Kann ich anstelle eines 6,3 V Kondensator auch einen mit 16 Volt verwenden?

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6 Antworten

kannste bedenkenlos verwnden, die spannung am kondensator muss nur höher sein, als die zu erwartende spannung an der schaltung...

ein kondensator höhrerer spannungsfestigkeit hat bei gleicher kapazität eben etwas größere ausmaße. sonst ist da kein nachteil in sicht.

man nimmt so wie so, wenns halten soll generell eine oder zwei nummern größer. z.b. bei einer schaltung, die im 12 volt bereich arbeiten soll. besonders im kfz, wo 12 volt schon mal sehr großzügig definiert sind, z.b. 25 oder sogar 35 volt spannungsfestigkeit.

lg, Anna

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ja, das ist nur die maximale Spannung, die er aushält. Ist halt bei gleicher Kapazität vermutlich etwas größer

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Kommentar von 55555555555555
25.05.2016, 23:36

Das denke ich nämlich auch.

Aber bist du dir da ganz sicher?

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Je nachdem, was du laden willst, ist die minimale Schaltung am effektivsten. Also ein Grätzgleichrichter mit Schottkydioden. Danach der grosse Pufferkondensator ist nur nötig, wenn brummempfindliche Geräte, also z.B. Radio, angeschlossen werden sollen. Handyladegeräte sind mit einem einfachen Ladekondensator zufrieden. Sie greifen mit höherer Frequenz zu. Pipolar bringt gar nichts. Ein Gleichrichter erzeugt schliesslich eindeutig + und -.

Eine Zenerdiode ist nur sinnvoll, wenn man Überspannung vermeiden muss. Sie kostet natürlich, sobald sie durchlässt, Leistung.

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Kommentar von 55555555555555
26.05.2016, 12:54

Ich möchte unter dem Fahrradfahren z.B. ein Handy laden können.

Ich dachte mit ich bau mir einen Gleichrichter aus 4 Schottkys, der über einen nicht-polarisierter Kondensator läuft, um die Induktivität der Nabendynamo-Spule zu kompensieren und so dessen Strom-Output bei mittlerem bis schnellem Tempo zu erhöhen.

Dahinter eine Zener Diode (1N5338B) und paralell noch einen 1.000–10.000 µF dazu, der glättet die pulsierende Gleichspannung.

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Hat der Minimal-Lader einen Gleichrichter intern? Meist haben Fahrräder einen Dynamo und der liefert Wechselstrom.

Ein Elko an höherer Wechselspannung als 1 oder 2 Volt sollte vermieden werden, wenn es ein gepolter ist. Meistens sind die das. Welchen Lader hast du?

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Kommentar von 55555555555555
26.05.2016, 01:08

Ich dachte mit ich bau mir einen Gleichrichter aus 4 Schottkys, der über einen nicht-polarisierter Kondensator läuft, um die Induktivität der Nabendynamo-Spule zu kompensieren und so dessen Strom-Output bei mittlerem bis schnellem Tempo zu erhöhen.

Dahinter eine Zener Diode (1N5338B) und noch einen 1.000–10.000 µF dazu, der glättet die pulsierende Gleichspannung.

So weit die Theorie, ob es funktioniert werd ich sehen.




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Mit höherer Spannung geht das, wenn die Kapazität stimmt.

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Bei der Kondensatorwahl muss man auf 3 Dinge achten.

1. Gepolter Kondensator oder ungepolt. Bei gepolten Elkos die Polung beachten

2. Die Kapazität: Ist die Angabe in Fahrenheit und beschreibt, wie der Kondensator sich auf die Schaltung auswirkt.

3. Die Nennspannung. Diese Angabe wirkt sich nicht auf das Verhalten des Kondensators aus. Diese Angabe gibt lediglich an, bis zu welche Spannung zwischen den Anschlüssen der Kondensator betrieben werden kann, ehe er kaputt geht.
Je höher dieser Wert, desto besser.

Logische Schlussfolgerung. Du kannst problemlos einen 16V Kondensator anstatt eines 6,3V benutzen.
Auf Kapazität und Polung musst du zudem auch achten.

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Kommentar von Kesselwagen
25.05.2016, 23:54

Ist die Angabe in Fahrenheit

... in Farad (F) ;-)

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Kommentar von strol
26.05.2016, 00:05

Shit. Kann das nicht mehr ändern :D

Ich meinte natürlich Farad. Hab nur grad nebenbei was mit Temperaturen zu tun gehabt und war nur zur Hälfte geistig anwesend. :D

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