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Das Problem ist, das die Schokolade unter Umständen grieselig werden kann, wenn zu wenig Fett in der Flüssigkeit ist.

Auf jeden Fall würde ich weniger Flüssigkeit nehmen.

Da das ja nur für die Glasur genutzt wird, sollte es funktionieren, wobei die evtl. flüssiger als gewollt bleiben könnte.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich backe seit mittlerweile über 10 Jahren u.A. Motivtorten

Milch kann man durch ein Sahne/Wasser Gemisch im Verhältnis 1:4 ersetzen (1l Milchersatz entspricht dann 200ml Sahne und 800ml Wasser), das machen z.B. Dialysepatienten, um Kalium und Phosphat zu sparen. Anders herum geht es aber nicht, denn Milch hat weniger Fett und mehr Wassergehalt als Sahne.

Das wird vermutlich problematisch, weil das für den Guß verwendet wird. Die Milch hat weniger Fettanteil und dafür mehr Wasser, das Ergebnis wird also etwas dünner ausfallen und schlechter fest werden.

Ich hoffe, du willst das nicht aus gesundheitlichen Gründen machen, denn das Rezept ist ein herzliches Willkommen für so ziemlich alle ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, die wir heute kennen.

Da will mir jemand den Kuchen schlecht reden 🤭🤔 kannst gerne eine Stück abhaben ✌️

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@Sarahsofi

Ich würde lieber vier Wochen fasten, als ihn zu essen.

Und nein - ich will dir den nicht schlechtreden, er ist schlecht. Er kombiniert wirklich alle Präparate, die für die Entstehung ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten relevant sind: Fabrikfett (Margarine) und raffinierte Kohlenhydrate in Form von Auszugsmehl und Fabrikzucker.

Man kann das auch in gesund machen: Butter statt Margarine, frisch gemahlenes Getreide statt Auszugsmehl und Honig oder besser Datteln statt Fabrikzucker. Noch gesünder wird es, wenn man das gleich in roher Form macht (-> "Raw brownies").

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@joangf

Wer will schon ewig leben, wenn er dafür nicht ab und an so richtig genießen darf?

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@Deamonia

Richtig genießen geht hervorragend auch in gesund, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. :)

Tip: http://www.vollwert-blog.de/

Und das mit dem ewig leben ist so eine Sache, denn es geht bei dem Problem ja gar nicht um die Lebenszeit, sondern um die Frage, ob man sein Leben gesund genießen kann oder ob man es damit zubringt, in Arztpraxen zu sitzen, Behandlungen über sich ergehen zu lassen, Medikamente zu schlucken und sein Restleben mit Siechtum zuzubringen. Ich wähle da lieber die erste Variante. :)

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@joangf

Die Menge macht das Gift, und all der Verzicht ist kein Garant das man nicht am Ende doch dahin siecht, weil einen eine Mücke gestochen hat, oder man Krebs bekommt.

Ich kannte auch mal einen, der sich so Ultra gesund ernährte, keinen Industriezucker, was geht selbst angebaut, auf extrem viel verzichtet usw. und was war am Ende? Magenkrebs!

Ne danke, da geh ich lieber das relativ geringe Risiko ein, von gelegentlichem Genuss krank zu werden, als mir diesen zu verkneifen.

Ich ess auch lieber ein Stück richtigen (=klassischen) Kuchen, als 5 Stücke von einem, wo alles (für mich) leckere ersetzt wurde ;)

Ich hab mal so nen Kuchen mit Datteln gegessen, und fand ihn ehrlich absolut schrecklich in jeder Hinsicht.

Hab auch mal einen Blick in den Blog geworfen, aber die meisten Rezepte haben schon im Titel zutaten die ich nicht lecker bis absolut widerlich finde (Chia Samen z.B. wenn ich schon jemand anderes dieses schleimzeug essen sehe, wird mir schlecht!)

Übrigens als Tipp: Wenn du deine Ernährungsweise jemandem näher bringen willst, mach das lieber schrittweise, der Vorschlag das Weißmehl durch Vollkornmehl zu ersetzen, würde z.B. möglicherweise sogar angenommen werden, aber dein (in meinen Augen übertriebenes) Selbstversorger Rezept schreckt einfach nur ab wenn ich ehrlich bin...

Wie gesagt, nicht böse gemeint ^^

Aber cool das wir uns einig sind, du bekommst deine Gesundheit und ich meinen Kuchen ;)

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@Deamonia
Die Menge macht das Gift,

Das ist sicher richtig, aber du kannst die Menge aus zwei Gründen nicht beurteilen:

Zum einen werden Folgen der Fehlernährung an nachfolgende Generationen weitergegeben. Das sind mittlerweile fünf Generationen und dadurch haben wir nicht mehr den Spielraum eines gesunden Organismus. Das Fass ist sozusagen voll bis zum Rand und jeder Tropfen kann es zum Überlaufen bringen. Das ist natürlich individuell etwas verschieden, aber generell sitzen wir mittlerweile ziemlich tief in der Sch*, was sich auch an der Prävalenz der chronischen Krankheiten ablesen läßt. Heute werden immer öfter die Kinder schon gleich mit den Krankheiten geboren.

Zum anderen entstehen die Krankheiten über Jahrzehnte. Dieser lange Entstehungsweg verschleiert den Zusammenhang mit der Ernährung. Du weißt also gar nicht, welche Auswirkungen das hat, was du gerade ißt, weil kein direkter Zusammenhang erkennbar ist.

und all der Verzicht ist kein Garant das man nicht am Ende doch dahin siecht, weil einen eine Mücke gestochen hat, oder man Krebs bekommt.

Nein, ein Garant ist es nicht, dafür steckt die Karre zu tief im Dreck. Aber hier liegt nun einmal die Ursache der Krankheiten und indem man die Ursache abstellt, senkt man natürlich das Risiko, zu erkranken. Das hilft auch gegen Mückenstichfolgen und Krebs. ;)

Ich kannte auch mal einen, der sich so Ultra gesund ernährte, keinen Industriezucker, was geht selbst angebaut, auf extrem viel verzichtet usw. und was war am Ende? Magenkrebs!

Ja, das kenne ich auch von einigen. Das liegt daran, weil bei Krebs ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle spielt, den er vermutlich nicht berücksichtigt hat.

Ne danke, da geh ich lieber das relativ geringe Risiko ein, von gelegentlichem Genuss krank zu werden, als mir diesen zu verkneifen.

Schau dich mal in den Wartezimmern der Ärzte um. Oder schau dir die Prävalenz der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten an. Das Risiko an einer solchen Krankheit zu erkranken, ist alles andere als gering, sondern eher ziemlich sicher. Es betrifft immerhin rund 80% der heute üblichen Krankheiten.

Ich ess auch lieber ein Stück richtigen (=klassischen) Kuchen, als 5 Stücke von einem, wo alles (für mich) leckere ersetzt wurde ;)

Nunja, man kann das leckere durch andere leckere Sachen ersetzen. Lecker und gesund schließen sich keineswegs aus.

Ich hab mal so nen Kuchen mit Datteln gegessen, und fand ihn ehrlich absolut schrecklich in jeder Hinsicht.

Aber davon kannst du doch nicht auf alle Kuchen schließen. Ich backe dir problemlos eine Schwarzwälder Kirschtorte in gesund. ;) Das Problem beim Kuchen ist der Fabrikzucker, das Auszugsmehl und die Margarine. Ersetzt man das durch Honig, frisch gemahlenes Getreide und Butter, ist das sehr viel gesünder.

Hab auch mal einen Blick in den Blog geworfen, aber die meisten Rezepte haben schon im Titel zutaten die ich nicht lecker bis absolut widerlich finde (Chia Samen z.B. wenn ich schon jemand anderes dieses schleimzeug essen sehe, wird mir schlecht!)

Ja, die sind Geschmackssache, ich verwende die auch eher selten. Die Rezepte im Blog sind auch oft Besonderheiten, das geht natürlich auch viel bodenständiger.

Übrigens als Tipp: Wenn du deine Ernährungsweise jemandem näher bringen willst, mach das lieber schrittweise, der Vorschlag das Weißmehl durch Vollkornmehl zu ersetzen, würde z.B. möglicherweise sogar angenommen werden, aber dein (in meinen Augen übertriebenes) Selbstversorger Rezept schreckt einfach nur ab wenn ich ehrlich bin...

Das funktioniert leider nicht, weil bspw. Fabrikzucker Vollkornmehl unverträglich macht und das bei bestehenden Krankheiten nicht ausreicht. Und gerade das Vollkornmehl ist die größte Hürde, denn dafür brauchst du eine Mühle. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, zu erklären, wo die Ursachen liegen und wie man sie konsequent abstellt und es dann dem Betroffenen zu überlassen, wie konsequent er das umsetzt.

Wie gesagt, nicht böse gemeint ^^

Auch nicht so verstanden. Danke für den Tip! :)

Aber cool das wir uns einig sind, du bekommst deine Gesundheit und ich meinen Kuchen ;)

Ich bekomme beides. ;)

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@joangf
Zum einen werden Folgen der Fehlernährung an nachfolgende Generationen weitergegeben.

Das war doch schon immer so, seit die Menschheit besteht...

Das sind mittlerweile fünf Generationen und dadurch haben wir nicht mehr den Spielraum eines gesunden Organismus.

Wie kommst du gerade auf 5 Generationen? Industriezucker, Weißmehl und Fehlernährung gibt es doch bereits wesentlich länger.

Nahezu jede Generation hat meiner Meinung nach irgendeine Fehlernährung durchgemacht, und dennoch lebt der Mensch immer länger und länger und ist im Alter immer gesünder/fitter. (80 ist das neue 60)

...aber generell sitzen wir mittlerweile ziemlich tief in der Sch*, was sich auch an der Prävalenz der chronischen Krankheiten ablesen läßt. Heute werden immer öfter die Kinder schon gleich mit den Krankheiten geboren.

Kann auch daran liegen, das die Menschen heute immer später Kinder bekommen, oder an der Luftverschmutzung, oder an Stress oder oder oder. Meiner Meinung nach ist es am wahrscheinlichsten an eine Mischung aus allem, die bei jedem anders ist.

Mir ist allerdings keine Studie bekannt, die besagt, das jedes bisschen Industriezucker gleich krank machen würde. Ob ich nun von zu viel weißem Zucker oder zu viel Obstzucker Fett ansetze, kommt am Ende aufs gleiche raus.

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@Deamonia
Das war doch schon immer so, seit die Menschheit besteht...

Stimmt, der Mechanismus war schon immer da. Aber die Fehlernährung, die für unsere heutigen chronischen Krankheiten verantwortlich ist, haben wir erst seit etwa fünf Generationen. Vorher gab es keine Nahrungsmittelindustrie und keine konservierte und präparierte Nahrung.

Wie kommst du gerade auf 5 Generationen? Industriezucker, Weißmehl und Fehlernährung gibt es doch bereits wesentlich länger.

Nein. Fabrikzucker war bis zu dieser Zeit extrem teuer, den konntest du zuerst nur in kleinen Mengen in Apotheken kaufen. Auszugsmehl konnte man vorher nicht herstellen, dafür braucht man spezielle Mühlen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Getreide gemahlen und ausgesiebt, das ist aber nicht das Gleiche. Beim Auszugsmehl werden Randschichten und Keim vor dem Mahlen abgetrennt und dadurch entsteht das Problem.

Es gab natürlich auch früher schon Fehlernährung - bspw. übermäßig Honig oder sehr einseitige Ernährung - und das hatte in den Kreisen, in denen es passierte, auch entsprechende Folgen, aber der exponentielle Anstieg begann erst vor etwa fünf Generationen. Du kannst das übrigens nachlesen, denn Weston Price hat das weltweit beobachtet und dokumentiert: "Nutrition and physical degeneration". Bruker hat das Problem auch sehr verständlich zusammengefasst: "Unsere Nahrung, unser Schicksal".

Nahezu jede Generation hat meiner Meinung nach irgendeine Fehlernährung durchgemacht,

Welche von Nahrungsmangel mal abgesehen meinst du denn?

und dennoch lebt der Mensch immer länger und länger und ist im Alter immer gesünder/fitter. (80 ist das neue 60)

Leider ist das nicht der Fall. Tatsächlich werden wir immer früher krank, wir können nur dank der Medizin länger und besser mit den Krankheiten leben. Wir werden auch nicht unbedingt älter als früher, denn man muss aus den Statistiken erst einmal die Seuchen, Kriege und Kindersterblichkeit herausrechnen. Menschen, die das damals überlebten, wurden in der Regel sehr alt und das vor allem bei guter Gesundheit. Nicht wie heute, wo die Krankheiten oft schon lange vor der Rente beginnen. Gallensteine werden heute am Fließband operiert, Rheuma bei Kindern ist nicht mehr ungewöhnlich, selbst Arteriosklerose findet man schon bei Jugendlichen. Ebenso wie den Herzinfarkt, der vor rund 100 Jahren noch so selten war, dass die Ärzte weit reisten, um so etwas mal zu sehen.

80 mag das neue 60 sein, aber Krankheit ist auch die neue Gesundheit..

Kann auch daran liegen, das die Menschen heute immer später Kinder bekommen, oder an der Luftverschmutzung, oder an Stress oder oder oder.

Ja, das sind alles Faktoren, die bei ebenfalls bei Krankheiten eine Rolle spielen und sie auch verursachen können - bei rund 20%. 80% sind ernährungsbedingt.

Meiner Meinung nach ist es am wahrscheinlichsten an eine Mischung aus allem, die bei jedem anders ist.

Leider nein. Dass die Ernährungsfehler tatsächlich Ursache der Krankheiten sind, ist durchaus durch etliche Forscher nachgewiesen. Yudkin für den Herzinfarkt bspw. Cleave und Campbell für Diabetes.

Und gerade bei chronischen Krankheiten ist das relativ einfach, denn die verschwinden, wenn man die Ernährungsfehler abstellt.

Mir ist allerdings keine Studie bekannt, die besagt, das jedes bisschen Industriezucker gleich krank machen würde.

Natürlich nicht. Weil ein bisschen Fabrikzucker nicht gleich krank macht. Es ist die Menge (er ist praktisch in allen Fabriknahrungsmitteln) und es ist die Dauer - die fünf Generationen. Und man muss das Auszugsmehl dazurechnen, das heute allgegenwärtig ist und das spätestens im Dünndarm zu Zucker wird.

Das Problem an der Sache ist auch, dass du heute keine unabhängigen Forscher und Studien mehr hast. Wir haben ein Medizinsystem etabliert, in dem Forschungen nur noch von denen gemacht oder beauftragt werden, die an Krankheiten verdienen. Niemand dort hat ein Interesse daran, Krankheiten zu heilen oder zu verhüten. Deshalb geht es nie um Ursachen, sondern immer nur um Symptome.

Ob ich nun von zu viel weißem Zucker oder zu viel Obstzucker Fett ansetze, kommt am Ende aufs gleiche raus.

Von Obstzucker kannst du kein Fett ansetzen. Es ist nicht der Zucker, der schädlich ist, es ist die Konzentration und Isolation des Fabrikzuckers. Ein Apfel bringt alle wichtigen Vitalstoffe mit, damit der Organismus den Zucker verarbeiten kann. Fabrikzucker macht das nicht. Er ist ein reines, isoliertes Kohlenhydrat und er ist hochkonzentriert, was zu einem starken relativen Mangel an den zur Verarbeitung nötigen Stoffen im Stoffwechsel führt. Das führt zu Stoffwechselstörungen und diese dann auf Dauer zu den Krankheiten.

Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten sind also genau genommen tatsächlich Mangelkrankheiten. Ein Forscher nannte unsere heutige Ernährung mal "üppige Mangelernährung".

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Ich würde den Fettgehalt mit Butter ersetzen und das Mehr an Wasser von der Schüttflüssigkeit abziehen.

Kann man, da gibt es auch welche, die weniger fett ist.

Danke, ich hab jetzt die 3,8 %ige da.

Spielt der Fettgehalt eine große Rolle ?

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