Hund zieht wenn er andere hunde sieht!

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Ui, das kennen viele Hundehalter.. Mein Hund wollte früher (aus reiner Freude am Spielen) auch immer zu jedem Hund hin.. Bei mir klappt es gut mit Konditionierung mit Klicker.

Dazu muss der Hund vorher erstmal lernen, was der Klicker bedeutet und darauf reagieren, das widerum bedeutet "viele Trockenübungen". Im Internet findest du viele Anleitungen zum Klickern. Wenn das klappt, könntest du deinen Hund an anderen Hunden vorbei zu klickern.. Übrigens muss eine Belohnung nicht immer ein Leckerchen sein, mein jetziger Hund pfeifft auch auf alle Leckerchen in vielen Situationen, da ist ein Spielzeug mit dem ich ihn animiere, das absolut Größte.. probier also ruhig aus, was dein Hund gerne hat.

Erstmals ist es aber wichtig, dass die Leinenführung hin haut.. bei manchen Hunden dauert das länger als bei anderen, hängt von sehr vielem ab. Daweil wenn du andere Hunde siehst, ist es sinnvoll vorab auszuweichen, es ist dein Job "Gefahrenquellen" früher zu sehen als dein Hund. Es nützt viel einen größeren Bogen um solche Gefahrenquellen zu machen, den Hund zügig vorbei zu führen, aber selber nicht angespannt zu sein.

Ich habe auch schon mal Trainingspartner beobachtet.. Die sich regelmäßig getroffen haben um das neben einander gehen an der Leine zu üben. Dabei mussten die Hunde sich erstmal beruhigen und vollkommen entspannt sein, bevor die Hundehalter die Tiere zusammen gelassen haben an der Leine. Kurz beschnuffeln und dann nach einiger Zeit machten sie wieder eine kleine Runde aufeinander zu usw. Die Halter benutzten dabei ein konditioniertes Beruhigungssignal, welches man in Ruhemomenten daheim schon antrainieren kann. (z.b. man streichelt den Hund während er ruhig da liegt und sagt dabei immer wieder das Signal) Vielleicht suchst du dir wen zum üben? Wenn du keinen kennst, wäre auch eine Hundeschule eine gute Option. Da gibt es eigens Kurse nur für die Leinenführung.

Hi danke für den tipp meine hundin kann Fuß laufen und wir sind auch in der hundeschule klappt schon alles gut außer anspringen und wnn andere hunde kommen Aber ich werde es mal ausprobieren :)

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Das ist eines der am leichtesten zu lösenden Probleme. Wie schnell das geht, liegt an Dir. Bitte verwende unbedingt ein Brustgeschirr, denn der Hund soll unbedingt atmen können undseinen Halsschlagadern sollten nicht abgedrückt werden. Strangulation verstärkt jede negative Emotion um ein vielfaches und kann NIE zur Entspannung dienen. Nimm eine 1 Meter Leine bzw einen Kurzführer. So hast Du Deinen Hund dicht bei Dir. Denn ein Hund , de sich so gebärdet, ist unsicher. und durch die Nähe kannst Du ihm die Ruhe und Sicherheit bieten, die er in dem Moment braucht. Nimm ihn auf die von dem anderen Hund abgewandte Seite und gehe so gelassen, als hättest Du ein Glas Rotwein getrunken vorbei. Bleibe dabei so ruhig und freundlich, über den Dingen stehen, als wäre es das normalste der Welt. Egal wie sehr dein Hund ausflippt, DU bleibst der ruhende Pol, der Fels in der Brandung. Kein Zulabern , kein Massregeln, einfach nur die ruhe selbst bleiben. Das geht NICHT von heute auf morgen, daher musst DU da am Ball bleiben und an Dir arbeiten, das durchzuziehen. Hunde lernen durch Nachahmen. DU bist das Vorbild für sein Verhalten. Der hund als Spiegel seines Besitzers.

Es ist Unsicherheit, entweder deswegen, weil sich der Hund von mancher Sorte Hund unwohl fühlt oder, weil er auf Grund einer kurzen Leine kein natürliches Verhalten zeigen kann. Oder sie möchte einfach nur spielen.

Wenn Hunde aufeinander treffen, dann gehen sie in Wellenlienien aufeinander zu. Das ist an einer kurzen Leine meist nicht möglich, drum wäre eine längere Leine von 3m da optimaler. Schon dadurch kann sich das Verhalten bessern, weil der Hund auf natürliche Weise Artgenossen "begrüßen" kann.

Wenn der Hund sich jedoch einfach unsicher fühlt, wenn andere Hunde in der Nähe sind, dann vermittel ihm das Gefühl von Sicherheit. Laufe vor deinem Hund, zeige ihm so, dass du dich um alles was sich vor euch abspielt kümmerst. Übe automatisch doch auch gleich einmal das Abrufen. Wenn der Hund an der Leine ist kannst du ihn auch einfach mal so, auch wenn nichts ist zu dir rufen, wenn er kommt wird kräftig gelobt. Wenn er nicht hört, dann zupfe kurz an der Leine. Das kannst du dann auch bei solchen Situationen austesten. So kann er auch eines Tages dann mal ohne Leine laufen. Am besten übt man sowas noch an der Schleppleine. Dabei machst du dich dann automatisch interessanter für den Hund.

Wenn du noch irgendjemanden mit Hunden kennst, dann triff dich mit diesen damit sie auch mal richtigen Kontakt zu Artgenossen haben kann. :) Schon allein das kann ein besseres Verhalten ausmachen.

Wie liest Du da Unsicherheit raus?

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@taigafee

Entschuldige hatte da noch was angefügt.

Nun ja im Prinzip kann das ja keiner sagen. Wir sehen den Hund schließlich nicht, geschweige denn hat man uns präzisere Infos zur Verfügung gestellt. Was es nun ist, Unsicherheit oder Spieldrang o.ä, kann nur der Besitzer deuten und entsprechend gegen vorgehen. Ich hab nur beschrieben wie man jeweils gegen vorgehen könnte.

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Es ist purer spieldrang und ich habe sie deit sie 10 wochen alt ist :) aber danke für alle deine tipps!

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@Lottemausi,

deiner Beschreibung entnehme ich, dass deine Hündin eine Erziehung benötigt.

Bitte wende dich direkt und persönlich an einen Fachmenschen für Hunde und bitte den um Rat und Hilfe.

Freundliche Grüße

Delveng

Deine Hündin ist wie alt? Wohnt seit wann bei Dir? Was haben Leckerlis in dieser Situation für eine Funktion? Was machst Du, wenn sie zieht? Zerrst Du sie dann zurück? Oder wie verhälst Du Dich überhaupt in der Situation und noch viel wichtiger: Im Vorwege?

Meiner Erfahrung nach ist korrekte Leinenführigkeit ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann und dessen Erfolg in großem Maße auf Deiner eigenen Sou­ve­rä­ni­tät beruht...^^

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