Wie reagieren wenn Hund mit gefletschten Zähnen auf meinen zukommt?

5 Antworten

Die Fausregel die ich gelernt habe, ist immer aufmerksam sein. So aufmerksam, als würdest du nachts allein durch eine unangenehme Gegend laufen. Dann siehst du fast jeden Hund, der vielleicht gefährlich sein könnte. Wenn er kommt, und aggressiv ist dann hilft oft ein lautes Anschreien mit "Hau ab" oder so. Denn die Ohren der Hunde sind viel empfndlicher als unsere, er hört es also viel lauter als du. Meine Mutter hat mal als ein kleiner Terrier unseren Dackel angegriffen hat getreten, das ist aber eigentlich echt nicht in Ordnung, weil du deine Füße nicht mehr unter Kontrolle hast und der Hund ja auch ein Lebewesen ist der sich bewegt. Im schlimmsten Fall trittst du dem Hund gegen den Hals und bringst ihn damit um.

Davon rate ich also ab. Viele Hundehalter in meiner Gegend haben aber ein K O Spray für den Notfall

Das richtige wäre sich vor seinen Hund zu stellen, um ihm zu zeigen, dass du der Chef bist. Dann musst du dich deeskalieren verhalten. Aber da kannste auch viel falsch machen. Vll gehst du Mal in die Hundeschule und lässt dir das erklären.

Allerdings ist der Besitzer eig in der Pflicht wenn seine Hunde angriffslustig sind. Aber wenn du bei ihren Grundstück bist...

Viele haben auch Pfefferspray. Im Notfall tut's das auch und der hund überlebts.

In der Hundeschule sind wir eigentlich, nur momentan leider nicht wegen Corona. Könnte aber versuchen die Trainerin telefonisch zu erreichen und mal nachzufragen

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Natürlich solltest Du reagieren, denn hier scheint es offensichtlich Territorialverhalten zu sein und das bedingt, das Du reagierst.

Diese Reaktion sollte eine Entfernung weg vom Grundstück des Hundes sein.

Da hilft es nicht, mit fester Stimme den Hund anzuschreien sondern eben die Entfernung.

Ohne das hier jemand und das scheint hier keiner erkannt zu haben, zu wissen um was für ein Verhalten es sich handelt (unsicher-aggressiv ist definitiv falsch), kann man das schwierig beurteilen wie Du Dich verhalten solltest.

Aber in ca. 90% der Fälle ist das von Dir beschriebene Verhalten nichts anderes als Territorailverhalten und wenn Du dem mit bedrohlichem Verhalten begegnest, dann machst Du es nur noch schlimmer!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das Zähnefletschen ist eine Warnung. Wichtig: Du als Halter stellst Dich vor Deinen Hund, vermeidest aber Blickkontakt mit dem Fletscher. Ein deutliches, beherztes "Hau ab!" wirkt meist. Wenn der Fletscher wegbleibt oder weggeht, ist es ok, wobei man dessen Halter schon bitten sollte, seinen offenbar unsicher-agressiven Hund mit Hilfe eines Trainers zu erziehen oder zumindest an die Leine zu nehmen.

Von einem Pfefferspray, wie hier empfohlen wird, rate ich dringend ab! 1. verstärkt es die Agression des Fletschers noch mehr und er dreht durch oder greift bei der nächsten Begegnung gleich voll an, 2. verletzt Du die Augen und Schleimhäute des anderen Hundes, was Du hoffentlich nicht willst und 3. kannst Du nicht sicher sein, selbst oder Deinem Hund etwas von diesem Zeug ins Gesicht zu sprühen, was fatalte, gesundheitliche Folgen hätte.

Aber der Tip in eine Hundeschule oder besser, in einen Hundeverein zu gehen, wo man gewaltfrei mit knowhow arbeitet, ist das Beste für Hund und Halter.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Danke :) pfefferspray würde ich auch nicht benutzen

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Hey Hey

Mein Hund ist schwierig mit anderen Hunden, weshalb ich mich immer, wenn ein Hund auf uns zu gerannt kommt, vor meinen Hund stelle und mit lauter Stimme und einem Schritt nach vorne Nein sage.

Das hättest du machen können

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