Immer wenn ich meditiere, muss ich weinen..sollte ich aufhören?

10 Antworten

Nachdem ich ein paar Jahre Erfahrung mit verschiedenen Formen von Meditation habe, möchte ich mich zu deiner Frage äußern:

Ich persönlich rate Menschen mit neurologischen oder psychischen Erkrankungen grundsätzlich dazu, zunächst mit ihrem Arzt bzw. Psychotherapeuten darüber zu sprechen, ob eine Meditationspraxis sinnvoll scheint.

Auch können Neurologe bzw. Therapeut möglicherweise Hinweise darauf geben, welche Formen der Meditation vermieden werden sollten, bzw. welche Arten dagegen womöglich besonders empfehlenswert sind.

Solltest du zu dieser Gruppe gehören, spreche das Thema bitte mit deinem betreuuenden Neurologen oder Psychotherapeuten ab.

Grundsätzlich können bei Meditation immer wieder mal unterdrückte Emotionen hochkommen. Wenn das aber "immer" geschieht, dann scheint mir das mehr als nur ein emotionaler Ausgleich zu sein.

Ich weiß nicht, welche Art von Meditation du praktizierst, aber wenn du einen Lehrer hast, kannst du dich damit auch an ihn wenden und dich beraten lassen.

Solltest du noch keinen Lehrer haben, dann ist jetzt vielleicht der richtige Augenblick, um nach einer Möglichkeit zu schauen, unter Aufsicht und mit Begleitung durch einen qualifizierten Lehrer zu üben.

Alles Gute. :-)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Mehr als 30 Jahre Praxis buddhistischer Meditation

Vielleicht kommen dir während der meditation Erinnerungen in den sinn, welche du normalerweise verdrängst oder nicht aktiv wahrnimmst. beim meditieren konzentriert man sich auf die eigene Atmung und seinen Körper. Gedanken tauchen auf, doch man bewertet sie nicht und lässt sie gehen. wenn du erst mit dem meditieren angefangen hast, würde ich nicht direkt aufhören. anfangs war ich auch total zappelig und dachte, dass das niemals was wird. nach 1,5 jahren kann ich aber sagen, dass ich froh bin, es weiterhin gemacht zu haben. konzentriere dich mehr oder probiere mal eine geführte meditation aus, auf youtube gibt es Millionen davon. wenn es aber immer schlimmer wird und die meditation keine Entspannung, sondern eher Traurigkeit auslöst, solltest du dich nicht weiter quälen. überdenke aber, ob nicht regelmäßige Gespräche oder eine Therapie für dich in frage kämen. für sowas muss man sich überhaupt nicht schämen; im Gegenteil. mach dir auch den konkreten Grund bewusst, wieso du weinen musst. ob es die situation an sich ist, aufkommende Gedanken etc. pp. viel gluck weiterhin

Wenn du dich mal mit spirituellen Künstlern beschäftigen würdest, würdest du schnell erkennen, dass das weinen eine übliche Reaktion ist.

Beatles, Jimmy Hendrix, the Verve und auch oasis singen in vielen ihrer Lieder über das tränen bekommen. Sie alle waren spirituell weit erfahren.

Es ist eine Reaktion, die durch das innerliche weinen entsteht - durch viele Gedanken, negative Wörter die man über den Tag sagst und denkt, Angst, unverarbeitete Herz Probleme/ schmerzen. Erst wenn man beginnt diese los zu lassen, und der Geist still wird, erlebt ein ein Einheitsgefühl.

Man bemerkt das alles gleichzeitig passiert und alles da ist, und man immer nur in seinem begrenzten Raum denkt.

Alles liebe :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nein. Geh mal lieber tiefer in dich und schaue bzw beobachte, was der Auslöser des Weinens ist. Es könnte ein verstorbener Angehöriger sein, oder eine Angst in Dir oder sonst etwas. Beobachte einfach mal. :)

Wenn du nicht weißt, wie das geht, dann schreibe mir einen Kommentar hier drunter.

Beste Grüße

dragonaari :)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Wurde spirituell aufgezogen und habe viel Erfahrung.

ich denke schon das es besser wäre aufzuhören weil, soll meditieren nicht entspannend sein? Und weinen ist ja nicht so entspannend! Wie kommt es überhaupt dazu das du davon weinen musst?

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