Hund ist täglich fünf Stunden allein,er bellt und jault,ist das Tierquälerei und wer ist zuständig?

7 Antworten

ich würde dem vermieter schriftlich mitteilen, dass du, wenn das gebell und die anderen unannehmlichkeiten nicht aufhören, du eine mietreduktion verlangst. ausserdem würde ich mich mit anderen geplagten mitmietern zusammen tun, damit ihr als zeugen gemeinsam auftreten könnt und am besten wäre natürlich, wenn diese den brief ebenfalls mitunterzeichnen würden. wer seinen hund nicht auf die arbeit mitnehmen kann, soll ihn fremdbetreuen lassen in der zeit, wenn denn der hund nicht alleine sein kann. der hund und die nachbarschaft leiden schliesslich unter diesem umstand.

Beschwerde bei der Hausverwaltung und Mietkürzung androhen!

Für den Kot auf den Grünflächen:
"Wer die Hundeerlaubnis des Vermieters besitzt, muss für eine kotfreie Nutzung des Gemeinschaftsgartens sorgen. Wird das "Geschäft" des Hundes trotz Abmahnung nicht kontinuierlich nach dem Gassi-Gehen im Mietergarten beseitigt, riskiert der Mieter den Widerruf der Hundehaltungserlaubnis und die fristlose Kündigung der Mietwohnung, urteilte das AG Steinfurt 2009 (Az: 4 C 171/08)."

Für das Gebell:
"So können und müssen Vermieter gegenüber einem Mieter die Erlaubnis zur Tierhaltung widerrufen, wenn die Beeinträchtigungen der Nachbarn ein unzumutbares Ausmaß erreichen (LG Hamburg WuM 1999, 453). Gehört der Hund einem Nachbar, der nicht Mieter ist, muss der Vermieter notfalls gerichtlich gegen das Hundegebell vorgehen. Tut er dies nicht, setzt er sich zwangsläufig Minderungsansprüchen seines eigenen Mieters aus.

Unter Umständen kann auch die Ortspolizeibehörde auf der Grundlage des Landesimissionsschutzgesetzes ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Tierhalter einleiten (OLG Düsseldorf WuM 1990, 123)."

Notfalls zieht die Mietkürzung durch, spätestens dann wird die Hausverwaltung den A*sch hoch bekommen.

Bevor ich alle Geschütze auffahre und von Hinz nach Kunz renne,versuche ich als erwachsener,gebildeter Mensch mit dem Mieter und Hundehalter unter vier Augen zu sprechen. Vielleicht hat der ja selber Stress,wegen seinem Hund,alleine lassen un so und Berufstätigkeit. Vielleicht ist es möglich,sich unter einander ein wenig zu helfen und zu unterstützen ,als Nachbarn. Ich weiss eh was jetzt kommt : DER LÄSST NICHT MIT SICH REDEN ! Ja wenn ich gleich los schiesse und schrei,würd ich auch nicht reden wollen mit Dir! Versucht mal,das auf rein Menschlicher Ebene zu klären.

Ich habe eine e-mail an den örtlichen Tierschutzverein gesendet,denen den Sachverhalt geschildert und um Hilfe gebeten,ehe noch wirklich was passiert.

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Na und????

Was soll die Wohnungsgenossenschaft da machen? Er macht nichts verbotenes.

Er lässt sein Tier 6 Std alleine und das ist nicht verboten.

Es ist noch lange keine Tierquälerei. Ein Hund kann schon 5 Std alleine aushalten, ist natürlich nicht gerade angemessen für den Hund, aber es ist jetzt auch nicht unbedingt schlimm.

Menschen gehen nun mal arbeiten, damit sie leben können. Dabei haben auch noch viele einen Hund, von daher ist das ganz normal.

vielleicht is das für den hund 5 std. nicht ok. aber wenn mit sich selbst nicht mal ganz klar kommt sollte man dann auch keinen hund haben...

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Menschen gehen nun mal arbeiten, damit sie leben können. Dabei haben auch noch viele einen Hund, von daher ist das ganz normal.

Nein, Menschen die sich einen Hund anschaffen und keine Ahnung von Hundeerziehung oder Rechtsgrundlagen haben sind normal.

Es mag zwar keine Tierquälerei sein, aber 5h Gebell muss der Nachbar mit Sicherheit nicht ertragen.
Wer sich einen Hund zulegt muss sich vorher überlegen ob er die Probleme bewältigen kann, ansonsten kann er sich danach überlegen wo er den Hund abgibt oder sich eine neue Wohnung sucht.

Tierhalter sind für alle Auswüchse ihrer Tiere verantwortlich und haftbar, da interessiert es den Gesetzgeber nicht ob er "etwas dafür kann" oder welchen sonstige persönlichen Argumente der Halter haben mag.



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@5432112345

Nachtrag:

Er macht nichts verbotenes.

Doch, genau das tut er. Den Hund 5h bellen zu lassen ist rechtlich genau das selbe wie die Anlage 5h aufzudrehen. Der Halter hat es zu unterbinden, wie ist sein Problem.

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Uff das ist echt noch lange keine tierquälerei schon einmal daran gedacht das der Hund jault weil er erst vor kurzem in die Wohnung ist da kann am Anfang dan schon mal ein paar Tage sein, außerdem jault er bestimmt keine 5-6h am Stück

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Das Tier wurde anscheinend nicht richtig auf eine Allein-Phase vorbereitet - viele Berufstätige haben Hunde zuhause. Wenn das Tier daran gewöhnt wird sind diese Zeiten durchaus vertretbar.

In einer neuen Wohnung kann es auch mal vorkommen das das Tier sich noch nicht heimisch fühlt, und deshalb mehr Geräusche macht.

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