankungen.
  • Kastrierte Tiere werden doppelt so alt wie unkastrierte Artgenossen (im Schnitt 9 Jahre älter).

Leg umgehend einen Kastrationstermin fest und lass ihn bis dahin unter keinen Umständen mehr raus (sollte er Freigänger sein)! Nur das wäre im Sinne des Tierschutzes!

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen.

Nachtrag: Sorry, es klang im ersten Moment so, als wäre nur ein Tier unkastriert. Lass sie daher beide kastrieren. Und falls die zweite Katze weiblich ist, trenn sie bitte bis dahin voneinander!

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