Hund knurrt mich an wenn ich Kaustange abnehme?

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16 Antworten

Ich würde Dir dringend eine Hundeschule empfehlen !

Ich hab bei all meinen Hunden immer den Knochen...die Kaustange etc. ohne Probleme wegnehmen können....respektive die Hunde haben es mir auf Kommando in die Hand gegeben. Auch mein jetziger RR Mischling macht das anstandslos.

Trainieren muss man dies allerdings bereits im Welpenalter, und auch später immer wieder mal wiederholen. Ich mach das wöchentlich.

Mein Hund weiss ganz genau, dass er belohnt wird, wenn er mir seinen Knochen in die Hand gibt...und ganz wichtig....dass er ihn auch wieder kriegt.

Für meinen Hund kann das überlebenswichtig sein, falls er draussen mal was aufnimmt, was er nicht sollte.

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Ich habe momentan ein ähnliches Problem mit meiner einen Hündin. Wir bringen all unseren Hunden das Kommando "Tauschen" bei. Meiner Meinung nach ist das eins der wichtigsten Kommandos, die jeder Hund lernen sollte.

Wenn sie z.B. ein Rinderohr hat, tauschen wir es gegen ein ganz tolles Leckerli. Entweder warten wir einen Moment und geben ihr das Ohr wieder zurück oder sie bekommt ein zweites Leckerli und wir legen das Ohr weg (z.B. wenn wir weg wollen). Das üben wir in unregelmäßigen Abständen, auch mit ihrem Spielzeug. Spielzeug ist überhaupt kein Problem mehr und wir können unsere Hand inzwischen neben sie legen, wenn sie auf etwas rumkaut. 

Unsere andere Hündin spuckt das, was sie in der Schnauze hat entweder aus oder lässt es sich problemlos abnehmen und wartet geduldig auf ihr Leckerli. Egal, ob sie eine Kaustange, Brot oder Wurst gefunden hat. 

Draußen dürfen sie gar nichts vom Boden fressen. 

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Hallo,

das ist immer sehr schwer aus der Ferne zu beurteilen.

Ich habe mit meinen Hunden von Anfang an "Aus" geübt. Das kann man m.M.n. wunderbar über Tauschahndel aufbauen. Wenn man es richtig anstellt, tauscht der Hund am Ende, die Bockwurst gegen ein "Fein" vom Halter, wenn mans falsch macht, schluckt er sie im Ganzen runter.

Unser TH Hund hat am anfang jedes Fressen vehement verteidigt und auch geschnappt. Der hat als erste gelernt, dass wir absolut überhaupt kein Interesse an seinem blöden Futter haben und dann haben ich wie besenkt mit dem Tauschen geübt. Inzwischen kann man ihn gut von allen möglichen "Leckereien" abrufen.

Es gibt auch die Möglichkeit dass über "Hau Druff" zu machen. Wenn das exakte Timing stimmt, wird der Hund dann auch alles hergeben. Wenn es nicht stimmt, lernt der Hund, dass Knurren falsch ist und tackert ohne Vorwarnung -ziemlich blöd.

Zum Thema "alles doof" mit Keksen lernt der Hund nicht. Der muss das abgeben weil ich Boss und Hund nicht. Ich bin kein Hund (zum Glück), wenn irgendwas "unteres" in einem Hunderudel, Futter hat, wird das gesichert und verteidigt, ob es gelingt steht auf einem anderen Blatt. Ich will aber nicht, dass mein Hund irgendwas vor mir "sichern" muss. Der soll mir seine "Beute" geben, weil er es gelernt, macht er auch. Haben alle unsere (Familien-)hunde gemacht.  Mein HUnd hat 42 scharfe Argumente, 30kg Kampfgewicht, ist schneller, beweglicher und flinker als ich. zum Einen bedeutet dass, das er "unter Kontrolle" sein muss, zum Anderen das eine ernsthafte körpleriche Auseinandersetzung mit dem Tier nicht unbeding tugt ausgehen muss.

Wen ihr euch unsicher seit, holt euch Profihilfe.Überlegt euch vorher welchen Weg ihr gehen wollt und schaut euch die Methoden des Trainers vorher an. seit euch nicht zu Schade "Stop" zu sagen, wenn euch die Methoden icht zu sagen

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 12:16

Ein Tauschhandel mit einer "Kampfmaschine" ist hier mMn kein geeignetes Mittel um dieses Fehlverhalten in den Griff zu bekommen. Fehlverhalten muss korrigiert werden und klare Konsequenzen bedeuten.
Wenn der Hund jedes Fressen vehement verteidigt, dann würde ich keine Experimente mit irgendwelchen Tauschgeschäften oder pos. Verstärkung starten und statt dessen meine Methodik und Herangehensweise grundsätzlich hinterfragen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass mit solchen Dingen KEINE stabile Beziehung, die Hunden Sicherheit vermitteln soll, zustande kommt. 

Hunde erwarten Grenzen und Regeln und keine Futterautomaten die irgendwas tauschen oder auf pos. Verhalten warten. Der Hund hinterfragt jederzeit aufs neue jede Grenze und Regel. Natürlich nicht um sie bewusst zu brechen sondern um die Geradlinigkeit der Regel zu überprüfen. Dem Hund, wie in deinem Rat, die Entscheidung zu überlassen ob er das Fressbare herausgibt ist eine sehr gefährliche Angelegenheit. Die antiautoritäre Erziehung hat bereits bei Kindern nicht funktioniert. Soll aber -so der kommerzielle Mainstream- jetzt bei Hunden mit scharfen Zähnen Anwendung finden.

Artgerechte Erziehung bedeutet klare Konsequenzen. Konsequenzen mit "Hau druff" gleichzusetzen ist weder angebracht, noch richtig. 

Hunde mit entsprechender Bindung, Vertrauen und Erziehung müssen nicht verteidigen sondern akzeptieren einfach jede Entscheidung, das Fressbare jetzt und diesem Moment zu entnehmen. Eine solche Entscheidung wird dann auch nicht hinterfragt. 

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Durch das Kommando Schluss bekommst du es ganz gut hin...
Egal was der Hund dann im Maul hat muss der Hund dann geben. Meiner hat sogar den guten Schinken rausgerückt 😉

gelernt haben wir es aber anders... Das feinste fürn den Hund auf die offene Hand legen. Und dann Geduld.. Sobald Hund auf Kommando ran will - Faust machen. Erst wenn er still davor steht und sich nicht mehr interessiert sagen "nimm". Solange bis es richtig sitzt.
Danach ein festes, langes Leckerli nehmen. Auf Kommando nehmen lassen ABER am anderen Ende festhalten. Kommando "Schluss" sagen und das Leckerli VORSICHT dem Hundemaul entwenden. unbedingt loben und auf Kommando geben und genießen lassen.
Wenn der Hund es schon leicht verinnerlicht hat kannst du das Spiel immer wieder wiederholen :) hat meinen total Spaß gemacht das Leckerli mit den vorderen Zähnen zu halten und immer wieder loszulassen :)

ach ja... Wenn ihr einen "schnapper" habt würde ich empfehlen das vorsichtige nehmen erstmal zu lernen ;) könnte deiner Hand sonst weh tun 😉

nur ob Kinder dann soweit denken etc. ... Wenns geht damit zur Hundeschule.. Kinder regieren und handeln doch anders und nicht so umsichtig wie Menschen... Nicht böse gegen Kinder!!!! Liebe meine Tochter 😉😂 aber wenn ich mach mal sehe wie sie selbst auf fremde Pflegehunden umgeht ... Da wird selbst mir bei diesem vertrauen schlecht 😊 aber keine sorge liebe mekerer ich passt schon auf 😊 is noch nie was passiert 😘

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Das hat unser Hund früher auch gemacht. Immer wenn man ihm den Knochen oder das Nassfutter wegnehmen wollte, hat er geknurrt. Und auch dann, wenn man ihn während des Essens gestreichelt hat.

Ich habe ihm jedes Mal, wenn er geknurrt hat, sein Knochen weg genommen (trotz des Knurrens, er hat nicht gebissen). Und laut "NEIN!"gesagt. Danach hat er den Knochen wieder bekommen.

So ging das weiter. Bei jedem Knurren folgte ein "NEIN!" und anschließendes wegnehmen. Und wenn er gar nicht aufgehört hat, gab ich ihm den Knochen gar nicht zurück.

Nach so ca. 4-5 mal hat er es dann kapiert und heute macht er das gar nicht mehr. Er setzt sich sogar neben die Schüssel, selbst wenn es sein Lieblingsfutter ist, und wartet, bis ich ihm erlaubt habe, zu essen (das habe ich ihm beigebracht, damit er sich nicht schon auf die Schüssel stürzt, während ich das Futter rein mache).

Kannst es ja auch ausprobieren :)

Der Hund muss lernen, dass sein Verhalten ein absolutes NoGo ist und nicht geduldet wird

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:40

So würde ich es auch versuchen. Klappt dies aber nicht, dann unbedingt Hilfe dazu holen. Am besten einen Hundetrainer der NICHT nur mit der pos. Verstärkung arbeitet sondern die Erziehung und Methodik klare Konsequenzen beinhaltet.. 

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Ja, und zwar ganz einfach: Besuche eine Hundeschule mit ihm! Das scheint mir unumgänglich, wenn Dein Hund keinem was zu leide tun soll! Eine Hundeschule ist meiner Meinung nach sowieso ein Muss für jeden, der einen Hund hat.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:32

Wenn, dann aber eine Hundeschule die mit klaren Konsequenzen und nicht nur mit der reinen pos. Verstärkung arbeitet. Denn dann kann man sich m.E. auch das Geld gleich sparen.. Konsequenz ist nicht gleichzusetzen mit Gewalt... 

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Kommentar von Viowow
19.07.2016, 08:45

man kann die hunde auch einfach mal hunde sein lassen.... die meisten hunde die ich kenne, die huschu und noch allmöglichen trainingskram haben, sind völlig verhuschte viecher. da sind die großen, die "nur" den ganzen tag beim pferd mitlaufen, wesentlich entspannter. und alles, was die können müssen, ist, abrufbar sein und nicht jeden mist fressen.

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Ich hatte das selbe Problem, hab's aber vollständig gelöst, und nun kann nach 2 Wochen Arbeit, jeder seinen Knochen nehmen...
Ich hab in eine Hand ein richtig spezielles Leckerli genommen(zb. hundewurst), und einen "Tausch" gemacht... Hab ihm die Hand mit dem Leckerli hingehalten und dem Knochen genommen...
Nach kurzer Zeit hat er gelernt wenn sie kommt heisst das nichts schlimmes, dann bekomm ich was leckeres...!
Irgendwann kann man dann das Leckerli abbauen...  

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:45

Das ändert aber nichts am eigentlichen Problem. Auch ist dies KEIN Garant, dass das Knurren oder schnappen damit ausgeschlossen werden kann. Diese Methode ist m.E. nicht geeignet um eine dauerhafte und generelle Lösung zu erreichen. Der Hund darf überhaupt nicht erst hinterfragen warum er den Knochen jetzt abgeben muss. 

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Kommentar von Equestrianlove
13.07.2016, 01:24

Wenn das geholfen hat, ist diese Methode doch ein guter und vorallen freundlicher Weg. Der Hund wird es als nächste Stufe sicher auch ohne tauschobjekt machen.

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Kommentar von skydram
13.07.2016, 07:26

Doch, es klappt nach 3-4 tagen ohne leckerli!
Ich habe alles richtig gemacht als Welpe, aber es kommt auch auf das Wesen der Hunde an...

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Kommentar von skydram
13.07.2016, 15:03

Es ist die lösung! Tatsächlich eine woche Trainiert und der alte Hund war 9 Jahre happy

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Kommentar von skydram
17.07.2016, 14:14

Er war erzogen war dann absolut nicht mehr aggressiv, war super gehorsam
Therpie hund lief turniere in Unterordnung und Agility und war ein super Familien hund

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Es könnte sein das er einfach nicht will das sein essen weggenommen wird oder es könnte auch sein das er in einer Phase ist wo er mit einem rumspielt also wenn er mal den bald im Mund hat und er ihn nicht geben will sonder im Mund behaltet und knurrt dann einfach aus sagen und den Ball wegnehmen das hatte ich auch mit meinem Hund 

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Kommentar von foleoofnohr
12.07.2016, 21:52

Beim Futter macht er's ja auch nicht, und der's schon 8, Pubertät würd ich da ausschließen...

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Auch wenn es keinen Sinn macht, dem Hund etwas fressbares das man ihm gegeben hat wieder wegzunehmen, kann ich Dir evt. helfen.

Biete ihm etwas "besseres" an. Nimm eine Tube Leberpastete, lass ihn daran riechen und sage dann "komm" und führe den Hund in ein anderes Zimmer. Gib ihm da etwas aus der Tube. Den liegen gelassenen Knochen kannst Du dann problemlos wegräumen.

Der Hund kann ja zwischen Fressen und Spielzeug unterscheiden. Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:16

Auch wenn es keinen Sinn macht, dem Hund etwas fressbares das man ihm gegeben hat wieder wegzunehmen, kann ich Dir evt. helfen.

Selbstverständlich macht es sehr großen Sinn einem Hund JEDERZEIT sein Fressen "wegnehmen" zu können.

Biete ihm etwas "besseres" an. Nimm eine Tube Leberpastete, lass ihn daran riechen und sage dann "komm" und führe den Hund in ein anderes Zimmer. Gib ihm da etwas aus der Tube. Den liegen gelassenen Knochen kannst Du dann problemlos wegräumen.

Davon rate ich dringend ab! Wenn überhaupt hilft es nur für den Moment, bekämpft damit max. ein Symptom und ist KEINE Lösung des generellen Problems!

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Unser Hund macht das auch. Er will halt nicht, dass du ihm sein Essen wegnimmst. Ist ja auch verständlich. Bei Spielzeug knurrt unserer Vllt ab und zu aber in der Regel nicht, weil er will dass wir mit ihm spielen. Nimm ihm das Futter am besten nicht weg, außer es ist etwas was er sich selbst geholt hat und giftig etc. ist.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:23

Woher soll der Hund bitte unterscheiden ob das jetzt Gift ist und er lieber nicht nach der Hand schnappt? Der Halter MUSS jederzeit in der Lage sein können, dass er dem Hund jederzeit sein Futter wegnehmen kann und dies OHNE irgendein neg. Verhalten des Hundes. 

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Darf ich fragen warum du ihm ausgerechnet die Kaustange wegnehmen willst? Das ist vielleicht etwas kritisch, weil das ist Fressen, und da sind die meisten vom Instinkt her nicht mehr zum Teilen gewillt. Probiere es doch lieber von Anfang an mit einem Ball, jetzt könnte es sein, dass er den auch nicht wieder her gibt, wegen der Sache mit der Kaustange...

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Kommentar von foleoofnohr
12.07.2016, 21:55

Bälle gibt er ohne probleme, da macht er platz und legt den ball auf die pfoten oder lässt ihn sich aus dem Maul nehmen, Futterschüssel wegnehmen ist auch kein Problem, es ist halt wirklich nur bei der Stange. Und wie gesagt bewegt er sich keinen Zentimeter bis er die nicht komplett runtergenagt hat, und das kann anstregend werden wenn man ihn aus dem Garten reinholen will, oder das Zimmer saubermachen will.

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Kommentar von Equestrianlove
12.07.2016, 21:59

Achso, vielleicht kannst du ihm die Stange ja dann geben, wenn du weißt, dass er sich nicht 'bewegen muss'
Vielleicht kannst du ihm ja auch etwas zum Tausch anbieten, für den Ball wird er die Stange vielleicht nicht hergeben, aber wie wärs mit einem Leckerlie welches er schnell Weg hat? Dann hast du die Stange und kannst den Hund 'verpflanzen' :)

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:25

Das hat absolut nichts mit irgendeinem Instinktverhalten zu tun. Der Halter muss in der Lage sein jederzeit und überall dem Hund sein Fressen wegnehmen zu können. Dies ohne irgendeinen Protest des Hundes. 

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Kommentar von Equestrianlove
13.07.2016, 00:57

Natürlich ist das instinktverhalten! Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachen. Die gäben in der freien Wildbahn wohl kaum ihre Beute ab.
Abgesehen davon ist es ohnehin keine nette Geste, seinem Hund fressen zu geben, um es ihm wieder weg zu nehmen. Also stellt sich die Frage auch garnicht.

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Kommentar von Equestrianlove
13.07.2016, 01:39

TIER, das richtige Wort, welches mein Statement beweist!

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Kommentar von Equestrianlove
13.07.2016, 01:55

Dem Hund sein Fressen klauen ist also artgerecht. Erziehung schön und gut, aber man muss es nun auch nicht übertreiben. Dass der Hund sein Fressen nicht hergeben will, ist was ganz natürliches. Ob er das MUSS ist die andere Frage. Es sind, wie du ja schon festgestellt hast, Tiere, und demnach muss man solche Situationen auch nicht provozieren. Ein Hund, der Normal erzogen wurde, auch wenn nicht mit dieser 'mittelalterlichen' Einstellung, wird das Problem trotzdem nicht haben. Beliebt macht man sich damit jedoch nicht.

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warum nimmst du ihm das futter weg? wenn du die recource austeilst, lass sie ihm. warum willst du sie wegnehmen? um deine "macht" zu demonstrieren?

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Kommentar von foleoofnohr
12.07.2016, 22:58

Habe ich jetzt bestimmt 10 Mal in die Kommentare der anderen Antworten geschrieben, nimm mir das jetzt nicht über aber guck bitte da nach.

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Eine Kaustange ist etwas besonderes was es wahrscheinlich auch nicht alltäglich gibt. Daher auch der große Unterschied zum normalen Fressen.

Ich würde an eurer Stelle dringend die Rudelposition überprüfen. Es ist ein großes Fehlverhalten was der Hund da an den Tag legt. Auch kann dies unter Umständen sogar auch sehr gefährlich für den Hund selber sein. Weil auch ein Giftköder ist mal was sehr besonderes. 

Wenn er "Nein" "Aus" etc. kennt würde ich damit versuchen zu arbeiten. Ansonsten dann eben einen Hundetrainer dazu holen. Empfehle aber dringend jemanden der mit Konsequenzen arbeitet und KEINESFALLS jemanden der nur mit pos. Verstärkung arbeitet. Denn diese Methode ist nicht geeignet dieses Verhalten langfristig und Artgerecht in den Griff zu bekommen.. 

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Kommentar von skydram
13.07.2016, 07:28

Es liegt auch am Wesen des Hundes, und gar nicht umbedingt an der Rudelstellung!

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Kommentar von skydram
13.07.2016, 07:36

Ich möchte nicht deinen Hund sein!
Pos. Verstärkung ist sehr wohl geeignet, schau mal die Polizei arbeitet per pos. Verstärkung die Hunde sind top!

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Kommentar von skydram
17.07.2016, 14:19

Mein Phate bildet Polizei Hunde aus, alle nur mit pos. Verstärkung! Ich hab ein annerkannter Menschensuchhund auch nur mit pos. Verstärkung erzogen! Klar kommt mal ein nein aber mehr auch nicht, und mein Hund hört aufs wort hat die BH und läuft Agility turniere hat menschen das leben gerettet

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Disziplinieren, dein Hund sieht dich nicht als Rudelführer, das muss geändert werden.

Du musst ihn ein "Stop" Kommando beibringen, und zwar universell sodass er
seine derzeit getätigte Aktion unterbricht und z.b Platz macht oder sich hinlegt.

Und dass er erst weitermachen darf wenn er dazu aufgefordert wird.

Dann kannst du deinen Hund auch Essen / Knochen wegnehmen. Wie du solche Kommando´s beibringst kannst du bei Hundeschulen oder in speziellen Büchern erfragen.

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Kommentar von dogmama
12.07.2016, 21:59

man nimmt einem Hund sein zugeteiltes Futter oder auch Leckerlie nicht weg. Das ist seins und darf er auch verteidigen. 

Sowas hat rein gar nichts mit Ungehorsam zu tun, es ist ein ganz normales und natürliches Beuteverhalten eines Hundes!

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mein Hund mich immer anknurt wenn ich ihm eine Kaustange oder Knochen wegnehmen will.

was würdest Du machen wenn Dir einer Dein Schnitzel vom Teller abgreifen will?

Du hast es dem Hund doch gegeben, warum willst Du es dann haben? 

ein Hund verteidigt seine Beute nun mal. das ist ein ganz natürliches Verhalten welches Du lernen solltest zu akzeptieren und respekrieren!. 

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Kommentar von foleoofnohr
12.07.2016, 21:53

Solange er sein Kauzeug hat bewegt er sich nicht weg, und das kann anstrengend werden wenn man sauber machen will o.ä.

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Kommentar von Jana88
12.07.2016, 23:35

Es geht doch gar nicht darum ob Tiere im Rudel sich ihr Fleisch streitig machen würden, sondern darum, dass der Hund sein Essen rauszurücken hat, wenn der Rudelführer das möchte. Es gibt ne Menge Momente, wo das nun mal nötig ist. Es geht hier ja nicht darum den Hund zu ärgern, aber man sollte den Hund alles abnehmen können, ohne Angst vor dem eigenen Hund haben zu müssen!

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:49

Wenn die Eltern dem Kind das Schnitzel wieder vom Teller nehmen, darf das Kind dann sicherlich auch nicht mit der Gabel auf die Hand einstechen. Der Vergleich hinkt also gewaltig!

Warum ist völlig egal. Der Hund hat die Entscheidung nicht zu hinterfragen. Fertig! 

Wenn der Hund die "Beute" vor dem Halter verteidigt, dann liegt hier ein extremes Problem vor. Das ist weder natürliches Verhalten noch ist dies zu akzeptieren oder respektieren. 

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wieso  provozierst du   deinen hund  ,warum mußt d u ihn auszeizen??  man  nimmt einem tier kein  futter  weg  und  schon garnicht aus dem maul heraus .jedenfalls nicht, ohne es  mit positiver  verstärkung geübt zu haben !

laß ihm seinen knochen  bzw. seine kaustange.. hunde haben  genau wie  wir menschen das recht   ihre ressourcen  zu verteidigen . es gibt halt so  sachen, da  will er  nicht mehr  bedrängt  werden und  wehrt sich--  und  das ist sein gutes  recht  und DU  hast  das  gefälligst zu respektieren.

  du kannst mit ihm tauschen  üben -- halt ihm ein leckerchen hin , wenn er nen knochen im maul hat  oder ne kaustange . läßt  er  die  dann fallen  gibst du ihm dafür  das leckerchen , berührst aber die  kaustange  / knochen nicht --noch nicht. versuch  nach und nach  zunächt mal deine hand in richtung  stange oder knochen zu legen, wenn er sie hat  fallen lassen  und du ihm  das leckercehnbereits gegeben hast --und beobachte, wie er reagiert.  knurrt  er   --finger weg nehmen  , aber trozdem  so weiter üben .. irgendwann hat  er kapiert.  :  wenn ich den knochen hergebe bekomme ich ein leckerchen .

  wenn ihn  der ball draussen garnicht interessiert,  wird  er  die kinde r auch nicht schnappen,schon deshab nicht ,weil  er den ball  ja wohl garnicht ins maul nimmt   --dummer  vergleich !!


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Kommentar von foleoofnohr
12.07.2016, 22:34

Wie gesagt, ich möchte das er die Stange abgibt damit er nicht 3 stunden draußen rumliegt bevor er die Stange komplett abgenagt hat. Und falls der Knochen kaputtgeht muss er ja auch wegenommen werden. Ich kann ihn ja nichtmal am kopf berühren wenn er was zum Kauen hat!

Und das ihn der Ball nicht interessiert habe ich nirgendswo erwähnt. Ich habe gesagt das er den Ball bereitwillig abgibt. Aber jetzt wo er mit dem Kausachen rumspinnt will ich da lieber auf Nummer sicher gehen!

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
13.07.2016, 00:31

Die pos. Verstärkung ist für ALLES Erziehungstechnische nicht oder nur sehr bedingt geeignet. Ist ja auch klar. Der Hund wartet auf die Entscheidung und Ansage des Halters und der Halter wartet auf das pos. Verhalten. Dies noch dazu absolut jeden Tag. Ein Kreislauf der so nicht funktionieren kann. Das hat m.E. nichts mehr artgerechter Erziehung und Bindungsarbeit gemeinsam! 

Der Hund hat NIEMALS das Recht seinen Knochen vor dem Halter zu verteidigen. Auch wenn es ihm nicht gefällt, hat der Halter IMMER das Recht jederzeit und überall dem Hund irgendwas fressbares wegzunehmen. Alles andere kann im Ernstfall dann sogar tödlich enden (Giftköder z.B.). Tauschgeschäfte sind nicht für die Erziehung geeignet sondern lediglich für irgendwelche Tricks. 

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Kommentar von skydram
13.07.2016, 07:35

Ich leite eine Hundeschule, und wir machen vieles per Positive Bestätigung, Frage ist jetzt was besser ist, mein Hund ist anerkannter Menschensuchhund, und läuft Turniere im Agility...
Ich bedenke er ist unter 2 Jahre alt...!
Als Welpe hatte er eine normale welpen zeit und er ist immer abrufbar... Inzwischen gibts keine Leckerlis mehr, und es klappt genau so...
Deine Hunde tun mir schon leid

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Kommentar von Equestrianlove
15.07.2016, 17:44

@eggenberg1
Dein Text stimmt genau mit meinem überein. Jetzt frage ich mich nur, was dich auf andere Gedanken gebracht hat, dass du meinen Kommentar in Frage stellst?

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