Husky Schäferhund Mischling Auslauf?

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Ich bin hier gerade in Amerika und lebe bei einer Hundetrainerin. Ich bin vielen Pit Bulls und Schäferhunden und Huskys über den Weg gelaufen. Huskys sind wundervolle Wesen, die sehr unabhängig sind und viele Persönlichkeiten haben. Ob der Hund anders sein wird bei dir Zuhause kann ich nicht beurteilen. Es hängt sehr davon ab wie der Hund trainiert wurde, damit meine ich nicht Sitz Platz und Rolle, sondern Verhaltens Training. Wenn dem Hund beigebracht wurde ruhig zu sein und die richtigen Entscheidungen zu treffen dann würde ich ihn sofort adoptieren. Was ich und Janet (die Hundetrainerin) festgestellt haben, ist dass Hunde nach Impfungen sehr träge sind, und generell weniger Energie haben. Da Huskys und Schäferhunde sehr aktiv sind, ( ich gehe mal davon aus, dass du den Hund nicht länger als einen Monat lang kennst) wird der Hund bestimmt viel aktiver sein. Die Menge an Energie die ein hund produziert passt sich dem Besitzer oft an. Wir hatten hier sehr faule Hunde, die super aktiv wurden nach der Adoption. Ich hoffe ich konnte helfen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also meine Schwester hat einen Husky. Ich muß sagen, so viel wie die jetzt draußen ist war sie ihr Leben lang nicht draußen und richtig sportlich ist sie auch geworden 😂 ich hoffe Du weist auf was ich hinaus will!! Dieser Hund will laufen, laufen und nochmals laufen. Sie hat einen sehr großen Garten wo er sich auch frei austoben kann. Der Hund ist niemals allein und darf mit dem Herrchen auch mit an die Arbeit. Dort kann er raus wie er möchte und hat dazu noch ein sehr großen umzäunten Platz und wird täglich beschäftigt mit spielen ect. Es sind im Prinzip 3 Familienmitglieder die sich darum kümmern. Sie, ihr Mann und ihre große Tochter (18Jahre) beschäftigen sich mit ihm. Egal welches Wetter. Aber diesen Hund bringt man fast nicht müde, so ist er aber ausgelastet. Dieser Hund ist definitiv nichts wenn er Stunden in der Wohnung verbringen müßte. Da muß man echt sehr viel Leidenschaft mitbringen. Im heißen Sommer hat er auch die Möglichkeit sich in klimatisierten Räumen aufzuhalten, dort fühlt er sich im Sommer am wohlsten. Da ist es so das er öfters raus will, aber eher kürzer. Also das er nicht lange am Stück draußen sein will, sondern öfters dafür nicht so lange. Würden alle Vollzeit zur gleichen Zeit arbeiten wäre es nicht möglich diesen Hund zu halten. In die Hundeschule wird auch regelmäßig gegangen. Sind zwar echt wunderschöne, tolle, Treue Tiere, aber die verlangen von Haus aus schon sehr viel vom Besi ab. Meine Schwester ist ein unheimlicher Hundefanatiker, hat sehr viel Spaß bei der Arbeit mit diesem Husky und bereuen tut sie es nicht. Ein weiterer Vorteil ist, das sie schon große Kinder hat ... mit Kleinkindern wäre das wohl ein sehr großes Problem. Also auch an die nächsten Jahre denken bevor man sich ein Tier anschafft!!

Ich habe selbst keinen Hund, aber wenn Du der Meinung bist, Bitte. Deine Meinung mit "Nochmal für Dich", brauchst mir nicht extra schreiben, steht oben schon. Informieren brauch ich mich nicht, da ich weis das dies sehr ungern gesehen wird (teils verboten) und wenn man nicht auf Streit aus ist Und es mal von der anderen Seite sieht versteht man das auch. Und wenn Du der Meinung bist das eine Schleppleine ausreicht um ausgiebig zu toben, dann tut mir der Hund echt leid. Was kann ich dem Hund bieten, ne Schleppleine und Haus ... na Glückwunsch. Aber das war's von meiner Seite auch, weil auf unnötige Disskusionen lass ich mich nicht ein.

Ich habe auch nicht geschrieben das ein Garten allein ausreicht.

Ist der Hund denn gesundheitlich ok ? Bei einem Schäferhund-Mischling denke ich immer gleich an die Hüfte :-)

Ansonsten würde ich denken daß der Hund noch die Trennung von seinem Herrchen verkraften muß. Es ist für ein Tier das eine enge Beziehung zum Besitzer hatte nicht einfach sich mit so einer Situation zurechtzufinden. Vielleicht hat er auch schon gemerkt daß er nach dem Gassigehen immer wieder in den Zwinger gesperrt wird..

Ich denke eher daß das "psychisch" ist und der Hund in einem neuen Zuhause aufblühen wird. Ist aber jetzt nur eine Theorie - ich kenne den Hund ja nicht.

Daß er nicht an der Leine zieht werte ich positiv. Auch daß er hinterherläuft finde ich jetzt nicht schlimm. Er ist halt eher ein vorsichtiger Charakter der nicht hirnlos losrennt.

Ich weiß nicht was Du mit dem Hund vorhast. Aber wenn Du jetzt nicht gerade Hundesport machen willst sondern nur einen Begleiter im täglichen Leben möchtest, ist der Hund vielleicht nicht die schlechteste Wahl.

Immer vorausgesetzt er ist gesund. Wenn da irgendwelche Auffälligkeiten im Gangbild sind, würde ich die Hüfte röntgen lassen bevor ich den Hund aufnehme.

Nicht ziehen könnte einfach gute Erziehung sein, aber dass sie nicht mit dir Laufen will ist bedenklich. Das kann am Futter, an einer Krankheit oder an ner "Depression" liegen. Will sie einfach nur nicht in den Galopp wechseln und ist im Trab zu langsam für dich oder will sie allgemein möglichst nicht schneller laufen als gehen? Ersteres wäre "nur" mittelmäßig bedenklich, bei Zweiterem würde ich den Hund nicht ohne TA check nehmen oder gleich komplett ausschließen.

Sogar die fetten, faulen Bulldoggen meiner SchwieMu rennen in dem Alter sehr begeistert neben mir her, nicht lange, aber ein kurzes Stück immer gerne.

Ansonsten, Schäferhunde und Huskies brauchen schon etwas Auslauf, aber für einen normalsportlichen Menschen der seinem Hund etwas Zeit entgegenbringt wirklich kein Hexenwerk (außer natürlich du übernimmst einen trainierten Husky, vorzugsweise aus Polarlinie, von einem Musher). So eine Mischung würde ich allgemein an ein Zuggeschirr gewöhnen und dann damit Spaß haben. Selbst reine Schäfis finden das als Hobby meiner Erfahrung nach ziemlich geil.

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