Gibt ES AUCH EINE ANDERE ALTERNATIVE AUSER KATER KASTRIEREN?

12 Antworten

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Das Leben der Katzen ist einzig und allein darauf ausgerichtet, ihre Gene zu verteilen, d.h. Junge zu bekommen. Deshalb ist es am besten, Katze und Kater kastrieren zu lassen. Wenn die Katze rollig wird, schreit sie nach dem Kater und der unkastrierte Kater antwortet, was einen ziemlichen Lärm verursacht, meistens nachts. Auch eine Katze, die nur sterilisiert ist, wird rollig, deshalb werden heutzutage auch Katzen kastriert, denn wenn Deine Katze rollig ist, werden fremde Kater Dein Haus umlagern, bis die Rolligkeit vorbei ist. Ein unkastrierter Kater markiert, heisst er verspritzt neben dem Urin ein Sekret aus den Duftdrüsen, das bestialisch stinkt. Bei der Kastra werden eben auch diese Drüsen mitentfernt. Deshalb würde ich auf jeden Fall beide kastrieren lassen und Du hast auf immer Ruhe, auch vor fremden Katern, die Deiner Katze nachsteigen. Also, es ist ja nicht nur wegen ungewollter Babies, aber für Katze und Kater und auch für Dich ist die Kastration die beste und meiner Meinung nach auch einzige Lösung!

Das ist aber bei allen geschlechtlichen Lebewesen so, nicht nur bei Katzen, soweit ich weiß....

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Es geht ja bei Katern nicht nur darum, dass sie keine Katzenbabies mehr zeugen können. Es geht hauptsächlich darum, dass geschlechtsreife, unkastrierte Kater ihre Reviere markieren. Das kann dein Bett, euer Sofa, der Kühlschrank, der Teppich sein. Zudem sind kastrierte Kater keine solchen Rumtreiber, wie unkastrierte Kater. Sie haben nicht so große Reviere, bleiben eher in Hausnähe.

Eine Kastration bei einem Kater ist nur ein winzigkleiner Schnitt. Das macht dem Kater überhaupt nicht aus, da er in Vollnarkose ist, wenn die OP gemacht wird. Nach dem aufwachen siehst nur nur eine Minimininaht, an der sich der Kater nicht stört. Der Faden geht nach einer Woche von selber ab. Mußt also nicht zum Fäden ziehen.

Bei der Katze ist die OP ein bißchen größer, aber auch sie bekommt nichts mit von der OP. Nach dem Aufwachen stören sich die Katzen in der Regel nicht an der Naht auf dem Bauch. Sie putzen sie vielleicht ein bißchen und gut ist. Auch hier geht nach einer Woche der Faden von selber ab.

Hast du Angst, wegen der Kastration? Das brauchst du nicht zu haben. Es ist aber ganz, ganz wichtig, dass du das machen läßt. 6 Monate ist höchste Eisenbahn. Bei der Katze sollte das gemacht werden, bevor sie das erste mal rollig ist. Denn wartet man zu lange, kann es bei der Katze zu Dauerrolligkeit führen, was für Tier und Mensch eine Quälerei ist. Zudem besteht die Gefahr von Gesäugetumoren, wenn sie nicht gedeckt wird.

Du siehst, eine Kastration hat nur Vorteile. Also keine Angst!

6 Monate ist Unsinn - manche (z.B. Rassekatzen) sind sogar erst mit 3 Jahren soweit ausgewachsen, dass sie beginnen das Revier zu markieren. Bitte keinen Einwand - habe selbst eben solch einen Kandidaten. Und ZU SPÄT ist es dafür sowieso (fast) niemals, es sei denn, der Kater ist eh schon in Rente.......

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Ich rate davon ab, Kater zu kastrieren, die noch nicht ausgewachsen sind. Wird zwar immer wieder gern gemacht, aber dann können sie schon z.T. fett werden oder schwul oder beides. Habe seit über 50(!) Jahren Katzen und alles schon erlebt - also bitte keine Einwände. Wenn der Kater erwachsen ist und auf die Katze "drauf" will ist Zeit genug dazu. Wenn die Katzendame ´raus kann und auch andere Liebschaften eingeht solltest du sie natürlich auch kastrieren lassen. Wenn du mit Sicherheit keine Jungen haben willst ist das ohnehin angeraten, da für unkastrierte Katzen die Gefahr höher ist, im Alter Tumore zu entwickeln. Als Übergangslösung kannst du ihr (aber auch NICHT, solange sie noch wächst, also nicht vor mind. 12 Monaten) auch die "Pille" geben, um die Rolligkeit zu vermeiden. Hier hat sich "Chlormadinon" aus der Apotheke bewährt, wovon wöchentlich 1mal 1/2-1 Tablette verabreicht wird (gewichtsabhängig). Das ist zwar ein Humanpräparat, wird aber auch von Tierärzten verabreicht. Ist WESENTLICH billiger als die, die Tierärzte üblicherweise anbieten und hat nach eigener Erfahrung auch weniger Nebenwirkungen. Wenn die Katze niemals Junge bekommen soll, ist aber die Kastration die wesentlich bessere Lösung!

Kastration von einem Kater - der andere noch nicht

Hallo zusammen,

ich habe im Moment einen kleinen Kater, 4 Monate alt, der in den naechsten 1-2 Wochen zur Kastration kommt. Mein Freund und ich sind nun auf der Suche nach einem kleinen Kumpel, wir haben auch schon einen kleinen Kater im Auge der nun gute 3 Monate alt ist. Ich habe nun vor einiger Zeit im Netz gelesen, dass Katzen nach der Kastration dauerhaft einen anderen Eigengeruch haben sollen (nicht nur nach der OP) und das dann bei einer anderen Katze zu Problemen fuehren kann. Stimmt das? Erst wollte ich warten, aber das es noch nicht sicher ist, dass wir den zweiten Kater bekommen, wollte ich das nun "hinter mich" bringen. Habe aber nun angst, wenn er kastriert ist, es zu den normalen Eingewoehnungs und Kennenlernproblemen nun das auch dazu kommen koennte. Mache ich mir da umsonst Sorgen?

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