Hund knurrt mich an wenn ich Kaustange abnehme?

18 Antworten

Ich würde Dir dringend eine Hundeschule empfehlen !

Ich hab bei all meinen Hunden immer den Knochen...die Kaustange etc. ohne Probleme wegnehmen können....respektive die Hunde haben es mir auf Kommando in die Hand gegeben. Auch mein jetziger RR Mischling macht das anstandslos.

Trainieren muss man dies allerdings bereits im Welpenalter, und auch später immer wieder mal wiederholen. Ich mach das wöchentlich.

Mein Hund weiss ganz genau, dass er belohnt wird, wenn er mir seinen Knochen in die Hand gibt...und ganz wichtig....dass er ihn auch wieder kriegt.

Für meinen Hund kann das überlebenswichtig sein, falls er draussen mal was aufnimmt, was er nicht sollte.

Ich habe momentan ein ähnliches Problem mit meiner einen Hündin. Wir bringen all unseren Hunden das Kommando "Tauschen" bei. Meiner Meinung nach ist das eins der wichtigsten Kommandos, die jeder Hund lernen sollte.

Wenn sie z.B. ein Rinderohr hat, tauschen wir es gegen ein ganz tolles Leckerli. Entweder warten wir einen Moment und geben ihr das Ohr wieder zurück oder sie bekommt ein zweites Leckerli und wir legen das Ohr weg (z.B. wenn wir weg wollen). Das üben wir in unregelmäßigen Abständen, auch mit ihrem Spielzeug. Spielzeug ist überhaupt kein Problem mehr und wir können unsere Hand inzwischen neben sie legen, wenn sie auf etwas rumkaut. 

Unsere andere Hündin spuckt das, was sie in der Schnauze hat entweder aus oder lässt es sich problemlos abnehmen und wartet geduldig auf ihr Leckerli. Egal, ob sie eine Kaustange, Brot oder Wurst gefunden hat. 

Draußen dürfen sie gar nichts vom Boden fressen. 

Durch das Kommando Schluss bekommst du es ganz gut hin...
Egal was der Hund dann im Maul hat muss der Hund dann geben. Meiner hat sogar den guten Schinken rausgerückt 😉

gelernt haben wir es aber anders... Das feinste fürn den Hund auf die offene Hand legen. Und dann Geduld.. Sobald Hund auf Kommando ran will - Faust machen. Erst wenn er still davor steht und sich nicht mehr interessiert sagen "nimm". Solange bis es richtig sitzt.
Danach ein festes, langes Leckerli nehmen. Auf Kommando nehmen lassen ABER am anderen Ende festhalten. Kommando "Schluss" sagen und das Leckerli VORSICHT dem Hundemaul entwenden. unbedingt loben und auf Kommando geben und genießen lassen.
Wenn der Hund es schon leicht verinnerlicht hat kannst du das Spiel immer wieder wiederholen :) hat meinen total Spaß gemacht das Leckerli mit den vorderen Zähnen zu halten und immer wieder loszulassen :)

ach ja... Wenn ihr einen "schnapper" habt würde ich empfehlen das vorsichtige nehmen erstmal zu lernen ;) könnte deiner Hand sonst weh tun 😉

nur ob Kinder dann soweit denken etc. ... Wenns geht damit zur Hundeschule.. Kinder regieren und handeln doch anders und nicht so umsichtig wie Menschen... Nicht böse gegen Kinder!!!! Liebe meine Tochter 😉😂 aber wenn ich mach mal sehe wie sie selbst auf fremde Pflegehunden umgeht ... Da wird selbst mir bei diesem vertrauen schlecht 😊 aber keine sorge liebe mekerer ich passt schon auf 😊 is noch nie was passiert 😘

Hallo,

das ist immer sehr schwer aus der Ferne zu beurteilen.

Ich habe mit meinen Hunden von Anfang an "Aus" geübt. Das kann man m.M.n. wunderbar über Tauschahndel aufbauen. Wenn man es richtig anstellt, tauscht der Hund am Ende, die Bockwurst gegen ein "Fein" vom Halter, wenn mans falsch macht, schluckt er sie im Ganzen runter.

Unser TH Hund hat am anfang jedes Fressen vehement verteidigt und auch geschnappt. Der hat als erste gelernt, dass wir absolut überhaupt kein Interesse an seinem blöden Futter haben und dann haben ich wie besenkt mit dem Tauschen geübt. Inzwischen kann man ihn gut von allen möglichen "Leckereien" abrufen.

Es gibt auch die Möglichkeit dass über "Hau Druff" zu machen. Wenn das exakte Timing stimmt, wird der Hund dann auch alles hergeben. Wenn es nicht stimmt, lernt der Hund, dass Knurren falsch ist und tackert ohne Vorwarnung -ziemlich blöd.

Zum Thema "alles doof" mit Keksen lernt der Hund nicht. Der muss das abgeben weil ich Boss und Hund nicht. Ich bin kein Hund (zum Glück), wenn irgendwas "unteres" in einem Hunderudel, Futter hat, wird das gesichert und verteidigt, ob es gelingt steht auf einem anderen Blatt. Ich will aber nicht, dass mein Hund irgendwas vor mir "sichern" muss. Der soll mir seine "Beute" geben, weil er es gelernt, macht er auch. Haben alle unsere (Familien-)hunde gemacht.  Mein HUnd hat 42 scharfe Argumente, 30kg Kampfgewicht, ist schneller, beweglicher und flinker als ich. zum Einen bedeutet dass, das er "unter Kontrolle" sein muss, zum Anderen das eine ernsthafte körpleriche Auseinandersetzung mit dem Tier nicht unbeding tugt ausgehen muss.

Wen ihr euch unsicher seit, holt euch Profihilfe.Überlegt euch vorher welchen Weg ihr gehen wollt und schaut euch die Methoden des Trainers vorher an. seit euch nicht zu Schade "Stop" zu sagen, wenn euch die Methoden icht zu sagen

Ein Tauschhandel mit einer "Kampfmaschine" ist hier mMn kein geeignetes Mittel um dieses Fehlverhalten in den Griff zu bekommen. Fehlverhalten muss korrigiert werden und klare Konsequenzen bedeuten.
Wenn der Hund jedes Fressen vehement verteidigt, dann würde ich keine Experimente mit irgendwelchen Tauschgeschäften oder pos. Verstärkung starten und statt dessen meine Methodik und Herangehensweise grundsätzlich hinterfragen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass mit solchen Dingen KEINE stabile Beziehung, die Hunden Sicherheit vermitteln soll, zustande kommt. 

Hunde erwarten Grenzen und Regeln und keine Futterautomaten die irgendwas tauschen oder auf pos. Verhalten warten. Der Hund hinterfragt jederzeit aufs neue jede Grenze und Regel. Natürlich nicht um sie bewusst zu brechen sondern um die Geradlinigkeit der Regel zu überprüfen. Dem Hund, wie in deinem Rat, die Entscheidung zu überlassen ob er das Fressbare herausgibt ist eine sehr gefährliche Angelegenheit. Die antiautoritäre Erziehung hat bereits bei Kindern nicht funktioniert. Soll aber -so der kommerzielle Mainstream- jetzt bei Hunden mit scharfen Zähnen Anwendung finden.

Artgerechte Erziehung bedeutet klare Konsequenzen. Konsequenzen mit "Hau druff" gleichzusetzen ist weder angebracht, noch richtig. 

Hunde mit entsprechender Bindung, Vertrauen und Erziehung müssen nicht verteidigen sondern akzeptieren einfach jede Entscheidung, das Fressbare jetzt und diesem Moment zu entnehmen. Eine solche Entscheidung wird dann auch nicht hinterfragt. 

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@xAdmiralAckbarx

Der Hund verteidigt seine olle Kaustange. Weder sein Spielzeug noch seinen Ball.

Keine Ahnung wessen Beitrag du gelesen hast:

Da steht unter anderem "meiner Meinung nach"

"wenn ihr euch unsicher seit holt euch Profihilfe"

Wo zum Henker rate ich, dass der Hund enscheiden kann, ob er es hergibt oder nicht?

Wessen "Erfahrungen" - deine?

Da steht auch mit keinem Wort, dass man nicht konsequent sein soll, oder das Konsequenz das selbe/gleiche ist wie "Hau druff"

Es ist schade dass du "Lernen" und "Konsequenz" nicht mit pos. Verstärkung in Einklang bringen kannst. Das klingt für mich so, wie die Leute die Konzequenz mit Gewalt verbinden, nur dass du Belohnung mi Bestechung gleich setzt. Beides auf unterschiedlichen Wegen, traurig für den Hund.


Den TH Hund haben wir schnappend bekommen. Das waren auch keine "Experimente", sondern der Weg, der uns zum Ziel geführt hat. Weder Hund noch Mensch wurden dabei verletzt. Es bei seinem Hund auf dem Wege zu versuchen, habe ich NICHT geraten, sondern lediglich einen Erfahrungsbericht angehängt.

Leider gibt es immer wieder Leute die nur ihren Weg, als einzig richtigen sehen. Schade, ich habe deine Beiträge meistens gerne glesen, aber irgendwie scheint es immer extremer in "es gibt nur eine wahre Richtung und das ist meine" zu gehen.

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@Isildur

Der Hund verteidigt seine olle Kaustange. Weder sein Spielzeug noch seinen Ball.

Ich finde du machst daraus eine viel zu harmlose Sache. Vom Prinzip her ist beides "Beute". Wobei die Sache mit der Kaustange sogar ein Stück mehr Bedeutung zugesprochen werden muss...

Wo zum Henker rate ich, dass der Hund enscheiden kann, ob er es hergibt oder nicht?

In dem man dem Hund etwas zum "Tauch" anbietet, gibt man dem Hund auch die Möglichkeit selbst diese Entscheidung zu treffen. Der alleinige Entscheidungsträger ist und muss aber der Mensch sein und bleiben. Was hindert den Hund auch grundsätzlich daran seine Entscheidung dahin zu ändern, dass er sich für die Bockwurst UND den Kauknochen entscheidet?... NICHTS! Es hindert den Hund auch nicht daran den Giftköder auszuspucken oder wegnehmen zu lassen. 

Wessen "Erfahrungen" - deine?

Meine Erfahrungen spiegeln das auch wieder ja..Die im übrigen auch ist, dass gerade Besitzer mit Problemhunden dann doch irgendwann die Schule wechseln und es innerhalb von kurzer Zeit besser wird. Aber die Erziehungsmethodik erlebt seit Jahren immer mehr Gegenwind. Und dies nicht ohne Grund. Die wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse sind weltweit bis dato nicht anerkannt und noch dazu entpuppen sie sich als heiße gefährliche Luft. Das wird insbesondere mE auch an Clarrissa von Reinhardt deutlich. Eine der größten Verfechterin dieser Methode.  Sie fällt mMn immer wieder negativ bei Vorträgen und Reden auf und hat nichts besseres zu tun als Vorredner oder alles und jeden in den Schmutz zu ziehen der sich mal ihr gegenüber negativ geäußert hat. Wenn eine Methode bis aufs Blut verteidigt werden muss, dann dürfte klar sein, dass da am Ende vielleicht doch nur heiße Luft dahinter steckt.. 

Da steht auch mit keinem Wort, dass man nicht konsequent sein soll, oder das Konsequenz das selbe/gleiche ist wie "Hau druff"

Für Anwender der pos. Verstärkung gibt es nur die "freundliche"- und die "hau drauf"-Methode. Du hast sicherlich mMn auch nicht ohne Grund diese Wortwahl gewählt..

Den TH Hund haben wir schnappend bekommen. Das waren auch keine "Experimente", sondern der Weg, der uns zum Ziel geführt hat. Weder Hund noch Mensch wurden dabei verletzt.

Ich bin mir sicher, dass das Problem nicht abschließend behoben wurde. Sondern lediglich in einem kleinen Rahmen eine Symptombewältigung stattgefunden hat. Was die Natur der pos. Verstärkung und damit auch von irgendwelchen Tauschgeschäften ist. Das eigentliche Problem besteht sicherlich weiter.. 

Es ist schade dass du "Lernen" und "Konsequenz" nicht mit pos. Verstärkung in Einklang bringen kannst. Das klingt für mich so, wie die Leute die Konzequenz mit Gewalt verbinden, nur dass du Belohnung mi Bestechung gleich setzt. Beides auf unterschiedlichen Wegen, traurig für den Hund.

Natürlich hat die pos. Verstärkung auch etwas mit Lernen zu tun. Sie ist z.B. sehr gut geeignet um Übungen zu machen wie Sitz und Platz z.B. oder eben ähnliche Sachen. Auch in der Fährtenarbeit etc.. Sobald es aber um wirkliche Bindung, Vertrauen und Erziehung kommt die Methode extrem schnell an ihre Grenzen. Konsequenz wäre dazu als negative Verstärkung einzuordnen was schon mal nicht in das Konzept der Erziehungsmethode passt. Einklang ist also was anderes. Sobald als Belohnung das Leckerchen im Spiel ist, dann ist dies selbstverständlich in dieser Situation hier auch eine Bestechung. 

Leider gibt es immer wieder Leute die nur ihren Weg, als einzig richtigen sehen. Schade, ich habe deine Beiträge meistens gerne glesen, aber irgendwie scheint es immer extremer in "es gibt nur eine wahre Richtung und das ist meine" zu gehen.

Es gibt immer verschiedene Ansätze und ganz sicher kein Schema F. Es gibt aber einen Grundgedanken der stimmen sollte. Für mich ist es "Keine Gewalt und keine reine pos. Verstärkung" 

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Das hat unser Hund früher auch gemacht. Immer wenn man ihm den Knochen oder das Nassfutter wegnehmen wollte, hat er geknurrt. Und auch dann, wenn man ihn während des Essens gestreichelt hat.

Ich habe ihm jedes Mal, wenn er geknurrt hat, sein Knochen weg genommen (trotz des Knurrens, er hat nicht gebissen). Und laut "NEIN!"gesagt. Danach hat er den Knochen wieder bekommen.

So ging das weiter. Bei jedem Knurren folgte ein "NEIN!" und anschließendes wegnehmen. Und wenn er gar nicht aufgehört hat, gab ich ihm den Knochen gar nicht zurück.

Nach so ca. 4-5 mal hat er es dann kapiert und heute macht er das gar nicht mehr. Er setzt sich sogar neben die Schüssel, selbst wenn es sein Lieblingsfutter ist, und wartet, bis ich ihm erlaubt habe, zu essen (das habe ich ihm beigebracht, damit er sich nicht schon auf die Schüssel stürzt, während ich das Futter rein mache).

Kannst es ja auch ausprobieren :)

Der Hund muss lernen, dass sein Verhalten ein absolutes NoGo ist und nicht geduldet wird

So würde ich es auch versuchen. Klappt dies aber nicht, dann unbedingt Hilfe dazu holen. Am besten einen Hundetrainer der NICHT nur mit der pos. Verstärkung arbeitet sondern die Erziehung und Methodik klare Konsequenzen beinhaltet.. 

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