Soll man bei Beissereien zwischen Hunden wirklich nicht eingreifen?

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12 Antworten

Kommt drauf an.

Wenn zwei Rüden sich anpöbeln ist das zu 90% Show und sie rupfen sich vielleicht mal gegenseitig etwas Fell raus und dann ist auch gut. Man weiß dann wer der King der Currywurst ist und geht seines Weges.
Sollte da jedoch was ernsthaftes dahinter stehen, dann würde ich eingreifen. Bei größeren Hunden aber nur, wenn es der andere Halter zeitgleich ebenfalls tut, sonst wird es einfach schwer die Hunde zu trennen ohne selbst verletzt zu werden.

Bei Hündinnen ist das wieder noch anders. Bei denen gibt es keinen Showkampf ala wir schauen mal, wer hier stärker ist. Wenn Hündinnen sich beißen, dann meist richtig ernsthaft. Das ist dann der pure Hass aufeinander und geht nicht selten mit schwer(st)en bis tödlichen Verletzungen einher.
Hier gilt es eher dies von vornherin zu vermeiden oder mit dem anderen Halter gemeinsam zu agieren.

Gleiches gilt bei stark ungleichem Kräfteverhältnis.

Persönlich würde ich immer dazwischen gehen. Das ist einfach der Instinkt irgendwo. Man will ja nicht, dass das eigene Tier verletzt oder gar getötet wird.

Das ist eine heikle Thematik. 

Ich sage ganz klar, ja. Wenn es eine wirkliche Beißerei und nicht kurzes Rumgezicke ist, sollte man das Risiko ernsthafter Verletzungen nicht in Kauf nehmen. 

Insbesondere da du schreibst, dass es sich um zwei Hündinnen handelt, sieht die Situation da wahrscheinlich auch relativ ernst aus. Bei Rüden kommt es schon mal schneller zu Käbbeleien, die aber meist relativ harmlos sind. Bei Hündinnen seltener - aber wenn, dann richtig. 

Wo hier das Problem liegt, kann man natürlich so nicht beurteilen. Dafür muss man vor Ort sein und die beiden beobachten können. Ich würde dir also definitiv raten, einen Hundetrainer hinzu zu ziehen. Ohne die Ursache zu kennen, sollte man hier auch keine voreiligen Tipps geben, das geht oft genug nach hinten los. 

Die manchmal traurige Wahrheit ist auch einfach, dass nicht jeder Hund für Mehrhundehaltung geeignet ist und sich nicht alle Hunde leiden können. Als Mensch komme ich auch nicht mit jedem zurecht und ich finde auch, dass das nicht muss. Ich gehe diesen Personen bewusst aus dem Weg. Deine Hündinnen können sich natürlich nur bedingt ausweichen. Insbesondere da sie ja nicht nur für ein paar Tage sondern langfristig zusammen leben, kann sich da natürlich auch einiges an Frust aufstauen. 

Es kann prinzipiell alle möglichen Ursachen haben. Eifersucht, Ressourcenverteidigung oder, wie Frauen das nun mal haben, sie mögen sich einfach nicht. 

Du bist diejenige, die für Sicherheit sorgen muss. Das bezieht sich aber in dem Fall auf beide Hunde. Die eine muss vor der anderen in Sicherheit sein und die andere muss sicher genug sein, sich nicht selbstständig verteidigen zu müssen, sofern es in ihren Augen Verteidigung ist. 

Ich würde dir wirklich raten dir da professionelle Hilfe zu besorgen. Vielleicht solltest du auch in der Übergangszeit überlegen, einen Maulkorb anzulegen. Sicher ist sicher und Sicherheit aller Beteiligten geht nun mal vor!

Viel Erfolg euch! 

Ich denke es ist die eigene Entscheidung und man sollte es von der Schwierigkeit der Beisserei abhängig machen. Meine beiden zum Beispiel zoffen sich höchstens mal. Dann knurrt einer von beiden, schnappt kurz und dann gehen sie selbst auseinander. Ich hatte im Sommer aber den Fall, dass der Rottweiler der Nachbarn aus der Tür gestürmt kam und direkt auf meine Hündin los gegangen ist und das war nicht nur ne kleine Zofferei. Ich habe in diesem Moment entschieden, dazwischen zu gehen, weil ich nicht wollte, dass der Rottweiler meine Hündin umbringt. Mir ist auch egal dass ich dabei gebissen wurde, mir war nur das wohl meines Hundes im Kopf. Ich bin auch nur mit einer Prellung und kleinen Minibissen davon gekommen, also nichts tragisches. Bei meiner Hündin wäre fast das Bein abgewesen (der Knochen war komplett durch und das Bein war schon "gestreckt"). Bei kleinen Streitereien gehe ich nicht dazwischen.

Also das ich gebissen wurde war natürlich nicht extra.
Sorry, das sehe ich anders. Wenn ein Hund Dich beißt, weil Du in eine Auseinandersetzung eingreifst, ist das ein sehr deutliches "Halt Dich raus, ich regel das selbst".

Was Deine Hündinnen anbelangt: wenn zwei Hündinnen sich einmal derartig geprügelt haben, dass eine Tötungsabsicht im Raum steht, wirst Du da absolut nichts mehr trainieren können. Entweder sorgst Du für eine dauerhafte Trennung der Hunde, was allerdings starken Stress für Mensch und Tier bedeutet, oder Du gibst einen Hund ab.

Such Dir bitte ganz schnell einen Trainer, der die Situation vor Ort einschätzt, trenn die Hunde bis dahin und sichere sie mit einem Maulkorb!

Sorry, das sehe ich anders. Wenn ein Hund Dich beißt, weil Du in eine
Auseinandersetzung eingreifst, ist das ein sehr deutliches "Halt Dich
raus, ich regel das selbst".


Das stimmt. Aber ich sehe das eher so, dass die Fragestellerin gebissen wurde, als sie die Hunde trennen wollte und eben blöderweise dazwischen kam.

Könnte doch auch sein, oder?

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@wombat6

Könnte doch auch sein, oder?

Könnte, aber halte ich für sehr unwahrscheinlich. Hunde setzen Bisse in solchen Auseinandersetzungen sehr gezielt und können auch die Intensität ihrer Bisse sehr gut steuern. Das gilt sowohl für den Gegner, als auch für den Halter, der trennen will.

Übrigens kann es auch bei Hunden, die sich sonst gut verstehen, zu heftigen Auseinandersetzungen kommen. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass das absolut ohne Verletzungen abgeht. Hunde, die gemeinsam in einer Gruppe leben und sich respektieren, würden sich niemals ernsthaft verletzen und können den Einsatz ihrer Zähne sehr gut steuern.

Umgekehrt werden Hunde, die sich absolut nicht verstehen und respektieren, entweder auf Vertreibung setzen (was erst harmlos, dann mit Verletzungen endet) und wenn die Vertreibung des Rivalen nicht funktioniert, töten sie. Genau darauf wird es hier hinauslaufen.

Gleichgeschlechtliche Hunde, die Wert auf die gleichen Ressourcen legen, die gleichen Interessen haben und sich nicht respektieren, sind ein Pulverfass. Wenn der Mensch dann die ersten Anzeichen nicht erkennt und nicht früh genug eingreift, kommt es zu Szenen wie hier. Ich teile die Einschätzung, dass die angreifende Hündin versucht, die andere zu töten. Und zwar sehr bewusst.

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@Naninja

Warum ging es die ersten Jahre gut? Liegt das am Alter? hätte ich da was anders machen müssen? Ich mach mir da schon Vorwürfe... ich bin kein hundeflüsterer und hab bestimmt oft was falsch gemacht und war nicht streng genug oder so... ich frag mich ob ich sie zur beisserin werden lassen habe.  wobei der andere Hund ja garnicht beißt ... obwohl die Kräfte technisch überlegen wäre hat sie sich noch nie so gewehrt das die andere jemals einen Kratzer ab bekommen hat

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@Lexxyelectrixx

Liegt das am Alter?

Davon würde ich ausgehen. Das Zusammenleben kann kippen, wenn der Zweithund als Welpe dazu gekommen ist und irgendwann ausgereift und ernsthafter ist oder wenn ein Hund alt wird und sich dadurch entweder im Wesen verändert, oder körperlich nachlässt.

war nicht streng genug oder so

Ich denke nicht, dass Strenge oder Härte die Lösung gewesen wäre. Genaues Beobachten, frühzeitiges Umlenken, Management: vielleicht ja. Andererseits: wenn sich zwei Weiber nicht mögen und eine beschließt, dass sie die andere nicht duldet, dann kannst Du daran nichts ändern.

obwohl die Kräfte technisch überlegen wäre hat sie sich noch nie so gewehrt das die andere jemals einen Kratzer ab bekommen hat

Das halte ich für ziemliches Glück, finde es aus Sicht des Hundes aber auch sehr traurig. Denn der lebt nun Tag für Tag mit einem Artgenossen vor der Nase, der ihn vertreiben oder töten will. Das ist sehr großer Stress, belastend und kann den Hund auf Dauer auch krank machen.

Es bringt ja jetzt nichts, über das nachzudenken, was war. Ändern kannst Du nur das, was jetzt und zukünftig passiert. Meine obligatorischen Anlaufstellen wären cumcane, Easy Dogs und Trainieren statt dominieren. Dort wird man Dir eine erste Einschätzung geben können, wie die Chancen sind, dass die Hunde friedlich unter einem Dach leben können. Ob Du dann in das Training einsteigst, dauerhaft trennen willst oder eine dritte Alternativen ins Auge fast, kannst Du Dir ja immer noch überlegen.

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Hallo,

das ist immer so eine Frage. Es kommt dabei auf so viele Dinge an, wie ich dann schlußendlichreagiere. Wenn mein großer Oskar mal in eine Rauferei gerät, was sehr selten ist und wenn, dann immer nur mit großen Rüden, dann laß ich die. Da misch ich mich nicht ein. Und unter Rüden ist es eh viel mehr Getose als Ernst, eben Kneipenschlägerei. Bis jetzt hatte ich das in den ganzen 6 jahren zweimal. das sah richtig übel aus und war auch laut.

Hat man sich danach die Hunde angeschaut, hatte keiner von ihnen irgendwelche Verletzungen.

Anders sieht es bei meiner Lilly aus. Die ist zwar auch nicht klein, wiegt auch ihre 35 kg und könnte sich durchaus wehren, tut sie aber nicht. Sie würde sich gnadenlos verprügeln lassen. Und um sie zu schützen, würde ich dann schon eingreifen. Zum Glück hatten wir bisher nur einmal solch eine Fall, und da konnte ich schlimmeres verhindern.

Ansonsten sollte man halt immer schauen, dass es gar nicht erst dazu kommt. Zumindest draußen, außerhalb des Rudels geht dies ja noch, indem man den Hund anleint, oder in eine andere Richtung geht, usw.

Aber in einem Mehrhundehaushalt ist das ja nicht immer  ganz so einfach. Meine vier kloppen sich auch mal ab und an, aber das ist eben was anderes, nie richtig ernsthaft. Da muss ich nichts tun, das erledigt dann meine Leithündin Shila für mich.

Aber ich würde nun jetzt nicght auf Aussagen vertrauen wie, die hassen sich, also muss eine weg. Das kann hier keiner beurteilen. Denn es gibt zig Gründe, wieso sie dies tun, hundert mögliche Auslöser. Daher solltest Du das Verhalten wirklich von einem guten Trainer anschauen lassen.

Und vergiss bitte ganz schnell die Sache mit dem Chef. Du wirst niemals der Chef Deiner Hunde sein können, denn Du bist kein Hund. Die veraltete Theorie mit der Rudelstellung und Chefgetue basiert auf Fehlinterpretationen bei Beobachtungen von Wölfen. Und bei zu viel Fernsehguckerei.

Offensichtlich haben sie sich nur einmal gebissen, sondern es ist schon mal vorgekommen? Dann musst du einen abgegeben alles andere hat keinen Sinn!

ich trau mich nicht mehr die zusammen zu lassen

Du solltest Dich schnellstens von der Beißerin trennen und sie in ein anderes Zuhause geben, dahin wo sie als Einzelhund leben kann. 

diese Beißereien werden nicht aufhören und dies ist für beide Hunde und auch für Dich auf Dauer ein unzumutbarer Zustand!

Auf das Problem mit Deinen beiden Hunden möchte ich nicht eingehen, das ist Dir ja selber klar. Und ich habe selber meinen Hund schon aus Beissereien rausgezogen und dem anderen eine mitgegeben. Das ist einfach ein Impuls, dem ich nachgehe, obwohl ich es eigentlich anders gelernt habe. Aber wenn ich sehe, dass mein Freund den Kürzeren zieht, möchte ich ihm einfach helfen. Das ist ein normaler Reflex, auch, wenn ich jetzt eine kleine Narbe am Oberschenkel habe. Aber bevor er zerfleischt wird, ist es mir das Wert gewesen. Andere mögen das anders sehen.

Eigentlich ein normaler "Reflex"... Wer will schon zusehen wie sein Hund zerfetzt wird?

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Das ist ein Mythos der alteingesessen Hundeerziehung... "Die regeln das schon" ist genau so ein Unsinn wie "ihm zeigen wer das Alphatier ist". 

Mitgefühl und Instinkt sind nichts schlechtes. Mir ist bis heute ein Rätsel warum die Menschen glauben, jegliches Vertrauen in ihr Bauchgefühl über den Haufen werfen zu müssen um ein guter Hundehalter zu sein. Hunde sind uns in ihrem Sozialverhalten doch relativ ähnlich. Der menschliche "Reflex" wie du sagst, kommt nicht von ungefähr. 

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Was für Hunde sind es denn? Welche Rasse? Wie alt? Kastriert/unkastriert? Seit wann hast Du die beiden?

Eine Bullterrier Hündin sie wird 7 , sie ist die die nicht zurück beißt und die andere wird 5 sie ist ein Labrador mischling. Sie habe ich aufgenommen da wurde sie vom Tierarzt 6 Wochen geschätzt.. da war sie aber schon vorher bei zwei anderen Besitzern. Sie ist die ersten zwei Jahre ein richtig ängstlicher Hund gewesen gegenüber Menschen und Hunden. Es kam seid dem sie 3 Jahre alt ist immer mal zu kleineren Raufereien. Da ging es dann um Spielzeuge oder leckerchen die sie versteckt hatte oder die Couch war ein Streit Thema . Das hab ich soweit in den Griff bekommen... leckerchen müssen sofort gegessen werden,  Körbchen kontrolliere ich ob da was versteckt ist die Couch ist für beide verboten,  gefüttert werden sie getrennt. Wenn wir essen müssen die beiden raus weil es da auch schon mal Streit gab .... nur jetzt ging es nur um Beachtung... ich hatte Besuch und der Besuch hat den Bullterrier gestreichelt und von jetzt auf gleich hat sie sich auf sie gestürzt ohne zu Knurren oder sie zu umkreisen oder iwas 

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@Lexxyelectrixx

Hm... da bist Du ja schon sehr umsichtig im Alltag. Wurde sie mal gründlich durchgecheckt? Schildrüse, Nieren etc? Sind die beiden kastriert oder unkastriert?

Ich würde mal sehen, daß sich das ein rudelerfahrener Hundetrainer anschaut und Dir evtl. noch weitere Tipps für den Alltag gibt.

Notfalls müßtest Du Dich, denke ich, von einer von beiden trennen. :-/

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@Berni74

Ich hab jetzt erstmal den einen Hund zu meiner Mutter gegeben , die Umgebung kennt sie und meine Mutter kennt sie auch. Sie bleibt erstmal für eine Woche da und wir schauen uns das an wie es ihr da als Einzel Hund gefällt und ob sie Heimweh hat... ich bin nebenbei  im 8 Monat schwanger und jeder sagt mir das das Baby der nächste Grund zur Eifersucht sein könnte. Wenn sie bei meiner Mutter glücklich zu sein scheint dann wird sie da bleiben .... wenn nicht dann kommt sie zurück und ich muss mir was anderes einfallen lassen 

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Es ist mir rel. egal, was in Hunderatgebern steht. Ich versuche zu trennen. Ok, bei gleichgroßen, gut sozialisierten Rüden nicht unbedingt, denn bei dem Kampf der Rüden  ist 90% Angeberei.

Aber bei einem Größenunterschied greife ich ein. Und bei Hündinnen auch. Denn die kennen diesen Rüden-Angeber-Kampf nicht.

Allerdings versuche ich alles, um es gar nicht erst dazu kommen zu lassen.

Bei einander fremden Hunden trenne ich auch. Wenn es aber beides die eigenen Hunde sind, dann müssen sie manche Dinge auch mal ausdiskutieren dürfen. Allerdings nicht, wenn - so wie im Fall des FS - schon fast Tötungsabsicht besteht.

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@Berni74

Sehe ich auch so. Der Kontext ist auf jeden Fall entscheidend. Also, wenn man als Halter nicht involviert ist bei eigenen Hunden, kann man die ja getrost auch mal machen lassen. Bspw. wird sich um ein Spielzeug gezankt, hab ich nichts mit zu tun. Wenn es aber Eifersucht ist oder Futterneid, betrifft mich das ja und dann würde ich persönlich schon eingreifen. Einfach auch aus dem Prinzip "so lange ich hier bin, entscheide ich auch wer was frisst oder wer wann gestreichelt wird". Und dann müssen das alle auch mal Lernen zu akzeptieren. 

Bei fremden Hunden ist man ja immer involviert, da man ja mit dem eigenen Hund zusammen unterwegs ist. 

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Korrekt, der Hund beißt um sich und aus der Übersprungshandlung heraus beißt er unvermittelt auch dich. Nur alles hat einen Ursprung, ihr solltet euch schnellstens professionelle Hilfe holen.

Du musst sogar eingreifen,denn DU bist der Chef im Rudel ! Wo liegt die Ursache ? Wie verhälst Du Dich gegenüber den Hunden? Bist Du souverän ihnen gegenüber oder wirkst Du unsicher auf sie,sodas sie es untereinander selber klären wollen ??   Ich empfehle Dir einen guten Hundetrainer,denn das Problem sind selten die Hunde selbst,sondern der Mensch,der sie führt.......


Ja das ist in meinem Fall etwas kompliziert .. der " aggressive"  Hund ist aus schlechter Haltung und sie wurde viel zu früh von der Mutter und von den anderen Welpen getrennt. Sie hat also kein richtiges sozial verhalten gelernt. Sie will alleinige Aufmerksamkeit haben ich frage mich nur ob es Songwriter gehen würde das sie die andere dafür töten würde 

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@Lexxyelectrixx

ja. Hündinnen kämpfen anders als Rüden und sind viel gemeiner. Und wenn Hündinnen erst mal beschlossen haben, sich nicht leiden zu können, dann bleibt das auch so. Rüden können sich unter Umständen durchaus wieder vertragen. Hündinnen nicht.

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@Lexxyelectrixx

Sie hat also kein richtiges sozial verhalten gelernt. Sie will alleinige Aufmerksamkeit haben

Warum ist sie dann zu einem Leben mit einem Zweithund "verdammt"?

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@Berni74

Ist ja nicht so dass sie sich immer hassen ... vor paar Tagen hab ich noch gedacht ach schön wie sie sich zur Zeit vertragen ... ich will nur das beste für beide Hunde und wenn es nicht anders geht dann muss einer von beiden zu meiner Mutter gehen ... aber ich dachte es ist für ein Tier schöner einen Artgenossen bei sich zu haben 

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@Lexxyelectrixx

Für manche ist ein Artgenosse zweifellos schöner, es gibt aber auch Hunde, die das nicht brauchen und auch gar nicht wollen.

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Hündinnen untereinander können z. B. auf Grund von Eifersucht einen Hass aufeinander entwickeln dass sie sich bei jeder Gelegenheit immer wieder ineinander verbeißen und dann so lange zubeißen/kämpfen, bis eine tot ist. 

dagegen können auch Erziehungsmaßnahmen jeder Art und/oder auch ein Hundetrainer nichts ausrichten, 

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@dogmama

Der Hundetrainer sollte aber beurteilen können, ob das tatsächlich der Fall ist. Darum würde es mir gehen! Den Hund "unnötig" weggeben wäre ja auch Unsinn. 

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@skjonii

aus weit über 40- jähriger Hundeerfahrung habe ich gelernt, dass Hass zwischen Hündinnen nicht therapierbar ist. 

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@dogmama

Ja das ist mir auch bewusst. Aber es ist ja nicht 100%ig sicher, dass es "Hass" ist und nicht doch etwas anderes. Nur von Erzählungen her kann man sich da ja nicht sicher sein, deswegen würde ich an Stelle der FS mir da mindestens noch eine Meinung zu einholen. 

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Du musst sogar eingreifen,denn DU bist der Chef im Rudel !

Das stimmt nicht in jedem Fall... also, das mit dem Chef schon, aber auch der Chef muß nicht in jedem Fall eingreifen.

Das kann auch nach hinten losgehen, weil des den Stand des einen Hundes gegenüber dem anderen noch weiter herabsetzen kann.

Rudelhaltung ist häufig eine schwierige Angelegenheit, wo man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig auf einen rudelerfahrenen Hundetrainer zurückgreifen sollte.

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