Ist Intelligenz angeboren oder kann man es trainieren?

8 Antworten

Das kann man nicht do genau sagen da Intelligenz nicht mal richtig definiert werden kann. Deswegen rede ich lieber von Gehirnleistung. Das kannst du dir vorstellen wie Muskeln. Ja, manche Menschen haben selten die Genetik von Arnold Schwarzenegger, aber selbst wenn man genetisch nicht so gesegnet ist, kann man eine Menge herausholen und sich grosse Muskelpakete antrainieren. Genauso ist es auch mit der Gehirnleistung. Wenn du unter anderem dein Gehirn trainierst, entstehen neue Synapsen und alte werden gestärkt. Machst du dann zusätzlich Sport bekommst du sogar neue Gehirnzellen. :)

Das kann man nicht do genau sagen da Intelligenz nicht mal richtig definiert werden kann.

Dem würde ich widersprechen.

Intelligenz ist die kognitive und geistige Fähigkeit sich Wissen anzueignen, Informationen zu sammeln und zu ordnen, und logische, sprachliche, mathematische oder sinnorientierte Problem zu lösen.

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@SchakKlusoh
die kognitive und geistige Fähigkeit sich Wissen anzueignen, Informationen zu sammeln und zu ordnen, und logische, sprachliche, mathematische oder sinnorientierte Problem zu lösen.

Das. Ja es ist erstmal eine Meinung. Ich habe durchaus das Recht auf eine eigene Meinung.

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Der größte Teil ist angeboren, der Rest ist nicht trainierbar.

Auf welche Wissensgrundlage basiert diese Antwort?

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Intelligenz ist uns allen angeboren. Es gibt keinen Menschen, der keine hat. Das ist genau wie mit der Körpergröße. Jeder Mensch hat eine Körpergröße. Das einzige, was uns auffällt, sind die Unterschiede bei solchen Eigenschaften. Menschen sind bspw. unterschiedlich intelligent. Es gibt Leute, die sind intelligenter als andere.

Aus dem Grund vermute ich, dass du wissen willst, ob Intelligenzunterschiede zwischen den Menschen angeboren sind. Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen, die sich im Großen und Ganzen so zusammenfassen lassen, dass ein größerer Teil der Intelligenzunterschiede angeboren ist (ca. 40 - 70 %), während ein kleinerer Teil (ca. 30 - 60 %) durch Umwelteinflüsse entsteht. Fakt ist, dass man immer mehr dahinter kommt, dass es auch physiologische Eigenschaften gibt, die mit diesen Intelligenzunterschieden zusammenhängen.

Aber auch bei diesen Unterschieden wäre ich vorsichtig. Achtung, hier kommt eine persönliche Interpretation von mir, die erstmal nichts mit dem wissenschaftlichen Konsens zu tun hat. Ich ziehe wieder die Verbindung zur Körpergröße: Unsere angeborene Veranlagung gibt uns auf physiologischer Ebene eine gewisse erreichbare Körpergröße vor. Sobald wir geboren werden (oder sogar noch davor während der Schwangerschaft), wirken sich die meisten Einflüsse, wenn sie denn die Körpergröße beeinflussen, eher insofern aus, dass sie die letztendliche Körpergröße im Vergleich zur erreichbaren Körpergröße verringern. Beispielsweise wenn wir an irgendeinem Nährstoffmangel leiden oder übergewichtig sind und das Knochenwachstum durch das Gewicht gebremst wird. So ähnlich sehe ich das mit der Intelligenz ebenfalls. Wir haben durch unsere Gene eine individuelle physische Intelligenzgrenze und alles, was nach der Festlegung der Gene kommt, wirkt eher hemmend auf unsere Intelligenz.

Menschen sind bspw. unterschiedlich intelligent. Es gibt Leute, die sind intelligenter als andere.

Das ist aber nicht angeboren diese Ansicht ist Veraltet. Das weiß man bereits seit dem Humangenomprojekt 2003. Demnach ist das menschliche Genom nicht komplizierter als das eines Fadenwurms. Warum also manche Menschen intelligenter zu sein scheinen als andere scheint einen anderen Ursprung zu haben, an den Genen kann es unmöglich liegen.

Darüber Hinaus bekommen Hirnforscher einen immer tieferen Einblick in die Entwicklung des Gehirns wodurch auch immer mehr die Erkenntnis durchdringt, dass das Gehirn auch im Hohen Alter noch Formbar ist. Das Gehirn ist ein plastisches, sich selbst organisierendes System.

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@DoctorBibber

Die Frage, ob Intelligenz "angeboren" oder "erworben" ist, erschließt sich nach dem Stand der Technik in sogenannten Zwillingsstudien, nicht an der PCR-Maschine. Es sind zwar inzwischen einige hundert Gene bekannt, die einen Einfluss auf die Intelligenz haben, aber dass diese allein es nicht sein können und auch die Epigenetik einen wichtigen Beitrag spielt, ist hinlänglich bekannt.

Die Intelligenz entsteht nicht durch die "plastische" Verformung des Gehirns aufgrund externer Reize sondern es ist eher so, dass das Gehirn plastischer ist, wenn es eine höhere Intelligenz hat. Inzwischen hat die Gehirnforschung sogenannte Astrozyten, Gluonen, also nicht einmal Neuronen im Verdacht, das zu sein, was bei Intelligenzunterschieden auch physiologisch auffällig ist.

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@Avicenna89
Die Frage, ob Intelligenz "angeboren" oder "erworben" ist, erschließt sich nach dem Stand der Technik in sogenannten Zwillingsstudien, nicht an der PCR-Maschine.

Was macht die Zwillingsstudie so aussagekräftig?

das Gehirn plastischer ist, wenn es eine höhere Intelligenz hat.

Nachvollziehbar. Aber was bestimmt ob ein Gehirn plastisch oder weniger plastisch ist? Sind es dann doch die Gene und wenn ja in wie fern?

Und wie ist "Intelligenz" bezogen auf dieser Forschung überhaupt definiert? Googelt man nach der Definition, so erhält man folgende Aussage als erstes:

Was genau Intelligenz ist, bleibt jedoch Ansichtssache. Denn bis heute gibt es keine einheitlich anerkannte Definition dafür

Wenn das wirklich so ist, dann frage ich mich schon wie es sein kann, dass wir sagen, dass "Intelligenz" genetisch vererbbar ist oder von diesen und jenen Faktoren abhängig ist obwohl wir noch nicht einmal wirklich wissen wie wir "Intelligenz" definieren sollen. Wie hängt das zusammen?

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@DoctorBibber
Was macht die Zwillingsstudie so aussagekräftig?

Die Zwillingsstudie ist ein wissenschaftliches Werkzeug. Intelligenz lässt sich nicht, wie von dir dargestellt, in einem simplen "Humangenomprojekt" abvespern. So nach dem Motto: "Hurra, wir haben GTTAC auf Chromosom 7 gefunden! Endlich wissen wir, wo die Intelligenz herkommt!". Die Intelligenz ist das Ergebnis von vielen hunderten von Genen, die man bislang nur im Ansatz kennt. Man kann ja bei Menschen nicht einfach so wie bei Labormäusen Gene aus"knocken" (wie man das in der Fachsprache nennt) - kriegt man bei keiner Ethikkommission in der westlichen Welt durch. Bei eineiigen Zwillingen kann die Wissenschaft jedoch auf Menschen zugreifen, die genetisch identisch sind und sich dann bspw. anhand unterschiedlicher Umwelteinflüsse (bspw. bei getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen) ansehen, welchen Einfluss die Umwelt auf die Ausbildung von Merkmalen hat. Und eben bei der Intelligenz hat man dann festgestellt, dass selbst bei der Geburt getrennte Zwillinge sich intellektuell auch im höheren Alter noch ähnlicher waren als es ihre Umwelt hätte erwarten lassen. Das ist durchaus aussagekräftig. Nicht perfekt, aber deutlich besser als wie wenn man die DNA-Stränge eines Fadenwurms und eines Menschen nebeneinanderläge und aus deren Ähnlichkeit darauf schließen würde, dass der Mensch seine Intelligenz erworben haben muss... Die Gliedmaßen dann ja wohl auch, oder?

Aber was bestimmt ob ein Gehirn plastisch oder weniger plastisch ist?

wie schon geschrieben: Das kann nur anatomisch bestimmt sein. Beispielsweise eine bessere Nährstoffversorgung der Gehirnzellen.

Und wie ist "Intelligenz" bezogen auf dieser Forschung überhaupt definiert? Googelt man nach der Definition, so erhält man folgende Aussage als erstes:
Was genau Intelligenz ist, bleibt jedoch Ansichtssache. Denn bis heute gibt es keine einheitlich anerkannte Definition dafür
Wenn das wirklich so ist, dann frage ich mich schon wie es sein kann, dass wir sagen, dass "Intelligenz" genetisch vererbbar ist oder von diesen und jenen Faktoren abhängig ist obwohl wir noch nicht einmal wirklich wissen wie wir "Intelligenz" definieren sollen. Wie hängt das zusammen?

Klar - so kann man sich immer versuchen, rauszuwinden, wenn das Thema ein bisschen anstrengender wird.

Fakt ist, Intelligenz ist gar nicht so sehr umstritten. Sie ist ein anderes Wort für intellektuelle Leistungsfähigkeit. Ursprünglicher Zweck der Intelligenz war, Schülerinnen und Schüler mit Sonderschulbedarf zu identifizieren. Und auch heute noch ist das wichtigste Ergebnis der Intelligenzforschung, zu identifizieren, wann ein Mensch Förderung braucht, um überhaupt im Alltag bestehen zu können. Ich spreche da nicht von den ganz wenigen Ausnahmefällen, wo mal ein hochbegabter Mensch ein bisschen schräg ist und sich sozial nicht anpassen will. Sondern vom anderen Ende der Intelligenzverteilung, von Menschen mit intellektueller Retardierung, Menschen mit Down-Syndrom (Gendefekt übrigens - die bekommen ihren niedrigen IQ nicht, weil man verpasst hat, sie in einen bilignualen Kindergarten zu stecken) und anderen mehr. Ob man nun das letzte Fitzelchen an Definition hier oder dort noch hinzufügen oder weglassen kann, ist in dieser Praxis realtiv wurscht. Darüber dürfen sich dann die streiten, die unbedingt noch ein IQ-Pünktchen mehr für sich aus der Definition herausquetschen wollen, um bei Mensa aufgenommen zu werden. Aber man kann sich an dieser wissenschaftlich durchaus tolerierten Unschärfe tatsächlich so aufreiben wie die Klimawandelleugner an der dritten Nachkommastelle der Klimasensitivität von Kohlenstoffdioxid - und dann das gesamte, bislang äußerst gut erprobte Modell "zum Einsturz zu bringen"...

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intelligenz ist die fähigkeit, beziehungsgefüge zu erkennen, um sich an veränderungen anzupassen durch trennung des wesentlichen vom unwesentlichen.

Nein Intelligenz ist nicht angeboren. Das menschliche Genom ist nicht komplizirter als das eines Fadenwurms. Die Gene haben absolut keine Ahnung davon wie dein Gehirn sich entwickeln kann. Diese Erkenntnisse stammen aus dem Humangenomprojekt das von 1990 bis 2003 durchgeführt wurde und das Ziel hatte das menschliche Genom vollständig zu entschlüsseln.

Das bedeutet die Abfolge der Basenpaare der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren. Durch den Vergleich der menschlichen DNA mit dem der anderen Lebewesen erhofften sich Wissenschaftler ein besseres Verständnis zur Evolution.

Das bedeutet, dass der Großteil der Menschen Heute der festen Überzeugung sind, dass Dinge wie Intelligenz oder gar Narzisstische Neigungen sowie diverse weitere Eigenschaften angeboren seien, doch es stellt sich heraus, dass genau das nicht der Fall sein kann.

Zudem Kamen Hirnforscher wie Gerald Hüther zu dem Schluss, dass sich das Gehirn sogar im Hohen Alter Strukturieren kann. Es ist ein plastisches und vollständig selbst organisierendes System und es gibt auch keinen genetischen Code oder eine Art "vorgeschriebenes Programm" der Besagt wie sich das Gehirn zu entwickeln hat, Es strukturiert sich basierend auf Erfahrungen und den sozialen Kontakten vollständig selbst.

Nichts was du jemals gelernt hast ist vorgeschrieben. Alle Verhaltensweisen die du im Laufe deines Lebens erlernt hast, vom Laufen über das Sprechen bis zum Bedienen eines Computers hast du dir mithilfe der sozialen Kontakte erlernen müssen.

Bedeutet, damit du überhaupt lernen kannst braucht es zum einen Erfahrungen die du in deiner Umwelt machst und das soziale Miteinander, du bist auf die Beziehungen angewiesen ansonsten hätte es offensichtlich kein Sinn warum du sprechen können solltest und genauso wenig hättest du das Laufen gelernt.

Wir lernen seit der Einschulung wenn nicht sogar im eigenen Haushalt als Einzelgänger durchs Leben zu gehen, die Wahrheit ist, dass wir aber keine Einzelgänger sind. Wir währen niemals so weit gekommen wenn wir keine Beziehungen hätten in denen wir alles lernen.

Das heißt so etwas wie eine richtige kognitive Begabung gibt es in Wahrheit gar nicht oder hat bei bestimmten scheinbaren Ausnahmen zumindest keinen genetischen Ursprung wie wir bereits wissen. Es muss also etwas anderes sein.

Nein Intelligenz ist nicht angeboren.
....
Diese Erkenntnisse stammen aus dem Humangenomprojekt das von 1990 bis 2003 durchgeführt wurde und das Ziel hatte das menschliche Genom vollständig zu entschlüsseln.

André Reis (Leiter des Humangenetischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen) meint etwas anderes:

„Es gibt eine ganze Reihe von Studien, die zumeist mit Zwillingen durchgeführt wurden, die belegen, dass die Erblichkeit von Intelligenz bei etwa 60 Prozent liegt. Wobei der Einfluss der Gene in der Kindheit etwas geringer ist, als bei Erwachsenen”, sagt André Reis, Leiter des Humangenetischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen. Während der Anteil des Erbguts an der Intelligenz durch die Zwillingsstudien klar belegt ist, war bisher noch wenig darüber bekannt, welche Gene involviert sind.

Alle Verhaltensweisen die du im Laufe deines Lebens erlernt hast, vom Laufen über das Sprechen bis zum Bedienen eines Computers hast du dir mithilfe der sozialen Kontakte erlernen müssen.

Auch das ist falsch.

Würdest Du die richtigen Begriffe verwendet, würde ich Dich ernst nehmen.

Laufen, Sprechen und das Bedienen eines Computers sind keine Verhaltensweisen. Das sind Fähigkeiten. Und es ist richtig, daß man sie erlernt. Logisches Denken ist aber etwas ganz anderes als Muskelkontrolle.Kinder stehen irgendwann auf und laufen, auch wenn es ihnen nie jemand zeigt.

Während der Pubertät wird nicht nur der Körper umgebaut, auch das Gehirn wird verändert. Das wird durch Hormone gesteuert, nicht durch soziale Kontakte.

Wir lernen seit der Einschulung wenn nicht sogar im eigenen Haushalt als Einzelgänger durchs Leben zu gehen

Das ist ebenfalls Unsinn. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das mit seinen Mitmenschen interagieren will und angeborene, instinkmässige Verhaltensweisen hat, die ihm das ermöglichen.

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@SchakKlusoh
Würdest Du die richtigen Begriffe verwendet, würde ich Dich ernst nehmen.

Lass uns mal jegliche Bewertung außenvor lassen wenn wir uns gemeinsam auf die Suche danach machen ob Intelligenz nun vererbt werden kann oder nicht.

André Reis (Leiter des Humangenetischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen) meint etwas anderes:

Ich will an dieser Stelle aber trotzdem anmerken, dass ich es als positiv empfinde, dass du die Informationsquelle aus dem du deine These beziehst offen legst, es ist definitiv besser wenn wir uns auf Fakten konzentrieren anstatt es auf rhetorisches Schlammketschen hinausläuft, so kommen wir Objektiv der Wahrheit deutlich näher.

Ich finde die Information sehr spannend und habe natürlich auch gleich recherchiert. Das erste was mir dabei auffiel ist, dass die Prozentangaben je nach dem wo man die Information über die jeweilige Studie ließt unterschiedlich ausfallen. Wir haben z.b. bei "planet-wissen.de" eine Angabe mir 25% bei der gleichen Studie. Muss aber erstmal nicht viel bedeuten.

Mich persönlich beeindruckt die Zwillingsstudie allerdings dennoch nicht besonders und der Hintergrund ist simpel. Hier wird nicht direkt auf die DNA geschaut sondern nur beobachtet wie Zwillinge aufwachsen, welche Wege sie gehen um dann Rückschlüsse zu ziehen und das finde ich bei so diffusen Themen wie "Intelligenz" wobei die meisten noch nicht einmal eine richtige Definition davon haben was Intelligenz nun wirklich ist doch gefährlich.

Das ist in meinen Augen noch lange kein Stichhaltiger Beweis dafür, dass Intelligenz vererbt wird. Wenn es jedoch gelingt die DNA zu Sequenzieren, dann kann man diese direkt mit anderen Lebewesen vergleichen und dann empfinde ich das doch als ganz schön belastend, für die Hypothese: "Intelligenz ist vererbbar", wenn die DNA mehr mit dem eines Fadenwurms gemeinsam hat als das eines wirklich komplexen Lebewesens und so etwas wie logisches Denken und Rechenoperationen durchführen sind schon komplexe Aufgaben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die DNA so unkompliziert aufgebaut ist, wenn man den mit einem Fadenwurm vergleichen kann.

Das heißt die Sequenzierung der DNA empfinde ich als Stichhaltiger als die bloße Beobachtung von Zwillingen beim Aufwachsen wobei auch hier deutlich ist, dass Zwillinge nicht immer ähnliche Veranlagungen haben was die Intelligenz angeht und auch hier die Umwelt eine Entscheidende Rolle Spielt wenn es um den Erfolg im späteren Leben geht. Natürlich reden wir hier von Zwillinge die räumlich getrennt voneinander aufwuchsen.

Es kommt erstaunlich oft vor, dass sich ähnliche Interessen einstellen aber das sagt noch lange nichts darüber aus wie Erfolgreich sie wirklich sind.

Kinder stehen irgendwann auf und laufen, auch wenn es ihnen nie jemand zeigt.

Das gleiche gilt auch für das Sprechen auch das zeigt ihnen niemand direkt sie sagen dann plötzlich "Mama". Der Schlüssel ist, dass sie sich das abschauen. Sie wollen sein wie ihre Vorbilder, nämlich Mama und Papa. Sie orientieren sich instinktiv nach ihren Eltern bzw der nächsten Bezugsperson, was anderes haben sie nicht.

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@DoctorBibber
Lass uns mal jegliche Bewertung außenvor lassen

Jemand, der wirklich das Thema verstanden hat, verwendet auch die richtigen Begriffe.

Kann es sein, daß Du deine Kenntnisse aus populärwissenschaftlichen Büchern beziehst?

dass die Prozentangaben je nach dem wo man die Information über die jeweilige Studie ließt unterschiedlich ausfallen

Das liegt daran, daß es keine physikalische Größe ist, die man messen könnte. Je nach Test (wie beim Intelligenztest) variert die Angabe. Deshalb ist es so wichtig genau zu wissen, wie und mit was getestet wurde.

Das ist in meinen Augen

Der Absatz ist irrelevant weil Du scheinbar nicht weißt, was "Sequenzierung der DNA bedeutet und wie der Stand der Forschung ist.

Das gleiche gilt auch für das Sprechen auch das zeigt ihnen niemand direkt sie sagen dann plötzlich "Mama". Der Schlüssel ist, dass sie sich das abschauen

Das stimmt nicht. Ma-Ma und Pa-Pa sind quasi Basislaute, die durch das Öffnen des Mundes bei gleichzeitigem Ausatmen erzeugt werden. Durch die Reaktion der Eltern werden sie zugeordnet. Das ist nicht Abschauen.

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@SchakKlusoh
Kann es sein, daß Du deine Kenntnisse aus populärwissenschaftlichen Büchern beziehst?

Und woher beziehst du deine "Kenntnisse" scheinbar besitzt du mehr Kenntnisse darin gleich persönlich zu werden obwohl du mich nicht kennst.

Menschen, die es nötig haben in einer Diskussion andere persönlich anzugreifen sind in der Regel Menschen die das Gefühl haben die Kontrolle zu verlieren.

Ich glaube, dass es dir mehr darum geht mich destruktiv zu kritisieren und anzugreifen, als das es dir wirklich um die Sache geht und mich bzw. die Teilnehmer der Diskussion mit Fakten und Belegen zu überzeugen.

Ich habe kein Interesse an ein rhetorisches Schlammketschen und habe daher kein Interesse mehr an einen Informationsaustausch mit dir.

LG.

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@DoctorBibber
Und woher beziehst du deine "Kenntnisse" scheinbar besitzt du mehr Kenntnisse darin gleich persönlich zu werden obwohl du mich nicht kennst.
  • Du hast einen Autor populärwissenschaftlicher Bücher zitiert.
  • Du hast Begriffe falsch verwendet - deshalb nehme ich an, daß Du mit der Terminologie nicht im Alltag/beruflich vertraut bist.
  • Du bist Behaviourist
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@SchakKlusoh
Du bist Behaviourist

Das sehe ich anders. Watson mag zwar einen Zipfel der Wahrheit erkannt haben aber die Schlussfolgerung ist eindeutig falsch. Ich sehe es nicht genauso wie "Watson" und genauso wenig sehe ich mich als "Behaviourist". Ich hinterfrage nur Regelmäßig das was als "wahr" erachtet wird. Ich frage mich ob das was wir gesellschaftlich als richtig oder falsch verstehen wirklich so richtig oder falsch ist und das erfordert nun einmal von mir, dass ich mich mit Themen beschäftige die eben nicht meiner "Spezialisierung" entsprechen.

In diesem Sinne also hast du mit der Annahme, dass ich mich eben nicht Tag täglich damit beschäftige recht. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich davon abhalte unsere als "wahr" erachteten gesellschaftlichen Überzeugungen zu hinterfragen, immerhin geht es mich sehr wohl etwas an, wenn das Bildungssystem durch welches ich ging und gehe, auf Überlegungen basieren, die möglicherweise falsch sein könnten.

Basierend auf eigenen Erfahrungen ist das für mich ein wichtiges Thema. Wenn ich eine falsche Information habe, dann ist es ok, wenn du diese kritisierst und mit Fakten belegst warum es falsch ist. Das hilft nicht nur mir sondern bestimmt auch vielen anderen Weiter denen das Thema ebenfalls wichtig ist und die es verstehen wollen.

Jemand, der wirklich das Thema verstanden hat, verwendet auch die richtigen Begriffe.

Mir geht es persönlich weniger um die Begriffe und mir geht es auch nicht um das VERSTEHEN. Mir persönlich geht es um das BEGREIFEN und VERSTEHEN und BEGREIFEN ist nicht das selbe.

Wenn ich die Sage, dass bei der Addition zweier Zahlen eine Summe gebildet wird, kannst du es VERSTEHEN, denn ich habe die nötige Sprache verwendet um die diese Information mitzuteilen, sie ist angekommen und du hast es VERSTANDEN im besten Fall so, wie ich sie dir auch übermitteln wollte. Das heißt aber nicht, dass du auch die BEDEUTUNG BEGRIFFEN hast.

und um dieses BEGREIFEN geht es mir, wenn man wirklich begriffen hat, was für eine Bedeutung dahinter steckt was manchmal auch eine Frage der Interpretation sein kann.

Wenn du also sagst, das du das Thema VERSTANDEN hast? Hast du das Thema dann auch wirklich BEGRIFFEN?

Ich für meinen Teil kann diese "Wahrheiten" nicht annehmen, einfach weil ich aus meinen ERFAHRUNGEN schon alleine und die Schnittmenge der Erfahrung anderer, begriffen habe, dass hier etwas nicht stimmt. Aus diesem Grund sehe ich es als meine persönliche Pflicht mich mit der Thematik auseinander zu setzen und alles notwendige darüber zu lernen.

Aktuell ist das mein Wissensstand. Wir werden grundsätzlich nie alles wissen. Wer behauptet bereits alles über etwas bestimmtes zu wissen lügt oder belügt sich selbst. Wie oft hat es das schon in der Wissenschaft gegeben. Denke nur mal Werner Heisenberg da hieß es auch, die Physik währe "Verstanden" und es ginge nur darum die ein oder andere Nachkommastelle nachzubessern wie ist man da auf die Nase gefallen.

Mir geht es also in erster Linie nicht um Begriffe auch wenn ich sie trotzdem brauche. Wenn dir etwas auffällt, bin ich dir Dankbar wenn du mich darauf hinweist, dann kann ich meine Wissenslücken effektiv schließen und wenn dir auffällt, dass du basierend auf deinen Kenntnisstand bemerkst, dass mein Wissen falsch zu scheint, dann ist es auch ok wenn du deutlich machst, dass es falsch ist aber dann möchte ich mit Fakten darüber Argumentieren warum es falsch ist.

Scheinargumente wie: "Du bist doch in diesem Thema gar nicht zuhause und hast kein Recht dich damit zu beschäftigen oder zu Argumentieren." nach dem Motto: "Schuster bleib bei deinen Leisten." bringen niemanden weiter jeder sollte sich unabhängig von ihrem Themenschwerpunkt mit unterschiedlichen Themen befassen die ihnen wichtig und Wissenswert erscheinen und über den Tellerrand schauen.

An diese Art der Rhetorik bin ich nicht interessiert. Sollte es aber deine Art zu Argumentieren sein, selbst wenn du Professor für was auch immer bist, dann möchte ich die Konversation nicht weiter führen.

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@DoctorBibber
Scheinargumente wie: "Du bist doch in diesem Thema gar nicht zuhause und hast kein Recht dich damit zu beschäftigen oder zu Argumentieren."

Das habe ich nicht gesagt.

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@SchakKlusoh

Ok. Gehen wir wieder zurück zum Thema, warum würdest du aus deiner Sicht sagen, dass die Aussagekraft der Zwillingsstudie einen signifikanten Anteil der DNA belegt?

Und wie ist die Intelligenz basierend darauf definiert. Wenn es um die Definition der Intelligenz geht, scheint es ja noch immer keinen Konsens zu geben oder sehe ich das falsch?

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