Weder Collie noch GR sind sonderlich ruhig, vor allem wenn sie jung sind. Außerdem wollen die noch gut beschäftigt werden, auch körperlich.

Ich bin für die Kleinen, wenn man anfangen muss auf sowas Rücksicht zu nehmen.

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Stunden? Ich musste gerade wirklich laut lachen...

Zum einen lernt in der Hundeschule in erster Linie der Mensch, nicht der Hund. Zum anderen, für einen gut erzogenen Hund, rechne als Anfänger mindestens 3 Jahre, wenn du jeden Tag mehrmals mit dem Hund übst. Kann aber auch den Rest des Hundelebens dauern.

Und das natürlich davon ausgehend, dass die Hundeschule zumindest halbwegs kompetent ist. Was nicht selbstverständlich ist.

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Man muss halt schon überzeugter Tierquäler und frei von jeglicher Empathie sein um Tag für Tag mit einem Tier zu leben, das jeden einzelnen Tag leidet.

Ganz ehrlich, es gibt wirklich fast nichts auf dieser Welt was mich mehr anwidert als diese Brachyhalter die einem im Brustton der Überzeugung erzählen "Ja es gibt Probleme, aber MEIN Hund ist gesund". Und das sagen sie in gehobener Stimme, damit man sie über das Röcheln des Hundes überhaupt versteht. Oder "Haha, mein Hund ist so faul!" (Hund steht daneben und kollabiert fast vom rumstehen.) Oder "ja, deswegen lassen wir ihn auch die Vögel jagen. Passiert ja nichts. Der wacht gleich wieder auf." nachdem der Hund ein paar Meter hinter einer Taube her ist und dann bewusstlos zusammen gebrochen ist. Oder auch ganz stolz beim Welpenkauf "wir können uns natürlich auch die OP leisten.".

Nichts davon ist frei erfunden. Es gibt KEINE gesunden Möpse und Frenchies (und die beiden Krüppel vom Vermehrer mixen lassen machts nicht besser). Es gibt nur Hunde die richtig schlimm dran sind und welche die weniger schlimm dran sind. In erster Linie aber Halter die das so gewöhnt sind, so frei von jeglicher Empathie für das Tier (oder von so schlechtem Gewissen geplagt), dass sie sich einbilden IHR Hund wäre doch völlig gesund.

Lass dir doch einfach Tierquäler auf die Stirn tätowieren. Das kackt nicht, kotzt nicht und verusacht keine fünftstelligen Tierarztkosten (oder muss eingeschläfert werden bevor er überhaupt erwachsen wird.) Und es transportiert die gleiche Botschaft, wie einen Hund dieser beiden Rassen an der Leine zu haben.

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Die Schutzhundeprüfung ist eine SPORTprüfung. Das hat absolut Null damit zu tun ob der Hund einen im Ernstfall auch verteidigen würde.
Das würde so ziemlich jeder Hund machen, wenn es wirklich sein muss. Und gerade Leute die sich unsicher fühlen und sich einbildenden den Schutz eines Hundes zu brauchen, sollten sich explizit KEINEN Hund holen der Schutztrieb hat. Das geht regelmäßig in die Hose und die Hunde werden unführbar für diese Person und eine Gefahr für die Allgemeinheit.

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Also ich hatte meine Schäferhunde bis vor kurzem hinter 60 cm Zaun. Ging super, auch wenn der Postbote mal wieder das Törchen offen gelassen hat. Sie durften nur nicht im Garten sein, wenn ich weg gegangen bin, dann sind sie drüber um mir hinterher zu rennen. Das Prinzip nennt man Hoftreue.

Voraussetzung ist halt, dass der Hund rassegerecht ausgelastet und gut erzogen ist. Soll heißen, dass er sich nicht hauptberuflich als Wachhund sehen muss.

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Wer kennt das nicht die vielen Tierärzte die weniger Ahnung haben als dahergelaufene Leute in einem unspezifischen Internetforum.

Vor allem ist es interessant, dass ausgerechnet Vermehrer oft damit geplagt sind und auch nur diesen einen im Umkreis haben.

Nächster Thread in meiner Liste: Warum Vermehrer keine liebevollen Familienzuchten sind.

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Bei reiner Fleischfütterung besteht halt die Gefahr zu viele Proteine und zu wenig Ballaststoffe zu füttern. Mach doch einfach einen Hackfleischbrei oder streck die Gemüsepampe mit Käse, etwas Leberwurst o.ä., damit es besser riecht.

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Finde ich in Ordnung, weil

Bei Vermehrern ist normalerweise überhaupt kein Preis über 10 € gerechtfertigt. Aber da man nunmal nichts dagegen unternehmen kann, gilt Angebot und Nachfrage. Solange genug Idioten so viel für einen Mischling aus schlechter Aufzucht zahlen, solange wird da so weiter gehen. Selbst Schuld... Und ähm, selbstverständlich geht es denen rein ums Geld machen, worum denn sonst.

Bei seriösen Züchtern sind bei Kleinsthunden höhere Preise aufgrund der kleineren Würfe durchaus gerechtfertigt. Das gesagt finde ich die Begleithundesparte aber generell überteuert. Aber auch hier, die Leute zahlen das, Angebot und Nachfrage.

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da wir gelesen haben dass Welpen gerade am Anfang viel Nähe brauchen. Aber.... Er will einfach nicht in seinem Bettchen bleiben er versucht die ganze Zeit in unser Bett zu springen

Ich sehe da keinen Widerspruch, sondern nur eine logische Folge. Natürlich will ein Welpe der gerade aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wurde Körpterkontakt. Nehmt ihn doch einfach gleich ins Bett. Wenn er etwas älter ist könnt ihr es ihm immer noch wieder abgewöhnen, wenn ihr den hund nicht im Bett wollt.

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GAR KEINEN.

Man holt keinen Hund für ein Kind und schon dreimal nicht für ein Kind das Angst vor Hunden hat. Das kann nur schief gehen.

Mit Hund ist man ein Magnet für andere Hunde. Gerade mit dem unerzogenen Viehzeug, dass teilweise draußen rumläuft kann das teilweise echt ungut werden. Da muss man souverän bleiben. Kannst du das wenn ein Doggenrüde mit Leine aber ohne Herrchen in ganz klarer Beschädigungsabsicht auf euch zurennt? (Beispiel nicht erfunden und ich könnte dir noch hunderte mehr liefern.)

Dann Thema Souveränität? Kannst du die auch jederzeit deinem Hund gegenüber zeigen, auch wenn er dich anspringt, anbellt, anknurrt, anrempelt, tackert? Das wird passieren. Vor allem wenn der Hund nicht richtig gehalten wird und bei einem unsouverän geführten, sprich nicht geführten Hund ist das sogar recht wahrscheinlich, dass das eskaliert.

Ich nehme an es soll ein Welpe werden? Welpen beißen. Hier kommt jeden einzelnen Tag eine verzweifelte Frage von einem Idioten der sich nicht mit Welpenhaltung beschäftigt hat und total verzweifelt ist, warum sein süßes Steiff-Plüschtier sich nicht 24/7 so brav verhält wie ein Steiff-Plüschtier. Wie gesagt, Welpen beißen. Und die haben kleine spitze Katzenzähnchen.

Und zuletzt Hundehaltung bedeutet sehr viel Zeit, sehr viel Arbeit. Selbst viele Leute die glauben sie würden Hunde lieben, merken oft, dass das zu viel für sie ist. Wie ist das wohl bei jemandem der Angst hat und das eher als unangenehm empfindet?

Vom Thema Hund für Kind fange ich gar nicht erst an. Nur so viel, auch das geht mit verlässlicher Regelmäßigkeit schief.

Wenn ihr eine Expositionstherapie machen wollt, dann macht das. Aber aber mit einem Therapeuten. Hunde sind KEINE Therapeuten. Dafür muss man einem intelligenten, fühlenden, hochsozialen Lebewesen nicht das Leben ruinieren.

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Du kannst deinem Hund beibringen andere Hunde zu ignorieren, solange die ihn in Ruhe lassen, und den Gehorsam so stark verbessern, dass er auch in Anwesenheit von anderen Hunden hört.

Du kannst ihn aber nicht zwingen andere Hunde zu mögen.

Regeln würde ich da gar nichts lassen. Regel das für den Hund.

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Ich nehme an, dass das keine Leistungszucht ist wenn die Hunde nicht gearbeitet werden und das so massiv auffällt?
Grundsätzlich ist das eine Übertypisierung des Trabergebäues um bei sowas:
https://www.youtube.com/watch?v=zon6hHvjrmE
besser abzuschneiden.
Sprich ursprünglich war das Ziel ein kraftvoller, raumgreifender Trab mit viel Schub. Und dann ist das passiert was bei Hunderassen immer passiert, wenn die Showzüchter etwas "verbessern" wollen. Es wird schlechter.
Diese "Neuigkeiten" sind mittlerweile aber mehrere Jahrzehnte alt und es wird seither (größtenteils) wieder auf den ursprünglichen Gebrauchstyp wert gelegt. (Google DSH Leistungszucht).
Also sagen wir so, grundsätzlich ist das für die Hunde kein Nachtteil, solange keine massive Übertypisierung vorliegt (wie bei der Hochzucht) und die Hunde einen ordentlichen Muskelaufbau haben. Letzteres ist was, was du auch mit den Hunden machen kannst, Muckitraining.
Da hier immer wieder HD geschrien wird, die ist bei DSH auch nicht ausgeprägter als bei Rassen vergleichbarer Größe und für die Beliebtheit sogar recht gut. Korrelationen zum Gebäude gibt es auch hier wieder nur bei den massiven Übertypisierungen.

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Ich verstehe es echt nicht warum man nicht einfach zum Tierarzt fahren kann mit dem Tier das man angeblich so liebt.

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Was tun wenn man beim Züchter einen Boston Terrier mit Ahnentafel für viel Geld gekauft hat und der nun genetisch krank ist??

unser Problem ist folgendes:

Wir haben nach langer Suche vor 7 Monaten einen Boston Terrier in Deutschland, Nettetal, gekauft. Wir dachten wir wären an einen seriösen Züchter gelangt... der Hund bekam eine Ahnentafel und war auch dementsprechend teuer (2300€!)

Von Anfang an hatte der Hund jede Allergie die man haben kann, jedes Augenleiden, ständig Durchfälle. Die ständigen Tierarztkosten mit allen erdenklichen Therapien kosteten nun bereits über 1300€, den Züchter interessierte das doch alles recht wenig, wenn wir mal berichteten.

Als wir nun vor kurzem Patellaluxation 3. Grades ( zu 99% genetisch bedingt) diagnostiziert bekamen und wir dies dem Züchter mitteilten und baten uns bei den OP Kosten entgegen zu kommen, überwies er wiederwillig 200€ und seine Tochter sagte sie würde gegen uns vorgehen und wir sollen uns nie mehr melden. Seine Selbstbeteiligung beim Rechtsanwalt würde 150€ betragen und deshalb überweise er 200€, das wäre sein letztes Wort....

Wir sind geschockt über diese eiskalte Vorgehensweise, diese unseriöse Art und Weise und dasDesinteresse am Hund. DerKostenvoranschlag der Orthopädischen Klinik beträgt 2000€ für seine Operation.

Der Zuchtverein Deutsches Hundestammbuch legte ebenfalls auf nachdem sie sagten , sie würden da nichts unternehmen( ich dachte daran die Eltern nochmal prüfen zu lassen, ob sie wirklich Patellalux frei sein) und mir auch nichts schriftlich dazu geben. also stecken irgendwie alle unter einer Decke... wir wünschen uns ein angebrachtes finanzielles Entgegenkommen oder sogar Rückzahlung vom Züchter, da wir einen kranken Hund gekauft haben!!

Unsere Fragen:

hat hier jemand ebenfalls einen Boston Terrier im Oktober 2020 bei einem Züchter aus Nettetal gekauft und evtl ebenfalls einen Hund mit Patella Problemen ?
Hat jemand generell ähnliche Erfahrungen gemacht ?
Wie kann man dagegen vorgehen?
Ich bin über jeden netten Tip dankbar.


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https://www.tierrecht-anwalt.de/haftung-zuechter/zuechterhaftung-genetischer-erkrankung-hund.html

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Hunde lernen da so gut wie nichts. (Erst)halter lernen da aber im Idealfall sehr viel.

Schulen gibt es mit verschiedenen Konzepten, von Tierquälerei und gemeingefährlich über nur für 0815-Erziehung zu gebrauchen bis hin zu wirklich top.

Hundehaltung ist teuer, wenn die HuSchu-Kosten ein Problem sind, kann man sich keinen Hund leisten.

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