Ich komme irgendwie mit Menschen nicht so zurecht

57 Antworten

Da gibt es doch weit größere Probleme, als dass man Smalltalk nicht so gut beherrscht. Wenn du viel Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen hast, wirst du schnell merken, dass du mit manchen sehr locker sprechen kannst, mit anderen dagegen nur sehr gezwungen. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Leute, die immer fröhlich und geschwätzig daherkommen, sind ohnehin nicht nur etwas suspekt, sondern mitunter auch nervig, vor allem wenn man sich auf eine Aufgabe konzentrieren oder eine Sache schnell und nach Plan durchziehen will. ;-)

Vielleicht siehst du Mitmenschen teilweise auch als Hindernis, weil sie dich in deiner Unternehmung behindern. Außerdem kann Smalltalk anöden, das Reden über belanglose Themen ist meistens nicht sehr nachhaltig, den Gesprächspartner sieht man womöglich nie mehr wieder. Allerdings kann Smalltalk bestimmte Situationen auflockern, beispielsweise in einer Schlange an einer Kasse. Eine kurze Wartezeit lässt sich gut überbrücken, wenn man ein oberflächliches Gespräch anfängt. Schwieriger wird es, wenn man sich längere Zeit unterhalten muss. Da muss man sein Gegenüber sympathisch finden, sonst schläft das Gespräch ein oder wird uninteressant.

Du kannst in geeigneten Situationen einzelne Personen ansprechen, vor allem Leute, die allein unterwegs sind, und vor allem dann, wenn kein Zeitdruck besteht (also erstmal nicht an einer Kasse). Wenn man ein bisschen Erfahrung sammelt, wird man schnell feststellen, dass der Großteil der Menschen freundlich antwortet und sogar seinerseits das Gespräch weiterführt. Besonders interessant ist es, wenn man jemanden anspricht, den man auf den ersten Blick eher negativ einschätzt. Oft wird man durch ein Gespräch eines Besseren belehrt. Und besonders bemerkenswert finde ich die Freundlichkeit in Tourismusgebieten. In den Alpen und speziell auf Bergwanderungen ist die positive Stimmung äußerst auffällig, vielleicht auch wegen der Naturverbundenheit der Menschen. Auf einem Gipfel ist aber meist staunendes Schweigen angesagt, bei einem traumhaften Ausblick würde jedes Wort stören.

P. S.: Menschen, die nur das Nötigste reden, sind mir viel lieber als die, die jeden Gedanken verbalisieren. Und ich glaube, so geht es auch vielen anderen. ;-)

hallo metroman,

deine geschichte ähnelt mir auch ein bisschen. deshalb möchte ich dir auch gerne meine erfahrungen mitteilen.

in der natur gibt eis phänomen, die ich als resonanz beschreiben möchte, diese phänomen dringt in alle unseren lebensbereichen ein. der hammer dabei: dies passiert ziemlich unbewusst, also ohne dass wir es verstehen. so wie du die menschen nicht verstehst, verstehen die menschen wahrscheinlich dich auch nicht.

ich bescheriebe mal anders: wenn du auf einer großen werbeleinwand den neuen iphone8+Giga sehen würdest, erweckt es in dir bestimmte gefühle, gefühle die sich zu deiner erfahrung mit den themen internet, technik, handy, spiel usw. in resonanz geht. Würde z.b. im gegensatz deine oma diesen leinwand sehen, dann würde sie z.b. denken „die Fernseher werden jetzt immer länger..“, „Das ist aber ein schöner spiegel..“. D.h. deine oma versteht die gleiche situation völlig anders als du, da sie aus ihrer erfahrung den sachverstand völlig missversteht.

Allerdings muss man auch sagen, dass dein problem in unserer gesellschaft als ein allgemeines problem gesehen werden kann, denn man spricht sehr wenig und ungern darüber. Ähnliches hat aber jeder mehr oder weinger erlebt. denn das prinzip beruht darauf, wie du die dinge siehst, wie andere menschen das gleiche ding sehen, wie du von unbekannten menschen gesehen wirst, wie deine bekannten familien dich sehen. D.h. egal was du machst, was du sagst, wie du dich verhältst…jeder kann es anders sehen und unterschiedlich verstehen. Vielleicht merkst du jetzt wie kompliziert es sein kann menschen zu verstehen, wenn man objektiv gesehen von oben schaut.

kommen wir zu deinem individuellen problem: du kommst mit menschen nicht zurecht. Versuche mal zu verstehen, ob es für dich eine unterscheidung gibt zwischen bekannte menschen (famielie, freunde…) oder unbekannte menschen (gäste, passanten …). wenn ja, dann verstehst du schon einige menschen. Gratulation!. wenn nein, dann gehts so weiter:

Wenn du mit menschen nicht zuercht kommst, kann es dein sein, dass es ein grund hat? ich meine, du bist bestimmt nicht so auf die welt gekommen mit einem „NixVerstehenMenschen“-Syndrom. Vielleicht ist etwas in der vergangenheit passiert, du hast es nicht so richtig wahrgenommen, aber dein unterbewustsein schon? Versuch mal herauszufinden, wann du mit menschen zurecht kams, und ab wann du deine probleme hattest. sprich mit deiner famiele darüber und versuche dich nicht im keller zu verstecken und zu schämen. Die Ursachenforschung kann sogar jahre dauern, also lass dir zeit. Wenn du die Ursache gefunden hast, hast du schon die halbe miete. Gratulation! Dann müsste alles von selbst passieren. Wenn du nicht sicher bist, dann mach so weiter:

Jetzt musst du dich entscheiden: möchtest du mit Menschen zurecht kommen, oder möchtest du menschen vermeiden? ich denke du würdest die 1. alternative wählen, sonst hättest du in diesem forum nicht diese frage gestellt. Jetzt musst du dich bekennen: „ich komme mit menschen nicht zurecht“ musst du gestehen, aber es ist dann ganz wichtig dass du von innerem heraus 100% pur mit reinem gewissen dich outest „ja, ich möchte mich ändern“. Wenn du das nicht sagst, wird dir alles in der welt nichts helfen. Lass dir zeit, und verinnerliche dir deine Bekennung und stehe dazu bei mit all deinen eigenschaften, vor-und nachteilen usw. wenn du dich bekennt hast, musst du es jemandem erzählen, oder du kannst auch jemandem schreiben. versuche dabei, eine antwort zu erhalten. wie die antwort zu sehen hat ist unwichtig. wichtig ist nur, dass du als reaktion eine antwort erhältst.

Jetzt zu einer möglichen Lösung deines Problems: Nachdem du dein gewissen bereinigt hast und dich bekennt hast, wird möglicherweise (hoffentlich) folgendes passieren: du wirst deiner leidenschaft folgen. z.b. du hörst gerne musik? dann beschäftige dich mit musik. entwickle dich mit musik weiter, in dem du z.b. selber musik machst, oder texte schreibst usw. durch das resonanzgesetzt füllt sich dein leben mit den sachen, die dir gefallen. spätestens dann trittst du mit menschen in kontakt und ich bin mir sicher, dass du dich mit denen leuten perfekt verstehen wirst. Diese entwicklung macht jeder bewusst/unbewusst war. Wenn du allerdings immer noch trübsal bläßt, wirst du auch trübsal ernten. Das leben gibt dir das, wass du erwartest, wie ein spiegel also. siehst du die dinge positiv, ziehst du positiv eingestellte menschen zu dich. siesht du die dinge immer negativ, wirst du immer etwas negatives bekommen. Vielleicht hast du diesen sachverstand bisher nicht verstanden und hast dich immer von deinem unterbewustsein leiten lassen? Weil du dinge immer negativ gesehn hast?

sorry für meine schreibweise. auch ich bin gerade meiner leidenschaft gegangen als ich dein text gelesen habe und fing an fließend zu schreiben, menschen wie dir wenigstens etwas helfen zu können.

ich wünsche dir viel glück und viel erfolg metroman! (interessanter name ;-)

Ich bin auch so weil ich schüchtern bin.Ich hab bisher verstanden dass wenn du schüchtern bist dann liegt es an deine niedrige Selbstbewusstsein und wenn du dich selber nicht liebst,akzeptierst,dann wirst es keiner tun.DU musst erstmal dich lieben und du dich mit dir gut fühlst denn dadurch werden das die anderen auch mitkriegen.Also lächle(nicht grundlos sonst halten dich die anderen nicht für eine ernste Person),pflegen dich grundsätzlich(saubere Zähne,ordentliche Kleidung,sauber Körper usw),mach auch Witze(aber nicht dass jemand verletzt wird)und mach oft ehrliche Komplimente und übetreib nicht,entschuldige dich wenn du Fehler machst und hilf jemand wenn er das braucht.Auch geh oft raus damit du neue Menschen treffen kannst und sozialer zu sein,tanz mal wenn du in einer Party bist und bleib nicht in die Ecke.So glaube ich wirst du freundlicher sein viel Glück bei was auch immer tust

Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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jetzt mache ich es schon seit geraumer zeit so (aber nur weil ich immer wieder so enttäuscht worden bin), dass ich keine richtige beziehung mehr versuche zu anderen leuten aufzubauen (höchstens zum partner). mir sind die leute quasi egal, ich verarsch die nur noch (aus meiner sicht heraus), wenn ich mit denen rede, bin nur noch oberflächlich, reiß dumme sprüche usw. aber anscheinend stehen die meisten menschen genau auf so was, denn seit dem komme ich viel besser mit den menschen zurecht und sie mit mir. sie denken ich mag sie jetzt, dabei ist es genau anders herum, JETZT sind sie mir scheiß egal, davor hatte ich ehrlich interesse an ihnen.

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