Ist Mathe und Physik in der Oberstufe wirklich soo schwer?

6 Antworten

Normalerweise hast du vor der Wahl der Leistungskurse ein Jahr in der Oberstufe, welches in Nordrhein-Westfalen die sogenannte Einführungsphase (EF) ist, welche auf dem Gymnasium die 10. und auf der Gesamtschule die 11. Klasse ist.

Hier sind deine Leistungen entscheidend.

Ich kann dir anhand von mir ein ziemlich gutes Beispiel machen:

Ich war damals auf einer Waldorfschule und kam dann direkt auf das Gymnasium. Auf einer Waldorfschule lernt man vergleichsweise wirklich unglaublich langsam und macht sein Abitur erst 2 oder 3 Jahre später (abhängig vom Schnitt). Demnach schrieb ich erstmal nur 4en und 5en. Es wurde langsam besser, aber echt langsam. In der Waldorfschule war ich noch der Beste in Mathematik, davon war auf dem Gymnasium wirklich nichts zu sehen. Mit Abstand der schlechteste dürfte ich gewesen sein. In der 9. Klasse bekam ich weiterhin Nachhilfe in Mathe und schrieb auch mal eine 3. Das war es aber auch. Oft blieb die 4.

In der 10. Klasse (EF) kam dann mein Durchbruch. Das System war anders, neue Lehrer, neue Lehrpläne, eigene Verantwortung... Auf einmal gefiel mir der Mathematik Unterricht und ich verstand mehr als vorher. Ich wurde zu einer Art Streber - so kann ich das tatsächlich selbst behaupten :P Ich habe freiwillig gelernt und immer die Hausaufgaben gemacht, was vorher jetzt auch nicht so der Fall war. Und auf einmal hatte ich die ganze 10. Klasse nur die Note gut (2) geschrieben und sowohl mündlich als auch in manchen Klausuren an der 1 vorbei gezogen. Dann stand fest: Ich wähle den Mathe-LK. Mittlerweile bin ich in der 12. Klasse (Q2) und somit fast fertig. Ich schreibe "nur noch" meine Vorabi und Abiturklausur.

Erst Dienstag habe ich eine 2 im Mathe LK zurück bekommen. Meine Leistungen sind leicht gesunken, aber wirklich leicht. Auf dem Zeugnis habe ich nur einen Punkt weniger - es ist also wirklich sehr überschaubar. Dennoch muss ich klar sagen, dass ich dafür auch wirklich sehr viel lerne und es niemals als entspannt bezeichnen würde. Wer Mathe LK wählt, wählt nichts unschaffbares, wenn er vorher 2 steht. Dennoch weiß jeder, dass er vor einer Mammutaufgabe steht.

Ich hätte den Mathe-LK auch sicherlich nicht genommen, wenn ich nur 3en geschrieben hätte. Das würde ich auch nicht unbedingt empfehlen.

Informatik finde ich dagegen weniger schwer - wenn ich es auch nicht als einfach bezeichnen würde. Dennoch habe ich letztens erst eine 1+ zurück bekommen und dafür relativ wenig gelernt - auch wenn es "nur" der Grundkurs war. Damit will ich nicht angeben, sondern dir einfach zeigen, dass ich als eher durchschnittlicher Mathe LK Schüler in Informatik komplett mitkomme und besser bin.

Physik finde ich hingegen ziemlich blöd. In der EF hatte ich fast die 1-, danach wurden die Themen einfach nur noch uninteressant und nicht einmal die 2 habe ich gepackt, auch wenn mein gefallenes Interesse und somit nicht gemachte Hausaufgaben (jede Klausur bekommen wir als HA) daran Schuld sind.

Mathe ist in der Oberstufe nicht sehr schwer. Ich war auf einem Gymnasium in Bayern und hatte eine 3 im Zeugnis. Das liegt aber auch daran, dass ich mehr hätte üben können. Ein Klassenkamerad von mir, der vorher auf einer 5 stand, hat jedoch Nachhilfe genommen im Matheabitur eine 2 geschafft. Wirklich schlecht sind nur Leute, die zu wenig üben oder den Stoff nicht verstehen, weil sie zu oft fehlen oder der Lehrer nicht gescheit erklären kann.

Wie schwer Physik oder Chemie sind, weiß ich nicht. Sonst hatte ich noch Informatik in der Oberstufe, das war wirklich einfach.

Da aber jeder sagt dass diese Fächer soo schwer wären

Jeder sagt das garantiert nicht, vielleicht nur die, die du gefragt hast. Ich behaupte glatt das Gegenteil.

Ich hasse diese Ganzen Fächer wo man auswendig lernen muss

Die habe ich auch gehasst, und deshalb waren das bei mir immer die "schlechten" und schwierigen Fächer.

Bei Physik und Mathe muss man halt ein neues Thema verstehen. Da sollte man auch nicht nachlassen, sich um das Verständnis zu bemühen, sprich nach dem Unterricht zu Hause sich der Sache solang zu widmen (was aber schneller geht als auswendig lernen), bis man das Prinzip durchblickt hat. Die Anwendung auf Übungsaufgaben und Klausuraufgaben ergibt sich dann von alleine.

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