Hund nach epileptischen Anfall extrem aggressiv, hab einfach Angst um meine Kinder. Der Hund wiegt 60kg und ist 75cm hoch, was tun?

7 Antworten

kann es sein das der Hund auch nach den Anfällen noch nicht ganz "da" ist und gar nicht genau weiß wo er ist und wer um ihn herum ist?

Wenn er immer öfter Anfälle bekommt obwohl er Tabletten hat ist doch irgendwas nicht richtig, entweder das Medikament passt noch nicht so recht oder es gibt Gründe die noch nicht geklärt sind. Ich würde nochmal zum TA gehen oder auch eine 2. Meinung suchen.

Ich weiß nicht wie alt deine Kinder sind, verstehen sie das der Hund krank ist, wie so ein Anfall aussieht und das sie dann von ihm weg bleiben sollen? Ist der Hund wenn er fit ist mit ihnen gut verträglich? Wenn ja erkläre es den Kindern, sie waren sicher alle schonmal krank und können sich ab so etwa 6 jahren vorstellen das es auch anderen dann nicht so gut geht. Das die Aggression die "Hundeart" ist zu zeigen das es ihm grade sehr schlecht geht kannst du damit  erklären.

Ich würde auf jeden Fall den Kopf des Hundes genau untersuchen lassen (CT zum Beispiel). Außerdem würde ich mit ihm in eine auf Epi spezialisierte Klinik gehen, damit er richtig eingestellt wird. Sowohl der benötigte Wirkstoff, als auch die Dosis können von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

Wenn der Hund einen Anfall hat, dann sorgt dafür, daß die Kinder anschließend nicht in seiner Nähe sind.

Meldet Euch mal im Epilepsie-Forum für Hunde an, da werdet Ihr auf Leute treffen, die möglicherweise die selben Probleme haben. (www.epiforum.de)

Was für eine Rasse ist Euer Hund? Ein Großer Schweizer Sennenhund?

Ist das wirklich vollends abgeklärt worden?

Mag ein Zufall sein, aber unser 10 Jahre alte Rüde hat heute morgen einen extremen epileptischen Anfall gehabt, nach Blutentnahme und Beruhigung mit Valium, teilte uns die Tierärztin mit, das die Ursache eine extreme Bauchspeichel-Entzündung war!

Gemerkt haben wir bis dato davon überhaupt nichts, weil er Schmerztabletten gegen seine HD Bekommt.

Unser erster Hund fing unvermittelt an Menschen in die Jacke zu beissen, bevor er einen Monat später einem Gehirnschlag erlag.

Es wäre erst einmal wichtig eine genaue Diagnostik in einer Tierklinik machen zu lassen, denn es gibt auch bestimmte Erkrankungen oder Vitamin B Mangel, der eine Epilepsie auslösen kann. Wird nichts gefunden ist es eine vererbte . Es gibt verschiedene Medikamente, bei meinem Hund hat ein Mittel nicht ausgereicht und trotz allem hatte er weiterhin Anfälle. Es bedarf einiger Zeit, das die Medikamente ihre Wirksamkeit entfalten. Viele Hunde sind nach einem Anfall orientierungslos und da wäre es sinnvoll solange in Ruhe zu lassen bis er wieder klar ist. Aber leider gibt es auch die Fälle , wo sich eine Aggressivität entwickelt.   Es wäre ratsam alles weitere mit einem Tierarzt zu besprechen, der sich bestens mit dieser Krankheit auskennt. Ist der Hund nur nach einem Anfall aggressiv bleibt nur die Trennung in dieser Zeit von den Kindern. Wenn er generelle Verhaltensauffälligkeiten zeigt und es ihm zwischen den Anfällen nicht gut geht, wäre es vielleicht auch eine Option, ihn zu erlösen.

Ich würde undbedingt in eine Tierklinik fahren und dort gründliche untersuchungen mit Blutbildern usw. machen lassen. Der Hund scheint bei diesen anfällen extreme schmerzen zu haben und wird höchstwarscheinlich deswegen euch agressiv gegenüber! 

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