Hund zieht richtig extrem an der Leine!?

5 Antworten

Also zu Anfang einmal, warum der Hund das macht ist von hieraus nicht zu beurteilen, da wir den Hund nicht sehen und um eben zu beurteilen warum er es macht müßte man seine komplette Körperhaltung sehen.

Gerade die Rückenpartie wäre wichtig, auch die Lefzen und die Ohren. Die Ohren hast Du beschrieben aber das alleine reicht nicht aus um zu wissen ob er sich einfach irre freut und eben dann anfängt zu frusten und somit austickt um zum anderen Hund zu kommen oder aber ob er schon im Fight (Kampf) ist, weil die bis dahin gezeigten Signale nicht wahrgenommen worden sind.

Hier erst einmal eine grundlegende Erklärung. Hunden sowie auch Menschen stehen erst einmal 4 grundlegende Verhaltensweisen zur Verfügung.

Freeze: erstarren, kurzzeitiges einfrieren des kompletten Hundes, manchmal nur in minimal kurzen Sequenzen und für gut geübte Augen zu erkennen

Fiddle about/Flirt: Übersprungsverhalten/Beschwichtigungsverhalten, das Übersprungsverhalten und das Beschwichtigungsverhalten kann miteinander verschwimmend gezeigt werden, somit nicht klar voneinander trennbar, das sind Sachen wie über den Boden schnüffeln, blinzeln, über den Fang/die Nase lecken, Blick verkürzen oder aber auch abwenden in diesen Bereich ist auch das aufstellen der Nackenhaare einzuordnen.

Flight: Flucht respektive Fluchtverhalten, das ist natürlich nicht möglich, das der Hund an der Leine ist und das er nicht flüchten kann bemerkt er logischerweise, da er ja die Einschränkung durch die Leine fühlt

Fight: Kampf respektive Kampfverhalten, so wie eben Angriff ist die beste Verteidigung

Das sind die grundlegenden Verhaltensweisen die natürlich mit vielen Verhaltensweisen ergänzt werden müssten aber eine Komplettierung ist natürlich nicht möglich, da das den Rahmen sprengen würde.

Um Dir nun nicht einen Vorwurf machen zu wollen, aber um es trotzdem so auszudrücken wie es ist, also bitte nicht falsch verstehen.. zu erst einmal an der Leine laufen kann er nicht, ein leinenführiger Hund zieht auch nicht bei Sicht von anderen Hunden. Das ist also keine Leinenführigkeit.

Um Dir als nächstes meinen Einwand zu AnnabellCandy's "Tipp" zu erläutern, liest Du die Antwort ja schon unter diesem genannten "Tipp".

Peinlich zu sein aber braucht Dir davon nichts, wir sind alle keine Meister die vom Himmel gefallen sind, sondern braucht es sehr viel Zeit um sich selbst zu verändern, dem Hund einen "anderen" Halter zu präsentieren, in den wir uns verwandeln und glaub mir ich spreche da aus Erfahrung, ich habe so lange gebraucht um gewohntes abzulegen, das es mich manchmal überhaupt wundert das ich es geschafft habe ;-)

Ich würde nun in diesem Fall tatsächlich auch lieber einen Trainer empfehlen, denn das ist nun ein wirklich heikler Punkt an dem ihr steht, mit dem nun folgendem Training wird auch die Entscheidung gefällt in welche Richtung Du den Hund lenken wirst. Mit dem Leinenruck-"Tipp" wirst Du ihn definitiv in eine nicht gewünschte Richtung lenken, somit wäre doch die Auswahl des Trainings ein wirklich wichtiger Aspekt um den nachfolgenden Verlauf positiv zu beeinflussen.

Um nun aber das Verhalten des Hundes positiv zu beeinflussen, denke ich ist es logisch das man dem nicht mit Gewalt entgegentritt, denn aus Gewalt entsteht auch nur Gegengewalt, an der Leine zu rucken wäre in diesem wie in jedem anderem Fall Gewaltausübung.

Eine Trainer zu Rate zu ziehen möchtest Du nicht obwohl das die bessere Wahl wäre, denn der kann Dir das genaue Vorgehen vor Ort und auch das genaue Verhalten warum der Hund es macht erklären, das kann ich nicht. Wie ja oben schon erläutert sehe ich Deinen Hund nicht und möchte Dir demnach auch nur Management empfehlen aber keine Trainingsanleitung.

Eine Trainingsanleitung übers I-Net ist sowieso immer eine relativ heikle Sache, da man nicht sieht wie das der Hundehalter umsetzt und das ist eben auch wichtig um eben Fehler zu verhindern.

Für Notfälle wie eben andere Hunde die um eine Ecke kommen und man nicht mehr die Möglichkeit hat auszuweichen würde sich am besten der Geschirrgriff anbieten.

Das ist ein positiv aufgebautes Abbruchsignal welches dem Hund signalisiert sein Verhalten zu unterbrechen, bedingt des Aufbaus und dieser ist enorm wichtig, beruhigt sich der Hund auch ein wenig, das ist ein hormoneller Vorgang der (wenn das Training richtig durchgeführt wird) vom Hund nicht willentlich beeinflusst werden kann, da es über die klassische Konditionierung aufgebaut wird.

Vorbereitung und Aufbau des Geschirrgriffs:

  1. Ein Markerwort aussuchen, ein immer gleiches (wie z.B. Tip, Top, Click oder ähnlich kurzes und prägnantes) und dieses so aufbauen, als wenn man einen Clicker aufbauen würde, ich hoffe Du weißt wie man einen Clicker aufbaut!?
  2. Ein Wort für den Geschirrgriff aussuchen, auch hier ein immer gleiches Wort. Bei uns ist es z.B. ein Cut

Nachdem Du diese beiden Dinge erledigt hast, wird der Geschirrgriff aufgebaut in komplett ablenkungsfreier Umgebung, die Ablenkung wird schrittweise erhöht.

Am besten fängst Du damit zu Hause an, dort herrscht zumeist die minimalste Ablenkung. Hund immer an der gleichen Stelle ins Geschirr fassen, am besten probierst Du aus, wo Du in einer "Notsituation" am ehesten hinfassen würdest und das sollte man dann wählen.

Dann das Wort sagen für den Verhaltensabbruch z.B. Cut, dann ins Geschirr fassen und einen minimalen Druck nach hinten ausüben, kurz ausatmen, das Markerwort sagen, ein hochwertiges Leckerchen geben und loslassen nachdem der Hund das Leckerchen komplett heruntergeschluckt hat.

Dieser Ablauf ist wichtig und bedarf bei Dir ein wenig Übung, aber soll das ganze von Erfolg gekrönt sein, so solltest Du diesen Ablauf üben und wie oben schon erwähnt es braucht auch bei einem selbst Zeit um das Training richtig durchzuführen.

Somit lieber ein wenig länger zu Hause üben bevor man dann in reizvollere Umgebungen wie Strasse usw. wechselt.

Wie nun schon angekündigt, steigert man die Ablenkung eben schrittweise.

Also zu Hause anfangen und wenn das bei Dir sitzt und wenn der Hund nun schon weiß was dort passiert, dann erst die Ablenkung laaangsam steigern.

Es kann sein, das er sich während des Aufbaus hinsetzt oder aber auch ein wenig zurückgeht, das ist gut und wäre sogar schön wenn er das macht, denn dann weißt Du das der Oppositionseffekt überwunden ist. Der Oppositionseffekt ist der, das der Hund gegen den von Dir aufgebauten Druck angeht und eben gegenhält, Du wirst merken wenn er diesem nachgibt und genau das ist der Zeitpunkt wo Du die Ablenkung steigern kannst.

Wir möchten ja in Folge, das er eben das momentane Verhalten abbricht und das ist eben wie bei Dir auch ein lernen und lernen braucht bei allen Lebewesen Zeit. Diese Zeit solltest Du ihm geben und auch bedenken, das er nun seit 2 Jahren dieses Verhalten zeigt und es somit auch nicht von heute auf morgen ablegen kann.

Bitte wirklich gut den Ablauf des Trainings für den Geschirrgriff durchführen und das wirklich detailliert, es schadet nicht, wenn man "Trockenübungen" macht um für sich selbst erst einmal zu erlernen wie es abläuft, das kannst Du auch ganz ohne Hund machen, einfach in einen Griff von einer Tasche oder ähnliches greifen und den Ablauf üben. Das gibt Dir dann bei der Ausführung mehr Sicherheit.

Das ist nun aber nur ein Rettungsanker um den Hund gerade in Situationen wo Du nicht mehr aus dem Weg gehen kannst aus dem Verhalten raus bekommst und nichts weiter.

Was den weiteren Verlauf des Trainings selbst angeht so muß man wissen warum der Hund es macht und das kann und möchte ich von hieraus nicht beurteilen, denn dazu fehlen mir wichtige Informationen und die wieder beeinflussen das Training.

Deshalb auch wenn es Dir jetzt so nicht wirklich weiterhilft, such Dir bitte nach der Corona-Krise einen gewaltfrei arbeitenden Trainer. Eine Trainingsanleitung auf gut Glück kann mehr kaputt machen als man möchte und das möchte ich nicht verantworten.

Fakt ist aber das Gewalt in keinem Fall angebracht ist und dazu gehören für mich auf verbale strenge Ansprachen in Form von einem lautem Nein, denn auch das löst keine weiteren positiven Emotionen im Hund aus, sondern genau gegenteiliges und eben das gilt es zu verhindern.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

PS: Was aber auch viel helfen könnte wäre ein Alternativverhalten welches Du ihm in diesen Situationen anbieten könntest, dort ist es aber immens wichtig eben, WARUM der Hund das macht und somit sind wir wieder bei einem Trainer der das Problem erkennen und somit auch fachgerecht beurteilen kann.

Übrigens bieten sich dazu Seiten wie Trainieren statt dominieren an, dort gibt es auch eine PLZ-Suche und da hast Du die Garantie, das dort gewaltfrei gearbeitet wird.

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Jeder Hund kann es lernen, an der Leine zu gehen.

Deiner auch mit etwas Übung und Geduld!

Ganz einfach, du bestimmst, wo es lang geht.

Ein Hund zieht, um schneller dahin zu kommen, wo er hin möchte, um ihn das auszutreiben, bleibst du entweder stehen oder machst ohne etwas zu sagen einen Richtungswechsel, sobald er zieht, machst du wieder ein Wechsel, so oft wie es nötig ist, auch wenn es ewig dauert, um voranzukommen. Irgendwann merkt er, wenn ich ziehe, komme ich damit nicht schneller voran.

Fürs nicht ziehen, bekommt er immer eine Belohnung.

Kann er bei Fuß laufen? Wenn nicht, bringe ihn das bei, das wird einiges leichter machen.

Wenn euch ein anderer Hund entgegenkommt, bleibst du stehen und bringst deinen Hund in den Sitz, aber so das er denn anderen Hund sehen kann, er bleibt so lange sitzen bis der andere Hund vorbeigegangen ist (bitte kein Hundekontakt im Training). Bleibt er artig sitzen lobst du ihn, fürs rum randalieren einen kurzen Zug an der Leine und ein im strengen Ton, Nein (oder ein anderes Kommando, wie ihr es ihn beigebracht habt)

Das erfordert etwas Training, sollte es irgendwann klappen, kannst du eine Nummer weiter gehen.

Das heißt du lässt deinen Hund bei Fuß laufen, lobst ihn dafür, wenn er im Fuß bleibt, kommt euch jemand entgegennimmst, bleibt er immer noch im Fuß, sobald er ziehen will, gehst du in die andere Richtung, bleibt er ruhig lässt du ihn wieder absitzen.

Irgendwann sollte dein Hund im Fuß bleiben auch, wenn ein anderer Hund entgegenkommt und dem entsprechend wird er auch nicht mehr ziehen.

Übe aber mit ihm noch ein Kommando, um in vom Fuß zu lösen, zu meiner Sage ich immer, ok Lauf. Das heißt für sie, sie darf vorlaufen, in Sichtweite (ohne Leine), sobald die Leine wieder dran ist, heißt dies automatisch, dass sie bei Fuß läuft. Fürs schnuppern, Geschäft machen darf sie sich etwas entfernen, allerdings muss sie danach wieder in den Fuß zurück.

P. S du schaffst das.

Das wird dem Hundehalter nichts bringen. Der Hund ist ernsthaft leinenaggresiv. Da kann man ihm so viel Sitz erzählen wie man will, wenn der andere Hund ihm zu nah kommt, wird er wieder genauso ausrasten.

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@blabla8151

Ich kann nicht herauslesen, dass der Hund aggressiv reagiert, es kann auch andere Gründe haben, warum der Hund die Nackenhaare aufstellt (Stress, innerer Konflikt, Nervosität... ) . Bei uns im Dorf gibt es eine Hündin, die ihre Nackenhaare aufstellt, wenn sie an irgendwas intensiv riecht.

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@blabla8151

Er pöbelt einfach und bekommt Stress das merke ich. Du kennst uns nicht also stell meinen Hund nicht als agressiv dar. Nicht jeder Hund der die Nackenhaare aufstellt ist aggressiv. So Was bekloptes

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@Emilija2003

Lol... Pöbeln: jemanden in der Öffentlichkeit durch freche, beleidigende Äußerungen provozieren. Klingt total freundlich. Würdest du in dem Moment die Leine loslassen würde er sich bestimmt auch total über den Hund freuen und mit ihm spielen.

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@Emilija2003

Ja sorry mein fehler. Hunde stellen die Nackenhaare auf wenn sie etwas toll finden.

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@blabla8151

Was verstehst du eigendlich nicht ? Wenn Hunde die Nackenhaare aufstellen kann es genau so Stress sein was er Auch hat. Wenn er zu dem anderen hinziehen will knurrt, bellt, beißt etc. Er nicht. Was ist daran aggressiv? Ich habe ihn oft abgemacht da er besser ohne leine hört und nicht das macht was er will. Er ist nie aggressiv gewesen?!

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@blabla8151

Ich finde es auch einen Quatsch, hier zu suggerieren, dass man via Chat eine nachhaltige Verhaltenskorrektur erzielen könnte. Auch wenn es gut gemeint ist, bringt es nichts, hier Romane und Verhaltensanleitungen zu verfassen. - Wobei, jetzt, da angesichts Corona alle HuSchus den Betrieb eingestellt haben, hilft ein bisschen Theoriehintergrund vielleicht schon - zum temporären Überbrücken und als Einstieg für "danach".

Aber letztlich muss da, meiner Meinung nach, Einzeltraining bei einem kompetenten, einfühlsamen Trainer her. Genau das mache ich mit meinem Jungspund auch gerade. Allein mit einer auch noch so gut gemeinten Lektüre wird das nichts. Das seriösteste, das man - in meinen Augen - tun kann, ist, die Konsultation eines zertifizierten Hundetrainers in Anspruch zu nehmen bzw. zu empfehlen. Auch wenn das jetzt hart klingen mag...

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Danke für deinen Tipp!! endlich jemand der hilft und von dem man keine Vorwürfe bekommt :) Ja, er läuft Bei-Fuß. Er hat oft Kontakt mit Hunden aber es geht halt nicht immer:) aber deinen Rat werde ich befolgen.

Vielen danke ^^

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@Emilija2003

Leider ist das KEIN guter Tipp!!! Leinenrucks gehören in kein Training, den Hund ins Sitz zu bringen, bringt ihn erst in einen Konflikt, falls noch keiner vorhanden ist.

Befolgst Du den Rat mit dem Leinenruck, dann wird in Folge einen Leinenaggression entstehen und danach kommt dann eine Artgenossenunverträglichkeit.

Denn Hunde lernen per Assoziationen und wenn Du in genau dem Moment wo der Hund den anderen Hund ansieht, ruckst überträgt Dein Hund diesen unangenehmen Reiz auf das was er sieht und genau das sollte doch eben nicht der Fall sein, oder?

Das aufstellen der Nackenhaare ansich signalisiert erst einmal nur ein erhöhtes Arousal, eine erhöhte Erregungslage eben, das kann positiv oder negativ gestimmt sein, was es von beidem ist, kann man ungesehen nicht beurteilen. allerdings ist dieser "Tipp" hier definitv etwas für die Tonne!

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@Elocin2910

Ok, danke für deine Antwort! Hättest du vielleicht einen Tipp. Durch die Corona Zeit habe ich jetzt noch mehr Zeit und würde dann Morgen direkt anfangen:)

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@Emilija2003

Ich schreibe Dir gleich eine Antwort. Gedulde Dich bitte ein wenig, solche Themen brauchen ein wenig Erklärung und das zu verfassen dauert ein wenig ;-)

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Der Ruck an der Leine und ein scharfes Nein lösen das Problem sicher nicht. Es wird nach aller Voraussicht das Problem verstärken oder verlagern. Wie auch, wenn dem Hund bei jeder Hundebegegnung weh getan wird und er von seinem Hundeführer angeblafft wird.

Gewalt ersetzt nicht das Wissen und die fehlende sichere Bindung. Schon gar nicht das nötige Vertrauen.

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@Goodnight

Das hat rein gar nichts mit weh tun Zutun, dann darfst du deinen Hund, wenn er irgendwo dran schnuppert auch nicht wegziehen, weil es »weh tun könnte«.

Gewalt ist da was anderes.

Aber stimmt man, muss jeden Hund in Watte packen, er darf alles machen, was er will, und man darf ja nicht an der Leine ziehen (obwohl er von sich aus sich schon in die Leine reinlegt und zieht) da wird ein kleiner Ruck ihn definitiv nicht weh tun.

Man kann es auch etwas übertreiben.

Und außerdem es wird nur gegen gesteuert, wenn der Hund falsch reagiert, du solltest meinen Text nochmal richtig lesen, ich habe da nie was von geschrieben das ihn bei jeden Hundekontakt »weh getan« (vor allem dieses Wort hast du erfunden) werden soll, aber wenn er aus dem Sitz hochspringt um zum anderen Hund zu wollen, muss halt gegen gesteuert werden, weil wenn man das zulässt wird er es nie lassen.

Statt andere Leute immer zu kritisieren und deinen Senf zu verteilen, wirst du ja anscheinend eine eigene Lösung zu diesem Thema haben, also lass hören, wie würdest du es regeln, wenn dein Hund in die Leine springt? Würdest du ihn nicht zurückziehen? Weil es ihn weh tun könnte? Bin gespannt auf deinen Ratschlag.

Und komm jetzt bitte nicht mit Fehlender Bindung oder such dir ein Hundetrainer.

Hab einen schönen Tag :)

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@AnnabellCandy

Doch das ist Gewalt und ohne Sachverstand!

Die Lösung heisst gelassen und an anderen Hunden vorbei gehen und Sichtkontakt unterbrechen.

Grundsätzlich hat der Hund einen unfähigen Besitzer.

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@Goodnight

Das will ich sehen wie du gelassen, an einen anderen Hunden vorbeigehst, während deiner zieht und pöbelt. Wenn der Hund gut hört, wäre deine Lösung nicht falsch, da hast du, recht aber auf so ein stand muss der Hund erstmal kommen. Der leichte leinen Ruck dient lediglich zur Korrektur des Hundes und ist nicht beabsichtigt den Hund damit zu Verletzten.

Wie oben in der Frage geschrieben, der Hund lässt sich nicht ablenken, auch nicht mit Leckerlis oder ähnliches.

Aber ok, bringt ja nichts ewig darüber zu diskutieren.

Schau doch einfach auf Youtube mal Videos an, über Leinenpöbeler, wie die vorgehen.

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Da ist etwas gründlich schief gegangen. Bei einem reinrassigen Labrador gehe ich davon aus, dass du ihn seit Welpenalter an hast? Dein Hund hat eine ausgeprägte Leinenaggression gegenüber anderen Hunden. Eventuell meint er auch, er muss sich die selbst vom Leibe halten. Hier können wir dir aber nicht helfen, da brauchst du einen guten Hundetrainer, der OHNE Gewalt arbeitet. Also weder am Nacken packen, noch mit elektrisch-spritzenden Halsbändern, auch nicht mit Wasserspritzern oder Schellen.

Woher ich das weiß:Hobby – Hatte schon 5 Hunde aus allen Altersklassen

Ja, haben ihn seit er ein Welpe ist. Er will immer Pöbeln aber das geht zu weit. Vor allem wenn der andere Hund anfängt auch noch zu ziehen und zu bellen....

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@Emilija2003

Mein eineinhalbjähriger Rüde zeigt genau das gleich Verhalten. Wir sind inzwischen bei einer sehr guten Hundetrainerin im Einzeltraining - und das hilft wirklich endlich gut... Leider müssen wir jetzt Corona-bedingt pausieren. - Ich habe lange gebraucht, bis ich sie gefunden habe. Habe mir vorher zwei Vereine und eine andere HuSchu angesehen, bis ich endlich zu ihr kam. Ich wünsch Dir und Deinem Wuffz viel Geduld und Durchhaltevermögen beim Training. Es lohnt sich wirklich!**

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@Maladrao

Ja, nach der Corona Zeit werden wir uns auch einen Trainer suchen :) Danke für deine Unterstützung :)

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Ja sowas ist nicht gerade selten bei Hunden da brauchst du dich nicht schämen. Wenn du mehr mit ihm rausgehst gewöhnt er sich dann auch an andere Hunde, er brauch halt etwas länger.

Ich gehe am Tag 3× raus. 2mal davon 1h und 1mal 30mim

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@Emilija2003

Dann würde ich mir wirklich professionelle Hilfe holen, vielleicht von einem Hundetrainer oder Züchter

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Oh doch, dafür muss man sich richtig schämen.

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@Goodnight

Vergiss mal bitte nicht es ist ein TIER und kein MENSCH. Es ist normal aber ich Versuch es einfach etwas zu unterbinden

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Nein er wird sich nicht daran gewöhnen. Er wird sich weiter in die Aggression reinsteigern und es wird von Tag zu Tag schwieriger, ihm einen anderen Lösungsweg aufzuzeigen.

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Such dir einen Hundetrainer und fang endlich an eine gute Bindung zu deinem Hund aufzubauen.

Wozu denn ? Es gibt viele die so ein Problem haben. Denkst du alle haben dafür jemanden gebraucht? Die haben es ja auch geschafft 🤷🏽‍♀️

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@Emilija2003

wenn man , Hundeverhalten nicht deuten kann und auch die Erziehungsarbeit nicht klappt, nein der bekommt es nicht alleine hin. Schon gar nicht mit Tipps aus der Ferne, denn man kennt weder den Hund, noch euch, noch euren Umgang mit ihm. Die Situation schaukelt sich immer weiter hoch, damit ist weder dir noch dem Hund geholfen.

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@spikecoco

Super, vielen Dank Dir** Da bin ich genau Deiner Meinung... Wenn sich alle Erziehungs- und Verhaltensprobleme per Online-Foren so einfach lösen lassen würden, bräuchten wir keine ausgebildeten Hundetrainer mehr...

Und meine Erfahrung ist, dass viele sich eben damit arrangieren, dass ihr Hund leinenaggressiv ist, oder das gar als Verhaltenscharakteristkum ihres Hundes abtun. Ich habe neulich einen Herren getroffen, der meinte "Schäferhunde sind nunmal leinenaggressiv. Das ist halt so..."

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