Im Glaubensbekenntnis steht von Jesus der Satz: "er sitzt zur Rechten Gottes", Gott sitzt auf seinem Thron, Jesus soll auch Gott sein, sitzen dort zwei Götter?

Das Ergebnis basiert auf 30 Abstimmungen

Sonstiges... 43%
Nein, das ist die Trinität, ein einziger Gott. 27%
Die Geschichte stimmt nicht! 13%
Du sollst dir kein Bildnis machen! 7%
Das kann man nicht erklären! 7%
Ja, das sind zwei Götter, und der Heilige Geist ist der dritte. 3%

Ich weiß, die Frage ist schon 4 Jahre alt. Aber könntest du vielleicht Großkochberg bei Rudolstadt und nicht bei Weimar schreiben? Rudolstadt ist näher.

Ganz kurz, jeder, der nach "Deckenmalerei der Kirche Großkochberg bei Weimar" sucht, findet das sofort, während "Rudolstadt", anstelle von Weimar, nur ein paar Bildchen bringt.

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Sonstiges...

das ist aus dem Bild des Feudalismus genommen - zur Rechten des Herrschers sitzt sein würdigster Vasall/Minister/Ratgeber/Großwesir. Sowohl bei Tisch wie auch wenn er thront. Üblicherweise war der Thron etwas erhöht, um sich vom Platz zur Rechten und zur Linken sichtbar abzuheben.

Die biologische Gottessohnschaft und Vergottung des historischen Jesus ist eine Anleihe bei heidnischen Götterlehren (Söhne des Zeus/Jupiter), im Zusammenhang mit dem Konzil von Nikäa.

Nein du irrst dich

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"Die biologische Gottessohnschaft und Vergottung des historischen Jesus ist eine Anleihe bei heidnischen Götterlehren (Söhne des Zeus/Jupiter), im Zusammenhang mit dem Konzil von Nikäa."

Dieser Satz, oder diese Feststellung, hat diese Frage gewonnen. Ich fragte, ob dort zwei Götter sitzen, zusammen mit der Behauptung, dass Jesus auch Gott sein soll.

Ich nehme dieses Glaubensbekenntnis wörtlich, dort steht: "Ich glaube an Gott, den Vater,...Und an Jesus Christus,...er sitzt zur Rechten Gottes,...Ich glaube an den Heiligen Geist,...Amen." Das ist das "Apostolische Glaubensbekenntnis". Darin steht nichts von einer Trinität. Das Glaubensbekenntnis ist in der vorliegenden Form wahrscheinlich in Gallien im 5. Jahrhundert entstanden. Das Apostolische Glaubensbekenntnis geht auf die Aussagen der Apostel über Jesus zurück. Auf die Sätze haben sich die Christen der frühen Kirche geeinigt, um sich in ihrem Glauben zu vergewissern. Sie wurden über die Jahrhunderte weitergegeben.

Katpedia schreibt: "Das Apostolische Glaubensbekenntnis (lat. symbolum apostolicum), auch Apostolicum, ist ein trinitarisch aufgebauter Bekenntnistext..."

So wie dieses Glaubensbekenntnis aufgebaut ist kann man davon ausgehen, dass es drei verschiedene Gottheiten gibt.

Die Dreieinigkeitslehre wurde auf dem ersten Konzil von Nicäa beschlossen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

Dabei wurde auch beschlossen, dass Jesus Gott ist.

"Wehe euch Schriftgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!" (Lukas 11,52)

Das geschieht dadurch, dass sie Jesus zu Gott gemacht haben und eine Dreieinigkeitslehre erfanden - eine Anleihe bei heidnischen Götterlehren.

Mein eigener Glaube spielt dabei nur die Rolle dessen, der hier den Stern vergibt. Ich glaube an Gott, aber weder an eine Trinität noch an Worte Gottes. Was nimmt sich der Mensch dabei heraus zu beschließen, dass ein anderer Mensch Gott sein soll? Ich glaube, dass diejenigen, die das erfunden und beschlossen haben, sowie deren Anhänger das ewige Leben nicht erreichen werden, auch werden sie Jesus nie kennenlernen. Ebensowenig wie die, die Jesus zu Gottes Sohn gemacht haben. Auch das entstammt heidnischen Götterlehren.

Es ist schwer seinen eigenen Glauben zu hinterfragen, dieses Problem haben aber alle Gläubigen aller Religionen. Ich weiß das weil ich es selbst erleben musste. Aber wir haben nur dieses eine Leben, und wenn man schon an Gott glaubt, dann sollte man an Den Richtigen Gott glauben, an Den Einen, Den Unbeweisbaren, Den Schöpfer, Den Erhalter, an Den, zu Dem alles zurückkehrt.

So wie es auch bei Jesaja 46,9 in der Bibel steht:

"... Ich bin Gott und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht."

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Sonstiges...

Wie linke Gehirnhälfte, rechte Gehirnhälfte und die Brücke dazwischen. Das heißt für deine Frage "sitzen dort zwei Götter?" sowohl als auch und weder noch.

Was hat das mit dem Gehirn zu tun? Oder soll das ein Vergleich sein? Das würde aber nicht passen.

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@joerosac

Es ist ein Gehirn, es ist ein Gott. Das Gehirn besteht aus linker Gehirnhälfte, rechter Gehirnhälfte und Brücke, so wie auch Gott aus drei Erscheinungen.

Anderer Vergleich: Du liegst im Bett und träumst, du würdest dich mit einer Person unterhalten. Wer bist du? Du bist der Schläfer im Bett, du bist im Traum dein Traum-Ich, die Person mit der du redest ist eine Abspaltung von deinem Bewusstsein, du bist zugleich auch dein Traum, bzw. dein Gedanke u.s.w.

Deine Frage lässt sich nicht besser beantworten, weil sie zu unpräzise ist und von falschen Voraussetzungen ausgeht. So als würde man fragen, wenn man am Nordpol steht und noch 3 Schritte weiter nordwärts geht, wo kommt man dann hin?

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@Maarduck

Die Geschichte, dass Gott aus drei Erscheinungen bestehen soll wurde von Menschen so beschlossen, es ist ein Dogma. Damit kam man den Römern entgegen die die Trias hatten: Im Römischen Reich war die bedeutendste Dreiergruppe von Schutzgöttern die kapitolinische Trias von Iuppiter, Iuno und Minerva, der in der römischen Staatsreligion zentrale Bedeutung zukam.

Die Trinität wurde nur erfunden damit die Römer Christen wurden, damit hatten sie es einfacher, sie konnten weiter drei Erscheinungen haben. Es gibt nur Einen Gott.

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Sonstiges...

Ich sehe Gott und zu seiner Rechten sitzt Jesus, sein Sohn. Und die Taube ist Gottes Geist.

Das ist ja auch nicht gerade schwer zu erraten ... ;)

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Sonstiges...

Deine Seele ist Gott in Miniatur.

Jeder Mensch ist ein Mikrokosmos Gottes.

Bitte die Bibel nicht als einen Tatsachenbericht auffassen und jedes Wort für bare Münze nehmen. Die Bibel wurde von lebenden Menschen aufgeschrieben, die mündlich überlieferte Geschichten für die Nachwelt festhielten. Die Bibel zeigt nur die Vorstellung der Menschen von Gott.

Es wird von den Christen behauptet, dass die Bibel Gottes Wort sei, nicht gewusst?

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@joerosac

Das sagen nur die wenigsten Christen. Die meisten sagen die Bibel beinhaltet Gottes Wort oder ist durch Gott inspiriert.

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@joerosac

Abgesehen davon, was manche Leute glauben, ist die Bibel ein wichtiges historisches Dokument und sollte auch als historische Quelle hinterfragt werden.

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@joerosac

Herumbibeln sollte man entweder ernsthaft oder gleich in den Satirekeller gehen.

Glaubensfragen und Abstimmung passt nicht zusammen.

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@nurlinkehaende

Warum soll das nicht passen? Die meisten sehen das jedenfalls anders.

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@joerosac

Zitat aus dem Text: "Der Apostel Paulus ist davon überzeugt, dass Gott die heiligen Schriften inspiriert hat und dass Christen jede Menge aus ihnen lernen können (2. Timotheus 3,16)".

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@joerosac

Man kann IMO um eine begründete Sichtweise bitten. Abstimmung verfehlt das Ziel und dient eher der Abarbeitung der dusseligen Tagesziele von GF.

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@Gungrasshopper

"Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt." 2 Timotheus 3:16-17

Dort stehts ganz klar. Ich glaube nicht, dass die Bibel das Wort Gottes ist, aber ich bekomme oft gerade diese Bibelstelle zum Beweis vorgelegt. Hier sagt Paulus ganz deutlich, dass die Bibel, und zwar die ganze Bibel, Gottes Wort ist.

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@nurlinkehaende

Das hat mit den Tageszielen gar nichts zu tun, ich mag solche Abstimmungen eben ...;)

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@joerosac

Von Gott eingegeben heißt aber nicht, dass er dies diktiert hätte! Vielleicht ist Dir die Unterscheidung zu haarspalterisch. Aber es macht einen Unterschied, ob man davon ausgeht, dass z.B. ein Engel den Koran quasi diktiert, oder ob ein Schreiber etwas berichtet, dass vielleicht selbst erlebt, vielleicht auch nur vom Hörensagen kennt. Die Bibel berichtet über Ereignissen, bei denen Gott eine Rolle spielte, aber die Texte sind von Menschen geschrieben und formuliert wurden. Dies sieht zu mindestens die große Mehrheit der evangelischen und der katholischen Kirche so. Anders sind Wiedersprüche zwischen den Evangelien auch gar nicht zu erklären. Sorry, wenn ich Dein Feindbild von den dummen engstirnigen Christen etwas beschädige.

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@Gungrasshopper

Keine Sorge, dieses Feindbild habe ich nicht.

Doch ich verstehe unter "von Gott eingegeben" eben das was es bedeutet, siehe hier: "Demnach hat Gott Zur Abfassung der Heiligen Bücher … Menschen erwählt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen Fähigkeiten und Kräfte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er … geschrieben haben wollte, als echte Verfasser schriftlich zu überliefern. Von den Büchern der Schrift ist zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte"

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Inspiration

Warum denn herausreden?

Das Erste Vatikanische Konzil (1869/70) wiederholt die Lehre des Konzils von Trient, dass die Heilige Schrift vom Heiligen Geist inspiriert Gott als Urheber habe (DH 3006: "quod Spiritu Sancto inspirante conscripti Deum habent auctorem").

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@joerosac

Du willst mir jetzt ernsthaft weismachen, dass die meisten Christen glauben, dass die Bibel das unverfälschte Wort Gottes sei und jedes Wort wahr? Mir sind bisher nur sehr wenige Christen begegnet, die an die Schöpfung in 6 Tagen glaubten, die Geschichte von Adam und Eva für wahr hielten oder z.B. die Geschichte der Sintflut wörtlich nahmen. In den USA mag eine solche Haltung öfter vorkommen, in Deutschland ist sie doch relativ selten.

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@Gungrasshopper

Mir begegnen hier einige Christen die alle möglichen Ansichten darüber haben, einer sagt, die Erde sei 6.000 Jahre alt. Die Sintflut wird von den meisten hier wörtlich genommen und die Geschichte von Adam und Eva auch. So weiß ich eigentlich nie, wie ich mit einem Christen diskutieren soll wenn ich ihn nicht vorher um alles befrage. Oft kommt irgendwelcher Durcheinander dabei heraus weil ich von Prämissen ausgehe die mein Gegenüber nicht hat. Leider. Und doch glauben die meisten Christen, dass die Bibel das unverfälschte Wort Gottes ist und jedes Wort wahr. Nur dann wird oft gesagt, dass man es doch anders verstehen muss als es dort steht. Chaos ...

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